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  • #67805
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    @Olli

    Stimmt. 😉

    Schön frühe Wolfsbeobachtungen enthalten Beschreibungen, wie sich Wölfe – in Ermangelung von Jagderfolgen – über Beeren hermachen… und in Kanada hauen sie sich mit Lachs die Mägen voll. Eine Nahrungsvariante, die eine noch höhere Ergiebigkeit erzielt als Fleisch.

    Wer etwas mehr zu dem Thema lesen oder sich engagieren möchte, dem empfehle ich das NABU-Projekt “Willkommen Wolf” (http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/wolf/index.html) und u. A. das Buch “Der Wolf” von Eric Zimen (leider 2003 verstorben, 2000 Mitbegründer des CANIS-Zentrums).

    #67809
    Anonym
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    @all:

    Vorhin habe ich ihn nicht gefunden, nu isser wieder da: der link auf eine wirkliche sehr informative und gut verständliche Seite zum Thema BARF/Pro und Contra:

    http://alexdogblog.blogspot.com/2008/08/hundeernhrung-barf-barfen-pro-und.html

    ..und hier noch was zum Anschauen:

    http://www.3sat.de/page/?source=/nano/cstuecke/135265/index.html

    #67811
    Anonym
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    Sorry Olli, aber in deinem Text stecken gleich zu Anfang etliche Unwahrheiten.

    Zum Ersten wird ein Lebenwesen in Karnivor, Omnivor oder Herbivor eingeteilt indem man sich hauptsächlich auf die Merkmale des Kiefers und des Darmes stützt. Dabei erkennt selbst der Laie deutliche Unterschiede zwischem dem menschlichen Kiefer und dem des Hundes. Hier mal der [URL=http://www.tierarzt-gsodam.at/Tipps%20-%20Hund%20Gebiss.htm]Hundekiefer[/URL] kurz erklärt und schematisch dargestellt.
    Es ist also nicht davon auszugehen, dass die Einteilung so strikt ist, dass 100% der Nahrung so oder so aussehen muss. Der Mensch ist aber auf jeden fall ein eindeutiger Allesfresser, auch wenn man mit unserem heutigem Wissen über Ernährung durchaus in der Lage ist vegetarisch, zur Not auch vegan zu leben (letzteres aber auch nur dann, wenn man sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und für Ausgleich sorgt). Selbst die rein vegetarische Ernährung bietet so einige Hindernisse, du hast es mit dem Vitamin B ja schon angerissen. D. h. ohne dieses Wissen DASS es so ist und wie man dem entgegenwirken kann auch ohne Fleisch zu verzehren würde ein Mensch über kurz oder lang durchaus massive Mangelerscheinungen zeigen, wenn er komplett auf Fleisch verzichten würde. Relativ schnell geht das sogar, wenn man sicht wirklich rein vegan ernährt.

    Dass der Mensch früher mal hauptsächlich Fleischverzehrer war, wage ich zu bezweifeln. Der Mensch ist seit jeher Jäger UND Sammler, was bedeutet, dass pflanzliche Nahrung schon immer einen großen Bestandteil der Nahrung ausmachte. So oft hatten unsere Vorfahren leider eben auch keinen Jagderfolg und mussten oft auf weniger ergiebige Energielieferanten zurückgreifen. Wären sie reine Fleischfresser gewesen, hätten sie besser für die Jagd ausgestattet sein müssen. Erst das “erfinden” von Waffen (Speere usw.) ermöglichte einen größeren Jagderfolg und später mit dem Erlernen der Viehhaltung war eine dauerhafte Fleischversorgung endgültig möglich. Der Mensch ist leider kein gutes “Raubtier” – er ist nicht nur zu langsam um z. B. einen Hasen zu fangen sondern auch zu schwach, um mit bloßen Händen einen Ochsen zu erlegen. Er hat und hatte auch niemals Reißzähne, mit denen er sich an der Kehle festbeißen und das Opfer zu Boden bringen kann.

