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  • #14166
    Anonym
    Inaktiv

    Letzte Woche Mittwoch war Günther Bloch (zusammen mit Perdita Lübbe Scheunemann) in Hamburg – ein großartiger Vortrag!
    Mit seinem erfrischend natürlichem Zugang zum Hund hat er die neuesten Ergebnisse seiner Freilandstudien an Hunderudeln in der Toskana (“Tuscany dog project”) und Wölfen in Kanada vorgestellt. Unter anderem die Diplomarbeit zu Beschwichtigungssignalen unter Hunden – sehr aufschlussreich für alle, die der aktuellen Beschwichtigungspraxis in Deutschlands Hundeschulen kritisch gegenüber stehen.
    Nächstes Jahr ist er wieder mit Perdita “on tour” – Termine findet man unter anderem unter http://www.hundeakademie.de
    lg
    Kate

    #20341
    Miriam Wirths
    Verwalter

    Wie steht er denn den Beschwichtigungssignalen gegenüber?
    Meine Erfahrung: Kein Hund muss sie zeigen, kein Hund muss wenn, dann alle zeigen. Bei einigen funktioniert es also.

    #20351
    Birgit Möbius
    Mitglied

    Beschwichtigungssignale werden unter Hunden oft gezeigt – von Welpen und rangniederen Exemplaren, eben um die Eltern/ ranhöheren Individuen günstig zu stimmen/ in Stressituationen zu beschwichtigen. Daneben gibt es die Beruhigungssignale, die genau andersherum funktionieren: Nämlich “von oben nach unten” = ranghöhere beruhigen damit nervöse/unsicher Jungtiere. Hierbei handelt es sich um ganz schlicht Signale wie: Gelangweilt in eine andere Richtung gucken, wenn der Welpe meint etwas beängstigendes irgendwo entdeckt zu haben. Dieses Beruhigungssignale sind oft für MEnschen schwer wahrzunehmen – anders als die (eben typisch Welpenverhalten) auffälligen Beschwichtigungssignale. Hier kann der Mensch viel lernen – Beruhigungssignale können sinnvoll eingesetzt werden, um Welpen an unsere Umwelt gut zu sozialisieren. Die Studie ist insofern auch spannend, da auch von “ranghöhen” die sog. C.S. gezeigt werden – in der Gruppe und auch dann, wenn weit und breit kein anderer Hund zu sehen ist. Das heißt: Es ist nicht alles Signal, was Gähnen/ Kratzen ist- manchmal sind Hunde tatsächlich müde oder es juckt sie irgendwo! Und wenn wir uns kratzen/ unsere Hunde angähnen, dann wird das sie nur verwirren bzw. kann in manchen Fällen zu einer Störung der Mensch – Hund Kommunikation führen, so Bloch. EIne Diplomarbeit zum Thema kann man für 16 Euro auf seiner Website erstehen – für alle, die die Forschungsergebnisse genau kennen lernen möchten.
    Kate

    #20405
    P. Binder
    Mitglied

    war schon zum 3. mal bei den Beiden. Ist immer wieder fazinierend und lehrreich.

    #26621
    Anonym
    Inaktiv

    oh würde mich auch mal interessieren …nur ist das alles sooo weit weg =(

    #26942
    Anonym
    Inaktiv

    Günter tourt mit der Happy-Dog-Tour quer durch Deutschland. Schau mal auf http://www.mensch-hund-portal.de
    LG Nathy mit Athena

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