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    • #13423
      Anonym
      Inaktiv

      Ich würde gerne Wotan auf Hills Trockenfutter umstellen. Wo kann man das kaufen oder kann man das vielleicht auch Online bestellen? Kann mir da jemand helfen? ?(

    • #21460
      Anonym
      Inaktiv

      habe hills trockenfutter in kaarst bei “catina” gekauft.

    • #48488
      Anonym
      Inaktiv

      hills futter ist ziemlicher mist,weil sehr viel getreide, mais etc. drin ist.und billig ist es auch nicht.schau dir mal real nature black angust an.

    • #53941
      Anonym
      Inaktiv

      kann ich Bruno nur zustimmen. Real Nature ist gut und auch noch kalt gepresst. Wolfsblut ist auch gut oder Orijen. =)

    • #53943
      Anonym
      Inaktiv

      Wir haben es auch ausprobiert,henry konnte es nicht vertragen er hat sich nur gekratzt.Dann haben wir ganz schnell wieder gewechselt,und das Kratzen war weg.VLG henry

    • #56524

      Hillsfutter ist nicht schlecht habe ich meinem auch eine Zeit gefüttert aber spezialdiät vom tierarzt. Sehr sehr teuer… Wenn du deinem Hund etwas gutes und artgerechtes füttern willst dann barf ihn!! finde ich das beste wenn man übelegt das unser hund vom Wolf abstammt und was der Wolf in der Natur frisst. Bei denen gibst kein Trockenfutter!! Ist alles ein Thema für sich

    • #56635
      Anonym
      Inaktiv

      Der Denkfehler beim BARFen ist aber, dass der Hund kein Wolf ist und auch schon seit Jahrtausenden nicht mehr wild in der Natur lebt.

      Wenn du das essen solltest, was die Menschen von Jahrtausenden verzehrt haben, dann würde sich dir wahrscheinlich der Magen umdrehen. Nur Hunde haben sich in den Augen vieler in ihren Ernnährungsbedürfnissen scheinbar auch durch Jahrtausende der Domestizierung nicht verändert.

      Im Übrigen – man verzeihe mir meine Direktheit – finde ich es langsam ein bisschen nervig, dass in jedem Thread, in dem einer nach speziellem TroFu fragt gleich ungefragt ein BARF-Anhänger auftaucht um zu erklären, dass man nur mit BARFen dem Hund was gutes tut, obwohl danach gar nicht gefragt wurde.

    • #56650
      Anonym
      Inaktiv

      Da muss ich Patscho vollkommen Recht geben. Der Hund ist kein Wolf.
      Seit Jahrhunderten geht die Ernährung von Hund und Wolf auseinander.

      Wenn jemand gerne Trockenfutter füttern will, bitte. Man tut dem Hund dabei sicher nichts schlechtes.
      Sicherlich sollte man bei der Auswahl auf die Inhaltsstoffe achten.

      Meine verstorbene Boxerhündin ist mit Trockenfutter 12,5 Jahre alt geworden. Was für Boxer kein schlechtes Alter ist….

      Gruß
      Britta mit Lola & Merlin

    • #56673
      Anonym
      Inaktiv

      Ich kann von Hill´s nur abraten. Ich nehme mal als Beispiel Large Breed Chicken.
      Als erstes gemahlener Mais, nicht mal Menschen können mit Mais was anfangen, ist nur billiger Füllstoff.
      Hühner-und Truthanmehl bedeutet es ist kein Fleisch sondern nur Abfall.
      Sojabohnenmehl hat auch nichts im Hundefutter zu suchen, auch ein Nebenprodukt, also eigentlich Abfall, kann zu Blähungen, Hautjucken führen und es ist nicht auzuschließen das es genmanipuliert ist.
      Maiskleber auch ein Abfallprodukt.
      Pflanzenöl können Hunde auch nicht verarbeiten, nur tierisches Fett ist verwertbar.
      Tierische Fette, von welchen Tieren denn bitte?
      Und weil sie wissen das ihr Futter keine hohe Wertikeit hat geben sie Lysin und Tryptophan dazu um es aufzuwerten.
      Angeblich ist das Futter mit natürlichem Vitamin E haltbar gemacht (Tokopherole) doch leider ist das auch nicht wirklich glaubhaft. Das Vitamin wird hauptsächlich synthetisch hergestellt.
      Dann wird es bei sehr hohen Temperaturen hergestellt bei denen alle Vitamine, Spurenelemte un Aminosäuren zerstört werden, also muß alles wieder künstlich zugeführt werden.
      Ales einfach nur ziemlich viel Abfall gut vermarktet.

    • #56747
      GalekaKC GalenKC
      Teilnehmer

      hi ich kann auch nur negatives von hill´s berichten.wir haben unseren welpen damit füttern wollen und die hat sich nach nur zwie tagen übergeben,geweigert zu fressen und total den dünnpfiff bekommen.da es aber nun mal da war wollte ich es nebenbei als leckerlie alle füttern und auch von nur vier/fünf brocken pro tag wurde die konsestez vom kot schlechter.aber es kommt immer auf den hund drauf an,ich kenne auch einen der frisst es problemlos allerdings noch nicht seid jahren.

    • #67404
      Anonym
      Inaktiv

      Die Firma Hills unterstützt Tierärzte in der Ausbildung und auch beim Praxisaufbau. Klar, daß es viele Tierärzte dann auch empfehlen.

      Bei der Auswahl eines Futters sollte man drauf achten daß es keine synthetische Zusatzstoffe, (EU zUsatz ist meist BHA und BHT) , keine Konservierungs-, Lock-, Farb- und Aromastoffe , keine Nachmehle, keine Gewürze enthält. Wir kaufen nur Futter, das auch keine künstliche Vitamine enthält. Auch würde ich auf jeden Fall drauf achten, daß kein K3 (Menadion) enthalten ist, in den menschlichen Ernährung ist das seit Jahren verboten, da es nachweislich krebsfördernd ist.

      Eine gute Erklärung der Inhtstoffe finde man z.B. da:
      http://www.tier-gesundheitspraxis.ch/futteranalysen.htm

      Von Barf bin ich nicht begeistert, denn ich finde (das ist meine Meinung dazu), daß unser Hund vom Wolf so weit weg ist, wie wir vom Steinzeitmenschen.

    • #67405

      Hallo,

      @Balou
      : wer hat Dir denn das Märchen erzählt, das Menschen mit Mais nichts anfangen können?

      Zur Info: Mais ist glutenfrei und ist in einigen Ländern die Ernährungsgrundlage für Menschen. Mais besitzt eine gute Zusammensetzung von Proteinen, Fett,Kohlenhydraten und ist sehr vitaminreich, wobei hier Vitamin B dominiert und enthält zudem noch reichlich Mineralien.
      Weiterhin enthält Mais Antioxidantien.
      Mais versorgt den Körper mit sehr vielen wichtigen Nährstoffen und besonders Allergiker gegen Gluten greifen gerne auf Maisprodukte wie Maismehl ect, zurück.

      Auch stimmt es nur sehr bedingt, dass Hunde kein pflanzliches Fett verarbeiten können. Können sie sehr wohl. Man sollte aber darauf achten, dass in dem Öl Omega-3-Fettsäuren (Linolensäure) enthalten ist.

      Gib Hunden, die Schuppen haben mal 1 Teelöffel Raps- Oliven, oder Distelöl ans Futter, das hilft Bombe. Könnte der Hund das nicht verarbeiten, würde es auch nicht helfen.

      Öle und Fette sind wichtige Energielieferanten für Hunde und zwar von beiden Seiten. Richtig ist aber, das tierische Fette weitaus hochwertigere Energielieferanten sind. Vorsichtig sollte man sein mit Omega-6-Fettsäuren, da diese Herzerkrankungen usw. begünstigen.

      Ein weiterer Beweis sind die Hunde, die rein vegetarisch ernährt werden.
      Ich halte zwar nix davon, aber Fakt ist, das auch diese Tiere durchaus körperlich gesund alt werden. Und hier sind Fette logischerweise nur auf pflanzlicher Basis.

      Könnten sie das nicht verwerten, wären sie ja sehr schnell schwerkrank und zwar ausnahmslos.

      mag jeder das TroFu nehmen, was ihm zusagt und sein Geldbeutel erlaubt, im Grunde kann JEDER Hund mit TroFu alt werden, wenn man ihm denn das gibt, was er gut verträgt und vor allem verdaut.
      Und das sieht man einmal an Ekzemen usw. und am Kot.

