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  • #14233
    Anonym
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    Hallo Hundehalter,

    brauche einen sinnvollen Rat oder Tipp:

    Soweit ist die Fuehrigkeit meines Hundes ganz OK.

    Doch heute sind wieder 2 Dinge passiert, die mir den Hals dick gemacht haben:
    -Er hat beim Freilauf auf nem Feld irgendwas gefunden und wollte es fressen…
    -Auf leg ab, reagierte er leider nicht.
    Auch wenn wir hier nur 1°C hatten, kriege ich bei sowas echt zuviel…

    Auf dem Weg nach Hause, kam es dann dicker:
    Irgendwelche Laubenpieber hatten wohl ihren Unrat ueber den Zaun geworfen und er hats sich geschnappt…

    >Was bitte tun, mit – gegen Hunde(n), die draussen fressen, zumal nicht nur hier in der Gegend das Geruecht umgeht, wg. vergifteter Koeder!!! X(

    Dankend im Voraus:

    benni.

    #50310
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,

    ich habe bei March eine Methode angewendet, die sicher nicht bei jedem Zustimmung findet und auch nicht für sensible Hunde geeignet ist, aber es hat bei ihr geholfen.
    Ich habe diese Klapperscheiben gekauft und habe diese gezielt auf March geworfen, als sie etwas aufsammeln wollte. Nach 2-3 Treffern reichte es, nur noch damit zu scheppern, ohne sie zu werfen, oder gar treffen.
    Vorher kannte March bereits “Nein” und “Aus” ( Abbruch und aus dem Fang lassen), aber ging es um Fressbares, reagierte sie nicht. Mit der Unterstützung der Schellen, reicht nun inzwischen in 90% “nein”, die anderen 10% einmal kurz klappern!
    Wenn er von den leckeren Sachen ablässt und zu dir kommt, gibbet von dir etwas Leckeres!

    #50820
    Anonym
    Inaktiv

    Salü.

    March,
    wenn ein Kind im Unterricht stört und der Lehrer dann seinen Schlüsselbund nach ihm wirft, lernt das Kind was genau?

    Ich meine jetzt was genau ausser das es dem Lehrer nicht vertrauen kann und Angst haben muss?
    😉

    Das *Erziehung* die auf *Strafe* (in welcher Form auch immer) basiert nicht funktioniert hat sich glücklicherweise inzwischen rumgesprochen.

    Was macht das Kind wenn der Lehrer nicht anwesend ist? Und – meinst Du March frisst nun nichts mehr von Boden wenn sie allein auf ner Wiese stünde?

    Ich persönlich denke das March vor allem eines tun wird. sie wird versuchen das sie sich nicht erwischen lässt wenn sie etwas frisst. Also sie wird versuchen (langfristig) Dinge so schnell aufzunehmen das *der Lehrer* es gar nicht mitbekommt.

    Benni.

    Lass Benni (im Wohnzimmer, Garten oder anfangs an einem anderen vertrautem ruhigen Ort) Platz machen.

    Leg ihm ein Leckerlie vor die Pfoten (später auf die Pfote), sei nah bei ihm und verbiete ihm mit Nein das Leckerlie zu nehmen.
    Nimmt er es nicht, gibst Du ihm ein Kommando das im signalisieren soll das er es nun nehmen draf (zB. Mimm oder Fingerschnipp, oder, oder).
    Will er es vorher nehmen – nein, und deine Hand über das Leckerlie legen) – ihn ins Platz rufen. Von vorne starten.

    Ziel ist, das der Hund nur noch etwas nimmt wenn Du es ihm vorher erlaubt hast.

    In dem Moment wo Benni verstanden aht das er das Lecker nur bekommen kann/wird, wenn er nicht daran will, wird er geduldig auf dein Signal warten.

    Klappt das im Wohnzimmer, machst Du die Übung draussen, erst an ruhigen vertrauten, später auch an unruhigen und/oder neuen Orten.

