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  • #14228
    Anonym
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    Ich habe gerade beim Einkaufen eine Bekannte getroffen, seid 2 Jahren Hundebesitzerin eines Jack Russel. Sie hatte die rechte Hand total zerbissen und auf meine Nachfrage gesagt…ihr Hund verteidigt eben seinen Napf auch seinen leeren.Das sei ein völlig normales Verhalten.
    Ich hab so etwas bei Jimmy (dem kann ich den Knochen auch aus der Schnauze nehmen) weder bei meinen vorherigen Hund je erlebt.Möchte mich auch nicht von meinem hund beissen lassen.Habt ihr schon solche Erfahrungengemacht? Ich weiss auch nicht was ich ihr da raten kann.
    sieht wild aus ist nur Spass

    #49022
    Anonym
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    Ich durfte immer von allen meinen Hunden alles wegnehmen. Meine erste Hündin hatte mich einmal angeknurrt weil sie auf eine Pferdedecke lag die ich brauchte, ich wollte sie an die Seite schieben und sie knurrte mich an.
    Damals war ich 18 und habe üüüüberhaupt nicht überlegt, ich habe die gepackt und an die Seite geschmissen (ja wirklich 8o) und dabei geschimpft. Die nächsten 14 Jahren hatte sie NIE irgendwie ihr Napf/Decke usw verteidigt.
    Die Nachfolgerinnen habe ich von Anfang an den Napf mal genommen und vielleicht 2 Meter weiter wieder abgesetzt, war nie ein Problem.

    #49036
    Anonym
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    Das klingt ja unglaublich. Und dann auch noch total zerbissen. Da muss der Hund ja wohl richtig hingelangt haben.
    Ich denke mal, dass ist ein reines Erziehungsproblem, wo Deine Bekannte bereits im Welpenalter des Hundes versagt hat.
    Ich wüsste nicht, wie ich reagieren würde, falls Jockel solche Attacken gegen mich fahren würde.

    #49042
    Anonym
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    Die muss ihm mal gaaaanz deutlich zeigen, dass sie die “Bestimmerin” über den Napf und überhaupt ist. Joker hat das gleich am Anfang mit zuckersüssen 3,5Monaten schon versucht mich von seinem Knochen wegzuknurren. Dem hab ich aber wat erzählt und hab ihm auch nich sehr zimperlich den Knochen weggenommen. Natürlich nich super brutal aggresiv und hammer schmerzhaft für den Hund, aber find bei dem Thema sollte man schon ein bisschen grober werden. Das geht ja wohl gar nich, du bist die, die ihm das gibt und auch jeder Zeit wieder nehmen darfst, wenn du das möchtest. Man muss ja schließlich Alpha sein ;). Sie muss halt auf jeden Fall total entschlossen rüber komm und keine Angst vor ihm haben.
    Aber denk mal wenn sie ihn noch in Schutz nimmt und das gut redet, wenn er ihr die Hand zerbeißt, dann wirste dir den Mund fusslig reden können. Sie soll ihn sich halt wenigstens vom Leib halten wenn er angreift und bestrafen, mindestens ausschimpfen.
    Das kann ich überhaupt nich nachvollziehen, wie man sich da so von seinem Hund einschüchtern lassen und das als normal abstempeln kann. Das geht so nich, Freiheiten muss er haben auf jeden Fall, is ja ein eigenes Wesen, aber Befehle darf der Hund seinem Besitzer nich erteilen. Und das is ja der Befehl sie soll die Flossen von seinem Napf nehmen. Da musste ihr mal eindringlich klar machen wer in der Mensch-Hund-Beziehung entscheidet wann der Napf wo zu stehen hat.

