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  • #14191
    Anonym
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    Hallo ihr lieben Stadthunde!

    Habe gestern für Joker ein Halti gekauft und bin jetzt dabei ihn daran zu gewöhnen. Er mag es gar nicht (genauso wie Maulkorb).
    Bis jetzt hab ich ihn nur beim Spielen, Fressen und Kuscheln angezogen und einmal beim Spazierengehen. Ansonsten versucht er ihn die ganze Zeit ab zu machen außer beim Spielen, Fressen und Kuscheln.
    Meine Frage ist jetzt: soll ich so weiter machen und ihn nur bei tollen Sachen anziehen oder soll ich ihn einfach mal so lange dran lassen bis er es in Kauf nimmt den zu tragen und Ruhe gibt?

    Liebe Grüße Maria und Joker

    #24247
    Anonym
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    Naja ich muss leider gestehen, ich hatte damals nicht allzuviel Geduld dabei, den Pogo an seinen Maulkorb zu gewöhnen (hier in Leipzig müssen Hunde in den öffentlichen Verkehrsmitteln leider Maulkörbe tragen und ich bin drauf angewiesen) und so habe ich ihn nach deiner letzteren Methode dran gewöhnt. Hat geklappt aber ist definitiv nicht empfehlenswert, weil er das Ding nach wie vor nicht mag. Er duldet es eben nur notgedrungen, weil ich den längeren Atem habe. Ich kann dir nur empfehlen so weiter zu machen, wie du es bisher versucht hast. Immer wieder das Halti/den Maulkorb zeigen und dabei Leckerchen in den Hund stopfen, dann mal kurz anlegen und dabei weiter Leckerchen nachschieben und das immer und immer wiederholen bis er anfängt sich drüber zu freuen, wenn du mit dem Halti ankommst. Dauert eben seine Zeit aber ist definitiv die bessere Variante.

    #24250
    Anonym
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    Bei uns muss er auch in den öffentlichen Verkehrsmittlen Maulkorb tragen. Hab ihn aber meistens nur bei. Werde da Geduld haben müssen, hab mir leider schon die Sache mit der Hundepfeife erstmal versaut X(, will das nicht auch umsonst angefangen haben ;). Hab mir schon gedacht das es so am besten ist. Nagut dann muss ich wohl geduldig durchhalten.

    Danke

    Liebe Grüße Maria

    #24263
    Anonym
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    Ich fand und finde das Halti auch ganz schrecklich, allerdings haben meine frauchens einfach dafür gesorgt, dass ich nichts negatives damit verbinde. Ich habs tagelang auch im Haus aufgehabt, und beim spazieren gehen gabs halt leckerlis wenn ich ordenlich gelaufen bin. das wirkte zumindest bei mir ganz gut…. 😀 und trauriges gucken nützt zumindest hier gar nichts

    #24438
    Anonym
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    Wieso muß es denn so ein furchtbares Halti X( sein? Für die Straßenbahn/Bus reicht doch ein ganz normaler Maulkorb. Da gibt es auch ganz leicht anzulegende mit Klettverschluß.

    #24447
    Anonym
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    Sandy ich glaube nicht, dass das Halti als Maulkorbersatz genutzt werden soll. Ich habe lediglich den Vergleich zum Maulkorb genutzt, weil ich meinen Dicken an den Maulkorb gewöhnen musst. Die Frage von Joker ging sicher eher in die Erziehungsschiene und ich finde, mit einem Halti kann man, richtige Anwendung vorausgesetzt, doch einiges erreichen.

    #24450
    Anonym
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    Ja so wie Pogo schon sagte aus erziehungstechnischen Gründen ;). Finde auch das da nix dagegen spricht. Man darf eben nur sehr vorsichtig damit umgehen. Finde es auch schrecklich das manche ihren Hund immer und überall nur am Halti führen und nicht am Halsband.
    Aber bietet sich ja auch gleich als Gewöhnung ans Maulkorb an.
    Außerdem ist ein Maulkorb doch sehr viel größer als ein Halti, von daher stell ich ihn mir sehr viel unangenehmer vor.

