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  • #16025
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Ihr Lieben,

    Eure Meinung ist mal wieder gefragt!

    Wir möchten von Euch wissen: Was sind Eure Erfahrung im Zusammenleben mit einem alten Hund? Wann habt Ihr die ersten Anzeichen des Alterns erkannt? Wie unterstützt Ihr Euren alten Hund im Alltag? Was findet Ihr am Zusammenleben mit einem alten Hund schön, was weniger schön? Wie lastet Ihr Euren alten Hund geistig und körperlich aus? Habt Ihr auch Verhaltensveränderungen an Eurem alten Hund bemerkt? Hat er Altersmarotten entwickelt, oder ist er noch genau derselbe? Was findet Ihr persönlich besonders wichtig im Umgang mit einem alten Hund? Glaubt Ihr, dass es auch von den Haltungsbedingungen abhängt, ob ein Hund schnell oder weniger schnell altert? Hat auch ein alter Hund noch Freude am Leben? (usw. usf.)

    Aber auch die Meinung von allen unter Euch, die (noch) keinen älteren Hund haben, interessiert uns:

    Macht Ihr Euch bereits Gedanken über das Älterwerden Eures Hundes? Seht Ihr dem gelassen entgegen oder erfüllt Euch die Vorstellung eher mit Angst? Sorgt Ihr irgendwie vor? Würdet Ihr auch einen älteren Hund aufnehmen, wenn Ihr Euch einen neuen Hund anschafft?

    Wir freuen uns auf Eure Meinungen und wünschen frohes Diskutieren!

    Julia & Co

    #39653
    Anonym
    Inaktiv

    Wieder ein tolles Thema! Ja, meine zwei gehören ja eigentlich schon zu den älteren Semestern und mir persönlich macht das auch schon manchmal Angst. Aber man sieht schon an dem Wörtchen “eigentlich”, dass sie sich noch gar nicht alt fühlen, so scheints jedenfalls. Ich staune manchmal selber wie fit und gut drauf sie noch sind. Toi, toi, toi – auf das es noch lange so bleibt….! Aber ich hab auch schon unsere Familienhunde (bei meinen Eltern) bis zum Schluß begleitet und dabei gesehen, dass auch ein alter Hund mit diversen Wehwechen & Maleschen noch viel Spaß haben kann…..! Man muss sich halt darauf einstellen.
    Lieben Gruß von Anna

    #39654
    Anonym
    Inaktiv

    Wir haben erkannt das unser Opa ein Opa wird, als er immer grauer um die Schnauze geworden ist. Er steht seltener auf, was aber auch an seiner Arthrose liegen kann. Früher rannte er für jedes Geräusch an den Zaun, mittlerweile guckt er nur noch mit einem Auge nach. Er ist wirklich ruhiger geworden vom Temperament her. Er läuft langsamer draussen und er legt sich auch bei kurzen Strecken mitten auf den Weg, weil er Pause machen muss. Seine Marotte: Er bellt häufiger. Sitzt auf dem Balkon und kläfft regelrecht. Das hat er in jüngeren Jahren nie gemacht. Aber irgendwie muss man ja auf sich aufmerksam machen. Ich stelle ihn mir dann immer als meckernden Opa vor der drohend mit seinem Gehstock fuchtelt 😀 Es ist schade das er nicht mehr so schön mit Niki spielen kann. Er möchte ja, das sieht man. Aber er kann ihr nicht mehr so hinterherlaufen wie früher, kann bei Zerrspielen meist nichs entgegensetzen, da er Schmerzen in den Vorderläufen hat. Ich musste ihn schon mal nach hause tragten, weil er das Spielen mit einem anderen Hund übertrieben hat und nicht weiter wollte. War Gott sei dank nicht weit. Ganz schön schwer der Kerl. Auslastung für den Kopf gibt es mit dem Hütchenspiel oder Leckereien aus dem Futterball.
    Schön ist das Zusammenleben in den Momenten, in denen man ihm in die Augen sieht. Sie sind so tief und ruhig. Er lässt sich auch nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Er ist eben der Ruhepol im Haus. Kommt ein Welpe wird kurz geschnuppert und dann abgedreht Richtung Körbchen. Da darf der Lütte auch mit rein, wenn er sich benimmt. Unterstützen tun wir ihn eigentlich nur in der Hinsicht das wir eine neue Treppe im Garten anlegen die nicht so steil ist und rutschfest. Bietet sich an weil ich eh ne neue Treppe wollte 😉 Eine Einstieghilfe für das Auto wird auch nötig. Er bekommt Futterzusätze die den Knochenabbau verzögern sollen. Es gibt bestimmt nch mehr Sachen aber die fallen mir nicht wirklich ein. Ich sehe vieles schon als selbstverständlich an. Ganz der Alte ist er nicht mehr. Er mufft doller, ist lauter aber er ist auch anhänglicher. Man macht sich mehr Sorgen um ihn, wenn er mal humpelt oder hustet. Faul war Basto schon immer und er hat auch immer schon viel geschlafen. Aber es ist extremer geworden.