      20 Hundehalter sind mit Hills seit Jahren zufrieden, der Hund fit wie ein Turnschuh, die nächsten 20 nicht, weil der Hund Dünnpfiff hat oder Hautprobs.

      Kommt auf den Hund an, Futtermittelallergien usw spielen hier eine wesentliche Rolle.

      Manche Halter machen auch eine so grosse Wissenschaft dadraus und bei sich selber nur halb soviel. Lol.

      ich füttere wie gesagt seit Jahrzehnten mit TroFO aus verschiedenen Gründen und habe schon Bosch, Royal Canin, Bozita, Christopherus, Happy Dog gefüttert.

      Ich habe einerseits auch auf Inhaltsstoffe geachtet, anderseits aber besonders auf Verträglichkeit des Hundes, was mir noch wichtiger ist.

      Meine Hunde sind alle alt geworden und hatten keine nennenswerten Krankheiten, bis auf meinen Setter, der mit 10 Hodenkrebs bekam.

      Krebs wirdaber durch sehr unterschiedliche Faktoren begünstigt werden, ganz genau wie bei Menschen.
      Auch unsere Tiere atmen dieselbe Luft wie wir und auch die Giftstoffe, haben Raucher als Halter, leiden unter der agressiveren Sonneneinstrahlung uswuswusw.

      Deswegen rate ich jedem: probiert es halt aus, was euer gut verträgt und was nicht, es gibt kein Pauschalurteil pro Futtersorte.

      Und ob jemand barft, Feuchtfutter gibt oder TroFu ist reine Geschmackssache.

      Mit Barfen sollte man sich aber sehr befassen, denn sonst kann man dem Hund auch Schäden zufügen, denn unsere domestizierten Haustiere sind keine Wölfe mehr und auch nicht mehr 1:1 zu vergleichen.

      Mit richtigem Barfen können aber auch diese Hunde gesund und glücklich lange leben, wobei Rasse und unterschiedlicher Energiebedarf durch Hundesport usw. zu beachten ist, wie übrigens bei jeder Fütterungsart.

      LG

      Petra, Olli und Luzie

    • #67671
      Anonym
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      Grundsätzlich bin ich Petras Meinung. Schön auf den Punkt gebracht, allerdings halte ich wenig bis gar nix von Trockenfutter.. passieren viel zu viele Fütterungsfehler (zu viel) und erst in “alten” Jahren meldet sich bei vielen Tieren die über Jahre wegen zu geringer Flüssigkeitsaufnahme strapazierte Niere. Soll heißen: Geht alles Jahre lang gut… und dann… Niereninsuffizienz. Ich bin für ne gelungene Mischung von Feucht- und manchmal dazu TroFu.. aber wirklich nur manchmal.
      Auch sehe ich das mit dem Barfen ähnlich kritisch. Ist ja schön, wenn Hund Frischfleisch bekommt, ABER: das ist nunmal die am schwersten zu verdauende Nahrung, und der Hundemagen muss Höchstleistungen vollbringen. Das verträgt längst nicht jedes Tier; schon gar nicht jene, die eh schon Magen- und Verdauungsprobleme haben!
      Den Vergleich Wolf-Hund und Neandertaler-Homo industrialis finde ich übrigens sehr passend! Auch unsere neuzeitlichen Menschenmägen reagieren äußerst “unwillig” auf urzeitliche Fett- und Rohfleischmassen. Magenkrämpfe, Durchfall und Erbrechen wären die unweigerliche Folge. Vergleichbar in etwa wie bei Laktoseunverträglichkeit. Fehlen eben entscheidende Enzyme, die die Nahrung entsprechend zu verdauen helfen – das gibt´s auch (und zunehmend) bei Hunden.

      Mit Hills Science Dosenfutter habe ich persönlich übrigens gute Erfahrungen gemacht. Leider haut´s auch Löcher ins Portemonnaie, aber immer noch besser als die Rechnungen vom Tierarzt, wenn mal wieder eine der Damen Durchfall, Juckreiz oder eindeutig Bauchschmerzen nach dem Fressen hat!!

      Grüße aus HH,
      Anna mit Jule und Luzie

    • #67695
      Anonym
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      [quote][quote_head]Zitat von Luzie vom 28.09.2010 11:09[/quote_head]Ist ja schön, wenn Hund Frischfleisch bekommt, ABER: das ist nunmal die am schwersten zu verdauende Nahrung, und der Hundemagen muss Höchstleistungen vollbringen.[/quote]

      Bitte was? Gerade die Nahrung, die für den Hund optimal ist, tadelst du hier als schwer bekömmlich? Das meinst du nicht wirklich ernst? Ich bin nun wirklich kein Mensch, der jemanden zwingen möchte, bestimmtes Futter zu verabreichen und anderes zu meiden (das muss jeder für sich selbst entscheiden, ich tue hier lediglich meine Meinung kund und versuche Hinweise zu geben), aber dieser Satz hier bringt mich echt fast zum verzweifeln. Wer redet den Leuten nur sowas ein? Hund und Wolf vergleichen, ok, das kann man nun nicht mehr zu 100% aber zu behaupten, ein Hundemagen würde sich nach gerade mal etwa 40 Jahren (länger gibt es Hundefertigfutter noch gar nicht) optimal an die Industriefütterung gewöhnt haben und die Jahrtausende Rohfleischverzehr würden keine Rolle mehr spielen ist nun wirklich Humbug.
      Ja manch alter und kranker Hund verträgt rohes Fleisch nicht mehr, weil z. B. die darin enthaltenen Keime nicht mehr zuverlässig vom Immunsystem abgewehrt werden können aber was das Aufschließen der Nährstoffe des Fleisches angeht, so ist das für den Hundemagen ein Kinderspiel.
      Ungewöhnlicher ist es da schon, einem Hundemagen das Verdauen von übermäßig viel Getreide zuzumuten (wie es in den meisten Fertigfuttern – ob trocken oder nass nunmal vorkommt), wo doch das Getreide vorher speziell behandelt werden muss, damit die Enzyme überhaupt eine Chance haben.

    • #67698
      Anonym
      Inaktiv

      Ich “tadele” nicht, sondern ich benenne ein Faktum! Auch schrieb ich nicht von “schwer bekömmlich”. Bitte genau lesen, wenn Du mich schon zitierst. 😉

      Die Verdauung von rohem Fleisch fordert in der Tat dem Hundemagen Höchstleistung ab. Inwieweit dieser Verdauungsprozess für das jeweilige Tier leicht oder schwer bekömmlich ist, hängt von verschiedenen Voraussetzungen ab.

      Einfacher ausgedrückt: Nicht alles, was gesund ist, ist auch gleich uneingeschränkt gut bekömmlich.

      Dieses Thema kennen u. A. auch Menschen, die von als unbestritten “gesund” deklariertem Vollkornbrot Magenkrämpfe bekommen…. so wie eben auch verschiedentlich Hundemägen mit der Verdauung von rohem Fleisch schlicht überbelastet sind und mit Brechdurchfall und damit einhergehendem, ins Ungleichgewicht geratenen Elektrolythaushalt und dessen Folgen reagieren.

      Auch das keine Vermutung, sondern eine Tatsache, die sicherlich von dem Einen oder Anderen hier schon am eigenen Hund beobachtet wurde.

      Das Gegenteil von “gut” ist nunmal nicht selten “gut gemeint”… und wenn hund auf Frischfleischfütterung mit deutlich erkennbarem Unwohlsein reagiert, muss es eben nicht an der womöglich mangelnden Qualität des Fleisches liegen, sondern kann durchaus auch seine Ursache im Umstand der individuellen Schwerverdaulichkeit von rohem Fleisch haben.
      Das gilt natürlich insbesondere für jene Tiere, die sowieso schon Futterunverträglichkeiten haben und eigentlich enzymatisch vorbehandeltes Futter benötigen würden.

      Nichts für ungut, Pogo. Aber Hundemägen sind definitiv genauso so verschieden wie die einzelnen Charaktere unserer Fellnasen! (Bei Wölfen übrigens auch; deren Welpen, by the way, nicht von ungefähr vorverdautes Futter vorgewürgt bekommen..)