    #25662
    Anonym
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    Unser Luis trägt auch ein Halti. Immer und Überall!!! Anders hätten wir auch keine Chance mit ihm draussen zu sein. Zumindest ich nicht. Luis wiegt 43 kg. Ich 40 kg. Wer mehr Kraft hat ist wohl klar. Mein Mann hat da weniger Probleme. Es ist nicht so, daß Luis nicht hört. Aber da wir ihn vom Tierschutz übernommen haben, können wir nie sagen was alles kommen kann. Er wurde wohl früher für Hundekämpfe misbraucht. Bei manchen Hunden, die uns entgegenkommen, merkt man das noch sehr deutlich. Da bei ihm die Reaktion in sekundenbruchteilen abläuft, habe ich leider keine Möglichkeit, das Halti wegzulassen. Wir haben ihm das tragen des Haltis aber einfach beigebracht, wie auch das Tragen seines Halsbandes. Für ihn gehört es einfach dazu. Er steckt seine Nase durch und gut. Beim Spazierengehen muß man natürlich darauf achten, daß Halti nur im NOTFALL zu benutzen, das heißt der Teil der Leine der zum Halti geht hängt immer durch. Nur wenn Luis in alte Schemata verfällt wird es kurz eingesetzt. Bei uns klappt das hervorragend.

    #25775
    Anonym
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    [B]Unser Luis trägt auch ein Halti. Immer und Überall!!! Anders hätten wir auch keine Chance mit ihm draussen zu sein. [/B]
    Du schreibst es doch schon selbst – das Problem liegt bei Dir/Euch und nicht beim Hund – *wir hätten keine Chance*.

    Das Halti ist ja nichts anders als ein Pferdehalfter – nur für Hunde.

    Probleme:
    – Der Nasenriemen reibt ständig auf dem Fang (sehr empfindlicher Körperteil bei Hunden).

    – Bei Zug drückt der Nasenriemen stark auf den Fang (körperlicher Tadel).
    Der Hund wird (psychisch) getadelt, bzw. (aus Menschensicht) tadelt sich der Hund permanent (wenn er vorgeht/zieht) selbst (sein Fang wird runter gedrückt).

    [B]Nur wenn Luis in alte Schemata verfällt wird es kurz eingesetzt. Bei uns klappt das hervorragend.[/B]
    Das wundert mich nicht im geringsten.
    Allerdings, könntet ihr Luis (aus Hundesicht) ebenso gut mit einer Stahlrute auspeitschen – wenn er denn in *alte Schemata verfällt*. der Effekt wäre der selbe. Und zwar der – *tust du nicht was ich befehle, füge ich dir Schmerzen zu (körperlich und geistig), denen Du dich nicht entziehen kannst. Genau wie beim Stachelwürger, dem Teletakter, und jeder beliebigen anderen *Methode* aus der *Alten Parforce Schule*.

    Versteh mich da bitte nicht falsch, aber die Frage ist doch – warum gibt Luis am Halti *nach* und ohne nicht?

    Die Antwort lautet – Schmerz und Unterdrückung. Also Parforce. Wie bei Polizei und Millitär in den achziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts!

    Das mag (aus Menschsicht) die kostengünstigste (39,50) und dahereinfachste, weil schnellste *Methode* sein, seinen (auch starken oder aggressiven) Hund durch Tadel an der Leine zu unterdrücken und somit für (aus Menschenschicht) *Ruhe* zu sorgen, hilft dem Hund aber nicht einen einzigen Millimeter nach vorn.

    Den, ich habe auch noch keinen Hund
    kennen gelernt, der nicht genau weis wenn er Unterdrückt (Beherscht) werden kann (immer dann wenn ihm vorher das Halti angelegt wurde) und wann nicht. Also (aus Hundesicht) weis Luis sehr genau wann es sich für ihn lohnen wird in *alte Schemata* zu verfallen, und wann es sich nicht lohnt weil er dann Schmerzen erntet.

    Aber ich garantiere jedem der auf Par Force setzt, das der Hund sehr sicher irgendwann im Leben eine Situation erkennt, in welcher er vorher weis das Herrchen jetzt und hier nur sehr begrenzten Einfluss auf ihn hat, gerade weil der Hund weis das er genau jetzt gerade kein Halti trägt.

