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  • #15653
    Anonym
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    Ich habe es von Tasso-Newsletter erfahren…dann im Net und nun noch mal über Stadthunde.com….. 8o Hamma! 8o
    Da fahren die Cop’s den völlig verwirrten Hundi “ROOBY” (9.Jahre)platt und wollen noch die Reparturkosten für den Schaden am Polizei-PKW erstattet haben! ?(
    Der Arme hat wohl zu Sylvester ‘nen mächtigen Schreck bekommen und lief von dannen…auch aufwendiges Suchen der Besitzer mit Freunden hat nicht geholfen…er blieb verschwunden. 🙁
    Aber ihn mit dem PKW mutwillig totfahren 8o ;( …st das WIRKLICH gerechtfertigt? X(
    Ist es okey einfach ein Tier “plattzufahren” ….wär’es nicht sinniger gewesen einen erfahrenen Jäger mit Betäubungsmunition anzuheuern? 🙁
    Ich bin echt entsetzt …..wie ist eure Meinung zu dem Geschehen?

    #53301
    Anonym
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    Habe gerade auf [URL=http://www.focus.de/panorama/welt/schleswig-holstein-polizei-ueberfaehrt-hund-und-will-schadenersatz_aid_476056.html]Focus.online[/URL] den Bericht dazu gelesen und drunter stand folgender Kommentar:

    [I] Tina (03.02.2010 10:17) Traurig, aber gerechtfertigt Ist mal wieder typisch – die böse Polizei! Wenn der Hund auf der Autobahn rumläuft und eine Gefahr darstellt, muss diese nun mal abgewendet werden. Das ist Ihr Job! Das Gesetz verbietet der Polizei Gebrauch von der Waffe zu machen wenn eine Verletzung unschuldige Menschen nicht ausgeschlossen werden kann. Das die Frau für den Fehler aufkommen muss, ist wohl klar. Oder soll der Steuerzahler das tun?[/I]

    Tja was soll man da sagen?

    Ich finde es schon aus rein psychologischer Sicht verantwortungslos den Hund zu überfahren – das stellt meiner Meinung nach eine zu große Belastung für Halter, Beamten und TIER dar!

    Noch dazu argumentiert die Polizei es sei “Gefahr im Verzug” gewesen und die Autobahn hätte nicht komplett gesperrt werden können. Was ist denn bitte gefährlicher, als nachts auf der Autobahn einen verängstigten Hund zu überfahren, der einfach die Straßenbahn wechseln oder in ein anderes Auto rennen kann?!!!!
    X( ?(

    Die Halterin soll nun 2500 Euro Schadensersatz bezahlen – ein weiteres Unding wie ich finde!

    Natürlich hat ein Halter dafür zu sorgen, dass ein Hund nicht abhaut und zu einer Gefahr für andere wird, aber es war Silvester und der Hund hat sich aus meiner Sicht aufgrund der Böller erschreckt – die Ursache für die leidvolle Situation ist also mal wieder beim Menschen zu suchen und nicht unbedingt beim Tier, dass nur seinen normalen Fluchtreflexen nachgibt! (Aber den meisten ist ein Tierleben ja nichts wert!) 👿

    Außerdem muss ich sagen: für sowas zahle ich gerne Steuern! Tausendmal lieber als für den Ausbau irgendwelcher sinnloser Prestigeobjekte, die für niemanden von Nutzen sind…

    Ob ich allerdings das Gehalt und die Rente dieser Polizisten von mir bezahlt wissen will… ich glaub es nicht!

    #53305
    Anonym
    Inaktiv

    … und dazu noch im Strassengraben liegengelassen worden!!!

    Ich habe es schon vor Tagen in der Mopo online gelesen – es soll eine Polizeistreife aus hoisdorf gewesen sein, ist ein kleines Kaff auch noch – wirklich unglaublich!!

    Ich denke, es hätte andere Möglichkeiten geben können – mir wird jedesmal ganz abelig, wenn ich wieder diesen Bericht lese, in welchem Medium auch immer – sogar im Videotext im Fernsehen wurde darüber berichtet. Tja, das hätten sie sich wohl eher nich tgewünscht, so präsent mit ihrer Glanzleistung zu sein!
    Ich weiss gar nicht, was ich mit den Leuten machen würde, wenn das einer mit Jamie gemacht hätte – die Polizei, Dein Freund und Helfer – HAHAHA!!!
    die kopfschüttelnde
    sanni

    #53306
    Anonym
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    Also ich zweifele bei sowas wirklich an den Geisteszustand dieser Polizisten. Und sowas vertritt Recht und Ordnung.
    Unglaublich!!!!!

