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  • #15665
    Anonym
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    Guten Abend!
    Muß hier heute noch mal was loswerden. Ich habe am Sonntag gesehen wie Hunde in einem Verein abgerichtet worden sind. Als erstes muß ich sagen, daß ich davon natürlich überhaupt kein Fan bin. Und auch keine Ahnung habe, wie so etwas funktioniert…Meine Hunde sind Familienhunde…Auf jeden Fall waren meine Söhne und ich total geschockt, wie die Hunde am helligsten Tage, neben einer Spazierstrecke, geschlagen worden sind. Jetzt meine Frage, ist das die gängige Methode, um einen Hund scharf zu machen???Und wenn ja, welche Menschen machen so etwas? Könnte es ja noch verstehen, wenn es Polizeihunde sind, aber darf sowas jetzt jeder in nem Verein am Sonntagvormittag machen???Natürlich muß ich dazu sagen, daß ich nicht nachgefragt habe, ich war zu geschockt. Werde es aber beim nächsten mal sicherlich machen. Wäre gespannt, ob mir jemand dazu etwas sagen könnte…Danke

    #59473
    Anonym
    Inaktiv

    man kann aus der ferne natürlich nicht wirklich was zu sagen, aber ich behaupte ganz einfach mal, das war ne vpg übungsstunde die du da gesehen hast.
    nein, de hunde werden nicht scharf gemacht, nein, die werden nicht verprügelt… der stock ist mit watte gepolstert und gehört einfach zur prüfungsordnung.

    unsere hunde sind/werden auch in vpg ausgebildet, leben bei uns im haus und in der familie und sind keine scharfgemachten bestien.

    gruß

    #59476
    Anonym
    Inaktiv

    Was bitte ist vpg ??? ?( ?( ?(

    #59477
    Anonym
    Inaktiv

    vielseitigkeitssport für gebrauchshunde

    früher hieß es schh: schutzhundesport.

    bestehen tut es aus drei teilen:
    A – Fährte
    B – Unterordnung
    C – Gehorsam unter Belastung oder Schutzdienst

    gruß

    #59480
    Anonym
    Inaktiv

    Danke…..wieder was gelernt ! 😀

    #59481
    Anonym
    Inaktiv

    kein ding 🙂

    gruß

    #59508
    Anonym
    Inaktiv

    Mag sein, daß ein Aussenstehender das tatsächlich nicht so beurteilen kann, es sah aber wirkllich böse aus. Hund an der Leine, davor ein schreiender, schlagender Mann mit Schutzanzug, und als der Hund dann den Mann angesprungen und in den Arm gebissen hat, durfte der Hund dann diesen Handschuh?! behalten und wurde gelobt. Wenn das dann nicht scharfmachen ist, wie nennt man denn das dann??? So einen Hund möchte ich nicht mit meinen 3 Kindern im Haus haben, da verwechselt er beim nächsten mal im Garten ein schreiendes Kind mit dem schreienden weglaufenden Mann, der ihn am Sonntag vorher mit dem Watteweichen Stock provoziert hat. Ich glaube, ich kann es leider nicht verstehen!!!Aber auf jeden Fall Danke für die Antwort…

    #59512
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo mt diesen ausgebildeten Hunden passieren viel seltener Beißunfälle als mit anderen Hunden, da diese Tiere alles ausleben dürfen ( Beuteverhalten und ect.). Ich habe es mir selber angeschaut und durfte auch mal den Dummyarm nehmen und mich in die Ecke stellen. Es ist nicht schlimm, wenn der Hund einen erst stellt und dann in den Dummyarm beißt. Es sieht nur schlimm aus. Diese Tiere sind auch nicht aggressiver als andere Hunde. Ich konnte mich da selber von überzeugen. Es ist wirklich sehr interessant. Schau dir das ruhig mal an. Ich hatte vorher auch ein paar Vorurteile. Jetzt nicht mehr. =) 😉

    #59516
    Anonym
    Inaktiv

    Salü.

    Absolut Word an Stella und Maexx!!!

    [B]Karma -als der Hund dann den Mann angesprungen und in den Arm gebissen hat, durfte der Hund dann diesen Handschuh?! behalten und wurde gelobt. Wenn das dann nicht scharfmachen ist, wie nennt man denn das dann???[/B]
    Ganz einfach – Spiel!

    Für den Hund ist des ebenso ein Spiel, wie es ein Spiel ist wenn Du einen Stock wirfst und dein Hund dann von dir dafür gelobt wird das er den selben zurück bringt.

    Du lobst deinen Hund nicht dafür das er in den Stock gebissen hat, sondern das er den Ablauf des Spiels nach deinen Regeln eingehalten hat.
    Das selbe geschieht bei der Schutzhundausbildung.

    Und Karma – die Gefahr das zB. dein nicht ausgebildeter Hund sich von einem schreienden Kind im Beutetrieb angesprochen fühlt und zupackt, ist wesentlich grösser als wenn der Hund gelernt hat eine gewisse Handlung NICHT EIGENMÄCHTIG auszuführen, sondern diese NUR auf Kommando auszuführen und auch auf Kommando entsprecht zu beenden. Da gebe ich Maexx und Stella 100%tig Recht.

