Ansicht von 15 Beiträgen - 16 bis 30 (von insgesamt 32)
  • Autor
    Beiträge
  • #67630
    Anonym
    Inaktiv

    Danke Scout & Olli für eure Antworten!

    Genau so werden wir es machen, aber…….

    [quote]Das die beiden dann durchaus mithilfe von Culming signals die Rangfolge klären ist normal.

    Knurren verschnappen usw gehört dazu.[/quote]

    In diesem Punkt bin ich immer unsicher, wie lange soll man die Hunde das unter sich ausmachen lassen – leider neigt meine Mutter dazu schon beim ersten Knurren dazwischen zun gehen.

    Ich denke ich kann Sam gut genug einschätzen – also bei Mädels hat er sich bis jetzt sowieso immer gut benommen. Bei Rüden sieht das schon anders aus – aber er macht eigentlich mehr Getöse als alles andere und ich glaube nicht, dass er ernsthaft zubeißen würde, schon gar nicht bei einem Mädel….

    Aber falls er sie nicht mag und sie zickig wird oder aufdringlich, könnte ich mir vorstellen, dass er ihr die Meinung geigt…..

    Wie sollen wir uns dann verhalten, dazwischen gehen oder allein ausmachen lassen….

    Danke für eure Tipps
    Anna

    #67634
    Anonym
    Inaktiv

    Also ich hab das bei sissy so gemacht-sie reagiert sehr ähnlich wie luna-
    wir haben uns mit den anderen hunden draussen getroffen ,ohne leine sich kennenlernen lassen und sind dann zusammen im rudel in sissys revier gegangen.
    hat geklappt…

    #67652
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Anna,

    Deinen vorletzten Beitrag empfand ich persönlich als sehr aufschlussreich! Schön das es Leute gibt die so detailiert schreiben können. 🙂
    Leider bin ich dafür zu inkompetent! 🙁

    Ich möchte bitte folgende Dinge aus Deinem Beitrag kurz zitieren und kommentieren:
    [quote][quote_head]Zitat von Theo, unser himmlischer Freund vom 25.09.2010 11:31[/quote_head]Ja, das ist auch Luna – obwohl sie generell ein Hund ist der alles richtig machen will, stets bemüht scheint zu gefallen verweigert sie sich manchmal einfach bei manchen Übungen und es scheint tatsächlich, dass sie Angst hat etwas falsch zu machen….
    Und wenn sie Angst hat ist sie stur, (vielleicht das falsche Wort) jedenfalls geht dann nichts mehr. Jörg du hast recht, man kann sie nicht reglementieren – nur in sanfter oder spielerisch auffordernder Form kann man dann mit ihr umgehen.[/quote]

    An dieser Stelle behaupte ich jetzt einfach mal, dass Dein Hund sich hier wirklich redlich bemüht alles richtig zu machen. Hier bin ich mir ziemlich sicher, ohne den Hund auch selber zu kennen.
    Aus meiner Sicht fehlt es dem Hund hier schlicht und einfach an Selbstsicherheit!
    Dies kannst Du relativ schnell und sicher abbauen, indem Du sofort auf Unsicherheiten seitens des Hundes mit etwas positivem reagierst; sei es Verbal, dass Du mit einer übertrieben freundlichen “jauchzenden” Stimme auf Sie einwirkst und/oder direkt in ein Spiel übergehst. So nach dem Motto “gebe Deinem Hund keine Chance negative Verknüpfungen” herzustellen! Verbinde in diesem “Ausnahmefall” immer negative Dinge mit etwas positiven!

    Ein weiteres Zitat:

    [quote][quote_head]Zitat von Theo, unser himmlischer Freund vom 25.09.2010 11:31[/quote_head]Ich lauf mit ihr den Feldweg lang (den sie täglich seit zwei Jahren kennt), ohne Leine wie immer. Von weitem kommt langsam ein Mann mit Hund auf
    uns zu und gleichzeitig kam ein Auto. Ich rufe Luna bei Fuß an den Wegrand, was immer perfekt funktioniert hat – merke aber dass sie irgendwie verunsichert ist, greife sie am Halsband um sie ranzuziehen wegen dem Auto
    (das ist relativ sanft aber bestimmt abgegangen)…. Das Auto fährt vorbei und Luna haut ab, kein rufen oder Pfeifen hat geholfen – sie hatte einfach
    Angst und lief allein nach Hause…..[/quote]

    Aus meiner Sicht war der Griff in das Halsband, in dieser Ausnahmesituation, eine sehr massive Reglementierung, die letztendlich der Auslöser für alle folgenden Gegebenheiten war!
    Offensichtlich hat Dein Hund diese Situation aber nicht mit Dir und Deinem Handeln verknüpft, sondern mit der allgmeinen Situation!
    Auch ich hätte hier in den “sauren Apfel gebissen” und die Situation so zu einem glimpflichen Ausgang gebracht! In diesem Fall hattest Du wohl kaum eine andere Chance, als den Hund massiv zu reglementieren!!!
    Derartige Situationen werdet Ihr vermutlich öfters erleben und dann gezwungen sein, dass gesamte Training von vorne zu beginnen!
    Ich schliesse es aus, dass hier ein spezieller “Geruch” zu dieser Misere geführt hat, sondern ausschließlich “das reglementieren über das Halsband”!