    Was machen die denn wenn jemand sein gebrauchtes Taschentuch auf die Strasse wirft. Wird man auch überfahren oder doch erschossen?

    #53314
    Anonym
    Inaktiv

    abgesehen davon das polizisten die mit solch einer situation so überfordert sind, nichts in ihrem job zu suchen haben… man frage sich nur was passiert, wenn mal eine entführung, banküberfall oder ähnliches ansteht, was werden dann für entscheidungen getroffen von diesen leuten? sprengung des viertels, vorsichtshalber? die angewandten mittel stehen in keinem verhältnis. nach einer stunde hin und herrennen auf der autobahn wird so ein hund doch auch matter und langsamer, wahrscheinlich deren gelegenheit drüber zu rollen.
    seit wann sind polizeiwagen überhaupt zum rammen und gar töten gedacht? unsachgemäße nutzung und beschädigung von unserem steuerzahlereigentum sollte den beamten ganz privat in rechnung gestellt werden! eine schadenersatz- und schmerzensgeldanzeige gehört direkt on top!
    ich bin völlig aufgebracht über ein solches fehlverhalten! zu jedem wildunfall gehört ein förster gerufen… nur bei einem hund darf man mal wildwest spielen. unglaublich!!!

    #53318
    Anonym
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    [quote]Was machen die denn wenn jemand sein gebrauchtes Taschentuch auf die Strasse wirft. Wird man auch überfahren oder doch erschossen? [/quote]
    Nein Bella, da fehlt ihnen dann das Argument “Gefahrenabwehr”, es sei denn, du hättest Schweinegrippe und dein Taschentuch ist höcht infektiös! 😛

    Letztlich geht ein Menschenleben, bzw. die Sicherheit von Menschen vor, aber in wie weit ein Hund nachts auf leerer Autobahn eine akute! Gefährdung darstellen kann, erklärt sich mir auch nicht.
    Würde sagen, da bekommt der autonome Spruch: Deutsche Polizisten, Mörder und Faschisten! eine ganz neue Bedeutung! *bg
    Zum Drüberfahren muss man nicht aussteigen.. wir hatten Minusgrade.. war wohl der bequemste Weg! *Ironie off*

    Das sich viele Polizisten (bitte beachten: nicht alle, es gibt auch Ausnahmen!!!) einen Dreck um ein Hundeleben scheeren, wundert mich überhaupt nicht, wenn man sieht, wie oft schon mit Menschen umgesprungen wird: Auf Demos wird geprügelt wat dat Zeug hält usw.!
    Letztlich spiegelt dieses Verhalten der Exikutive doch nur die Einstellung des Staates dem Hund gegenüber wider; alle “Kampfhunde” sind böse, genereller Leinenzwang, Hundeauslaufflächen werden eingestamft, nicht gepflegt etc…

    Was erwartet ihr denn von einem Staat und dessen ausführenden Organen, dessen “First Lady” sich über das Gesetz stellt und offiziell Hehlerware kauft, um Steuersündern auf die Schliche zu kommen?
    Willkür ist doch in unserm Rechtsstaat (ist das das Gegenteil von Linksstaat? :P) an der Tagesordnung!
    Resümee: Es ist nicht verwunderlich, aber schürt mal wieder Wut! Nur aufstehen und auf die Strasse gehen die Deutschen dann doch nicht…läuft ja gerade Big Brother im TV!! X(

    #53319
    Anonym
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    [quote][quote_head]Zitat von Djigolo vom Wartenberg vom 08.02.2010 09:23[/quote_head]seit wann sind polizeiwagen überhaupt zum rammen und gar töten gedacht?[/quote]
    Leider liegst du da meines Wissens nach falsch. Soweit ich weiß, darf auch das Einsatzfahrzeug dazu genutzt werden, Schlimmeres zu verhindern, wenn es anders nicht geht. Ich zweifle hingegen an, DASS es nicht anders ging. Ich schließe mich da voll und ganz dem Zitat aus der Welt-Online (von Suzanne hier gepostet) an: “Der Hund hält nicht still genug, um sich einfangen zu lassen, aber er bleibt ruhig stehen, wenn ein Fahrzeug auf ihn zurollt? ”
    Wobei es ja durchaus möglich ist, dass der Hund nicht hin und her sondern einfach nur stur geradeaus gerannt ist auf der Autobahn. Das würde zumindest erklären, warum er so einfach überrollt werden konnte. Warum war eine Sperrung der Autobahn nicht möglich? Selbst das Überfahren des Tieres würde es eigentlich nötig machen, die Unfallstelle hinterher ordnungsgemäß zu sichern, so dass auch in diesem Falle die Autobahn zumindest zum Teil gesperrt wäre. Noch dazu: Auch wenn es “nur” ein Unfall mit einem Tier war, sind nicht auch Polizisten dazu verpflichtet, an Ort und Stelle eine Beweisaufnahme fürs Protokoll durchzuführen, Fotos zu machen und das (tierische) Opfer ordnungsgemäß beseitigen zu lassen und so lange am Unfallort zu verbleiben, bis das geschehen ist??? Alles sehr komisch.

