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  • #15499
    Anonym
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    Hallo 🙂
    Ich würde gerne wissen ob alle Terrier klein wie gross dieselben eigenschften haben oder ob es gravierende unterschiede gibt?
    Über den Jack-Russel hab ich bspw gelesen:
    Sie sind todesmutig,Intelligent,sehr selbstständig,sehr selbstbewusst und lassen sich nicht dir butter vom broot nehmen 🙂
    Wenn ihnen was nicht passt bspw wenn ein anderer hund macht was ihm nicht gefällt geht er sofort in angriff über…egal ob klein oder grosser hund…
    Das hab ich bisher gelesen,aber wie sind andere terrier rassen?
    Danke schonmal für eure antworten 🙂

    #64859
    Anonym
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    Dem yorkie sagt man ja nach, er sei selbstbewusst, lebhaft, wachsam und intelligent. Obwohl zu den kleinsten Hunden gehörend, zeigt sich der Yorkshire Terrier, aufgrund des ursprünglichen Zuchthintergrunds im 19. Jahrhundert als Jagdhund sowie als Kampfhund, meist. Daher benötigt er eine konsequente Führung. Er kann dann ein Begleit-/Gesellschaftshund aber auch ein aufmerksamer Wachhund sein, der vor größeren Hunden oder fremden Menschen nicht zurückschreckt.
    Unser Nelson ist da wohl die berühmte Ausnahme, bei ihm scheint der Yorkie unterwegs verloren gegangen zu sein. Er ist weder mutig noch jagt er – für uns Gott sei Dank. Er kläfft so gut wie nie andere Hunde an und ist super verträglich. Allerdings der Wachhund ist erhalten – er meint, er muss uns beschützen und bewachen – meist mit Gebell – aber auch das kann man mit konsequenter Erziehung gut in Griff kriegen. Allerdings würde er uns ohne konsequente Erziehung durchaus sehr schnell auf dem Kopf rumtanzen.

    #64863
    Anonym
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    Also unser Jimmy ist ein typisch Cairn Terrier, sein Charakter entspricht sehr dem der Rasse:Der Cairn Terrier gehört wie seine Vettern – Scottish, Skye und West Highland White Terrier – zu den Nachfahren der alten schottischen Jagdterrier, und er gilt unter Kennern der schottischen Terrier als die ursprünglichste dieser Rassen. Er ist ein beherzter, lebhafter kleiner Terrier, der die Jäger im unwegsamen Highland seit Jahrhunderten begleitet.
    Die Rasse hat die Wandlung vom schneidigen Jagdhund zum Begleit- und Familienhund unproblematisch vollzogen. Trotz seines Hanges zu Selbstständigkeit ist er auf der anderen Seite sehr anhänglich und treu.
    Jimmy ist kein Kläffer, er darf es auch nicht sein, denn als Terrier zählt er zu den nicht laut jagenden Rassen. Jimmy ist sehr mutig, und unerschrocken, natürlich hat er ein ausgesprochenes Jagdverhalten und ist manchmal stur wie ein Esel,was uns aber nicht stört, weil wir uns vorher sehr mit den Eigenschaften eines Cairns beschäftigt haben.

    #64864
    Anonym
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    Aja 🙂
    Wie siehts denn bei dem yorki und cainterrier mit der selbständigkeit aus?
    Also gehen die mit ihrem Rudel oder wenn sie nicht hören möchten weil man nicht das macht was sie möchten,gehen sie ihren eigenen weg?

    #64875
    Anonym
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    Oh wenn der Wald ruft würde Jimmy sicherlich die Welt eine ganze Weile alleine erkunden….aber wir lassen ihn nicht!!!!!!! ;)!!!!!!!!!!!!!! Schleppleine…..im Wald und Flur…sonst ist Häschen interessanter als Herrchen :D…..

    #64876
    Anonym
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    Also ich denke, ob ein terrier hört oder nicht und auch auf das wievielte Wort, hängt in erster Linie von dem Halter ab und natürlich auch davon, ob du einen Welpen nimmst oder einen schon älteren Hund.

    Bei einem Welpen machen viele Besitzer den Kardinalsfehler, mit der Erziehung erst so mit 6 Monaten oder noch später anzufangen, nämlich dann, wenn das Zusammenleben mit dem achso niedlichen Kerlchen in echten Stress ausartet, weil er mit dem Halter Gassi geht, alles anspringt und umrennt, alles zerlegt usw.usw….