    Fazit – als reines Trainigsgerät auf dem Hundesportplkatz KANN ein Halti (temporär) nützlich sein um dem Hund einen Lerneffekt zu vermitteln. Als Dauerlösung zum Gassigehen eignet es sich aber allerhöchstens für Menschen, und selbst hier nur für die welche auf Par Force stehen.

    @ Joker,
    ich finde es auch schon *schrecklich* wenn ich Menschen sehe die ihre Hunde > 20 Kilo am Halsband in den ersten Bandscheibenvorfall zerren 😉

    Brustgeschirre sind da imho wesentlich angebrachter.

    #25776
    Anonym
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    MOIN zusammen,
    schönes wichtiges thema…
    vorab:
    @ lieber kaykoo, wat is par force ? (wir googlen nich imma)

    ihr lieben,
    einem halti, wie auch so anderen erziehungshilfen, kann jeder eine andere meinung gegenüber hegen.
    hier unsere :
    vor ca. 8 jahren probierten wir dieses aus und es gelang uns einem damals noch kleinen hund, laufen ohne ziehen zu vermitteln, resp. bei zu bringen. es ist definitiv nicht mit einem maulkorb zuverwechseln und tut dem hund nicht weh – ein seelischer schaden ist bis dato och nicht festzustellen. ik würd dat teil in der diesbezüglichen erziehungsphase fast imma dranlassen, der hund nimmt es als selbstverständlich an… richtige hand/leinen/haltung vorausgesetzt. und wie wir alle wissen, ein leckerlie hilft wie eine zauberformel.
    nun is joyce mittlerweile über 8 jahre alt, trägt schooon lange kein halti mehr – springt imma noch bei fremden /freunden hoch, da hat die disk leider och nich genützt (anderes thema)….. und dat ziehen is unterschwellig mal da, aber dann bleiben wir einfach stehen und lassen uns nicht seinen gang aufzwingen und er merkt zu 98 % dass er so nich “weiter kommt”. die restlichen 2 % wollen wir ihm nicht nehmen, denn er ist ein tier mit charakter !
    lieben gruß,
    frauchen sylke*

    P.S.: zucht und ordnung / stahlrute = halti einsatz ????? sorry, ik lach mir schlapp !!!!

    #25785
    Anonym
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    Ich hatte bei meiner Dobermannhündin auch eine zeitlang ein Halti.
    ABER:
    Immer mit zwei Leinen. Eine war am Geschirr, die andere am Halti. Denn ich wollte sie ja nicht die ganze Zeit wie ein Pferdchen amZügel gehen sehen. Ich habe versucht mit Richtungswechsel das Gezerre zu unterbinden und habe das Halti teilsweise und wirklich vorsichtig zur Bremsung benutzt.

    Kaykoo schrieb was von Fellabrieb an der Schnauze glaube ich. Und ich habe schon mehrere Hunde bei uns in der Stadt gesehen, die eben diesen Fellabrieb haben. Und das sieht mal richtig bescheuert aus. Und wenn ich mir vorstelle was für eine Etremreibung da gewesen sein muss. Ich möchte nicht am Kopf kahl gerubbelt werden. 8o

    Also meiner Meinung nach kann man ein Halti einsetzen. Aber mit Bedacht. Keine Extremrucke, nicht jede Tag immer und ständig. Ich versuche mich dann auch in die Lage des Hundes zu versetzen und wie würde ich es finden, wenn mein Nasenrücken wundgescheuert ist oder jemand mir mit einem festen Ruck das Kinn aufs Brustbein zieht. Alles schon gesehen…

    #26035
    Anonym
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    Hallo an alle,
    also….das Halti mit einer Stahlrute zu vergleichen geht doch etwas zu weit. Ich betreibe eine Hundeschule und habe genug Fortbildungen besucht. Daher weiß man, dass dem wohl nicht so ist. Das Halti soll ein Hilfsmittel sein, das später wieder abgebaut wird (im Normalfall). Es ist aber keinesfalls ein Starkzwangmittel wie z.B. Stachelwürger oder Stromreizgerät. Im übrigen sei gesagt, in der Hundeerziehung kommt man nicht nur tülülü (sprich Antiautorität) voran. Hunde müssen Regeln und Grenzen kennen, da kommt man auch Maßregelungen nicht vorbei. ….Huch ich hör schon wieder die Aufschreie….nein natürlich keine Schläge, um Gottes Willen. Aber das ist ein Thema…wir einigen uns auf liebevolle Konsequenz, ok? Und manchmal muss man eben auch Hilfsmittel zu Hilfe nehmen, wie gesagt, nicht dauerhaft. Und den Vergleich mit Stahlruten und ähnlichem, den lassen wir mal weg. Ansonsten empfehle ich Seminare bei Experten wie Günter Bloch.
    LG Nathalie und Athena