    Wenn die Übung sitzt – wieder zurück ins Wohnzimmer (oder anderen ruhigen vertrauten Ort).
    Nun legst Du viele Leckerlie (und gute zB. Hühnchenfleisch usw) vor dem Hund ihm Platz aus, an mehreren Orten und sagst ihm wieder *nein*.
    Dann gehst Du mit ihm durchs Wohnzimmer, vorbei an den Leckerlie. Achte drauf das er sich keines nehmen kann/nimmt.
    Wenn er das versucht – Nein, Leckerlie blockieren (stell dich vor das Leckerlie) – Benni wieder ins Paltz schicken, von neuem beginnen.

    Wenn das sitzt machst du das draussen.
    Sitzt auch das – unbekante Wiese. Hund liegen lassen Hühnerfleisch *ausstreuen* und mit Benni dazwischen rumlaufen. Nimmt er nichts – zeigst du ihm danach jeweils welches Lecker er jetzt nehmen darf und gibst ihm dein Kommando (zB. nimm).

    Die Übung führt dazu das der Hund lernt nur dann Dinge aufzunehmen, wenn es ihm gesagt wurde.

    Das ist langfristig wesentlich erfolgreicher als *Schlüsselbundgewerfe* 😉

    #50895
    Anonym
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    *hihi* hab ja schon die ganze Zeit drauf gewartet, dass jemand Einspruch gegen meinen post erhebt und mich gewundert, dat bisher nix kam! 😉
    Max, ich kenne die Argumente gegen Strafe in der Erziehung und kann dem auch nur zustimmen.
    Die Lernschritte die du beschreibst habe ich in einem Buch gelesen und auch genau so mit March Schritt für Schritt durchgeführt und immer und immer wieder geübt. Hat auch erst alles scheinbar wunderbar geklappt und March hat kapiert, dass sie keine Leckereien aufsammeln darf, die mir aus Versehen runterfallen, hinwerfe, auslege und sie kennt “Nimm” … ABER sobald wir nicht mehr in der direkten Übungssituation draußen sind, hat sie es “vergessen”. Das ging fast ein Jahr so. Also habe ich nach einem “Verstärker” für mein “Nein” gesucht, wenn ich sie erwischte.
    Nun sammelt sie sehr viel seltener etwas auf und spuckts, wenn, auch meist wieder aus.
    Ich verbiete und strafe ja nicht “nur”, sondern biete ihr ja eine alternative Handlung an: statt etwas aufsammeln, zu mir kommen und bei mir Lob und Lecke einsammeln!

    #50898
    Anonym
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    Hihi, schweres Thema – aber wichtig! Hier bei uns gibt es immer wieder Geschichten von ausgelegten Giftködern oder gar extra präparierten Buletten mit Rasierklingen. Wir haben es immer wieder geübt mit NEIN und AUS, KOMM UND DANN LECKERLIE….! Klappt auch zu ca. 95%, aber was ist mit den letzten 5% wenn´s tatsächlich mal drauf ankommt. Bei uns ist es so, dass ich immer die Augen auf haben muss. Wenn die Jungs wissen, dass ich sie im Auge habe passieren die kuriosten Dinge. Z.B. kommt Sam aus ca. 200 Meter Entfernung mit einem langen Ding im Maul an (sah aus wie eine Zigarre – ok, ich glaub ich brauch mal bald ne Brille :D). Es war ein lecker Wiener Würstchen, Sam kommt, schaut mir fragend an (ihm war glaub ich voll bewusst, dass ich ihn im Auge hatte) und lässt das lecker Würstchen beim ersten AUS sofort fallen. Da hat er mir fast leid getan, aber wer weiss wo für es gut war…… ?( 😀 Aber ich weiß auch, dass wenn sie sich komplett uneaobachtet fühlen schön mal Sachen fressen…. Also, Augen auf……