    #49043
    Anonym
    Inaktiv

    In einem Punkt hat die gute Frau Recht: Es ist ein absolut natürliches Verhalten von Hunden, ihre Ressourcen zu verteidigen. Auch ein niederrangiges Tier darf gegenüber eines Höherrangigen seine Beute vehement verteidigen – das wird jedes Tier akzeptieren. Nur leider ist es im menschlichen Zusammenleben nicht sehr günstig, wenn Fiffi seine Ressourcen zu stark beansprucht und hierfür muss, wie schon von meinen Vorpostern geschrieben, schon im Welpenalter der Grundstein gelegt werden. Wichtig ist natürlich auch, konsequent und durchsetzungskräftig zu sein, aber das ist meist schwierig bei Besitzern, die von ihren eigenen Hunden gebissen werden denn diese haben in der Regel tatsächlich Angst vor ihren Hunden (zumindest in bestimmten Situationen wie z. B. dem Futter wegnehmen) und das merken die lieben Kleinen natürlich auch. Ich denke am sinnvollsten wäre es, den Futternapf erstmal komplett weg zu lassen und den Hund NUR aus der Hand zu füttern. Wirklich ausschließlich und das ne ganze Weile lang. Nur so kann er lernen, dass der Mensch das Futter zuteilt und dieser auch ganz einfach mal das Futter wieder wegnehmen kann. Erst, wenn das ohne Napf klappt, würde ich den Versuch wagen, den Napf wieder hinzustellen und auch diesen immer mal wieder wegzunehmen. Ohne weiter auf den Hund zu achten, einfach nur im Vorbeigehen den Napf sacken und nach gutdünken irgendwann wieder wegnehmen. Aber ich glaube auch weniger, dass die gute Dame sich dazu überreden lassen wird. Wer das Verhalten schon so rechtfertigt wie sie ist bei sowas selten belehrbar. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

    #49046
    Anonym
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    Ich finde, das ist ein guter Tipp Pogo, mein das mit dem Napf wegnehmen und erstmal aus der hand füttern, vielleicht nimmt sie den Rat ja an, werde es mal ansprechen..ich hab den Hund schon öfters erlebt, vollig unaufällig, auch nicht festgestellt, das sie Angst vor ihm hat..vielleicht reagiert er ja nur in dieser Situation so. Danke.

    #49048
    Anonym
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    Ja das wollt ich ja damit ausdrücken. Als nicht, dass sie generell Angst vor dem Hund hat, wohl aber in bestimmten Situationen (in diesem Fall eben alles was mit dem Napf zu tun hat). Na dann versuch das mal, ich hoffe sie probiert es wenigstens mal aus.

    #49049
    Anonym
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    Hammer…
    Also da haben wir ja wirklich Glück Lilly läßt sich alles und auch von jedem wegnehmen… Der Hund von ner Bekannten war auch sooo zickig mit seinem Napf auch andere Hunde oder Menschen durften nicht mal in die Küche weil die Näpfe da standen…
    Lilly ist bei sowas echt tiefenentspannt frei nach dem motto “friß Du doch meins wenn Du nix eigenes hast ich bekomme ja eh neu” 🙂 Worüber ich aber auch echt froh bin…
    Liebe Grüße Petra mit Lilly

    #20811
    Anonym
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    Unsere Susi hats auch schon probiert. Doch davon hab ich mich überhaupt nicht einschüchtern lassen. Hab ihr, so wie Pogo schrieb, den Napf immer mal einfach weggenommen. Hat super geklappt.
    Aber eine Sache hab ich noch. Wenn ich morgens meine Tochter (17) wecken wil, Susi schläft bei ihr im Bett, knurrt sie mich auch an. Ich ignoriers, aber sie hört nicht auf 🙁 ?(

    #49060
    Birgit Baumgärtel
    Teilnehmer

    Oh, oh,

    zum Glueck ist es nur ein Jack Russel, bei allen anderen waere das Geschrei wieder gross…

    Ohne Beleidigend zu werden, sehe ich darin den Verlust der Alpha-Position!!!

    Wie ein Vorposter schon x postete, mag es seiner Sicht nach OK sein, wenn ein Hund – Tier seinen Napf verteidigt…
    -Das sehe ich allerdings gar nicht so!!!

    Weder bei benni noch bei seinem Vorgaenger habe ich sowas zugelassen und die sind waren nicht nur groesser, sondern auch schwerer.

    Bieten lassen wuerde ich mir das nicht. Als Loesung gaebe es vielleicht viele Tipps, ich wuerde es jedoch angehen, mir meine Alpha-Position zurueck zu holen, so arrogant das fuer manchen auch klingt.

    Beissen ist kein Kavaliersdelikt und auch keine Reaktion oder Zufall, sondern Statusverteidigung.

    Bei mir haette er, wuerde er flink davon kommen, ohne Sanktionen, wie z. B. Schnauzengriff oder Zwicker, den Rest des Tages versch(m)issen haben…

    Viel Glueck noch… 8)

    #49063
    Anonym
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    Bei unsem Toby hab ich es von Anfang an so gemacht, dass er sich zwar vor den gefüllten Napf setzen darf, aber gefressen wird erst, wenn ich den Napf freigebe. Das hat auch Gründe. Ich hab ihm mal einen Hundeknochen gegeben, als mein einjähriges Enkelkind dabei war. Sie wollte mit dem Hund spielen und er hat fürchterlich geknurrt. Meine Tochter bekam richtig Angst. Seit dem handhabe ich das so und es klappt gut. Wenn ich den gefüllten Napf wegnehme, läuft Toby mir nur hinterher, aber ohne zu knurren.