    Eines solltest Du bitte beachten!, sofern noch mal eine gleiche oder ähnliche Situation auf Euch zukommt (Hund, Mensch und Auto), könnte es wieder zu diesem Ausfall seitens des Hundes kommen!
    Ich würde diese Situation, trainingsmässig provozieren und trainieren.

    Zu Deinem letzten Beitrag würde auch ich Dir anraten, dass die beiden Hunde sich zunächst mal auf einem neutralen Platz kennenlernen können und dürfen! Danach steigerst Du das kennenlernen, indem der eine Hund mal mit zu Dir kommt und Dein Hund mal in das Revier des anderen eindringen darf.
    Hier wirst Du sicherlich zumindest visuell und akustisch ganz schnell feststellen, ob Euer vorhaben funktioniert oder nicht.

    Gruß Jörg

    #67658
    Anonym
    Inaktiv

    Hi Anna,
    ich vermute, dass Dir diese Frage wohl kaum jemand adäquat beantworten könnte!
    Hier spielen derartig viele Faktoren eine Rolle, die “Otto Normalverbraucher” nicht mal annähernd zu deuten, geschweigen denn diese auszuwerten oder gar zu bewerten wissen.

    Ich für meinen Teil halte es so, dass ich mich in der Regel bei derartigen Auseinandersetzungen raushalte, es sei denn, ich habe ein ungleiches Gewichtsverhältnis vor mir oder weiß, dass ich einen alten oder kranken Hund vor mir habe.
    Eine weitere große Ausnahme sind Hunde, von denen ich überzeugt bin, dass diese eine schlechte Sozialisierung erfahren haben.
    Ansonsten denke ich, dass Hunde Ihre Auseinandersetzungen selbst austragen sollten, schon gar um deren Sozialisierung weiter zu fördern!

    Gruß Jörg

    #67663
    Anonym
    Inaktiv

    Danke Jörg… :D,

    Ich freu mich echt über jeden Tipp, eigentlich denkle ich das ich die Hunde in zwischen ganz gut deuten kann – aber leider habe ich immer eine gewisse Unsicherheit in Konfliktsituationen….

    Beispiel Sam:

    Eigentlich verhält er sich vorbildlich, vor Monaten war ich mal allein mit ihm unterwegs (zu Theos Zeiten war das eher selten, immer zu zweit und zu zweit fühlten sie sich natürlich besonders stark), da hat ihn so ein mittelgroßer Rüde angegangen, erst einfach nur aufdringlich und penetrant, heißt er ist auf Sam zugestürmt, hat ihn angesprungen, Pfote auf die Schulter (war vielleicht spielerisch, aber Sam hatte schlichtweg kein Bock auf ihn) und Sam hat eindeutig signalisiert hau ab – leichtes Knurren, am Anfang auch wegdrehen – ich hab ihn gerufen, er kam, aber der andere extrem penetrant hinterher….. Aus der Entfernung rief zwar Herrchen aber ohne jede Reaktion….

    Irgendwann hat Sam sich auf ihn gestürzt und ich weiß nicht warum, sonst reagiere ich eher ängstlich und gehe dazwischen, aber in dem Moment habe ich einfach beobachtet und Sam hat eine Riesengedöns gemacht, sich auf den anderen geschmissen und immer rechts und links an seinem Kopf vorbei geschnappt, ganz gezielt vorbei geschnappt – so sah es für mich aus.

    Also in meinen Augen, nur gedroht und ihn gezeigt wer der Boss ist…..

    Es hat auch geholfen, der andere ist dann irgendwann einfach mal weg – unverletzt wohlgemerkt. In dem Moment hab ich eigentlcih gedacht, ok, das ist in Ordnung – Sam war genervt, hat sich gewehrt, aber nicht zugebissen – das ist legitim….