    Erziehung fängt dosiert und SOFORT an, GANZ BESONDERS bei TERRIERN!!!!
    Dazu kommt dann noch, dass man bei Terriern wissen muss, das sie eine WIRKLICH KONSEQUENTE (nicht gewalttätige) Fürhrung brauchen, denn sie sind schon als Welpe durchaus in der Lage, ihre Stellung in der Familie (Rudel), auszutesten.
    Eine konsequente, artgerechte Reaktion seitens des Halters ist hier unbedingt erforderlich.
    Etwas später aus einem Terrier rauszubekommen, ist wahnsinnig schwer.
    Das dürften Terrier grundsätzlich gemein haben.
    Der eine etwas ausgeprägter, der andere weniger.
    Eine zweites wichtiges Kriterium ist, wo du den Welpen holst, welche Aufzuchtbedingungen er hatte bisher usw, eigentlich bei jedem Hund wichtig.

    Bei älteren Terriern weiss man unter Umständen nicht viel über das Leben bisher und da würde ich eh jedem Terrierneuling abraten.

    Grundsätzlich kann man Terrier aber genauso gut erziehen wie andere Hunde auch und meine JRT-Hündin hört perfect und lässt sich auch aus dem Spiel sofort abrufen.

    Aber man muss halt einige Punkte von Anfang an beachten, sonst passiert es sehr schnell, das der Hund nicht hört und auch die ranghöchste Position einnimmt.

    LG

    Petra, Luzie und Olli

    #64882
    Anonym
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    Meine Loona ist ja auch eine kleine Yorkie-Dame.Aber mutig ist sie nicht,sie hat vor vielen Sachen Angst,auch vor großen Hunden.Aber das hindert sie nicht daran,wenn die großen Hunde weit genug weg sind sie anzubellen.Aber sie ist sehr intelligent,und sie hört auch sehr gut wenn ich ihr was sage.Auch ihr Beschützerinstinkt ist bei ihr ganz toll,sie meint auch immer sie muß mich und meine Tochter beschützen und bewachen
    Auch unsere 2 Katzen versucht sie immer zu beschützen und paßt auch auf sie auf.Auch mit kleinen Hunden versteht sie sich sehr gut.Sie ist auch sehr anhänglich,und teu.
    Petra und Loona

    #64883
    Anonym
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    Hallo olli!
    Also es ist folgenes:Wir haben sissy mitte märz über das internet geschenkt bekommen im alter von ca zwei jahren.sie wurde uns als dackelmix und gut erzogen vorgestellt.So,jetzt hab ich vor ein paar tagen dein post über jackys eigenschaften gelesen und dachte du beschreibst sissy.erst dachte ich sissys verhalten kommt von ihrer vergangenheit,aber nachdem ich das las bin ich mir nicht mehr so sicher.der ta sagte da kommt der terrier raus ,als sissy um sich scchnappte.Wenn ihr fell länger wird könnte sie yorkie sein,ihre ohren sprechen aber eher für jacky.
    Jimmy:
    Aber wie siehts mit der abhängigkeit aus?Braucht er auch nur das rudel zum kuscheln 8o so wie sissy 😀 👿

    #64892
    Anonym
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    Huhu 😀 😀 😀

    #64918
    Anonym
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    Da probier ichs doch glatt nochmal :DSind nochmehr terrier hier 🙂

    #64936
    Anonym
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    Ist noch jemand anwessennd?Nerv ich 😀 😀 😀

    #64962
    Anonym
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    Nelson geht beim Spazierengehen nie weiter als 3-4 Meter von uns weg und war eigentlich relativ einfach zu erziehen. Ich kenne allerdings auch andere Yorkies die ihr Ding durchziehen – aber das liegt ja allein an uns Menschen. Der Mensch ist der Chef

    #64963
    Anonym
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    Hallo Sissy,
    also ob da der terrier rauskommt oder vllt auch Defizite in der Sozialisierungs/Prägungsphase, kann ich von hier aus wirklich nicht beurteilen.
    Ein TA, der das aber adhoc entscheiden kann und den Hund draussen vermutlich gar nicht erleben und beobachten kann, meines Erachtens aber auch nicht wirklich^^.

    Es kann gut sein dass ein Jacky drin ist, muss aber nicht. Die sogenannten Rosenohren haben nämlich viele Terrierarten, ist also kein wirliches Indiz.

    Mischlinge sind grundsätzlich Wundertüten, auch von den Talenten der Eltern her.
    Was da in welchem Maße durchbricht kann man immer schwer beurteilen.