      Abendgruß von Anna (ausgewiesener Eric Zimen- Fan! sowie Hundehalterin und -kennerin seit über 30 Jahren)

    • #67699
      Anonym
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      P.S.: Ich habe sogar noch Erinnerungen an die Vor-Fertighundefutterzeit… und an die Gerüche aus den Futterküchen der umliegenden Höfe, in denen Pansen, Schlachtabfälle und Vergleichbares in großen Bottichen für die Hof-, Wachhunde und teilweise Zuchthunde gekocht wurden! (Allein schon, um Wurmlarven und anderes abzukochen.)

    • #67713
      Anonym
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      [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 28.09.2010 19:33[/quote_head]Aber Hundemägen sind definitiv genauso so verschieden wie die einzelnen Charaktere unserer Fellnasen![/quote]
      Richtig, da gibt es durchaus individuelle Unterschiede, aber vom Grundaufbau sind alle gleich und bestens für die Verdauung rohen Fleisches ausgestattet.

      Der Vergleich mit dem Vollkornbrot hinkt ein wenig. Du hast Recht, dass Vollkorn nicht von jedem gut vertragen wird (ich z. B. krieg da auch Probleme), der Unterschied ist aber, dass unser Magen nunmal nicht speziell auf die Verdauung von Korn ausgelegt ist. Wir sind Omnivoren und noch bevor der Mensch das Feuer beherrschen konnte hat er rohes Fleisch seiner Beutetiere verzehrt und Beeren, Früchte, Kräuter, Wurzeln und dergleichen. Alles roh – da war so gut wie kein Getreide dabei.
      Der Hund ist von jeher Carnivor und dementsprechend ausgestattet. Das heißt zwar nicht, dass er nicht auch andere Dinge fressen und verwerten kann, aber von Natur aus ist er nunmal dazu bestimmt, Fleisch zu fressen. Um auch mal einen Vergleich aufzustellen: Kühe sind Wiederkäuer und noch dazu reine Pflanzenfresser. Leider werden sie heutzutage fast ausschließlich nur noch mit “Kraftfutter” gemästet und das ist so gar nicht vegetarisch. Man zwingt dem lieben Vieh also eine Ernährung auf, für die es gar nicht gebaut ist und dennoch wachsen und gedeihen die Tiere. Das heißt also nicht, dass es nicht anders geht, aber wahrscheinlich würden die Tiere mit saftigem Gras und Wiesenkräutern wesentlich besser zurecht kommen – nicht nur bezogen auf ihren Verdauungstrakt.

      Und noch was zum Theme “Schwerstarbeit” bei der Verdauung von Fleisch: Vergleicht man den Output von Hunden, die Fleich verzehren mit dem von Hunden, die gewöhnliches industriell hergestelltes Futter bekommen so muss man feststellen, dass die Haufen der Fleischfresser wesentlich kleiner sind. D. h. der Hundemagen kann hier viel mehr Nährstoffe aus der Nahrung erschließen, als er es bei Fertigfutter kann. Wenn das Schwerstarbeit ist, dann ist sie auf jeden Fall lohnend und muss nicht so oft vorgenommen werden wie die angeblich leichtere Verdauungsarbeit bei Industriefutter. Da “fällt mehr durch” und es muss eine größere Futtermenge verarbeitet werden. Spätestens an dem Punkt würde sich der Aufwand dann wieder ausgleichen, wenn das Verdauen von Fleisch wirklich so schwer sein sollte. Wo du dieses “Faktum” her hast, würde mich allerdings dann doch interessieren. Was sind deine Quellen, außer deine eigene Erfahrung?

      Zu deinem letzten Beitrag: Abgekochtes Fleisch ist immer noch besser, als Industrienahrung, in der nur noch maximal 10% Fleisch enthalten sind. Es ist in meinen Augen zwar nicht notwendig, Fleisch zu kochen (außer bei immungeschwächten Tieren), da dabei die Eiweiße denaturieren und auch andere wertvolle Stoffe verloren gehen. Diese Maßnahme ist aber immer noch vertretbar und hat sicher nichts damit zu tun, den Verdauungsprozess “leichter” zu machen sondern eben eher damit, wie du schon schreibst, um gefährliche Keime abzutöten.

    • #67717
      Anonym
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      Noch einmal meine Bitte: Lies genau, was ich schreibe und zitiere mich nicht falsch.

      “Die angeblich leichtere Verdauungsarbeit bei Industriefutter” war nicht [U]meine [/U]Wortwahl; lediglich, dass die Verdauung von rohem Fleisch Schwerstarbeit für den Verdauungstrakt bedeutet. Das ist unbestreitbar so. Um das zu wissen, bedarf es nicht nur meiner medizinischen Vorbildung und jahrzehntelanger Beschäftigung mit dem Thema…
      Dass die “Auswertung” dieses Futters dann dafür umso “umfangreicher” ausfällt, wird auch von mir nicht in Frage gestellt.

      Im Übrigen habe ich eine persönliche Aversion gegen jede Art von dogmatischer Indoktrination… auch bei Hundefutter!

      Wessen Hund mit Rohfleischfütterung gut klar kommt – fein. Es ist nämlich tatsächlich – entgegen Deiner Annahme – längst nicht jeder Hund “bestens für die Verdauung rohen Fleisches ausgestattet”!

      Wer keinen Trockenfutterschlingfresser hat und es außerdem als gewährleistet ansieht, dass sein Hund tatsächlich ausreichend Flüssigkeit dazu aufnimmt…auch gut. (Mittlerweile gibt es ja auch hier Hersteller, die auf wesentlich schonendere Gar- und Trockenprozesse umgestellt haben und deren Trockenfutter zunehmend höhere Feuchtigkeitsanteile aufweist ).

      Warum aber zum Beispiel Hunde Kekse fressen sollen, entzieht sich nicht nur meiner Kenntnis.. Dass sie´s dennoch meist ausgesprochen gern tun, steht außer Frage und hat mit den entsprechenden Zusätzen zu tun.

      Bei Salat und anderem Grün-“Gedöns” sieht´s schon anders aus: Finden die wenigsten Hunde besonders lecker, und die nahezu 100%-Nichtverwertbarkeit steht ja wohl auch außer Frage.

      To cut a long story short: “Optimal” (um mal Dich zu zitieren) ist jenes Futter, was dem Hund am besten bekommt – mit ALLEN positiven Begleiterscheinungen. Dieses Futter hat nicht zwingend roh zu sein!

    • #67718

      moinmoin.

      also es kommt denke ich auch darauf an, was man für Frischfleisch verfüttert, also welche Art von Fleisch, die Qualität dessen uswuswusw.

      Ich bin schon immer ein Fan von grünem Pansen gewesen und ab und an bekommen das meine Hunde roh zugefüttert.

      Zwischendurch mal eine Beinscheibe vom Fleischer udn gut ist.

      Wir alle sollten wissen, dass Fleisch nicht gleich Fleisch ist, alleine der Wasseranteil variert hier schon bei gleichen Fleischsorten erheblich.

      Kommt drauf an, wie die Tiere hochgemästet wurden.

      Und natürlich kann der Hund rohes fleisch verdauen, aber eben nicht jeder gut oder leicht und es gibt tatsächlich genug Hunde, die damit Probs haben auf die Dauer.

      Bei Hunden ist es nicht anders wie bei Menschen: sie werden auch immer allergieanfälliger, sind durch Überzüchtung teilweise schon im Nachteil diesbezüglich. Auch wie Menschen haben im Laufe der Jahrhunderte Allergien entwickelt, die unsere Urahnen gar nicht kannten. Unsere Lebensmittel sind mit Chemie versetzt und ich weiss nicht was noch für Rotz, da muss man sich nicht wundern.

      Spruch eines Fleischermeisters: Wenn Du wüsstest, was Du nicht weisst, würdest du weder dir noch deinem Hund Fleisch antun.

      Nunja, man kann ja auf den Biohof fahren, aber da zahlt man dann auch gute Preise und für Stadtmenschen oft gar nicht tragbar zeitlich und finanziell.

      Zumal Untersuchungen ergeben haben, das Bio auch nicht immer gleich reines Bio ist. In Bioläden hat man im Brot trotz fehlender Angaben Konservierungsstoffe entdeckt usw.