    Wichtig mit einem älteren Hund zu hause ist für mich das sie wenig Treppen steigen müssen, man auf das Gewicht achtet und die Ernährung abstimmt. Je nachdem ob der Hund Zipperlein hat oder nicht sollte man auch auf lange ausgiebige Strecken verzichten. Wir gehen lieber öfter raus. Fahrradfahren geht auch nicht mehr. Ich mag mir gar nicht vorstellen das Niki älter wird. Auch wenn sie mich manchmal nervt liebe ich ihre nervige Art. Aber man wächst in jede Situation denke ich. Man passt sich an viele Sachen automaisch an.

    #39657
    Anonym
    Inaktiv

    unsere hunde sind im alter alle sehr viel anhänglicher geworden. außerdem werden die speziellen macken, die der hund schon immer hatte, immer ausgeprägter ( das maexxchen zb findet das dreier apportierholz ja viiiiieeel zu schwer für einen schäferhund, mittlerweile kriegt er das teil kaum mehr hochgehoben und lässt es unterwgs fünf mal fallen :rolleyes: müsste er ein kuschletier apportieren wär das gar kein problem..)
    und zumindest mir geht es so, dass ich fast schon überängstlich auf den bewegungsablauf meiner hunde achte: läuft er noch rund? war das ein humpeln? könnte das schon athrose sein? oder spondylose (bei schäferhunden zZ ja wirklich “in mode”)?

    ich lass das maexxchen auch nicht mehr so oft über hürde und schrägwand springen im training, auch wenn er jetzt noch kein opa ist, hat er mir selber angezeigt, dass ihm das zu viel wird, dabei war das früher eine seiner lieblingsübungen. abe gerade die sprünge gehen halt schon auf die gelenke, deswegen achte ich schon darauf, dass ich ihn nicht zu etwas zwinge, wo er vielleicht irgendwie scherzen hat oder sowas.

    auf das ruhiger werden im alter warte ich ja schon so ein bisschen, weil dass maexxchen ja schon ein kleiner hektiker ist und wenn ich dann als noch in eile bin, springt dass auch sofort auf ihn über :rolleyes:

    gruß

    #39662
    Anonym
    Inaktiv

    hallo,

    ja ich habe opa raffo er wird jetzt 11 1/2
    jahre. ich merke es auch. er ist noch fit
    und ich gehe mehr auf ihn ein. in einem
    gewissen rahmen las ich ihn spielen buddeln und sich welzen.

    aber ist sowieso ein ruhiger friedlicher vertreter.

    nur wenn es was zu lungern gibt, ist er
    sofort da.

    gruß
    opa raffo

    #39677
    Anonym
    Inaktiv

    Tarzan ist irgendwie gar nicht so richtig alt geworden. Wir haben uns zwar von anfang an geliebt aber je älter er wurde, desto besser kannte man sich und so wurden wir wie so ein altes Ehepaar, dass sich einfach nur bedingungslos vertraut und vor dem man sie nie verstellen muss. Es war toll. Oft haben Blicke gereicht und man wusste was los war. Er genauso wie ich. Gut, er wurde immer personenbezogener je älter er wurde aber da hat sich nur ein Charakterzug den er immer hatte verstärkt.
    Die letzten 5 Wochen waren schwer aber ich denke, dass war weniger normales altern als der Gehirntumor auf den zum Schluss ja alles hinwies.
    Ich glaube er war neun als er nicht mehr 5 Stunden action brauchte sondern normale 3, spielen war nur noch mit seinem besten Freund toll seit er 8 war. Er war schon als junger Wilder eine Persönlichkeit aber wenn sich Leute heute an ihn erinnern kommt immer dass er so unglaublich souverän war egal ob mit Hunden oder Menschen, er musste sich nic behaupten. Es genügten ihm winzigste Zeichen um zu kommunizieren.
    Eine Macke fällt mir da ein er bellte im Alter oft wenn ihm was nicht passte (meist Dinge die ich) also wenn wir draußen mit Leuten nen Plausch machten und er weiter wollte dann bellte er lustig vor sich hin und er meckerte auch schonmal wenn ein fremder Hund doch einfach auf der anderen Strassenseite ging. Das war kein anbellen oder provozierendes Bellen. Das war einfach so wauwauwauwau. Schöne Erinnerungen!