    Ich habe aber auch schon die Situation gehabt, da war Theo dabei, da ist uns ein junger Rüde hinterhergestürmt, Frauchen ca. 500 Meter entfernt und gerufen, aber eben ohne jede Reaktion und meine Beiden sind auf den jungen Rüden drauf gegangen. Auch hier wieder eigentlich mehr Gedöns als wirkliche Beisserei – aber der Rüde hatte hinterher eine Verletzung am Auge, die Nickhaut musste genäht werden. Eigentlich sagt mir auch der Vorfall, dass meine Beiden nicht wirklich zugebissen haben, sonste sähe der andere Rüde anders aus, ein kleiner Ratscher in der Haut ist in der Regel auch kein Problem aber am Auge siehts schon wieder anders aus….

    Von daher, bin ich in Konfliktsituationen das Problem, ich werde unsicher wenn es zum Konflikt kommt (bisher nur mit anderen Rüden), meine Hunde merken meine Unsicherheit und werden agressiv – ganz deutlich ist Sam bei anderen Rüden friedlicher wenn er mit meinem Freund unterweg ist.

    Und wenn mein Freund dabei ist gehen wir z.B. auch an den Grunewaldsee, dort triffst du dann ca. 50 bis 100 unangeleinte Hunde und es hat noch nie ein Problem gegeben…..

    Das zum Thema souveräner Rudelführer – na ja, ich arbeite dran und hoffe natürlich, dass Sam bei Luna toleranter ist….. :rolleyes:

    PS: Ich denke eigentlich das sowohl Luna als auch Sam eine halbweg gute Sozialisierung haben, obwohl Sam bei anderen Rüden oft Theater macht.
    Bei uns Zuhause war Theo immer der Boss obwohl Sam sicherlich der Stärkere war, aber Sam hat das immer akzeptiert aber manchmal (zu eng oder Eifersucht ist Theo auf Sam los und Sam hat immer beschwichtigt oder wenns mal ganz böse war war er auf Theo drauf hat aber nie zugebissen…..

    Und wenns draußen drauf ankommt, z.B. bei Mädels oder jungen oder kleineren Hunden macht er Gedöns tut aber nicht wirklich was und bei Luna denke ich, dass es wenn es drauf ankommt sie sich einfach unterwirft….

    Also, ich werds einfach austesten müssen – wenn wir dahin fahren werden wir für 5 – 8 Tage da sein und ich hoffe das es klappt mit den Beiden….

    #67666
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Sam,

    was Deine mutter macht ist nicht gut, denn: Knurren ist eine ganz normale Kommunikation unter Hunden und wenn sie da ständig eingreift, dann könnte es passieren, dass sich ein schwelender Konflikt bildet zwischen den Hunden und dann knallts eben mal richtig, was dann oft sehr böse und mit Verletzungen, u.U. sogar mit schwersten ausgeht.
    Deine Mutter beschneidet so einem der Hunde ständig in seinem natürlichen Ausdrucksverhalten dem anderem Hund gegenüber, ungefähr so, als wenn sie dir ständig den Mund verbieten würde, der Frust würde wachsen in der und irgendwann redest du dann nicht mehr sondern schlägst zu.

    Knurren kann vielerlei bedeuten, z.B. sagt es dem anderen Hund hau ab, weil ich meine Ruhe haben will, das mein Platz ist, das mein fressen ist uswusw.

    Wird das Knurren ignoriert vom anderen Hund erfolgt irgendwann ein Scheinbiss, bei dem der andere Hund aber nicht verletzt wird.

    Hier muss man nicht eingreifen.

    Ich achte z.B. bei meinen beiden nur darauf, dass meine JRT nicht übertreibt (halt Terrier) und das Futterresourcen von mir zugewiesen werden.

    Wenn Du gbeide Hunde immer schön beobachtest, bekommst du Sicherheit und entwickelst auch ein Bauchgefühl, wann du eingreifen solltest und wann nicht.

    Grundsätzlich nie und unter keinen Umständen einzugreifen ist ein weitverbreiteter Irrtum, der schnell auch mal beim TA enden kann.

    Ständiges und zu vieles Eingreifen, wenn es gar nicht angesagt wäre, kann schnell dieselben Folgen haben.

    In einem natürlich gewachsenem Wildrudel klappt das natürlich, aber hier bringen wir ja einen rudelfremden Hund ein und eine Rudel muss erst wachsen. das klappt nicht immer und man muss an den erforderlichzen Stellen eingreifen.

    Übrigens: Deine Unsicherheit überträgt sich auch auf deinen Hund und er reagiert auch entsprechend.

    Je mehr Sicherheit du selber bekommst und deinem Rüden lernst zu vertrauen, desto relaxter wird auch er werden.

    Und da hilft nur beobachten und sich einlesen in die Culming Signals usw.

