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  • #14248
    Anonym
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    Hallo ihr Lieben – heute möcht ich euch mal um eure Meinung bitten:
    Es geht hier um den Hund meiner Mutter, ich bin grad mal wieder ein paar Tage zu Besuch hier. Luna ist ein Bordercollie Mix und fast 2 Jahre alt (ich weiß gar nicht ob ich hier bei Erziehung richtig bin). Luna hört nämlich sehr gut, echt vorbildlich (besser als mein zwei… :D). Was mich nur wundert, ist dass sie so extrem unterwürfig Menschen gegenüber ist, man könnte denken sie hätte Angst oder hat das auch mit der Rasse zu tun. Wenn ich komme ( oder auch andere über die sie sich freut), kriecht sie auf den Brustwarzen an… Heute hab ich sie in Flagranti erwischt wie sie verbotenerweise auf einem Bett lag, ich hab nur gesagt: “Luna, was machst du da” und das auch nicht mit wirklich erhobener Stimme. Die Reaktion war als hätte ich sie geschlagen, total zusammengekauert und vor Angst hat sie auch gleich noch ins Bett gepieselt….. Das war natürlich nicht wirklich der Zweck der Übung…..
    Also die Frage ist eigentlich was macht man mit so einem sehr unterwürfigen Hund wenn er mal was falsch macht und ihm/ihr sagen will, dass das nicht ok ist ohne das man das Gefühl hat sie macht sich gleich ins nicht vorhandene Höschen vor Angst. Nur um das vorweg zu sagen, Luna hat nie was böses erlebt ist seit Welpenalter bei meiner Mutter. Sie ist bei jedem Menschen den sie gut kennt sehr unterwürfig, gegenüber Fremden ist sie extrem zurückhaltend und vorsichtig. Ist das normal bei manchen Hunden oder vielleicht sogar teils rassebedingt??? Ich freu mich auf eure Antworten!
    Anna

    #56194
    Anonym
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    Die näheren Hintergründe wären schon interessant…
    Ich würde versuchen, ihr Selbstvertrauen aufzubauen mit Spielen, bei denen sie gewinnt etc.
    Ansonsten wär mal gut zu wissen, in welchen Situationen genau sie so ist.

    #56200
    Anonym
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    Darf ich mal fragen, woher ihr Luna habt?

    #56248
    Anonym
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    Hallo Lieselotte , hallo Buddy,

    also Luna lebt bei meiner Mutter auf dem Land in einem großen Haus mit Garten. Sie ist von Welpenalter an gewohnt mit vielen Leuten zu tun zu haben. In ihrem Wurfzuhause gab es andere Tiere, Kinder usw., auch wir haben eine große Familie die oft bei meiner Mutter zu Besuch ist und Angestellte denen sie tägl. begegnet. Meine Mutter hat mit Luna auch die Hundeschule besucht, erst die Welpengruppe und später nochmal für Junghunde – wie gesagt, sie hört sehr gut. Auperdem hat Luna ziemlich regelmäßigen Kontakt zu anderen Hunden, entweder unterwegs beim täglichen Gassi oder auch hier im Haus von unseren anderen Verwandten-Hunden. Läuft alles prima, nur das sie halt oft so richtig ängstlich erscheint (Menschen gegenüber, bei Hunden ist sie sogar ziemlich selbstbewußt). Eine Hundetrainerin hat mal gesagt sie ist gar nicht so ängstlich sondern nur sehr vorsichtig und das wäre ok so. Mir kommt es halt einfach komisch vor weil sie sich schon bei einer ganz leicht erhobenen Stimme völlig ängstlich und unterwürfig verhält.

    Buddy, Luna kommt aus einer Familie vom Land wo die Mutter (Border Collie) wohl eher zufällig schwanger wurde – wie es so manchmal ist auf dem Land.

    #56280
    Anonym
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    Meine Freundin hat auch eine Border Collie Hündin und sie zeigt auch genau das gleiche Verhalten wie Luna.Genauso extrem unterwürfig und scheu gegenüber anderen (fremden) Menschen. Bei anderen Hunden sieht das auch anders aus. Die Familie meiner Freundin hat sich aber damit arrangiert und lebt so damit. Sie hat auch nie schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen oder sonstigen Dingen gemacht. Sie ist halt einfach so.

    #56442
    Anonym
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    Ja Buddy, das hat die Hundetrainerin ja auch gesagt, es wäre ok – sie ist halt nur sehr vorsichtig. Aber mir kommt es halt sehr übertrieben vor – bei ihr völlig fremden Menschen reagiert sie ja auch mit Bellen, manchmal sogar mit knurren. Was allerdings auch (noch nicht) wirklich ein Problem war, weil sie sich sofort abrufen lässt und in Sitz oder Platz geht. Aber auch das ist ja wohl nur wieder ein Zeichen von Unsicherheit, oder?