    #59522
    Anonym
    Inaktiv

    warum gehst du nicht einfach mal dorthin und fragst was sache ist?
    ich bin sicher, die werden dir gerne auskunft geben und dir erklären was dort abläuft.

    vielleicht noch ein kurzes wort zum junghundaufbau:
    man fängt bereits mit dem kleinen hund beutefangen mit einem lappen an, später ne beisswurst und der ärmel erst ganz zum schluss. im grunde ist es also nichts anderes als ein überdimensionales spielzeug.

    zum anderen sind unsere hunde auch komplett auf die kombination hundeplatz, hetzanzug, beißärmel konditioniert (stichwort place learning 🙂 ). sieht man sehr schön am maexxchen: er kann völlig entspannt vor dem platz liegen, zieht jemand die hetzhosen an (und dann ist das völlig egal ob das hinz und kunz oder mein vater ist) fängt er an spannung aufzubauen und zu bellen, in erwartung auf das ritualisierte spiel, an dessen ende er dann als sieger mit erlegter beute vom platz darf.

    im ganzen schutzdienst gibt es prüfungsmäßig vieleicht 5 beißhandlungen… der rest ist unterordnung und gehorsamsübungen, in einer sitution, in der der hund eigentlich unbdingt zu seiner beute ( sprich ärmel) möchte… ne ganz gute grundlage, um ihn auch außerhalb vom platz unter kontrolle haben zu können 🙂

    wenns ein bissel lauter zugeht… naja, der hund soll ja auch ner gewissen nervlichen belastung standhalten. auch das kann ihm “draußen” zugute kommen. natürlich wird auch das langsam aufgebaut.

    zudem leb ich jetzt seit ich fünf bin mt solchen hunden unter einem dach… und was soll ich sagen, ich lebe noch 🙂

    gruß

    #59961
    Anonym
    Inaktiv

    Ich danke Euch auf jeden Fall für Eure Antworten…
    Ich persönlich würde doch dann “Spiele” wie Agility, oder Frisbee, oder einfach nur Ballspielen bevorzugen, dann da können die Hunde auch Ihre natürlichen Bedürfnisse stillen. Außerdem habe ich meine Hunde von klein auf so erzogen, daß Sie nirgenswo reinbeissen sollen, ausser in Ihr Spielzeug oder in Ihr Futter. Nichts desto trotz: Gehorsam muss natürlich sein, auf welche Art auch immer. Ich wünsche Euch alles Gute in Euren mit Euren Hunden…Natalie

    #59968
    Anonym
    Inaktiv

    Salü.

    [B]Lila – würde doch dann “Spiele” wie Agility, oder Frisbee, oder einfach nur Ballspielen bevorzugen, dann da können die Hunde auch Ihre natürlichen Bedürfnisse stillen.[/B]

    Echt? Erklär mal wie der Hund seinen Schutz- oder Hüttetrieb beim Agility, Frisbee oder Ballspielen befriedigen kann. Bitte.

    Erschliesst sich mir nicht wirklich 😉

    [B]Lila – Außerdem habe ich meine Hunde von klein auf so erzogen, daß Sie nirgenswo reinbeissen sollen, ausser in Ihr Spielzeug oder in Ihr Futter.[/B]
    Und der Beissarm ist jetzt was genau – wenn er kein Spielzeug ist?

    Es gibt eine ganze Reihe Schutzhunde, die sooooooo dermassen auf den Beisarm fixiert sind, das die überhaupt nicht motiviert sind zuzubeissen wenn der Beisarm (das animierende Spielzeug) fehlt.

    Wie schon gesagt – die *Gefahr* die von einem nicht ausgebildetem Hund ausgeht, ist um ein Vielfaches grösser. Meiner bescheidenen Meinung nach.

    Durch Ball und Frisbee steifgert Du vor allem Beute-/Jagdtrieb – der Hund lernt dabei ne Menge, aber nicht das er Nichts und Niemanden beissen darf. Eher im Gegenteil 😉

    #59972
    Anonym
    Inaktiv

    Nun ..ich bin da noch uneins…letztes Jahr war ich mit Freunden auf deren Hundeplatz ( wo sie den Hund ausbilden bzw. Hu-schu) und dort war, unter anderen auch, eine Darbietung wie die Hunde für den Schutzdienst oder so, trainiert werden.
    War sehr interessant.
    Auf Anfrage ins Publikum wer den so mutig sei und sich zur Verfügung stellt, konnte ich nicht wiederstehen und so stand ich da mit Beissarm in einem Versteck und sollte auf Kommando hervortreten.
    Ich tat wie mir geheißen und ein Schäferhund kam auf mich zugerannt….die vorige Anweisung über Lautsprecher für alle hörbar war
    “SCHAU DEM HUND NICHT IN DIE AUGEN!”
    Ich folgte auch dieser Anweisung, der Power-Schäfi funktionierte wie vorgesehen.
    Wurde mit einen “echten” Knüppel ( ohne Körperkontakt) bedroht und parierte dann auf Verbal-Kommando bis ins Sitz.
    Doch eine Frage:
    “Warum sollte ich dem Hund nicht in die Augen schauen?

    Ich vergaß diese Frage bis jetzt eben…..da es ja auch eine spaßige Feier war hat man darüber später nicht mehr groß gesprochen hat.
    Aber kann mir das jemand eventuell erklären?.

    #59975
    Anonym
    Inaktiv

    mmmh, nee jonny, versteh ich áuch nicht.
    kann es vielleicht sein, dass der hund mehr spannung aufbaut, wenn man ihn nicht anschaut? mein siddi, dem maexxchen sein vorgänger, hat umso drängender gebellt, je lässiger und uninteressierter der helfer im versteck stand, so auf die art “jetzt mach endlich!!”

    vielleicht war das bei deinem ähnlich?

    aber ist schon mal interessant in ner helferhose zu stecken oder? 🙂 gsd gibts keine fotos von mir in den dingern, ich versink immer in denen, weil die so groß sind 🙂

    gruß

    #59976
    Anonym
    Inaktiv

    aber da mal ne frage:provoziert man nicht durch direkten blickkontakt den hund so das es zum körpereinsatz kommt?um das zu vermeiden vielleicht deshalb die aufforderung

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