    #53320
    Anonym
    Inaktiv

    schlimm genug, dass sie das dürfen X(. bleibt aber noch immer der kasus knaxus: [quote][quote_head]Zitat von Pogo vom 08.02.2010 09:48[/quote_head]wenn es anders nicht geht.[/quote]
    daran habe ich eben auch zweifel. eine stunde hat man ihn verfolgt, dann überrollt, ist auf der autobahn ausgestiegen und hat die leblosen überreste in den graben geräumt… aber ein gezielter betäubungsschuss wäre für alle zu gefährlich gewesen? wie passt so etwas zusammen?

    #53329
    Anonym
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    Ich persönlich bin total erschüttert. Ich denke die Polizei redet es dann mal wieder schön. Genauso wie mit dem Studenten, der ja durchgedreht ist und mit 5 (!) Schüssen platt gemacht worden ist. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, das mehrere Polizeibeamte es nicht schaffen, einen gezielten Knieschuss bzw Schuss in den Arm abzugeben. Und bei Rooby war es auch einfach einfacher mal drüberzurollen. Und gerade ein Jäger, der wohl dabei war, wird es ja nun schaffen ein sich bewegendes Tier zu betäuben X( Denn die Wildschweine und Rehe stehen ja nun auch nich immer wie Pappfiguren im Wald. Ich bin nicht böse auf die Polizei im Allgmeinen. Sind ja nicht alle so bequem. Aber einige halten sich für den Dorfscheriff und nutzen ihre Position schamlos aus. Hier wird ja auch stundenlang auf die Polzei gewartet, wenn ne Frau alleine ist und jemand ums Haus schleicht. Da wird sogar gefragt ob man draussen mal nachschauen kann ob der noch das ist 8o Klar ich tät nichts lieber! Ich verjag ihn einfach selbst, da ist mir besser geholfen…

    #53381
    Anonym
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    Hallöle
    Also ich kann das auch ganz und gar nicht gut heißen was da passiert ist für mich auch ein NO GO aber ich erzähl Euch mal was…
    Vor 7 jahren ist der Hund meiner Schwester (Labbie-Mix ca kniehoch) von einem Böller aufgeschreckt worden (ca 21 Uhr)… Der Hund hat sich so derartig erschrocken das sie aus dem Stand über einen 2(!) m hohen Zaum sprang und weg war sie mit vollgasvon dannen… Wir haben gesucht und gesucht und haben sie um viertel vor zwölf 8(!) km entfernt auf einem Feld liegend gefunden… Glaubt mir wenn wir den Hund nicht in und auswendig gekannt hätten wären wir im Leben nicht dichter ran gegangen… Selbst uns war es im ersten Moment mulmig. Der Ausdruck im Gesicht des Hundes war absolut irre wie unberechenbar…
    Wie gesagt ich finde es auch unmöglich was da passiert ist aber wie gesagt der Hund war den Beamten fremd und von daher gab es zwei Möglichkeiten handeln (wäre bestimmt auch anders möglich gewesen) oder scheitern. Dem Besitzer dann aber noch kackenfrech die Rechnung zukommen zu lassen geht gar nicht ich denke der Besitzer ist genug gestraft…
    Gruß Petra mit Lilly

    #53412
    Anonym
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    Jupp, das denke ich auch Lilly. Die Rechnung ist der Oberkracher…

    #53484
    Anonym
    Inaktiv

    Ein Bild des grauens wenn der Hund ggf km weit gelaufen ist und echt Angst hat das kann sich niemand vorstellen der es nicht mal erlebt hat!!! Mit dem Unterschied das der Hund uns ja kannte was es wohl noch besser gemacht hat!!!

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