    #26083
    Anonym
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    @ Joyce.

    franz. Par Force = deut. mit Gewalt

    Bis heute ist die Par Force Ausbildung von Hunden bei Militär und Polizei in einigen Ländern mehr oder weniger üblich.

    Mehr oder weniger daher, weil so ziemlich jeder *Ausbilder* hin und wieder mit *Verboten* oder auch *Strafen* arbeiten MUSS, wenn er zB. möchte das ein Minenbeagle, wenigstens die erste aufgespürte scharfe Mine überlebt, oder ein Schutzhund den Aggressor auf Abruf auch tatsächlich verlässlich ablässt.

    Die Frage dabei ist halt wie *verwittert* der Stand der Parforce beim jeweiligen Ausbilder ist. Leider gibt es auch heute noch zu viele, die kaum wesentlich anders ausbilden als zu Zeiten des ersten Weltkrieges.

    Soviel zur Stahlrute.

    @ Athena.

    Wenn jemand eine *Hundeschule* hat, dann sagt das hier in der BRD was genau über seine Ausbildung, seine Sachkunde und seine Erfahrung aus?

    Exakt – NICHTS!
    Jeder 18 jährige Schulverweigerer kann sich hier in Deutschland *Hundetrainer* nennen, 35Euro für seinen Gewerbeschein auf den Tisch legen und eine *Hundeschule* “betreiben”.

    Das ist nicht persönlich zu nehmen, ich möchte damit nur sagen, dass es zumindest bei mir persönlich keinerlei Eindruck erzeugt wenn sich mir jemand als *Hundetrainer*, *Problemhundetherapeut* oder *Hundeschulenbetreiber* vorstellt.

    Und zurück zum Haltithema Athena.
    Du schreibst doch selbst das ein Halti ein Trainingsgerät ist. Ich sage nichts anders.
    Es ist ein Trainingsgerät was in Hände von Menschen gehört die sich damit auskennen. Es kann in der entsprechenden Übungssituation Gold wert sein – ist aber KEINESFALLES ein Mittel welches EIN LEIHE täglich zum Spaziergang anwendet!
    Und mein Vergleich mit der Stahlrute steht – geht ein ahnungsloser Halter jeden Tag mit seinem Hund am Halti Gassi (also vorwiegend, bis regelmässig), dann ist das eine sinnlose Tierquälerei welche nur der Faulheit und dem Mangel an Fachwissen des Halters dienlich ist, aber Null Prozent positiv auf den Hund wirkt.

    Und wie gesagt – wenn Du dich mit dem Halti als Trainingsgerät auskennst, wirst Du auch niemandem raten seinen Hund permanent am Halti zu führen (weil er ihn anders nicht unter Kontrolle hat). Ansonsten ist sie glaub ich sehr leer, die Hundeschule 😉

    #26101
    Anonym
    Inaktiv

    @ Kaykoo
    Sie schreibt auch nichts davon, dass sie permanent den Halti einsetzen würde.

    Und wenn man ein seriöser Hundeschulenbetreiber ist, wird man auch die entsprechenden Qualifikationen haben, die sich ein interessierter Hundehalter zeigen lassen kann und worauf auch jeder bestehen sollte.

    Und woher willst du bitte wissen, dass sie sich nicht mit dem Halti auskennt. Es gibt sicherlich noch andere Menschen, die Ahnung von Hunden und deren Erziehung haben, die aber nicht damit hausieren gehen.

    #26103
    Anonym
    Inaktiv

    @ keykoo
    ik find dat profilier gehabe deines herrchens, auf deutsch gesagt, sowas von “langweilig” und deplaziert…
    da hilft wohl och kein halti mehr, 😉 oder ???

    LG, joyce*

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