    #50905
    Anonym
    Inaktiv

    March ich kenne das Problem nur zu gut. Habs zwar nie versucht mit Rütteldose oder den Klapperscheiben zu beheben, sondern auch wie du mit üben üben üben und Lob und Leckerchen statt stinkigem Etwas auf dem Boden. Aber es funktioniert wirklich nur, wenn man als Halter ein Auge auf seinen Liebling hat. Ist man abgelenkt oder schaut in die andere Richtung wird jeder normale Hund sich an dem leckeren Etwas vergreifen. Das ist leider ganz normales Hundeverhalten. Das Max-Planck-Institut hier in Leipzig hat mal nen wunderschönen Test zu dem Thema veranstaltet (hab ich hier im Forum schonmal beschreiben). Hund und Besitzer (natürlich wurde das mit etlichen Hunden getestet) zusammen in einem Raum, ein Stuhl (auf dem der Besitzer sitzt), ein Leckerchen und eine Tür. So und jetzt ist der Hund am Zug.
    Der Besitzer muss ihm das Verbot aussprechen, das Leckerchen zu nehmen.

    Situation 1: Der Besitzer schaut zum Hund –> keiner der Testhunde ist auch nur in die Nähe des Leckerchens gegangen

    Situation 2: Person sitzt mit Blickrichtung zum Leckerchen, hat aber die Augen geschlossen –> ein paar Hunde nahmen zwar zögerlich aber doch recht schnell das Leckerchen, andere pirschten sich nach und nach ran um es dann zu stibitzen und ein paar Wenige nahmen es erst nach etlichen Minuten oder gar nicht

    Situation 3: Person sitzt mit geschlossenen Augen mit Blickrichtung zur Tür –> Ähnlich wie Situation 2 nur dass die Hunde peinlichst darauf achteten, nicht ins Gesichtsfeld des Besitzers zu laufen und keiner das Leckerchen verschmähte

    Situation 4: Mensch verlässt den Raum –> ALLE Hunde nahmen das Leckerchen ohne langes Zögern

    Fazit: Man kann seinen Hund trainieren, erziehen, konditionieren wie man will, was das Futtern irgendwelcher Dinge angeht, die sogar ausdrücklich verboten wurden so kann man nur sagen: Funktioniert eben auch nur, wenn der Mensch bei der Sache ist also in irgendeiner Weise mit dem Hund interagiert. Dreht man sich weg und hält z.B. ein Schwätzchen mit der Hundewiesenbekanntschaft so wird jeder normale Hund (dessen Willen nicht gebrochen wurde) das verdammte eklige was auch immer auch fressen!
    Es gibt natürlich Ausnahmen nämlich mäklige Hunde die vielleicht gern an so nem “Was auch immer” schnuppern aber es niemals auch nur in die Nähe ihrer Zunge lassen würden.
    Also Kaykoo, dein Tipp ist zwar super wenn man als Besitzer will, dass der Hund unter Beobachtung nix einfach so frisst und wenn man ihn dementsprechend auch dafür belohnen kann aber sobald man den Blick abwendet, ist auch der recht unbrauchbar. Ist doch auch logisch: Wenn der Besitzer nicht sieht, dass der Hund gerade ein lecker Bockwürstchen einfach so liegen lässt weil die Leckerchen in deiner Tasche vielleicht sogar besser schmecken, wie soll man ihn dann dafür belohnen? Man weiß ja nicht, dass er gerade was richtig gemacht hat. Der Hund ist nicht doof, der weiß ganz genau was wir sehen/wahrnehmen und was nicht. Sie sind eben verdammt gute Beobachter (das war übrigens das, was vom MPI in dem Versuch getestet werden sollte: Weiß der Hund was bzw. wie der Mensch seine Umwelt wahrnimmt und ja, sie wissen es verdammt genau).

    #50997
    Anonym
    Inaktiv

    Salü.