      Barfen schützt den Hund auch nicht vor Krankheiten, im Gegenteil, es kann diese u.U. sogar begünstigen, je nach Anlage des Hundes.

      Wer dennoch RICHTIG barfen will, der muss sich intensiv damit auseinandersetzen, denn sonst kann es auch hier passieren, dass Folgeerscheinungen erst nach Jahren auftreten.

      Barfen ist nicht der goldene Gral für jeden Hund und diese Aussage gilt für jede Art zu füttern. Es kommt auf die Verträglichkeit des einzelnen Hundes an, auf die Qualität des Futters usw.
      Und genau das muss man testen und letztendlich auch die Fütterungsart nach seinem Lebensumstand wählen. Beides muss passen.

      Ich wäre wie gesagt gar nicht in der Lage jeden tag zu barfen, wochenlang auf dem Boot zu leben mit den Hunden, da wird das schwierig.

      Eine Tiefkühltruhe, die rund um die Uhr laufen muss, wie soll man die strommässig speisen?

      Das wäre ein Aufwand, der in keinem Verhältnis dazu steht.

      TroFo für alles verantwortlich zu machen und zu sagen Krankheiten ect. sind immer schon zu erwarten bei der Fütterung ist schlichtweg nonsens.

      Bei jeder Fütterungsart können Erkrankungen auftreten, müssen aber nicht.
      Weil das wiegesagt, von verschiedenen Faktoren abhängt.

      LG
      Petra, Luzie und Olli

    • #67732
      Anonym
      Inaktiv

      Na ok, dann mal ne “Stellungnahme”:

      [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 28.09.2010 19:33[/quote_head]Auch schrieb ich nicht von “schwer bekömmlich”. Bitte genau lesen, wenn Du mich schon zitierst. [/quote]
      Also erstmal sorry, dass ich deinen Spruch, dass Rohfleisch zu verdauen für Hundemägen Schwerstarbeit ist mit “schwer bekömmlich” gleich gesetzt habe. Für mich klingt das recht synonym. Wenn mir etwas schwer im Magen liegt, weil es eben nicht leicht zu verdauen ist, dann bin ich der Meinung, dass es schwer bekömmlich ist. Wenn du für diese beiden Worte eine andere Bedeutung hast, dann war es einfach ein Missverständnis. Ich wollte damit nichts anderes ausdrücken, als dass ich definitiv nicht der Meinung bin, dass Fleisch die Nahrung ist, die für Hunde AM SCHWERSTEN VERDAULICH ist!

      [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 29.09.2010 08:52[/quote_head]Noch einmal meine Bitte: Lies genau, was ich schreibe und zitiere mich nicht falsch.

      “Die angeblich leichtere Verdauungsarbeit bei Industriefutter” war nicht meine Wortwahl; lediglich, dass die Verdauung von rohem Fleisch Schwerstarbeit für den Verdauungstrakt bedeutet. [/quote]
      Danke, dass du mir mehrfach unterstellst, nicht genau zu lesen. Glaub mir, ich lese richtig und gründlich (bis auf das eben erwähnte Missverständnis). Nur wenn Rohfleisch deiner Meinung nach die “am schwersten zu verdauende Nahrung” ist, dann bleibt nichts anderes übrig, als daraus zu schließen, dass Industriefutter leichter zu verdauen wäre. Daher mein Spruch. Schwerer als am schwersten gibt es nunmal nicht. Mir scheint fast, du liest deine eigenen Beiträge nicht genau, versucht mir hier aber die Worte im Munde umzudrehen.

      Leider gehst du auch nicht auf meine Feststellungen ein:
      [i]… zu behaupten, ein Hundemagen würde sich nach gerade mal etwa 40 Jahren (länger gibt es Hundefertigfutter noch gar nicht) optimal an die Industriefütterung gewöhnt haben und die Jahrtausende Rohfleischverzehr würden keine Rolle mehr spielen ist nun wirklich Humbug…[/i]
      Würdest du diesem Punkt widersprechen wollen? Wäre ganz schon naiv wenn man bedenkt, wie langsam Evolution vonstatten geht und dass nicht mal eben in 3 bis 4 Generationen neue Mägen herangezüchtet werden können.

      Und was ist hiermit, liege ich da etwa falsch:
      [i]…Ungewöhnlicher ist es da schon, einem Hundemagen das Verdauen von übermäßig viel Getreide zuzumuten (wie es in den meisten Fertigfuttern – ob trocken oder nass nunmal vorkommt), wo doch das Getreide vorher speziell behandelt werden muss, damit die Enzyme überhaupt eine Chance haben…[/i]
      Auch hierzu leider keine Stellungnahme von dir, lieber versuchst du meine Beiträge ins Lächerliche zu ziehen.

      Du schreibst, du hast eine “medizinische Vorbildung” Darf man fragen, um was genau es sich da handelt? Wahrscheinlich nicht um Tiermedizin mit Spezialisierung auf Ernährung denn sonst hättest du nicht sowas hier geschrieben: [quote][quote_head]Zitat von Luzie vom 28.09.2010 11:09[/quote_head]Ich bin für ne gelungene Mischung von Feucht- und manchmal dazu TroFu.. aber wirklich nur manchmal.[/quote] Dass eine Mischung aus Nass- und Feuchtfutter in einer Mahlzeit (ich gehe jetzt mal davon aus, dass du das zusammen gibst, steht ja da “Feucht- und manchmal DAZU TroFu) den Verdauungsapparat eines Hundes über die Maßen strapaziert, wurde schonmal in einem anderen Thread diskutiert und resultiert unter anderem aus den extrem unterschiedlichen Verdauungszeiten der beiden verschiedenen Futterarten. Selbst wenn du Tiermedizin studiert haben solltest, bist du ganz sicher kein Ernährungsexperte. Die wenigstens Tierärzte haben leider wirklich Ahnung von Ernährung, sie sind eben darauf gedrillt, körperliche Gebrechen zu behandeln. Das Thema optimale Ernährung wird leider etwas stiefmütterlich behandelt, aber dazu sind Tierärzte ja auch Ärzte und keine Ernährungsberater. Mein Hausarzt könnte mir sicher auch keinen Ernährungsplan für mich selbst zusammenstellen.

      [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 29.09.2010 08:52[/quote_head]Bei Salat und anderem Grün-“Gedöns” sieht´s schon anders aus: Finden die wenigsten Hunde besonders lecker, und die nahezu 100%-Nichtverwertbarkeit steht ja wohl auch außer Frage.[/quote]
      Bei “Grün-Gedöns” klammerst du da Getreide aus oder ist das bei dir inbegriffen? Darf man fragen, was genau du verfütterst? Die Marke interessiert mich nicht besonders, sondern die Zusammensetzung. Wieviel % Fleisch, Getreideanteil und was ist sonst noch so drin? Würde mich ja jetzt mal interessieren.