    #67812
    Anonym
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    @Jule oder auch Luzie:
    Sorry, aber deine Beiträge kann man wirklich nicht ernst nehmen. Warum ist es für dich ein Problem, auf meine Fragen zu antworten? Stattdessen hältst du mir lieber vor, ich würde missionarisch vorgehen, um Hundehalter von meinen “Idealen” zu überzeugen?
    Hier gebe ich dir vollkommen Recht: [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 01.10.2010 08:28[/quote_head]Nicht jeder, den ich ohne Zweifel als guten Hundehalter bezeichnen würde, verfügt über die notwendigen finanziellen Mittel und eventuell sogar zeitlichen und räumlichen Möglichkeiten, die Bio-Höfe der näheren (oder weiteren) Umgebung nach bestem (wer kann das schon mit absoluter Gewissheit sagen) Fleisch abzufahren, zu portionieren und einzufrieren.[/quote] Das stellt auch für mich das Hauptproblem dar, aber ich bemühe mich dennoch, kann aber verstehen, wenn das nicht jedem möglich sein sollte. Allerdings gibt es eben genug Leute (und ich würde meinen sogar der überwiegende Teil an Hundehaltern gehört dazu), die sich noch nie darüber Gedanken gemacht haben und Fertigfutter recht naiv kaufen, denn was im Handel angeboten wird (vielleicht auch noch mit einer supertollen Werbung angepriesen), kann ja so verkehrt nicht sein. DAS ist der Punkt, auf den ich aufmerksam machen will, aber das habe ich schon mehrfach geschrieben. Dich interessiert das aber herzlich wenig. Übrigens würde ich mir nie anmaßen zu behaupten, Leute die ihre Hunde mit TroFu oder Dosenfutter füttern, wären schlechte Hundehalter. Das fiele mir im Traum nicht ein, denn ich weiß, wie unbekümmert man im Normalfall mit diesem Thema umgeht. Und ja, auch ich esse manchmal einen Burger. Aber jeden Tag würde ich den Kram sicher nicht essen wollen. Die meisten Hunde bekommen aber tagein tagaus den gleichen “Fraß” vorgesetzt (Katzen und Nagetiere übrigens oft auch). Wenigstens dieser Punkt müsste dann doch einleuchten, oder?

    [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 01.10.2010 08:28[/quote_head]Dinge zu hinterfragen, Pogo, und den Daumen auf “wunde Punkte” zu legen, finde ich grundsätzlich auch gut, aber eine Pauschalaussage zur Ultima ratio zu erheben, ist ausgesprochen unproduktiv.[/quote] Eine Pauschalaussage habe ich übrigens nie getroffen. Ok doch und zwar über Supermarktfutter. Das kann man getrost in die Tonne kloppen. Jedes!
    Du hast uns immer noch nicht das Geheimnis eines guten Futters verraten. Warum enthältst du uns diese vielleicht wertvolle Information nur die ganze Zeit vor?

    [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 01.10.2010 08:52[/quote_head]in Kanada hauen sie sich mit Lachs die Mägen voll. Eine Nahrungsvariante, die eine noch höhere Ergiebigkeit erzielt als Fleisch[/quote] Ok, du zählst also Fische nicht zu Fleisch? Diese Unterscheidung kannte ich bisher nur von Vegetariern, die irgendwie doch nicht so ganz verzichten können. Für mich ist Fisch = Fleisch und lebende Tiere sind es dann auch noch und roh werden sie von den Wölfen sogar auch gefuttert.

    Ach ja und dein zweiter Link den du postest, also mit den Gefahren der Rohfütterung, der ist gar nicht mal so verkehrt. Dass man Schweinefleich nie roh verfüttert, das müsste eigentlich jeder Hundehalter wissen, das ist keine neue Sache mehr. Und was die Salmonellen und andere Keime angeht, so steht in dem Artikel auch nur, dass diese dem Menschen gefährlich werden können (wenn er die notwendigen Hygienemaßnahmen nicht beachtet), dem Hund schaden sie aber nicht viel (steht tatsächlich so drin). Bis auf die Bandwürmer – aber die kann sich auch jeder Hund einfangen, der nie die Gelegenheit hatte, etwas Rohes zu vertilgen. Die lauern nämlich fast überall, z. B. in Wäldern, man kennt ja den gemeinen Fuchsbandwurm.