    #67329
    Anonym
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    Hallo, na wie ist es jetzt mit der Hündin, hat sich da was getan? Am Samstag hatte Martin Rütter (im Fernsehen) einen ähnlichen Fall, war sehr interessant, er, bzw. die Halter haben es mit viel Spiel geschafft, also Adrenalinspiegel hoch im positiven Sinne und wenn Besuch kam, dann musste dieser erst einmal mit der Hündin spielen, mit einem Spielzeug, welches immer vor der Tür am Geländer baumelte, extra dafür. Mit Erfolg!
    Gruß Conny

    #67344
    Anonym
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    Hallöchen,

    ich persönlich denke, dass dies herzlich wenig mit der Rasse Border, Shelti und anderen zu tun haben könnte. Auch bezweifle ich, dass die Hundehalterin hier Fehler gemacht hat, die dieses Verhalten verursachen könnten. Auch schließe ich ein angeborenes Verhalten aus! Aus meiner Sicht ist es eher ein antrainiertes Verhalten, entsprechende Erfahrungen im Welpenalter. Lange bevor der Hund sein eigentliches zuhause gefunden hatte.
    Persönlich tendiere ich dazu auf den Begriff “zufälliger Hundewurf” und ggf. unerwünschter “Hundewurf” die Problematik einzugrenzen, als auch den Begriff “Bauernhof”. Wobei ich hier nicht generalisieren möchte!

    Zunächst mal würde ich hingehen und das Selbstbewusstsein spielerisch aufbauen. Einfach nur mit kleinen Spielchen und dabei gewinnt der Hund in der Regel.
    Ich würde dies später ausbauen und andere Leute mit Ihr diese Spielchen machen lassen.
    Als drittes würde ich den Hund “zunächst” mal nicht mehr großartig reglementieren! Sondern, z. B. auf die “Bettgeschichte” bezogen, diesen durch ein Spielanreiz herunter holen. Z. B. der Hund liegt auf dem Bett. Du lockst diesen mit einem Spielzeug herunter, spielst eine ganze Zeit lang mit diesem und dann fliegt das Spielzeug auf das Bett. Naturgemäß wird der Hund vermutlich auf das Bett springen, aber hier erfolgt ein “sachtes verneinendes” Kommando.
    (Bevor das Spielzeug auf das Bett fliegt, sollten schon mal ein paar Tage vergehen! Wichtig ist, dass der Hund zunächst mal an selbstbewusstsein gewinnt!)

    So würde ich z. B. an dieses Problem heran gehen.

    Gruß Jörg

    #67355
    Anonym
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    Ob die Hündin schlechte Erfahrungen schon in der Wurfkiste gemacht wissen wir nicht, es sei denn, deine Mutter hatte den Wurf.

    Nun ist es aber so, dass es tatsächlich Hunde gibt, gerade bei “wilder” Vermehrung, wo nun gar nicht auf Wesenfestigkeit usw. geachtet wird, durchaus schon sehr ängstliche, unterwürfige Welpen das Produkt werden können, genau wie umgekehrt.
    Gene können hier also durchaus schon eine Grundlage bilden.
    Wenn dieser Welpe nun normal erzogen wird, kann das schon zuviel für ihn sein und sein Verhalten noch intensivieren.

    Trotz aller Trainingstipps kann es durchaus sein, dass die Hündin das Verhalten nie wirklich ganz ablegt.

    Das muss einem klar sein.

    Die hier gegebenen Trainingstipps sollten erst einmal ausreichen um zu sehen, ob sie darauf ragiert und vor allem wie.

    Es kann aber auch gut sein, dass sie diese überaus ausgeprägte Unterwürfigkeit nie wirklich ablegt.

    LG

    Petra, Luzie und Olli

    #67529
    Anonym
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    Hallo, ich hab jetzt erst gesehen, dass nach längerer Pause wieder einige Annregungen von euch gekommen sind – also will ich mal berichten was in der Zwischenzeit passiert ist:

    Da meine Mutter krank ist besuche ich sie seit einigen Monaten ca. 3-4 Mal im Monat für jeweils ein paar Tage – Luna hat eine sehr gute Bindung zu mir aufgebaut aber das war eigentlich von Anfang an so.