      [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 29.09.2010 08:52[/quote_head]
      To cut a long story short: “Optimal” (um mal Dich zu zitieren) ist jenes Futter, was dem Hund am besten bekommt – mit ALLEN positiven Begleiterscheinungen. Dieses Futter hat nicht zwingend roh zu sein![/quote]
      Viel bleibt ja nicht mehr übrig wenn man Fleisch und Grünzeug ausklammert. Oder ist gegartes Fleisch jeglicher Couleur ok für dich und das Futter besteht zum größten Teil daraus?
      Dass das Futter zwingend roh sein sollte, habe ich nie behauptet. Mein Anliegen ist es, darauf hinzuweisen, was so in gewöhnlichem Hundefutter enthalten ist und anzuregen darüber nachzudenken, ob das so gesund sein kann. Ich bin ein Fan der Rohfütterung, aber verachte niemanden, wenn er seinen Hund anders ernährt. Aber mal eine Frage: Woran erkennst du, dass dein Hund das Futter XYZ am besten bekommt?
      – Weil der Hund wohlgeformten festen Kot absetzt? Toll, denn ob du es glaubst oder nicht, ein ganzer Industriezweig beschäftigt sich damit, wie man Fertigfutter am besten konzipiert, damit der Kot trotz minderwertiger und teilweise äußerst ekelerregender Zutaten “gesund” aussieht. Da wird ordentlich in die Trickkiste gegriffen – das Ergebnis lässt sich sehen, aber über die tatsächliche Verträglichkeit sagt das absolut nichts aus.
      – Weil das Fell glänzt? Wow prima, da haben die Hersteller also dran gedacht etwas Hefe zuzusetzen oder bestimmte Öle. Toll dass das Fell super glänzt, aber was ist mit dem Rest des Hundekörpers? Die Folgeschäden falscher Ernährung (ob roh, trocken oder nass) erkennt man leider meist erst Jahre später. So kann ein Hund 10 Jahre lang ein Futter gefressen haben, welches ihm sowohl festen Stuhl als auch glänzendes Fell beschert hat, aber hinterher treten Krankheiten auf, die auf die jahrelange schleichende “Vergiftung” (in Anführungsstrichen, weils natürlich auch Mangelerscheinungen oder Überversorgungsfolgen sein können) durch dieses Futter zurück zu führen sind. Leider sind viele dieser Folgeerscheinungen nicht unmittelbar und eindeutig mit der Fütterungsweise in Verbindung zu bringen. Z. B. bei Nierenversagen geht man oft einfach davon aus, dass das Tier mal eben was giftiges gefressen hat, nicht aber, dass es ein schleichender Prozess war, der über Jahre gedauert hat bis er zu einem ernsthaften Symptom geführt hat. Das ist leider das Problem der Missionare für gesunde, artgerechte Ernährung und der Vorteil für die Futtermittelindustrie. Niemand kommt ihren Machenschaften so leicht auf die Schliche – davon schlagen sie Profit. Es mag Ausnahmen geben, aber das Gros an Tierhaltern greift dann doch zum Supermarkt- oder Zoohandlungsfutter ohne sich groß Gedanken darüber zu machen.

      Dein Eingangsbeitrag in diesem Thema hier vermittelt den Eindruck, dass Rohfütterung absolut falsch und dem Hund mehr schadet als nützt. Nassfutter (leider gehst du nicht drauf ein, welche Bedingungen ein gutes Nassfutter erfüllen sollte, deshalb gilt deine Aussage so wie sie da steht für jedes Nassfutter – egal ob mit 4 oder 80% Fleischanteil) hingegen laut deinem Beitrag das ideale Nahrungsmittel für Hunde. Diese Aussagen wollte ich revidieren – nicht mehr und nicht weniger.
      – Rohfütterung ist nicht grundsätzlich falsch, man muss sich nur mit dem Thema etwas auseinandersetzen
      – Fertigfutter ist nicht grundsätzlich richtig, vor allem dann nicht, wenn man “blind” irgendeins kauft, ohne sich über seine Zusammensetzung zu informieren und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten ein wenig zu analysieren. Punkt

    • #67754
      Anonym
      Inaktiv

      sollte ein ta sich nicht einwenig mit hundeernährung auskennen,denn immerhin kann doch der hund krank werden durch falsche ernährung?denn ein kinderarzt kann mir ja auch tipps zur ernährung geben…
      und wenn wir uns genauso ernährt haben wie die hunde ,wieso heisst der fachbegriff dann anders?
      das ist keine anspielung,es interessiert mich einfach nur quasi aus neugier… 🙂 🙂

    • #67762
      Anonym
      Inaktiv

      @ Pogo:

      1.) Ich schätze Dein Engagement, frage aber dennoch nicht nach Deinem “Background”. Interessiert mich ehrlich gesagt auch gar nicht…; ich akzeptiere Dich … als Hundehalterin unter Hundehaltern 😉

      2.) Zum Thema “Getreide” habe ich mich geäußert (s. Stichwort Kekse).

      3.) Bevor sich hier noch etwas ungut “verhakt”: Bitte unterlasse es, mich falsch zu zitieren. Das führt zu nichts und schürt nur Unmut. Daran habe ich definitv kein Interesse.
      Dein Zitat: “jedes Nassfutter – egal ob mit 4 oder 80% Fleischanteil) hingegen laut deinem Beitrag das ideale Nahrungsmittel für Hunde” ist nicht mal annähernd eine korrekte Wiedergabe meiner Zeilen.

      Ich übernehme grundsätzlich die Verantwortung für das, was ich schreibe, aber nicht für das, was Du hinein interpretierst.

      Du endest mit:
      “- Rohfütterung ist nicht grundsätzlich falsch, man muss sich nur mit dem Thema etwas auseinandersetzen
      – Fertigfutter ist nicht grundsätzlich richtig, vor allem dann nicht, wenn man “blind” irgendeins kauft, ohne sich über seine Zusammensetzung zu informieren und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten ein wenig zu analysieren.”

      Da bin ich völlig Deiner Meinung!

    • #67776
      Anonym
      Inaktiv

      Hallo Sissy. Natürlich kann ein Arzt auch Tipps zur Ernährung geben. Aber von einem normalen Humanmediziner wirst du nicht viel mehr hören als dass man viel Obst und Gemüse essen sollte und Fleisch eher weniger und noch dazu lieber mageres und kein fettiges. Auch wird er sagen, dass Alkohol zu vermeiden ist, Kaffee in Massen auch nicht so gesund ist usw. usf. Das sind alles relativ triviale Tipps, die man überall bekommen kann. Fragst du ihn hingegen nach einem Ernährungsplan für gesunde Mahlzeiten z. B. weil du ein bestimmtes Leiden hast, wird er dich sicher an einen Ernährungsberater weitervermitteln. Denn das übersteigt nunmal die Kompetenzen der meisten Ärzte. Eine Grundbildung ist vorhanden, aber ins Detail gehen das Wissen dann leider doch nicht. Aber wie ich schon schrieb, die Hauptkompetenz eines Arztes sollte auch darauf basieren, dass er Symptome behandelt und nach Ursachen dafür sucht. Die Ernährung kann dabei ein Faktor sein, muss aber nicht.

      [quote][quote_head]Zitat von Sissy (The Dark Angel) vom 30.09.2010 00:12[/quote_head]und wenn wir uns genauso ernährt haben wie die hunde ,wieso heisst der fachbegriff dann anders?[/quote]
      Wie meinst du das? Wo steht geschrieben, dass wir uns früher genauso ernährt haben? Nein nein, wir Menschen sind von Natur aus Omnivoren – also Allesfresser. D. h. wir ernähren uns weder zum größten Teil aus Fleisch, noch aus Pflanzen. Unsere Mägen sind darauf ausgelegt, beides zu verdauen und gegartes Fleisch sogar noch besser als rohes Fleisch, da wir eben keinen reinen Fleischfressermagen haben. Hunde bzw. Wölfe sind Carnivoren – also Fleischfresser, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht auch hin und wieder “Grünzeug” zu sich nehmen. Allerdings können sie aus “Grünzeug” wenig bis gar keine Nährstoffe beziehen, weshalb Hundefutter, welches zu einen geringen Teil aus Fleisch besteht, Nährstoffe künstlich hinzugesetzt werden müssen. Sie haben nicht nur den Magen eines Fleischfressers mit recht aggressiver Magensäuren, nein auch schon allein ihr Gebiss ist perfekt für das Reißen und Zerlegen von Beutetieren ausgestattet. So besitzen sie hauptsächlich spitze Zähne, während reine Pflanzenfresser nur breite, relativ platte Mahlzähne besitzen. Hunde können mit ihren spitzen Zähnen eher schlecht Grünzeug zermahlen, zumal sie von Natur aus auch Schlingfresser sind, d. h. naturgemäß große Brocken herunterschlingen und wenig Zeit mit kauen verbringen.

      Ich hoffe das ist verständlich erklärt.

    • #67777
      Anonym
      Inaktiv

      [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 30.09.2010 08:25[/quote_head]1.) Ich schätze Dein Engagement, frage aber dennoch nicht nach Deinem “Background”. Interessiert mich ehrlich gesagt auch gar nicht…; ich akzeptiere Dich … als Hundehalterin unter Hundehaltern[/quote]
      Das ist aber schön, dass dich das nicht interessiert. Allerdings weiß ich trotzdem nicht, wo das Problem ist, wenn ich bei dir mal nachfrage, wenn du schon so “interessante” und teilweise falsche Dinge hier schreibst.