    #39678
    Anonym
    Inaktiv

    ich hab mal zum beantworten die Fragen kopiert, macht es vielleicht beim zusammenfassen für euch leichter 😀
    [COLOR=purple]Was sind Eure Erfahrung im Zusammenleben mit einem alten Hund? [/COLOR]
    durch das älterwerden des Hundes ändert sich vieles am normalen Alltagsablauf, zumindest bei uns ist bzw. war das so. Sammy muss mehr raus gehen zum Pipi machen und schläft wesentlich mehr als früher. Sie braucht für alles etwas länger und wird richtig gemütlich. Ins Auto einsteigen geht auch nicht mehr so gut, deshlab haben wir eine kleine Rampe gebaut. Ich bin umgezogen in eine Erdgeschosswohnung vor drei Jahren, dass sie keine Treppen mehr steigen muss. Treppen versuche ich allgemein zu vermeiden um ihre Hüfte und Gelenke zu schonen.
    Man muss immer für das alte Hundi mitdenken, mehr noch als für einen jungen Hund.
    Natürlich werden auch Hunde im Alter etwas merkwürdig 😀 Sammy ist auch so ein etwas verwirrteres Exemplar. Ich schimpfe nicht und lasse sie ihre Marotten ausleben, schließlich ist sie schon ein Methusalem.

    [COLOR=purple]Wann habt Ihr die ersten Anzeichen des Alterns erkannt?[/COLOR]
    Sammy war ca 8 Jahre alt als wir angefangen haben unser tägliches Training am Fahrrad zu reduzieren und seit sie 11 ist fahre ich mit ihr kein Fahrrad mehr. Sie will zwar immernoch nebenher rennen wenn ich das Fahrrad in den Hof stele, aber sie kann es einfach nicht mehr. Man musste bei ihr immer aufpassen im Alter, dass sie sich nicht überfordert.
    Die Augen wurden trüber als sie ca 13 Jahre alt war und laut TA sieht sie mittlerweile kaum noch etwas.
    Sie hat ab ca 14 sehr schlecht gehört, das ging allerdings sehr schnell. Man merkt es daran, dass sie nicht mehr an der Tür steht wenn man nach Huse kommt, sie bekommt es nicht mehr mit. Sie schläft sehr tief und bekommt auch dann nichts mehr mit.

    [COLOR=purple]Wie unterstützt Ihr Euren alten Hund im Alltag? [/COLOR]
    Umzug in eine Erdgeschosswohunung, wir vermeiden Treppensteigen, Barfen da sie es besser verträgt und sämtliches Seniorenfutter verschmäht hat. Ihre Hundeplätze sind tiefer als die der Jungs und wenn mal ein Malheur passiert wird die Decke schnell gewaschen, haben viele zum Wechseln. Sie bekommt wie schon immer in ihrem Leben ganz viel Liebe und Zuwendung 😀 Wir gehen regelmäßig zum Tierarzt um alle Werte kontrollieren zu lassen.

    [COLOR=purple]Was findet Ihr am Zusammenleben mit einem alten Hund schön, was weniger schön? [/COLOR]
    Das Leben mit einem alten Hund ist einfach schön und vor allem gehört es genauso dazu wie die Welpenphase. Man ist über viele Jahre mit dem Hund immer vertrauter geworden und es entwickelt sich eine enorme Bindung. Zu Sammy muss man nichts sagen, sie merkt an meinem Verhalten was ich von ihr will 😀 wir verstehen uns ohne Worte. Ich erwarte nicht, dass alles glatt läuft und sie sich benimmt wie ein junger Hund, denn der ist sie nicht. Ich bin einfach dankbar für jeden Tag den wir gemeinsam haben und finde einfach, dass es keine weniger schönen Seiten gibt :]

    [COLOR=purple]Wie lastet Ihr Euren alten Hund geistig und körperlich aus? [/COLOR]
    Sammy ist für ihr Alter mehr als fit, wir gehen jeden Tag spazieren und treffen uns mit unseren Hundekumpels. Morgens drehen wir eine große Runde über die Felder. Sammy reagiert nicht mehr auf irgendwelche Kommandos und nutzt auch unser Intelligenzspielzeug nicht mehr, egal was man ihr dafür anbietet, sie möchte sich nicht mehr betätigen, deshalb zwinge ich sie auch nicht. Ab und an legen wir kleine Fährten zu Hause oder auf den Feldern, aber da siegt die reine Fressgier 8) Ansonsten setze ich bei ihr eher auf Bewegung, denn das macht ihr wirklich Spaß.