    [B]March – Verstärker[/B]
    Wenn etwas nicht funktioniert – wird was verstärkt?

    Und – als Verstärker sollte die Stimmlage/Lautstärke ausreichen, in die Hände klatschen, Fuss aufstampfen etc. – dazu brauch es keine *Klapperdose*.
    Es sei denn – der Hund reagiert nicht auf seinen Halter – dann liegt das eigentliche Problem allerdings woanders und wird auch mit einem *aktusik Bomper* nicht gelöst – meiner bescheidenen Meinung nach.

    [B] Pogo – Also Kaykoo, dein Tipp ist zwar super wenn man als Besitzer will, dass der Hund unter Beobachtung nix einfach so frisst und wenn man ihn dementsprechend auch dafür belohnen kann aber sobald man den Blick abwendet, ist auch der recht unbrauchbar.[/B]
    Aha.
    Und die *Rütteldose* bringt dem Hund bei nichts aufzunehmen wenn der Halter nicht da ist?
    Sry -> LOL*

    Pogo – was meinst du, wie bringt mensch einen klassischem Wachhund bei nichts aufzunehmen was über den Zaun geworfen wird, oder einem *Lebensmittelschnüffler* am Flughafen – nicht an die gefundenen Lebensmittel zu gehen?
    Mit der *Rütteldose*? 😉

    Was du zur Versuchsreihe (die klassisch nicht nur im MPI Leipzig – sondern so gut wie überall wo mensch sich mit Verhalten von Hunden beschäftigt durchgeführt wird) schreibst – ist absolut korrekt, solange du von Hunden sprichst die nicht entsprechend trainiert wurden.

    Also ich kann Kaykoo eine Rinderbeinscheibe im Platz auf/oder vor die Pfote legen, den Raum verlassen und er hat sie mit an absoluter Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht angerührt, weil er das entsprechende Signal von mir nicht bekommen hat.
    Er schmachtet und sabbert, aber er hat gelernt sich zu beherrschen.

    Ich mach ihm auch den Napf voll, lass ihn davor abliegen und gehe zum Friseur. Wenn ich wieder komme, kommt er nicht mal zur Haustür, weil er schmachtend auf die Freigabe zum Fressen wartet.
    (damit will ich nicht sagen das es immer und 100% funkioniert/funktionieren muss – aber sehr wohl, das es absolut lernbares Verhalten ist)

    Das kann JEDER Hund lernen wenn mensch damit entsprechend früh beginnt. Keine Kunst.
    Aber NICHT mit dem *akustik Bomper – Rütteldose*.

    Aber egal – jeder wie er mag und es für richtig hält 😉

    [B]Pogo – (dessen Willen nicht gebrochen wurde) [/B]
    Ähm – da geh ich mal gar nicht weiter drauf ein, weil`s klischeebehafter Unsinn – sry – ist. Das ist klassische *Dressur* und hat mit *Willen brechen* so viel zu tun wie ein Ochse mit Rollerfahren. Sry.