    #48464
    Anonym
    Inaktiv

    [quote][quote_head]Zitat von Joker vom 16.12.2009 21:14[/quote_head]Und wie is das bei solchen Hunden, die den Besitzer oder einen von Herrchen/Frauchen nicht mit auf die Couch oder ins Bett lassen? Da gibts ja auch Kandidaten, die da so richtig fuchtig werden. Wie würdeste das ganz ohne Schimpfen abgewöhnen? [/quote]

    Als erstes würde ich in solch einem Fall mal generell verhindern, dass der Hund überhaupt auf die Couch oder ins Bett geht. Die Sache mit dem Bett ist leicht geklärt, indem man die Schlafzimmertür zumacht und den Hund aus dem Schlafzimmer verbannt. Klingt für manch einen sicher grausam, aber im Grunde ist es das gar nicht. Mit der Couch wird das schon schwieriger. Wenn man selbst schon drauf sitzt, jegliche Versuche des Hundes auf die Couch zu gelangen, verhindern! Legt sich der Hund in Abwesenheit seines Menschen auf die Couch so würde ich nicht versuchen ihn hinunter zu schubbsen wenn man befürchten muss, dabei ernsthaft verletzt zu werden. Ich würde eher z. B. zur Leine greifen (da kommen die meisten Hunde ja freudig angelaufen, weil es gleich raus geht) und erstmal Gassi gehen oder aber (wenn man nicht vor hat, jetzt gleich mit dem Hund Gassi zu gehen) ihm das Halsband und die Leine dennoch umlegen, mit einem Leckerchen belohnen und sich das Tier dann im wahrsten Sinne des Wortes ans Bein binden. Also nicht wirklich ans Bein aber ich würde ihn durchaus erstmal an der Leine in der Wohnung führen, denn so habe ich direkten Einfluss auf seinen Bewegungsradius und der Hund kann sich nicht heimlich auf die Couch schleichen. Die Leine kann man dann natürlich abmachen, wenn man selbst auf der Couch sitzt (wie gesagt, der Hund darf ab jetzt NIE mehr auf die Couch, in Anwesenheit eines Menschen) oder man den Hund dann irgendwann soweit hat, dass er auf Fingerzeig oder Zuruf von allein von der Couch verschwindet.
    Das waren jetzt nur ein paar grundsätzliche Dinge. Um die Sache wirklich konsequent und nachhaltig durchzuziehen gehört natürlich noch mehr dazu (Belohnungen, dem Hund einen Platz zuweisen, an dem er sich wohlfühlt …) aber das führt mir jetzt zu weit.

    [quote][quote_head]Zitat von Bona vom 17.12.2009 20:08[/quote_head]enn ich morgens meine Tochter (17) wecken wil, Susi schläft bei ihr im Bett, knurrt sie mich auch an. Ich ignoriers, aber sie hört nicht auf[/quote]
    Natürlich hört sie nicht auf. Du ignorierst es, verlässt höchst wahrscheinlich kurz danach das Zimmer (dein Auftrag deine Tochter zu wecken ist ja erfüllt) und deine Hündin glaubt, sie hätte dich erfolgreich vertrieben. Hunde lernen durch Erfolg und Misserfolg und dass du das Zimmer verlässt führt sie mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf zurück, dass sie so furchteinflößend geknurrt hat, dass sie dich damit vertrieben hat. Wie lang geht das jetzt schon so? Das ist derselbe Effekt wie das Ankläffen des Postboten. Natürlich geht der weiter, denn er hat ja nen Job zu erledigen aber für den Hund sieht es nunmal so aus, als hätte sein wildes Gebärden den guten Mann vertrieben. Also ignorier es nicht weiter sondern tu was!