      [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 30.09.2010 08:25[/quote_head]
      2.) Zum Thema “Getreide” habe ich mich geäußert (s. Stichwort Kekse).[/quote] Ok, wenn du Kekse in die Kategorie “Getreide” einsortierst, dann hast du dich tatsächlich geäußert. Du vergisst aber, dass es schon genug Rezepte für getreidefreie Hundekekse gibt, denn viele Hunde vertragen leider kein Getreide. Also entschuldige, wenn ich diesen Satz nicht 1:1 auf Getreide bezogen habe. In den meisten Hundefuttersorten ist Getreide enthalten. Also hier nochmal meine Frage: Wie ist das Hundefutter zusammengesetzt, welches du deinen Hunden verfütterst? Rohes Fleisch fütterst du nicht, Getreide ist auch nicht so dein Ding und Grünzeug schonmal gar nicht. Also was ist das Geheimnis deines ominösen Futters? Die Frage ist tatsächlich ernst gemeint, denn vielleicht bietet es ja eine bisher unbekannte Alternative. Andere Stadthunde interessiert das vielleicht auch.

      [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 30.09.2010 08:25[/quote_head]
      3.) Bevor sich hier noch etwas ungut “verhakt”: Bitte unterlasse es, mich falsch zu zitieren. Das führt zu nichts und schürt nur Unmut. Daran habe ich definitv kein Interesse.[/quote]
      Und du tust es schon wieder. Mir Ungenauigkeit vorwerfen ist anscheinend die einzige “Waffe” die du hast, um dich geschickt an meinen Fragen vorbeizumogeln und darüber hinweg zu täuschen, dass du dir selbst widersprichst (ich kanns nochmal schreiben: Wenn rohes Fleisch die “am schwersten zu verdauende Nahrung” ist, so ist Industriefutter also leichter zu verdauen – richtig? Ok, und warum schreibst du in einem späteren Beitrag, dass du nie behauptet hättest, dass Fertigfutter besser ist? Das eine schließt das andere nunmal aus).

      [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 30.09.2010 08:25[/quote_head]
      Dein Zitat: “jedes Nassfutter – egal ob mit 4 oder 80% Fleischanteil) hingegen laut deinem Beitrag das ideale Nahrungsmittel für Hunde” ist nicht mal annähernd eine korrekte Wiedergabe meiner Zeilen.[/quote]
      Ok soll ich mal was sagen? Lies meinen Beitrag richtig und du wirst feststellen, dass ich das vermutet habe, da du ja nichts über dein bevorzugtes Feuchtfutter geschrieben hast. Da steht nur Nassfutter und wenn man das so ohne jede Erklärung liest, muss man davon ausgehen, dass sich diese Aussage auf alle Nassfutter bezieht. Du hättest das ganz einfach richtig stellen können, indem du den Usern hier verrätst, was in einem von dir empfohlenen Nassfutter so drin sein muss und was nicht drin sein darf. Ganz einfach. Stattdessen ziehst du es vor, mir böse Absichten zu unterstellen.

      [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 30.09.2010 08:25[/quote_head]
      Ich übernehme grundsätzlich die Verantwortung für das, was ich schreibe, aber nicht für das, was Du hinein interpretierst.[/quote]
      Na dann erklär doch wenigstens die Sache richtig, die ich so falsch interpretiert habe. Ansonsten ist es eine sinnlose Aneinanderreihung an Aussagen, Missverständnissen und Vorwürfen.

      [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 30.09.2010 08:25[/quote_head]
      Du endest mit:
      “- Rohfütterung ist nicht grundsätzlich falsch, man muss sich nur mit dem Thema etwas auseinandersetzen
      – Fertigfutter ist nicht grundsätzlich richtig, vor allem dann nicht, wenn man “blind” irgendeins kauft, ohne sich über seine Zusammensetzung zu informieren und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten ein wenig zu analysieren.”

      Da bin ich völlig Deiner Meinung! [/quote]
      Na wenigstens etwas. Schade dass du nicht schon in deinem Eingangsbeitrag darauf hingewiesen hast, dass man sich vor dem Kauf von Fertigfutter ein wenig informieren und worauf man achten sollte.

      Ich würde dich bitten, solltest du nochmal auf meinen Beitrag antworten, meine dir gestellten Fragen vielleicht doch noch zu beantworten (deinen Background brauchst du natürlich nicht preisgeben, war nur eine reine Interessenfrage), vor allem die, nach dem idealen Nassfutter. Ansonsten kann ich deine Beiträge nur als relativ gehaltlose Provokation auffassen, denn Erklärungen kamen bisher leider kaum welche.

    • #67780
      Anonym
      Inaktiv

      Hallo Pogo!
      Entschuldigung wenn ich etwas falsch verstanden habe 😀
      Ich hatte in deinem Beitrag vom 29.9 um 7.29 uhr gelesen,das menschen sich bevor wir das feuer beherrschten von rohem fleisch,beeren,früchte und kräuter
      ernährt haben.
      das hab ich aber so von wölfen gehört(beeren,früchte und kräuter/gräser vom boden ,da sie nicht klettern können 🙂
      deshalb war ich der meinung das mensch und hund/wolf das gleiche ernährungsprogramm haben,sorry
      Natür bezogen auf die urzeit-roh usw 😀

    • #67783

      [COLOR=limegreen][FONT=times new roman]Mich wundert das rohes Fleisch am schwersten zu verdauen ist. Emma ist ja ein Hund mit sehr empfindlichen Magen. Ich hab mindestens zehn verschiedene TroFu Sorten getestet und bisher hat sie nur RC und Eukanuba vertragen, dh. kein Durchfall und keine Schuppen und sie hat auch nicht abgenommen obwohl sie das doppelte der “Richtwerte” gefressen hat, was bei allen anderen Sorten so war. Von Dosenfutter bekommt sie Pikel am Maul, und wenn sie was gekochtes frisst, dann hat sie extremen Durchfall, ich hab schon probiert für sie zu kochen. Das einzige was sie wirklich gut verträgt ist rohes Fleisch mit Gemüse, Nudeln, Reis, Obst oder Kartoffeln. Fleischsorten die sie bisher gefressen hat: Rind, Geflügel (Hühnchen/Gans), Wild(Reh) und Fisch(Forelle), sie hat alles gut vertragen und ich muss sagen sie hat auch mehr Power und die Häufchen sind fester und kleiner als bei RC und Eukanuba.[/FONT][/COLOR]

    • #67785
      Anonym
      Inaktiv

      @Sissy: Der Unterschied liegt darin, was das jeweilige Hauptnahrungsmittel ist. Auch wenn Wölfe durchaus auch Kräuter und Beeren futtern, so ist und bleibt ihr Hauptnahrungsmittel Fleisch. Alles andere rundet nur den Speiseplan ein wenig ab. Bei uns Menschen ist das anders. Für uns sollte Fleisch nur eine Ergänzung darstellen, auch wenn es bei manchen Personen (vor allem Männern) durchaus einen anderen Anschein erweckt. Gesund ist das dann aber nicht.

    • #67786
      Anonym
      Inaktiv

      Okay,das ist aus heutiger sicht korrekt! 🙂
      Naja das war halt auch mal anders 😀
      Ich glaube aber Pogo,du weisst schon was ich meine?! 🙂
      Jedenfalls bin ich erstmal beim teilbarfen und sissy verträgt das super :]
      kein durchfall,keine verstopfung und sonst alles im grünen bereich

    • #67802

      Hallöle,

      Pogo, Wolf und Mensch sind grundsätzlich erst einmal ALLESFRESSER.

      Das sagt nix weiter aus, als das sich Mensch und Tier weder von 100% nur Fleisch oder zu 100% nur pflanzlich ernähren im Ursprung.

      Sie könnten/können es es aber.

      Reine Pflanzenfresser z.B. würden glatt vor Fleisch verhungern.
      Reine Fleischfresser würden glatt vor Pflanzenkost verhungern.

      Der Wolf allerdings ist dabei überwiegend Fleischvertilger, der Mensch ursprünglich auch mal, denn die Hauptbeschäftigung für unsere Urahnen war die Jagd.

      Allerdings braucht weder Hund noch Mensch tatsächlich auch nur eine Unze Fleisch, um gesund und fit alt zu werden. das belegen die vielen Beispiele von Menschen und Hunden, die rein vegetarisch leben.

      Genau wie umgekehrt.