    #50998
    Anonym
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    Kaykoo ich frage mich gerade wo du meinem Text entnimmst, dass ich der Meinung bin, dass die Rütteldose das Aufnehmen von Futter in Abwesenheit des Menschen verhindert oder überhaupt, dass ich die Rütteldose als Erziehungsinstrument befürworte? Das tu ich nämlich ganz und gar nicht.
    Ok mag sein, dass manche Hunde auch ohne psychisches Brechen durchaus das Leckerchen nicht nehmen, wenn es ihnen verboten wurde aber das hat dann wohl nichts mehr mit der Erziehung eines normalen Familienbegleithundes zu tun. Ich kenne leider ein bedauerliches Beispiel dafür, dass ein Hund wirklich nichts aufnahm, außer sein Mensch hat es ihm ausdrücklich erlaubt. Dieses Tier wurde aber von seinem Besitzer geschlagen und getreten und irgendwann wurde sie einfach “vergessen”, kam ins Tierheim und ist dort verhungert! Sie hat jegliche Futteraufnahme verweigert – so wie sie es gelernt hatte. Ich weiß, das ist nen Extrembeispiel aber ich wollt es mal erwähnt haben.
    Der Pogo nimmt übrigens auch nichts, was ich ihm vorher verbot zu nehmen. Also dein Beispiel mit dem vollen Napf oder Leckerchen vor die Füße legen + Verbot + Haus verlassen funktioniert einwandfrei bei ihm (ewig langes Üben sei dank) ABER sollte ich mal zufällig was Essbares auf dem Tisch vergessen haben und ihm kein Verbot explizit für dieses Etwas ausgesprochen haben, so kann ich davon ausgehen, dass es weg ist wenn ich wiederkomme. Genauso ist die Situation draußen. Entdecke ich das alte Brötchen vor Pogo, verbiete ich dessen Aufnahme und er wird auch beim fünften Mal dran vorbeilaufen nicht versuchen, es zu nehmen. Dennoch frisst er munter Dinge, von deren Existenz ich nichts weiß. Warum auch nicht, ich hab ihm dafür ja kein Verbot aussprechen können. Also entweder ist mein Hund schlauer als deiner oder aber deiner frisst auch gern mal was, was deiner Aufmerksamkeit entgangen ist 😉 Ne mal im Ernst, es gibt sicher solche Hunde, die das gerneralisieren und dann wirklich nichts mehr ohne Erlaubnis fressen, aber ich denke die Mehrheit der Hunde macht es ähnlich wie Pogo: “XYZ wurde mir verboten, also fress ich es nicht. Aber das da hinten, das hat Frauchen (nicht gesehen und mir demzufolge) nicht verboten also kann ich es doch sicher futtern – kein Verbot = erlaubt”

    #51000
    Anonym
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    Also,ich muss Pogo zustimmen,denn Willi frisst in meiner Gegenwart auch nichts vom Boden,aber wehe,er fühlt sich unbeoabachtet.Ein Beispiel: Ich gehe durch die Heide und sehe,Willi steht verdächtig lange in den Büschen versteckt. Ich hin und bei meinem Anblick wurde das alte Brötchen sofort fallen gelassen ! Aber was wäre,ich hätte keinen Blickkontakt gehabt ? Also ich glaube,dass die Mehrzahl der Hunde sich so verhält,unter dem Motto :
    ` Was Frauchen nicht weiss,macht sie nicht heiss !`,oder ??? 😀 😀

    #51002
    Anonym
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    Ja Suzanne,genau so läuft es ab und Willis Blick sagt: Man kann es ja mal versuchen,hätte ja klappen können !!! 😀 😀 😀

    #51005
    Anonym
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    Bei uns ist das ähnlich, Jimmy wartet auch an seinem vollen Napf, frisst erst wenn wir ihm sein Kommando..hol..geben ( wir lassen ihn natürlich nur kurz warten,mir geht es darum, das er gehorcht und ruhig sitzen bleibt, die Zeit ist mir da nicht wichtig), draussen trainieren wir zur Zeit mit der Schleppleine, da seine Rasse als sogenannter Erdhund( diese Hunde jagen am Boden, wühlen in Erdlöchern, treiben Wild aus dem Bau)einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb hat,und da hab ich null Chance, was da liegt wird gefressen und zwar schnell….da nutzt kein “NEIN” rufen, nichts. So gut wie er sonst hört…draussen ists vergessen. Leider, aber wir üben dran.

