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  • #15297
    Anonym
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    ?(Hallo liebe Hundebesitzer,
    ich habe in meiner nachbarschaft einen schlimmen Fall von Vernachlässigung eines jungen Hundes und weiß gar nicht mehr, was ich noch tun könnte. Vor gut einem jahr hat sich unsere nachbarin einen Schäferhund-Mischlingswelpen zugelegt, der seit seiner ersten Sekunde in ihrer Obhut minimum 10 (!) Stunden am Tag alleine in der Einzimmer-Wohnung verbringen muss. Ich habe x-Mal mit ihr gesprochen und sie darauf hingewiesen, dass sie den kleinen (mittlerweile schon gewachsenen) Kerl damit zutiefst quält. Sie hat alle Angebote aus der Nachbarschaft, in der viele Hundebesitzer wohnen und ihn mit rausnehmen könnten, abgelehnt und ist nunmehr teilweise ganze Wochenenden verschwunden. Auf meine Anrufe reagiert sie ebensowenig, Begegnungen mit mir enden meist mit Beschimpfungen ihrerseits. Sie weiß in keinster Weise, was sie ihrem Hund antut… Mit den Vermietern (die ebenfalls sehr besorgt sind) habe ich ebenso gesprochen wie mit dem örtlichen Tierschutzverein. Dort sagte man mir, dass sie nichts tun könnten und ich mich an das Veterinäramt wenden sollte. Bei meinem Anruf beim hiesigen Amt habe ich alles geschildert und mir wurde auch zugesagt, sich der Sache anzunehmen. Geschehen ist aber gar nichts!!! Mittlerweile macht mir der kleine große Fly (so sein Name) einen sehr verkümmerten Eindruck. In der Wohnung fristet er ein trauriges Dasein und draußen (wenn man die 5-minütigen Gassigänge als solche überhaupt bezeichnen kann) ist er natürlich regelrecht hyperaktiv. Meine Frage an Euch: Gibt es jemand vom Tierschutzverein aus dem südlichen Hamburger Raum, der mir helfen könnte? Habt ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen mit Haltern gemacht und wisst einen Rat? Darüber wäre ich sehr dankbar, denn ich habe mir zur Aufgabe gemacht dringend etwas zu unternehmen…

    #27143
    Anonym
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    Leider sind die Leute vom Veterinäramt die einzigen, die wirklich auch gegen den Willen der Halterin etwas unternehmen können. Es ist traurig, dass die auch immer so träge sind. Erst wollen sie sich kümmern und dann passiert nix. Ich kenne das.
    Manchmal reicht es schon wenn du die n och zwei dreimal anrufst und sie nervst. Was auch hilft ist wenn andere das Gleiche tun und somit dringlichkeit signalisieren. Wenn all dies nichts bringt. Ich würde mal sagen so innerhalb ner Woche, dann hilft nur eine Anzeige wegen Tierquälerei direkt bei der Polizei. Dann werden die zumindest erst selbst vor Ort vorbeischauen und meist wird dabei sofort der Amtsveterinär mitgenommen.
    Ich drücke dir ganz fest die Daumen, das Du Erfolg hast.
    Leider sind Tierschutzvereine oft auf Überredungskünste angewiesen, die Haltung aufzugeben oder zu verändern, da sie keinerlei rechtliche Befugnisse haben… X(

    #27144
    Anonym
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    Hallo,
    es ist immer sehr traurig, das die Tiere die Leidtragenden sind. Ich würde mir ernsthaft überlegen, ob ich diese Person Anzeigen würde. Dieses ist immer ein gewagter Schritt. Es ist schlimm, daß vom Tierschutzverein keine Hilfe zuerwarten ist. Ich selber habe diese Erfahrung mit einem Fundtier gemacht, da fühlte sich auch keiner für Zuständig.Diesem Hund muß doch geholfen werden.Ich bin aus dem Raum Hannover, dort gibt es daß Tierheim Krähenwinkel, vieleicht mal Kontakt aufnehmen, was man noch machen kann.Die sind dort sehr nett.
    Ich würde diese Leute wegen Tierqäulerei anzeigen.Ich hoffe dem Hund wird bald geholfen. Ich wünsche Dir viel Erfolg und gebe bitte nicht auf,denke an den kleinen Kerl.Gruß
    Ilona mit Merle, Aladin und Hannibal