      Männer, da gibt es ja echt die reinsten Fleischvertilger..lol..müssen sich deswegen nicht ungesund ernähren, nur weil sie überwiegend Fleisch vertilgen.
      Wie ich schon sagte, kommt es auf die Art des Fleisches und die Qualität an.

      Reines Muskelfleisch, mit keinem bis sehr, sehr wenig Fett-und Cholesterinanteil ist nicht ungesund auf die Dauer.

      Einen kleinen Fettanteil braucht Hund und Mensch ja, der Mensch ca. 35g am Tag, damit die Vitamin-B-Komplexe überhaupt aufgeschlossen werden können.

      Also pauschal zu sagen, zuviel Fleisch zu essen ist ungesund auf die Dauer für den Menschen trifft nicht zu.

      Hier muss man nämlich auch wieder viele Faktoren berücksichtigen und den Einzelfall betrachten:

      Was für Fleisch?
      Ernährung insgesamt?
      Bewegung/Sport?
      uswuswusw….

    • #67804
      Anonym
      Inaktiv

      @Pogo

      Zum letzten Mal: Lass es gut sein. Es führt zu nichts, ein riesiges Lamento anzuzetteln, nur, weil jemand nicht in allen Punkten Deinen Vortrag getreulich abnickt.
      Darüber hinaus erzeugt hysterisches “Wegbeißen” und missionarisches Ereifern nur wenig Sympathien.. da ist die gelassene Souveränität der Alpha-Wölfe/innen doch ein wesentlich erstrebenswerteres Vorbild. 🙂

      Ich habe ausreichend jahrzehntelange Erfahrung und umfangreiches Wissen, um beurteilen zu können, wohin die jeweils angesagten, vermeintlich allein Glückseeligkeit verheißenden Ernährungs-, Haltungs- und Erziehungstrends führen können: ins unvermeidliche Aus! Als Ergebnis von Mißachtung und/oder Fehleinschätzung der individuellen körperlichen und charakterlichen “Ausrüstung” des einzelnen Tieres.

      Schön, dass Dein Hund mit Deiner Fütterung sehr gut klarkommt, und Du bist – ohne Frage – sicherlich eine sehr bemühte, engagierte, kluge Halterin, aber andere Halter mit anderen Erfahrungen und Erkenntnissen sind Dir da durchaus ebenbürtig.

      Und noch etwas: Seine Meinung muss man sich leisten können! Nicht jeder, den ich ohne Zweifel als guten Hundehalter bezeichnen würde, verfügt über die notwendigen finanziellen Mittel und eventuell sogar zeitlichen und räumlichen Möglichkeiten, die Bio-Höfe der näheren (oder weiteren) Umgebung nach bestem (wer kann das schon mit absoluter Gewissheit sagen) Fleisch abzufahren, zu portionieren und einzufrieren.

      Die Konsequenz dessen kann ja wohl nicht sein, dass man Menschen, die sich das Alles aus den verschiedenen Gründen nicht leisten können (auch, wenn es tatsächlich die bessere Ernährung für das einzelne Tier wäre), aufforderte, ihre Tiere abzugeben, weil sie vermeintlich schlechte, nachlässige Halter sind, indem sie Dosenfutter oder TroFu füttern…?!?!?

      Dinge zu hinterfragen, Pogo, und den Daumen auf “wunde Punkte” zu legen, finde ich grundsätzlich auch gut, aber eine Pauschalaussage zur Ultima ratio zu erheben, ist ausgesprochen unproduktiv.

      .. schreibt Jemand, deren Hunde (bis auf eine Ausnahme: sie ertrank mit 4 Jahren) alle mindestes 14 Jahre alt wurden und außer 2 Pyrometren und akut einem Schlaganfall nach Bronchitis den TA auch nur zum Impfen sehen..
      ..und die ihren schlanken, sportlichen Kindern tatsächlich auch mal einen fiesen fetten Burger – und sogar Fritten, kreiiiisch – beim großen goldenen M gestattet (wie furchtbar schrööööcklich)… 😉

      Will sagen: Locker bleiben, Ball flach halten, Rohfütterung ist wohl die ergiebigste, aber längst nicht die für [U]jeden[/U] Hund geeignete Futtervariante.
      Ende der Durchsage!

    • #67805
      Anonym
      Inaktiv

      @Olli

      Stimmt. 😉

      Schön frühe Wolfsbeobachtungen enthalten Beschreibungen, wie sich Wölfe – in Ermangelung von Jagderfolgen – über Beeren hermachen… und in Kanada hauen sie sich mit Lachs die Mägen voll. Eine Nahrungsvariante, die eine noch höhere Ergiebigkeit erzielt als Fleisch.

      Wer etwas mehr zu dem Thema lesen oder sich engagieren möchte, dem empfehle ich das NABU-Projekt “Willkommen Wolf” (http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/wolf/index.html) und u. A. das Buch “Der Wolf” von Eric Zimen (leider 2003 verstorben, 2000 Mitbegründer des CANIS-Zentrums).

    • #67809
      Anonym
      Inaktiv

      @all:

      Vorhin habe ich ihn nicht gefunden, nu isser wieder da: der link auf eine wirkliche sehr informative und gut verständliche Seite zum Thema BARF/Pro und Contra:

      http://alexdogblog.blogspot.com/2008/08/hundeernhrung-barf-barfen-pro-und.html

      ..und hier noch was zum Anschauen:

      http://www.3sat.de/page/?source=/nano/cstuecke/135265/index.html

    • #67811
      Anonym
      Inaktiv

      Sorry Olli, aber in deinem Text stecken gleich zu Anfang etliche Unwahrheiten.

      Zum Ersten wird ein Lebenwesen in Karnivor, Omnivor oder Herbivor eingeteilt indem man sich hauptsächlich auf die Merkmale des Kiefers und des Darmes stützt. Dabei erkennt selbst der Laie deutliche Unterschiede zwischem dem menschlichen Kiefer und dem des Hundes. Hier mal der [URL=http://www.tierarzt-gsodam.at/Tipps%20-%20Hund%20Gebiss.htm]Hundekiefer[/URL] kurz erklärt und schematisch dargestellt.
      Es ist also nicht davon auszugehen, dass die Einteilung so strikt ist, dass 100% der Nahrung so oder so aussehen muss. Der Mensch ist aber auf jeden fall ein eindeutiger Allesfresser, auch wenn man mit unserem heutigem Wissen über Ernährung durchaus in der Lage ist vegetarisch, zur Not auch vegan zu leben (letzteres aber auch nur dann, wenn man sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und für Ausgleich sorgt). Selbst die rein vegetarische Ernährung bietet so einige Hindernisse, du hast es mit dem Vitamin B ja schon angerissen. D. h. ohne dieses Wissen DASS es so ist und wie man dem entgegenwirken kann auch ohne Fleisch zu verzehren würde ein Mensch über kurz oder lang durchaus massive Mangelerscheinungen zeigen, wenn er komplett auf Fleisch verzichten würde. Relativ schnell geht das sogar, wenn man sicht wirklich rein vegan ernährt.

      Dass der Mensch früher mal hauptsächlich Fleischverzehrer war, wage ich zu bezweifeln. Der Mensch ist seit jeher Jäger UND Sammler, was bedeutet, dass pflanzliche Nahrung schon immer einen großen Bestandteil der Nahrung ausmachte. So oft hatten unsere Vorfahren leider eben auch keinen Jagderfolg und mussten oft auf weniger ergiebige Energielieferanten zurückgreifen. Wären sie reine Fleischfresser gewesen, hätten sie besser für die Jagd ausgestattet sein müssen. Erst das “erfinden” von Waffen (Speere usw.) ermöglichte einen größeren Jagderfolg und später mit dem Erlernen der Viehhaltung war eine dauerhafte Fleischversorgung endgültig möglich. Der Mensch ist leider kein gutes “Raubtier” – er ist nicht nur zu langsam um z. B. einen Hasen zu fangen sondern auch zu schwach, um mit bloßen Händen einen Ochsen zu erlegen. Er hat und hatte auch niemals Reißzähne, mit denen er sich an der Kehle festbeißen und das Opfer zu Boden bringen kann.