    Wenn Deine Hündin z.B. Defizite in der Sozialisierungs/Prägungsphase hatte, kann das Verhalten auch durchaus z.T. darauf zurückzuführen sein.

    Falls Du Leute mit wirklich gut sozialisierten Hunden kennst, grosse Hunde, dann würde ich sie mit denen regelmässig zusammenführen.

    Natürlich unter Beobachtung und möglichst mit einem erfahrenen Menschen.
    Deine Hündin könnte dadurch ihr Verhalten ablegen.

    Was ich meinen Hunden immer beibringe ist auf Kommando zu bellen und noch wichtiger auf Kommando aufzuhören.

    Besonders das Zweite ist extrem nützlich im Alltag 🙂

    Es kann auch sein, das Deine Hündin einfach ein bischen rumpöpelt^^.
    Würde ich ihr aber auch abgewöhnen.

    LG
    Petra, Luzie und Olli

    #64975
    Anonym
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    Okay,welcher terrier nun in sissy steckt,würde ich gern herrausfiinden um zu lernen wie ich am besten mit ihr umgehe.
    wie gesagt sie ist sehr selbstständig(Rudelunabhängig-es sei denn sie will es),sehr selbstbewust(mmn Lebensmüde,weil sie sich mit viel zu grossen hunden anlegt),sehr wachsam(Arlarmanlange im dauereinsatz :D,absolut eigenwillig,jäger vom dienst(das hab ich 100%ig unter Kontrolle);aber andererseits sehr ängstlich(trotz angst mutig…
    Und ich möchte lernen in gewissen situationen richtig zu reagieren,damit wir alle zusammen spass haben und nicht in fünf jahren die rangordnung bestimmen uusw 😀 😀 😀

    #64993
    Anonym
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    Hi Sissy,

    selbstständing heisst nicht zwingend rudelunabhängig.
    Luzie ist auch extrem selbstständig, aber weiss genau wo ihr Platz ist und liebt ihr Rudel (uns).
    Ob sie sich und in wieweit deinem Rudel zugehörig fühlt, liegt daran, wie du mit ihr umgehst und ob du dich für sie auch als Rudelführer qualifizierst durch dein Verhalten.
    Rudelführer sind keine Leute, die ständig rumkeifen, unberechenbar sind o.ä.
    Rudelführer sind souverän, zeigen dem Rudel dass sie jede Situation im Griff haben und sich das Rudel sicher fühlen kann.
    Mich würde mal interessieren, wie die Bindung zu Dir aussieht.
    Dazu nimm dir mal eine Bekannte oder so, stelle dich weiter weg von ihr und dem Hund und ruf deine Hündin.
    Deine Bekannte hält sie in der Zeit fest an der Leine.
    Wenn Du sie rufst, dann lässt deine Bekannte los.
    Wenn sie dann wie eine Kanonkugel auf dich zuschiesst und sich wie verrückt freut, hat sie eine schöne Bindung an Dich.
    Wenn sie sich lieber für andere Sachen interessiert, dann eher nicht und ich würde dann verschärft an einer Verbesserung arbeiten.
    Wie verhält sie sich denn wenn Besuch kommt?

    Nach Deiner Beschreibung legt sie sich keinesfalls mit grossen Hunden an.
    Sie verbellt sie nur oder?
    Unterwirft sich aber wenn die Grossen bei ihr sind.
    Alarmanlage im Dauereinsatz hat nichts mit Wachsamkeit zu tun, sondern mit Kläfferei und zu wenig Vertrauen in Deine >Führungsqualitäten.
    Gewöhne ihr das Kläffen ab.
    Und zeige ihr gleichzeitig, dass Du es ok findest, wenn sie 1-2x bellt damit du informiert bist, aber wenn Du kommst, dann hat sie ruhig zu sein und alles weitere Dir zu überlassen.
    Mit der Zeit lernt sie dann, dass Du souverän genug bist und sie sich nicht darum kümmern muss.
    Luzie war so ein Kandidat, die hat allerdings nicht gekläfft, sondern gleich geknurrt usw. und zwar den Besuch an oO
    Also habe ich ihr gezeigt, wie ich das sehe.
    Platz machen lassen, bevor ich die Tür öffne, den Besuch gebeten sie komplett zu ignorieren.
    Irgendwann kam sie dann ordentlich den Besuch beschnuppern und gut war.
    Heute ist das alles kein prob mehr.
    Wichtig ist, Du musst konsequent sein.
    Gewöhne Dir an alles was Du willst auch durchzusetzen bei ihr.
    Ist echt wichtig.

    LG

    Petra, Luzie und Olli

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