    #27171
    Anonym
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    Das Traurige ist, dass, selbst wenn das Amt dann doch mal nach dem Rechten schauen kommt, sie oft nichts unternehmen. Sie schauen sich das Tier im momentanen Zustand an und wenn es nicht extrem verwahrlost daherkommt, ziehen sie meist unverrichteter Dinge wieder ab. Leider. Es hat alles seine Berechtigung, klar. Gibt ja genug Nachbarn, die sich untereinander nichts schenken und so mancher hat sicher schon jemanden beim Vet.-Amt oder auch beim Jugendamt oder sonstwo gemeldet, nur weil er dem Nachbarn eins auswischen wollte. Von daher macht es sich immer gut, wenn es möglichst viele Zeugen für den “Vorfall” gibt und wenn man vielleicht auch mal ein wenig dokumentieren kann, wie oft und wie lange das arme Tier raus kommt. Also mal über ein paar Tage sowas wie nen Protokoll schreiben, damit ihr auch was in der Hand habt. Ist echt nicht leicht, sowas zu beweisen, weil das Amt ja immer nur ne Momentaufnahme hat, wenns mal vor der Tür steht und oftmals können die Besitzer sich wunderbar erklären und herausreden. 🙁

    #27551
    Anonym
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    Hallo liebe Hundebesitzer,
    in Sachen Nachbarhund ist leider alles genauso eingetreten, wie ihr mir das prophezeit habt… Auf meinen Anruf beim Veterinäramt hin ist zunächst keine Reaktion gefolgt. Ich habe dann ein Schreiben aufgesetzt, mit mehreren Unterschriften der Nachbarn versehen, und eindringlich auf ein Eingreifen verwiesen. Am Wochenende habe ich dann einen Anruf der besagten Tierquäl-Nachbarin erhalten, die mich darauf (in wenig freundlichem Ton) hingewiesen hat, dass das Veterinäramt bei ihr war und bescheinigt habe, dem Hund gehe es gut. Na Prima… Im Prinzip ist rein gar nichts passiert. Ist mir schon klar, dass der kleine Kerl auf den ersten Blick nicht misshandelt aussieht, in die Psyche haben sie leider nicht reingeschaut. Nach einer Odyssee vom Wochenende sitzt er nun schon wieder jämmerlich jaulend seit 10 Stunden alleine in seiner 1,5 Zimmer-Wohnung. Ich weiß jetzt gar nicht, was ich noch machen kann. Den Tierschutzverein habe ich nochmals angerufen, aber eine Lösung ist nicht in Sicht. Na ja, soviel zum aktuellen Zwischenstand- ich werd mich wieder melden und allen öffentlichen Stellen richtig auf die Nerven fallen.
    Liebe Grüße und Danke für Eure vielöen Ratschläge.

    #27553
    Anonym
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    So das klingt ja schei… Macht der Hund eigentlich Lärm wenn er da so lange alleine ist? Wenn ja Polizei anrufen. Nachbarin eventuell tod oder verletzt in Wohnung. Wichtig, denn die dürfen nur die Wohnung öffnen wenn Gefahr im Verzug ist. Habe da Erfahrung gemacht mit Poizist auf meinem Balkon (lange Geschichte) Ansonsten geh zum Vermieter beschwer dich über die Hundehaltung (vielleicht gar nicht genehmigt?) Führ wenn du die Möglichkeit hast Protokoll über die Abwesenheitszeiten der Halterin und Dauer der Gassirunden. Dann wieder Tierschutz und Veterinäramt. Da musst du verdammt hartnäckig sein. und besteh auf eine anonyme Behandlung deiner Daten. Das ist dein Recht. Sonst kann es passieren das du irgendwann mal nicht so ganz nette Leute kennenlernst.
    Ich drück euch die Daumen!

    #27668
    Anonym
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    Schei… auf den Tierschutzverein…! die kommen wie die Polizei erst wenns schon passert ist.
    wende dich an Ordnungsamt ( hatte auch schon Besuch von denen zum gleichen Thema )allerdings aus anderen gründen…..!
    dann kommen (so was jedenfalls bei mir ) 2 “Beamte” vom Ordnungsamt in begleitung einer Amt´s Veterinerin um zu beurteilen ob ein Hund ( Tier ) nicht art gerecht gehslten wird…..!
    Ich habe dann ne Verwarnung bekommen,k aber nicht für meine Stella ( die angeblich Unterernährt war ) sonderen wegen dem zu kleinem Käfig von den Wellensittischen.