    #49068
    Anonym
    Inaktiv

    ist das ein witz??? unglaublich. ich hatte boxer,engl. cocker,fox-bulli, rottweiler….jetzt staff-pit-mix. mir ist so etwas wirklich noch nie passiert, obwohl ich nie einfache hunde hatte. es war immer klar, ICH bin der rudelführer! ohne wenn und aber! und das ohne tätliche erziehung!!
    und ich konnte/kann alles wegnehmen.
    da haben aber 2 ein echtes dominanz-problem. frauchen hat angst? unglaublich! und dann noch bei so einem mücken-kottelett…..sorry…..aber lächerlich, oder?
    dann sollte man sich lieber einen stoffhund kaufen!
    es ist nur gut, dass solche leute keinen rotti haben…………der hätte seinen spaß 😀 !
    aber eines noch: der jacky hat genau gemerkt WEN er da vor sich hat ;)!
    auf keinen fall ein alpha-tier (=besitzer)!
    was kann man raten? dem kleinen zeigen, WER der chef im ring ist :]
    auf zum hundeplatz….. denn erst einmal muss der mensch lernen, dann der hund :P!
    viel glück mit dem “raubtier” 😉

    #49070
    Anonym
    Inaktiv

    [quote][quote_head]Zitat von Joker vom 18.12.2009 21:04[/quote_head]Einfach nur ablenken (z.B.mit der Leine) is ein guter Tipp für Leute, die ernsthalft Angst vor ihrem Hund haben.
    [/quote]
    Mein Tipp bestand ganz und gar nicht aus “einfach nur ablenken”. Das Ablenken soll in diesem Falle nur verhindern, dass der Besitzer gebissen wird. Dass man generell daran arbeiten muss, die Rangfolge zugunsten des Besitzers zu festigen, ist ja wohl klar. Aber wenn es schon so weit ist, dass der Besitzer Angst davor haben muss, vom eigenen Hund gebissen zu werden, dann sollte man nicht unbedingt das Risiko eingehen und versuchen den Hund auch noch körperlich zu bedrängen. Das könnte verdammt böse enden.

    @Tobyas: Du hast natürlich Recht wenn du sagst, dass sich gewisse Leute lieber ein Stofftier denn einen richtigen Hund halten sollten, aber dass Hunde ihren Besitzern auf der Nase herumtanzen ist ganz und gar nicht so unglaublich wie du es hinstellst. Das Problem ist einfach, dass viele Leute in der wichtigen Prägephase und im Junghundalter eines Hundes seine Erziehung vernachlässigen weil er ja noch sooooo süß ist oder noch sooooo jung und das mit der Erziehung ja noch Zeit hat. Oder aber sie haben durchaus die richtigen Grundlagen gelegt aber darüber vergessen, dass der Grundgehorsam und alles Weitere auch regelmäßig aufgefrischt werden muss. Viele denken einfach, was sie dem Hund einmal beigebracht haben, wird er für immer beherzigen. Dass dem nicht so ist, äußert sich später z. B. eben in dem vom Threadersteller geposteten Problem. Unglaublich ist das nicht und auch kein Witz lediglich eine etwas naiver Herangehensweise und der Hang dazu, RAUBtiere zu vermenschlichen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und auch du wirst vielleicht irgendwann mal an einen Hund geraten, der dir einen winzig kleinen Fehler nie vergessen wird oder einen schwachen Moment von dir ausnutzt. Das soll nicht heißen, dass der dich beißen muss aber es kann ja durchaus sein, dass er z. B. trotz deines Verbotes dennoch immer wieder auf der Couch liegt oder was weiß ich. Ich finde es immer krass wenn jemand von sich behauptet dass er 100% immer der Rudelführer ist und ihm sowas nie passieren würde. Bei ein paar sehr wenigen Leuten mag das zutreffen, die meisten jedoch machen doch irgendwann mal einen Fehler oder es schleicht sich nach und nach eine gewisse Routine ein, die der Hund durchschaut und zu seinen Gunsten ausnutzt (und wenn es nur der steinerweichende Blick ist, der einen dazu bewegt, den Hund zu streicheln oder ihm ein Leckerchen zuzustecken- hier ist der “Rudelführer” nämlich auf einmal der Reagierende und nicht der Initiator und schon sind die Rollen nicht mehr so klar verteilt).

    #49090
    Anonym
    Inaktiv

    Stimmt Pogo, so hab ich´s noch garnicht betrachtet. Läuft meist so ab, ich geh ins Zimmer, rüttel an Katha´s Arm und geh wieder raus. Nach 5 Minuten komm ich wieder und weck nochmal ein bißchen lauter und mit dollerem Gezuppel. Klar, dass Susi sich immer bestätigt fühlt, ich geh ja auch immer sofort wieder.
    Ich werd auf jeden Fall jetzt anders handeln und Susi sofort aus dem Zimmer schicken!

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