    #51007
    Anonym
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    Hi
    Wie ich glaube ich auch schon mal beschrieben habe bin ich zusammen mit ner Freundin gegangen… Sie ist ne genze Ecke vor uns gegangen und hat alles fallen lassen von Pansen über Lunge bis zum einfachen Leckerlie… Ich bin mit Lilly hinterher gelaufen und alles was sie fand NEIN sie mußte alles liegen lassen egal was es war NEIN!!! Ich möchte allerdings für nix garantieren wenn ich nicht in sichtweite bin… Auch wenn fremde ihr was geben wollen kommt ein NEIN…
    Hat zumindest den Vorteil das sie nicht immer so wie der Hund von ner Freundin (auch Labbie) wei nen Trüffelschwein mit der Nase auf dem Boden hängt :-)) Also nur nicht IMMER!!!
    Gruß Petra

    #51010
    Anonym
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    Salü Pogo.

    Aber gerade das Generalisieren ist Lernbar.

    Ich kann auch MEINEN vollen Teller auf dem Tisch stehen lassen – zum Postkasten gehen und noch 30 Minuten mit dem Nachbarn sprechen – da fehlt garantiert nix 🙂

    Das mit der Rütteldose, meinte ich allgemein und nicht auf dich bezogen (ja old dirty Max hat deinen Post im *Erkobeitrag* gelesen ;)).

    Ich wollte damit nur gesagt haben – das einzige was dauerhaft dagegen hilft das ein Hund Fressbares ungefragt aufnimmt, ist, ihm das Konsequent zu verbieten und zudem mit im zu trainieren NUR auf Signal zu Fressen.

    Das ist wie mit dem *Lösen auf Signal* – unabhängig davon wie nötig oder angebracht das ist – es geht nur wenn es Konsequent erfolgt und der Hund für das richtige Verhalten (idF. etwas rumliegendes nicht aufzunhmen, oder sich JETZT und HIER nicht zu lösen) mit dem bestärkt wird was der Hund will – Futter bzw. sich lösen zu dürfen.

    Generell ist der beste Bestärker immer was was der Hund möchte.

    Bezogen auf etwas nicht aufnehmen, natürlich NICHT (ausserhalb einer Trainingsituation) das aufzunehmen was nicht aufgenommen werden soll, sondern etwas anderes fressbares und idealer Weise wesentlich schmackhafteres.

    ZB. liegt der Hund vor nem Haufen TF welches er nicht nehmen darf. Tut er es auch nicht – bekommt er ein Stück Huhn.

    Wie gesagt – (noch mal, diesmal am Beispiel Willi…) – Willi mit daher Fressbares auf wenn Frauchen nicht guckt, weil er nicht gelernt hat es nur aufnehmen zu dürfen WENN Frauchen guckt und ihm das Signal zum Aufnehmen gibt.

    Dein Beispiel mit dem verhungertem TH Hund – Pogo – lass ich mal einfach so stehen, es beschreit halt einen extremen Fall von Tierquälerei, hat aber mit dem Thema *nur auf Kommando Fressbares aufzunehmen, nichts weiter zu tun. MMn.

    😉

    Lilly – genau das ist der Weg zum Ziel.
    Je älter der Hund war als ihr die Übungen begonnen habt, desto schwieriger und länger ist der Weg. Aber mit Üben, Üben, Üben und Konsequenz erreicht Mensch das Ziel auch bei nem steinigen Umweg 🙂

    #51016
    Anonym
    Inaktiv

    Ich will keine Haare spalten 😀 😀 😀 aber ich hätte Angst das wenn ich Scout verbieten wurde/könnte etwas zu fressen bis ich es erlaube, und dann das Haus verlasse, und dann werde ich überfahren vom Laster- dann verhungert sie ?( ?( 🙁

    #51018
    Anonym
    Inaktiv

    @ kaykoo
    Ich habe das mit Lilly von Anfang an gemacht derweil bei uns im Garten als auch hier (Öjendorf, Billstedt, Jenfeld, Barsbüttel) sehr viele Giftköder ausgelegt werden… Das ist mir zu gefährlich aber wie gesagt ich würde für nix garantieren… Das denke ich kann man nie aber versuchen kann man es… Ihc möchte nicht irgendwann sagen hätte ich mal…

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