    Wie gesagt wende dich ans Ordnungsamt , aber so das ein Amt´s-Tierarzt dabei ist , wenn es so schlimm ist wie du schilderst nehmen die den Hund sofort mit, und die ” Halterin ” bekommt eine ” ORDNUNGWIEDRIKTEITS-ANZEIGE”

    MfG Axel & Stella

    sorry für meine Rechtschreibung

    #27698
    Anonym
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    Ich denke auch das Hartnäckigkeit sich da auszahlt! Einmal waren sie schon da und wie Pogo schon sagte ne Ausrede ist immer Schnell bereit. Das arme Tier. Ich könnte mir vorstellen das du da mit Lärmbelästigung oder Ruhestörung auch weiter kommen könntest. Ich glaube ja echt nicht das der Tierschutz da die Füße so ruhig hält. Bin fassungslos. Und bestehe darauf das es anonym bleibt! Sie wird zwar dich in Verdacht haben aber was juckt es dich, wenn dem Tier dadurch evtl geholfen wird. Klar ist es hart, gerade weil du das Elend mitbekommst. Ich drücke alle Daumen das du was erreichst.

    @Axel
    Wegen einem Vogelkäfig? Wieviele Piepers hattest du denn? Und kamen die kontrollieren ob du was verändert hast? Reine Neugierde.

    #28107
    Anonym
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    Ich hab einen ähnlichen Fall. Bei mir handelt es sich um meinen Vermieter, der seine beiden oft tagelang überhaupt nicht füttert und wenn doch bekommen sie schimmeliges Brot. Auch hier wurde nichts unternommen. Die Hunde werden draußen gehalten, weshalb es mir und einem Nachbarn möglich ist, den beiden heimlich Futter zu geben, wenn der Vermieter nicht da ist. Das ist das einzige, das ich für sie tun kann.

    #28108
    Anonym
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    👿 OH,VERDAMMT!!! 👿

    Wenn ich sowas höre oder lese könnt ich laut schreien!

    Was sind denn das bitte für Menschen?

    Ich kann nur immer wieder sagen/schreiben:

    Handeln! Am Ball bleiebn….den Leuten auf die Füße treten…und versuchern weitere nachbarn/Zeugen mit ins Boot zu holen….das macht ein solches Anliegen glaubwürdiger!

    X(Jonny Littleboy 🙁

    #28111
    Anonym
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    Das Blöde ist ja, ich muss diplomatisch vorgehen. Will ja nicht aus der Wohnung fliegen. Aber egal, was man ihm sagt, er findet, dass seine Hunde sehr gut gepflegt sind. Sagt mir immer, die müssen so aussehen, wäre rassebedingt.
    Der Rüde hat die Hüfte kaputt, mehrere Hautstellen entzündet und und und. Wie gesagt, wir versorgen die beiden jetzt heimlich. Wie die sich freuen, wenn ich um die Ecke komm!

    #28112
    Anonym
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    Dann such dir Leute die sich trauen dagegen vorzugehen ( was ist mit Nachbarn?) …bzw. du kannst das ja auch anonym machen. Also Ordnungsamt ist immer eine gute Adresse wenn die hören du möchtest anonym bleiben da ein Mitverhältnis mit besagter Person besteht ist das völlig ok.Ach ja, mach auch Fotos von der Lebenssituation der Hunde und auch der Wunden…..besorge dir Zeugen…ect. Denn: “Wo ein Wille , da ein Weg!”
    Das du nicht aus der Wohnung fliegen willst ist ja wohl logo…..aber vieleicht kannst du ja über Bekannte und Freunde was arangieren….so das dein Name komplett da raus bleibt!

    Es drücken( dir u. den Hunden) Jonny Littleboy, Babybär Duke u. AM Suzanne die Pfoten und Daumen.

    #28113
    Anonym
    Inaktiv

    Das mit den Nachbarn ist ne gute Idee. Ich kenn zwar noch nicht viele Leute hier, aber ich habe schon durch meine Hunde ein paar Bekanntschaften geschlossen. Ist ein kleines Dorf hier und der Vermieter sehr bekannt (meist negativ). Vielleicht kann ich mich mit jemandem zusammentun.

    #28115
    Anonym
    Inaktiv

    Warum hält sich dieser Mensch überhaupt Hunde, wenn er sie noch nichtmal ordentlich füttert? Weiß der eigentlich, dass in schimmligem Brot das extrem giftige Aflatoxin enthalten ist, welches über kurz oder lang zu Vergiftungserscheinungen bis hin zum Tod führen kann? Wie lange hat er die denn schon? Geht er mit ihnen Gassi oder sind sie den ganzen Tag im Zwinger eingesperrt???
    Ich schließe mich meinen Vorpostern an: Auf jeden Fall anonym beim Ordnungs- oder Veterinäramt anzeigen! Schnell!

    #28121
    Anonym
    Inaktiv

    Aber ganz schnell. Die armen Tiere. Und wenn nichts unternommen wird, immer und immer wieder. Das kann es ja nicht sein. Das ist doch kein Zustand. Wenn er sich keine Tiere leisten kann oder zu geizig ist soll er sie doch in gute Hände geben.

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