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  • #78357
    Jörg Czyborra
    Teilnehmer

    Hatte auch das Problem. Mein TA meinte, dass ein Allergietest nicht zu 100% aussagekräftig ist. Besser sei es, das Ausschlussverfahren anzuwenden. Mein Hund bekommt nur noch Futter einer Marke mit Pferd und Süßkartoffel. Leckerchen und Knochen sind alle nur aus Pferd. Er hat keine Probleme mehr. Auch wenn ich ihm gerne mal etwas anderes geben möchte. Aber da es so klappt möchte ich nicht weiter experimentieren.

    #78363
    Susanne Steiger
    Verwalter

    Mein TA meinte, dass ein Allergietest nicht zu 100% aussagekräftig ist. Besser sei es, das Ausschlussverfahren anzuwenden.

    Die Ausschlussdiät ist immer eine gute Sache, wichtig ist, so wie du es beschreibst, lange und konsequent genug durchzuhalten, um auch Verbesserungen zu sehen. Bei jungen Hunden ist außerdem wichtig, hier auf die ausreichende Versorgung aller Komponenten, die das Wachstum beeinflussen, zu achten. Einen entsprechenden Plan sollte daher eine Tierärztin oder ein Tierarzt oder weitergebildete und ausgewiesene Ernährungsexperten (unabhängig von Futtermittelherstellern und -präferenzen) machen und begleiten. Schön, dass ihr eine Lösung gefunden habt!

    #78481
    Joe Rahn
    Teilnehmer

    Allergien und dazu zählt ja die Futtermittelallergie ist eine Reaktion des Immunsystems. Bei einer Allergie kommt es zu Symptomen in Form von Entzündungen die ausgelöst werden durch eine fehlgeleitete Immunantwort des Immunsystems. Der Körper reagiert hier auf Allergene die an sich harmlos für ihn sind. Eine Entzündung, auf lateinisch „Inflammatio“, ist die Reaktion auf schädliche Reize. Durch die Umwelt, durch die Geburt mit der Mutter die ein schlechtes Immunsystem hatte bishin zu Kauartikeln, Spielzeugen und Futtersorten, die mit nicht deklarierter Chemie gefüllt sind. Das alles wächst über Monate oder Jahre hinweg zu einer Entzündung heran und sorgt für eine sogenannte Dysbiose (bakterielle Überwucherung) des Dünndarmflora. Im Dünndarm werden alle Nährstoffe verstoffwechselt und dem Blutkreislauf zugeführt und über die Leber als Hauptengiftungsorgan und dann über den Kot und die Niere ausgeschieden. Kann der Körper aufgrund einer Srtoffwechselentgleisung das alles nicht mehr leisten, treten die Giftstoffe in Form von Allergien und über die Ohren und die Haut nach aussen. Das passiert nur wenn die Organe nicht mehr entgiften können.

    Jetzt muss zugehen werden nicht einfach das Futter zu wechseln, sondern dem Organismus zu helfen ausreichend zu entgiften und das Immunsystem wieder aufzubauen, damit dieses sich gegen die Allergene effektiv zur Wehr setzen kann. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten dieses zu tun. Auf keinen Fall durch Antibiotika und Cortison oder wie leider oft verschrieben auch Schmerzmittel und Pandoprazol.

    Oftmals reicht eine ganz einfache Variante, um zu starten. Einfach die Morosche Karottensuppe zubereiten und dem Hund 3 Tage lang nur diese Suppe geben. Anschliessend eine fleischlose (Allergien kommen aus Fleischprotein) Schonkost mit Ei, Quark oder Hüttenkäse und Bio Gemüse. Bio Gemüse, da dort keine Pestizide zu erwarten sind, die den Prozess verschlimmern würden. Auf 100 gr. Gemüse eine Zusammensetzung aus Kürbis 25 %, Zucchini 24 %, Apfel 20 %, Karotte 15 %, Pastinake 10% Fenchel 5 %, Rote Bete 5 %, Chicorée 4 %, Grüne Erbse 1 %, Blaubeere 0,5 %, Rote Johannisbeere 0,5 %. Kochen oder dünsten und dann vermischen und unter das Ei. Quark oder den Hüttenkäse mischen. Dazu noch Spirulina und Chlorella als Entgiftungsalge dazugeben und du hast ein Mega Enzymreiches Futter, dass das Imunsystem stärkt, den Darm wieder auf fordermann bringt den Organismus entgiftet.

    Nach 10 Tagen Schonkost langsam auf ein hochwertiges Nassfutter mit hohem Muskelfleisch 60 bis 80%, oder ein Singleprotein 100% Fleisch mit max 10% Innerein und alles in allem 8 Gemüse und der Rest an Fetten und Mineralstoffen umstellen. Es kann auch ein Fertigbarf sein. Auch da auf die Herkunft des Fleisches achten.

    Bitte beachten, dass bei einer Allergie nicht unbedingt das Fleisch aus der Discountertheke genommen werden sollte. Hier sind recht hohe Anteile an Schlachthauskeimen enthalten. Alleine ein hoher Anteil an Clostridien, die auch durch einfrieren und Erhitzung nicht abgetötet werden. Diese sind zwar Bestandteil der Darmflora. Werden sie aber durch die Fütterung belasteten Fleisches in den Hund gebracht, vermehren diese sich über das normale Maß heraus und sorgen für Durchfall, Erbrechen und im schlechtesten Fall auch für eine Gasbrandbildung.

    Ich hoffe das ich etwas helfen konnte. Wer fragen hat. Immer her damit

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