    • #67812
      Anonym
      Inaktiv

      @Jule oder auch Luzie:
      Sorry, aber deine Beiträge kann man wirklich nicht ernst nehmen. Warum ist es für dich ein Problem, auf meine Fragen zu antworten? Stattdessen hältst du mir lieber vor, ich würde missionarisch vorgehen, um Hundehalter von meinen “Idealen” zu überzeugen?
      Hier gebe ich dir vollkommen Recht: [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 01.10.2010 08:28[/quote_head]Nicht jeder, den ich ohne Zweifel als guten Hundehalter bezeichnen würde, verfügt über die notwendigen finanziellen Mittel und eventuell sogar zeitlichen und räumlichen Möglichkeiten, die Bio-Höfe der näheren (oder weiteren) Umgebung nach bestem (wer kann das schon mit absoluter Gewissheit sagen) Fleisch abzufahren, zu portionieren und einzufrieren.[/quote] Das stellt auch für mich das Hauptproblem dar, aber ich bemühe mich dennoch, kann aber verstehen, wenn das nicht jedem möglich sein sollte. Allerdings gibt es eben genug Leute (und ich würde meinen sogar der überwiegende Teil an Hundehaltern gehört dazu), die sich noch nie darüber Gedanken gemacht haben und Fertigfutter recht naiv kaufen, denn was im Handel angeboten wird (vielleicht auch noch mit einer supertollen Werbung angepriesen), kann ja so verkehrt nicht sein. DAS ist der Punkt, auf den ich aufmerksam machen will, aber das habe ich schon mehrfach geschrieben. Dich interessiert das aber herzlich wenig. Übrigens würde ich mir nie anmaßen zu behaupten, Leute die ihre Hunde mit TroFu oder Dosenfutter füttern, wären schlechte Hundehalter. Das fiele mir im Traum nicht ein, denn ich weiß, wie unbekümmert man im Normalfall mit diesem Thema umgeht. Und ja, auch ich esse manchmal einen Burger. Aber jeden Tag würde ich den Kram sicher nicht essen wollen. Die meisten Hunde bekommen aber tagein tagaus den gleichen “Fraß” vorgesetzt (Katzen und Nagetiere übrigens oft auch). Wenigstens dieser Punkt müsste dann doch einleuchten, oder?

      [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 01.10.2010 08:28[/quote_head]Dinge zu hinterfragen, Pogo, und den Daumen auf “wunde Punkte” zu legen, finde ich grundsätzlich auch gut, aber eine Pauschalaussage zur Ultima ratio zu erheben, ist ausgesprochen unproduktiv.[/quote] Eine Pauschalaussage habe ich übrigens nie getroffen. Ok doch und zwar über Supermarktfutter. Das kann man getrost in die Tonne kloppen. Jedes!
      Du hast uns immer noch nicht das Geheimnis eines guten Futters verraten. Warum enthältst du uns diese vielleicht wertvolle Information nur die ganze Zeit vor?

      [quote][quote_head]Zitat von Jule vom 01.10.2010 08:52[/quote_head]in Kanada hauen sie sich mit Lachs die Mägen voll. Eine Nahrungsvariante, die eine noch höhere Ergiebigkeit erzielt als Fleisch[/quote] Ok, du zählst also Fische nicht zu Fleisch? Diese Unterscheidung kannte ich bisher nur von Vegetariern, die irgendwie doch nicht so ganz verzichten können. Für mich ist Fisch = Fleisch und lebende Tiere sind es dann auch noch und roh werden sie von den Wölfen sogar auch gefuttert.

      Ach ja und dein zweiter Link den du postest, also mit den Gefahren der Rohfütterung, der ist gar nicht mal so verkehrt. Dass man Schweinefleich nie roh verfüttert, das müsste eigentlich jeder Hundehalter wissen, das ist keine neue Sache mehr. Und was die Salmonellen und andere Keime angeht, so steht in dem Artikel auch nur, dass diese dem Menschen gefährlich werden können (wenn er die notwendigen Hygienemaßnahmen nicht beachtet), dem Hund schaden sie aber nicht viel (steht tatsächlich so drin). Bis auf die Bandwürmer – aber die kann sich auch jeder Hund einfangen, der nie die Gelegenheit hatte, etwas Rohes zu vertilgen. Die lauern nämlich fast überall, z. B. in Wäldern, man kennt ja den gemeinen Fuchsbandwurm.

    • #67815
      Anonym
      Inaktiv

      Ollli/Petra hat Recht:
      Der Carnivor Wolf ernährt sich auch omnivor, also allesfressend, das heißt, er nimmt neben Fleisch auch andere Nahrung wie Beeren oder Gräser zu sich.
      Auch reißt er weitaus seltener Schlacht- und eingezäuntes Herdenvieh, als überwiegend Wildtiere, die ein weitaus höherwertiges Fleischangebot darstellen, als das beste Bio-Fleisch es sein kann… andererseits braucht der Jäger, Weitläufer und ganzjährige “Draußenschläfer” Wolf auch ganz genau diese hochwertige Energiequelle – im Gegensatz zu den meisten unserer mal mehr, mal weniger geforderten vierbeinigen, domestizierten Begleiter.

      Die Einteilung in Carnivore (Fleischfresser), Omnivore (Allesfresser) und Herbivore (Pflanzenfresser) bezieht sich nur auf die [U]hauptsächliche[/U], nicht aber auf eine ausschließliche Nahrungsquelle dieser Arten!

      Und nicht jedes Raubtier (Carnivora) ist ein Fleischfresser (Carnivor)!

      Bei aller Kritik an den diversen Futterformen sollte auch nicht übersehen werden, wie viele (vermeintlich futterbedingte) Erkrankungen auf Lebensbedingungen zurück zu führen sind, die gar nichts mit der Ernährung zu tun haben. Wer seinen Liebling beispielsweise am Fahrrad durch innerstädtische Gefilde laufen lässt, leistet seinen Lungen und weitaus mehr noch denen seines Hundes und somit dessen Gesundheit einen Bärendienst, an den das schlechteste Industriefutter nicht heran reicht!

      Was NICHT heißt (um neuerlichen “Interpretationen” mal gleich vorzubeugen..;) ), dass es egal ist, was man füttert..

    • #67821

      Hallo Pogo,

      nein, das ist nicht falsch was ich eingangs schrieb in meinem letzten Beitrag.

      Du machst einen groben Fehler: Du schliesst aufgrund des Gebisses auf die bevorzugte Nahrung, davon solltest Du dich etwas distanzieren.

      Jüngste Sektionen an Marderhunden, die frisch getötet und vollgefressen seziert wurden, haben nämlich allesamt eins ergeben:

      Im Mageninhalt wurde nicht überwiegend Fleisch gefunden, sondern pflanzliche Nahrung, OBWOHL der Marderhund ein sehr schönes Gebiss eines Beutgreifers besitzt, mit eindrucksvollen Reisszähnen, belegen diese Sektionen, dass er sich prozentual überwiegend auf pflantlicher Basis ernährt und zu einem weitaus geringeren Anteil duch tierische Kost.

      Es ist also ein Irrtum, nur von Gebiss eines Tieres auf seine vorwiegende Kost zu schliessen.

      Der Mensch hat schon immer gejagt und schon sehr früh in der Geschichte seine Langsamkeit und nicht ganz so gut ausgeprägten Reisszähne (die er sehr wohl besass), durch Fallen und Waffen, halt Hilfsmittel, ausgeglichen.

      Die Hauptnahrungsquelle war die Jagd und wurde halt duch pflanzliches ergänzt und wenn die Jagd erfolglos war, eben auch ersetzt.

      Noch heute ergänzen wir unsere fleischliche Kost durch pflanzliches.
      das es Vegetarier (rein pflanzliche Kost) und Veganer gibt (pflanzliche Kost, aber auch Fisch und Eiweissprodukte wie Milch, Eier) ist Geschmackssache und durchaus gesund bei richtiger Handhabung.

      Komischerweise habe ich noch nie jemanden getroffen, der sich nur und ausschliesslich von Fleisch ernährt, also ohne Brot usw.

      Das wäre auch vermutlich kontraproduktiv.

      Auch bei Fisch muss man halt sehen was man ist, Fisch ist nicht gleich Fisch.

      Also Pogo, bei allem Verständnis, aber Du bist etwas oberflächlich und vor allem zu pauschalisierend in deiner Verteidigung des Barfens.

      Was Du aber gar nicht nötig hast…

      LG

      Petra, Luzie und Olli

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