    Eine gute Voraussetzung ist hier Rüde und Hündinnen, da hier sehr viele Spannungen wegfallen, die bei gleichgeschlechtlichen noch hinzukommen können.

    Viel Glück und viel Erfolg dabei,

    LG

    Petra, Luzie und Olli

    #67721
    Anonym
    Inaktiv

    Danke Petra, danke Jörg….

    ich denke ja das ich nicht alles falsch mache – aber ein bißchen mehr Sicherheit ausstrahlen wäre in manchen Situationen nicht schlecht (ich arbeite dran) 😀 😀

    [quote]Und da hilft nur beobachten und sich einlesen in die Culming Signals usw.[/quote]

    Petra, kannst du ein Buch oder Internetseite empfehlen damit ich da mein Wissen etwas vertiefen kann….

    #67752
    Anonym
    Inaktiv

    hei!
    http://www.spass-mit-hund.de

    da auf “mehr wissen” und “beschwichtigungssignale” 🙂

    lieber gruß

    #67763
    Anonym
    Inaktiv

    Huhu,

    der Link vom Maexx ist schon mal gut 🙂
    Ansonsten findest Du bei Amazon eine Reihe Bücher zu culming signals.

    ich empfehele immer, nicht nur ein Buch zu lesen, sondern mehrere, das erweitert das Spektrum usw.

    Wenn du bei google culming signals eingibst findest du auch haufenweise Erklärungen, Zeichnungen, Fotos usw.

    Du wirst sehen, schnell wirst Du das Verhalten Deines Hundes besser deuten können und seine Körpersprache und somit wächst auch Deine Sicherheit.

    LG
    Petra, Luzie und Olli

    #67770
    Anonym
    Inaktiv

    Huhu zurück….. 😀 😀 😀

    Ich werd mich damit befassen….

    Danke Euch!

    #67823
    Anonym
    Inaktiv

    😀 😀 😀
    das “kleine Hunde ein mal eins” sollte man schon mal aus dem “FF” kennen! Besser wäre noch das etwas größere!
    Sooo in Richtung Körperhaltung, Gestiken, Verhaltensweisen usw. usf.! 😉

    Ich denke, dies ist schon ein “muß” für jeden der Tiere hält und führt. Anders kann es nicht harmonieren! 😉

    Gruß Jörg

    #67824
    Anonym
    Inaktiv

    Ick denke schon, dass ich meine Hunde ganz gut kenne und auch Hundesignale deuten kann – aber man kann sich ja immer noch verbessen gelle…. 😀

    #67826
    Anonym
    Inaktiv

    😀 😉 😉 😉

    Gruß Jörg

    #67834
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,
    ich habe deinen Thread gelesen… Aber da dir schon etliche gute Tipps gegeben wurden, denen ich nur zustimmen kann, werde ich dazu nichts mehr schreiben.

    Aber – ich kann dir ein ganz hervorragendes Buch empfehlen:
    [COLOR=crimson]”Calming Signals – Die Beschwichtigungssignale der Hunde”[/COLOR] von [COLOR=crimson]Turid Rugaas,[/COLOR]
    erschienen im[COLOR=crimson] Animal Learn Verlag.[/COLOR]

    Mir hat es sehr geholfen, meine Herdenschutzhündin besser zu verstehen, denn sie kommuniziert so mit fremden Hunden schon auf Distanz.
    Jetzt erkenne ich sofort, wie der fremde Hund drauf ist, denn die Hunde stets genau zu beobachten, ist immens wichtig!!!
    Vor allem musst du unbedingt lernen, deine eigenen Unsicherheiten abzulegen, denn die übertragen sich auf deine Luna!
    Das “Kopfkino” ausschalten und immer schön gelassen bleiben, das habe ich mir zueigen gemacht und es hat bei meiner Flori und ihren anfänglichen Ängsten (aus ihrer schlimmen Vergangenheit) viel bewirkt: Sie ist freundlich, gelassen und selbstsicher geworden, lässt sich aber auch nicht mehr alles von anderen Hunden gefallen. Und einem ungehobelten Rüpel, und sei es eine Deutsche Dogge, kann sie auch schon mal knurrend die Zähne zeigen, so dass die mit eigeklemmter Rute das Weite sucht! 😀

    #67836
    Anonym
    Inaktiv

    Danke Flori, den Tipp werd ich mal unter die Lupe nehmen
    und am Kopfkino arbeite ich grade…. 😀 😀 😀

Ansicht von 15 Beiträgen - 16 bis 30 (von insgesamt 32)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.

CONTACT US

We're not around right now. But you can send us an email and we'll get back to you, asap.

Sending

Log in with your credentials

or    

Forgot your details?

Create Account