    #67815
    Anonym
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    Ollli/Petra hat Recht:
    Der Carnivor Wolf ernährt sich auch omnivor, also allesfressend, das heißt, er nimmt neben Fleisch auch andere Nahrung wie Beeren oder Gräser zu sich.
    Auch reißt er weitaus seltener Schlacht- und eingezäuntes Herdenvieh, als überwiegend Wildtiere, die ein weitaus höherwertiges Fleischangebot darstellen, als das beste Bio-Fleisch es sein kann… andererseits braucht der Jäger, Weitläufer und ganzjährige “Draußenschläfer” Wolf auch ganz genau diese hochwertige Energiequelle – im Gegensatz zu den meisten unserer mal mehr, mal weniger geforderten vierbeinigen, domestizierten Begleiter.

    Die Einteilung in Carnivore (Fleischfresser), Omnivore (Allesfresser) und Herbivore (Pflanzenfresser) bezieht sich nur auf die [U]hauptsächliche[/U], nicht aber auf eine ausschließliche Nahrungsquelle dieser Arten!

    Und nicht jedes Raubtier (Carnivora) ist ein Fleischfresser (Carnivor)!

    Bei aller Kritik an den diversen Futterformen sollte auch nicht übersehen werden, wie viele (vermeintlich futterbedingte) Erkrankungen auf Lebensbedingungen zurück zu führen sind, die gar nichts mit der Ernährung zu tun haben. Wer seinen Liebling beispielsweise am Fahrrad durch innerstädtische Gefilde laufen lässt, leistet seinen Lungen und weitaus mehr noch denen seines Hundes und somit dessen Gesundheit einen Bärendienst, an den das schlechteste Industriefutter nicht heran reicht!

    Was NICHT heißt (um neuerlichen “Interpretationen” mal gleich vorzubeugen..;) ), dass es egal ist, was man füttert..

    #67821
    Anonym
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    Hallo Pogo,

    nein, das ist nicht falsch was ich eingangs schrieb in meinem letzten Beitrag.

    Du machst einen groben Fehler: Du schliesst aufgrund des Gebisses auf die bevorzugte Nahrung, davon solltest Du dich etwas distanzieren.

    Jüngste Sektionen an Marderhunden, die frisch getötet und vollgefressen seziert wurden, haben nämlich allesamt eins ergeben:

    Im Mageninhalt wurde nicht überwiegend Fleisch gefunden, sondern pflanzliche Nahrung, OBWOHL der Marderhund ein sehr schönes Gebiss eines Beutgreifers besitzt, mit eindrucksvollen Reisszähnen, belegen diese Sektionen, dass er sich prozentual überwiegend auf pflantlicher Basis ernährt und zu einem weitaus geringeren Anteil duch tierische Kost.

    Es ist also ein Irrtum, nur von Gebiss eines Tieres auf seine vorwiegende Kost zu schliessen.

    Der Mensch hat schon immer gejagt und schon sehr früh in der Geschichte seine Langsamkeit und nicht ganz so gut ausgeprägten Reisszähne (die er sehr wohl besass), durch Fallen und Waffen, halt Hilfsmittel, ausgeglichen.

    Die Hauptnahrungsquelle war die Jagd und wurde halt duch pflanzliches ergänzt und wenn die Jagd erfolglos war, eben auch ersetzt.

    Noch heute ergänzen wir unsere fleischliche Kost durch pflanzliches.
    das es Vegetarier (rein pflanzliche Kost) und Veganer gibt (pflanzliche Kost, aber auch Fisch und Eiweissprodukte wie Milch, Eier) ist Geschmackssache und durchaus gesund bei richtiger Handhabung.

    Komischerweise habe ich noch nie jemanden getroffen, der sich nur und ausschliesslich von Fleisch ernährt, also ohne Brot usw.

    Das wäre auch vermutlich kontraproduktiv.

    Auch bei Fisch muss man halt sehen was man ist, Fisch ist nicht gleich Fisch.

    Also Pogo, bei allem Verständnis, aber Du bist etwas oberflächlich und vor allem zu pauschalisierend in deiner Verteidigung des Barfens.

    Was Du aber gar nicht nötig hast…

    LG

    Petra, Luzie und Olli

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