    Shari:
    [quote]Ich habe dann angefangen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken, ihr Befehle zu geben (die ich allerdings immer [B]s[U]ehr freundlich aussprechen muss,[/U][/B] sonst ist sie sofort verunsichert und sichtbar verzweifelt, weil sie befürchtet, es nicht richtig zu machen), [/quote]
    Ja, das ist auch Luna – obwohl sie generell ein Hund ist der alles richtig machen will, stets bemüht scheint zu gefallen verweigert sie sich manchmal einfach bei manchen Übungen und es scheint tatsächlich, dass sie Angst hat etwas falsch zu machen….
    Und wenn sie Angst hat ist sie stur, (vielleicht das falsche Wort) jedenfalls geht dann nichts mehr. Jörg du hast recht, man kann sie nicht reglementieren – nur in sanfter oder spielerisch auffordernder Form kann man dann mit ihr umgehen.

    Ich hab schon gesagt, dass sie eigentlich perfekt hört, abrufen aus jeder Situation, mit oder ohne Leine geht sie auf Zuruf sofort bei Fuß egal ob andere Hunde oder Hasen uns über den Weg laufen. Am Fahrad funktioniert es auch toll ob mit oder ohne Leine.

    Trotzdem hatte ich vor ca. 3 Mnaten folgende Situation:
    Ich lauf mit ihr den Feldweg lang (den sie täglich seit zwei Jahren kennt), ohne Leine wie immer. Von weitem kommt langsam ein Mann mit Hund auf
    uns zu und gleichzeitig kam ein Auto. Ich rufe Luna bei Fuß an den Wegrand, was immer perfekt funktioniert hat – merke aber dass sie irgendwie verunsichert ist, greife sie am Halsband um sie ranzuziehen wegen dem Auto
    (das ist relativ sanft aber bestimmt abgegangen)…. Das Auto fährt vorbei und Luna haut ab, kein rufen oder Pfeifen hat geholfen – sie hatte einfach
    Angst und lief allein nach Hause…..

    Ich hab natürlich überlegt woran es lag, war es der Hund (der war aber noch weit entfernt und sie hatte nie Angst vor anderen Hunden) oder weil ich sie am Halsband rangezogen habe (reglementiert)??? Es stellte sich dann raus, dass es der Weg war, sie hatte Angst diesen Weg langzulaufen, auch am nächsten Tag machte sie an der gleichen Stelle Anstalten abzuhauen und nach Hause zu laufen – auf anderen Strecken gab es nicht das geringste Problem….
    Wir wussten nicht was ihr da wohl angsteinflößendes passiert sein könnte, rein theoretisch war sie vielleicht auch einmal allein unterwegs und irgendwas hat ihr dort Angst gemacht. Obwohl wir wie die Schießhunde aufpassen ist sie schon mal ausgebüxt….

    Wir sind dann konsequent mir ihr jeden Tag diesen Weg gelaufen mit viel Ablenkung, Spielchen und Leckerlie, laufend oder am Rad so dass sie gar nicht viel Zeit hatte in Panik zu geraten – und ca 200 Meter nach besagter Stelle hatte sie sowieso keine Angst mehr. Aber es hat ca. 3 Wochen gedauert bis ich sicher war, dass sie auch wieder ohne Leine dalang laufen kann…..

    Also eins ist klar, Luna ist sehr unterwürfig und wird das sicher auch nicht ganz ablegen und sie ist unsicher Menschen gegenüber. Und da kann ich euch nur recht geben – nur sanft und/oder spielerisch kommt man dann an sie ran…

    Das versuchen wir seit einigen Monaten und es gelingt auch ganz gut…

    Ich merke grade, dass diese Geschichte uferlos wird und stoppe erst mal an dieser Stelle werde euch aber weiterhin von den Problmchen und Erfolgen berichten….

    Liebe Grüße Anna

    #67581
    Anonym
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    bei dem Verhalten würde ich schon vermuten dass sie dort irgendwas erlebt hat, was ihr Angst machte, bei unsicheren Hunden kann das eh schnell gehen und muss aus unserer Sicht noch nichtmal was dramatisches gewesen sein, hat aber eben dieses Meideverhalten ausgelöst.

    Schön finde ich, daß ihr richtig reagiert habt und mit Leckerlie, Spiel usw, ihr die Angst wieder genommen habt.

    Das scheint ja auch prima geklappt zu haben.

    LG
    Petra, Olli und Luzie

    #67586
    Anonym
    Inaktiv

    [quote][quote_head]Zitat von Olli vom 26.09.2010 10:19[/quote_head]bei dem Verhalten würde ich schon vermuten dass sie dort irgendwas erlebt hat, was ihr Angst machte, [/quote]

    Es könnte aber auch durchaus auch “nur” ein Geruch sein, der dort an dieser Stelle ist und der ihr nicht geheuer ist. Ich hab das bei Pogo ab und an mal, dass der plötzlich irgendwo nicht weiter will und total panisch wirkt obwohl da gar nix zu sehen ist. Er macht dann einen riesen Bogen um etwas, es scheint dann als wäre da ne imaginäre Pfütze oder sowas. Er läuft einen Bogen aber direkt gerade durch will er ums Verrecken nicht. Auch ich mache es dann natürlich so, dass ich die Strecke immer und immer wieder entlang gehe, bis er sich entspannt hat. Manche Gerüche verunsichern ihn total, keine Ahnung warum.

    #67589
    Anonym
    Inaktiv

    Hm, daran hab ich noch gar nicht gedacht, könnte natürlich theoretisch auch möglich sein Pogo……

    Ich möcht euch nochmal um eure Meinung bitte…

    In den nächsten Wochen will ich Sam mal mitnehmen zu meiner Mutter, da wir für ein paar Tage zusammen mit beiden Hunden in den Urlaub fahren wollen, sollen sie sich vorher schon mal kennen lernen….. Ich möchte natürlich gerne, dass sie sich von anfang an verstehen. Das Problem könnte nur sein, dass Luna mich als Teil ihres Rudels ansieht, aber eben Sam noch nicht kennt und für Sam bin ich natürlich auch Frauchen.

    Luna ist grundsätzlich mit anderen Hunden verträglich, verhält sich aber in ihrem eigenen Revier anderen Hunden gegenüber dominat, d.h. sie bestimmt wo die anderen sich in ihrem Zuhause bewegen – sie knurrt sie dann an oder schnappt sie auch mal weg, das tut sie auch wenn mir andere Hunde zu nahe kommen aus Eifersucht…… Die bisherigen Besucherhunde bei ihr (die meisten aus der Verwandschaft) akzeptieren das und beschwichtigen im Zweifel – so wie ich Luna einschätze würde sie bei einem dominanten Hund klein beigeben…

    Nun bin ich mir nicht sicher wie Sam darauf reagieren wird, Sam kann ja leider nicht so ganz viel mit anderen Hunden anfangen, außer mit seinem Theo – soll heißen, er spielt nicht mit anderen Hunden und geht ihnen eher aus dem Weg – in der Regel lässt er sich aber von Mädels so einiges gefallen…..

    Was denkt ihr, was ich bei einem ersten Treffen der Beiden beachten sollte?

    #67591
    Anonym
    Inaktiv

    Ich wurde sehen das die Beiden sich wo anders kennenlernen. Spazieren gehen mit beiden und dann einfach ins Haus gehen. Ich wurde vorher – also bevor Sam kommt- ihr Futternapf usw. wegräumen damit sie es nicht (auch leer!) verteidigen muss.
    Da beide Dich kennen wurde ich dann weder Sam noch Luna zu viel streicheln, und alles etwas selbstverständlich machen, die merken wenn Du angespannt bist, wissen aber nicht warum.
    Und das wo Luna weggelaufen ist kann durchaus damit zu tun haben das du sie “angepackt” hast. Das hatte ich schonmal mit Scout. Ich hatte sie einmal etwas grob von etwas fressbares am Wegesrand weggezogen. Am nächsten Tag hat sie einen RIEESSSENNN Bogen um sie Stelle gemacht obwohl ich 10m hinter ihr war.
    Und einmal wo ein Hund sie erschrocken hat (er hat seinen Kopf durch sein Gartenzaun gesteckt als sie vorbei ging, gar nicht aggresiv, nur interessiert), seit dem will sie immer die Strassenseite wechseln wenn ich da längst gehe, und wenn ich nicht aufpasse weicht sie kurz auf dei Strasse aus, und das liegt 2 Jahre zurück….

    #67623
    Anonym
    Inaktiv

    Also auf neutralem Boden erst einmal zusammenbringen und beobachten.
    Das die beiden dann durchaus mithilfe von Culming signals die Rangfolge klären ist normal.

    Knurren verschnappen usw gehört dazu.

    Fressen nur unter Aufsicht und keine Spielzeuge, Knabberein ect rumliegen lassen. Könnte zu erndten Auseinandersetzungen führen.

    Beide gleich behandeln.

    Beobachten halt, wobei ich anmerken muss, es gibt auch Fälle wo es schief geht.

    Meistens spielt sich das aber gut ein.

    LG
    Petra, Luzie und Olli

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