    [COLOR=purple]Habt Ihr auch Verhaltensveränderungen an Eurem alten Hund bemerkt? [/COLOR]
    Hihi, ich habe eine demente fressgesteuerte Dame hier, die keine Kommandos mehr befolgt und draußen dermaßen aus Essen fixiert ist, dass sie mich gegen jedes Schnitzel eintauschen würde 😛
    Sie spielt nur noch mit Otis und Rocky, will sehr oft allerdings auch ihre Ruhe un d die gewähren wir ihr. Sie ist vom absoluten Topsport Hund zur alten schrulligen Dame geworden

    [COLOR=purple]Hat er Altersmarotten entwickelt, oder ist er noch genau derselbe? [/COLOR]
    – Kopf in jede sich ihr bietende Tasche stecken
    – fremden Menschen hinterherlaufen
    – rennt ohne Ziel in der Wohnung herum
    – klaut essen auch wenn ich daneben sitze
    -… diese Liste ließe sich unendlich erweitern 😀

    [COLOR=purple]Was findet Ihr persönlich besonders wichtig im Umgang mit einem alten Hund?[/COLOR]
    Marotten akzeptieren, sich diesen anpassen und dem Hund einfach wie immer viel Liebe geben und nicht unnötig in der ggend hrum scheuchen. Wenn er nicht raus will muss er auch nicht immer mit, verwöhnen und die verbleibende Zeit genießen.

    [COLOR=purple]Glaubt Ihr, dass es auch von den Haltungsbedingungen abhängt, ob ein Hund schnell oder weniger schnell altert?[/COLOR]
    Ich glaube, dass es viel an der Haltung liegt, aber auch eben wie immer viel an den Genen. Sammy war ein super sportlicher Hund und hatte immer sehr viel Kontakt zu anderen Hunden. Sie hat allerdings keine Purinunverträglichkeit wie viele Dalmis und hat auch ansonsten keine Erkrankungen, Hüfte ist absolut supi und auch die alten Knochen sind alle in Ordnung!
    Auf Ernährung des Hundes würde ich sehr achten und ebenfalls auf die geistige Auslastung und genug Hundekontakte, aber nicht um das Leben des Hundes zu verlängern, sondern um es lebenswert zu machen 😉
    [COLOR=purple]
    Hat auch ein alter Hund noch Freude am Leben? [/COLOR]
    na klar, alte Menschen haben doch auch Spaß am Leben 😀
    dieser Hund ist 16 Jahre alt und das Bild ist vor wenigen Wochen enstanden!
    Photobucket

    #39699
    Anonym
    Inaktiv

    Wahnsinn. 16 Jahre und noch so agil! Ich fand die Aussage schrullige Dame ja zum Piepen! Führ doch deine Liste mit den Marotten weiter. Bitte bitte bitte. Alte Hunde können so drollig sein.

    #39719
    Anonym
    Inaktiv

    Ok, ganz so viel kann ich jetzt noch nicht berichten, denn Pogo wird zwar nächsten Monat 9 aber das kommt mir bei ihm nicht wirklich “alt” vor, da er schon immer ein recht fitter Hund war und es auch momentan noch ist. Kann sich alles recht schnell ändern, ich weiß, aber daran möchte ich jetzt noch nicht denken. Ein paar Dinge gibt es dann aber doch, die sich so langsam einschleichen. Angefangen hatte es im Sommer 2006. Da fiel mir das erste Mal auf, dass er ganz schön schnell schlapp machte. Ok es war schon recht warm aber auch bei Hitze war Pogo recht agil sobald man seinen Lieblingsball herausholte. Nunja es wurde kühler und Pogo hielt wieder länger durch aber trotzdem hatte ich von da an den Eindruck, dass er schneller aus der Puste ist. Wo er früher in einem Affenzahn neben mir und dem Fahrrad herraste bevorzugt er jetzt ein gemütliches Trab. Zwar hält er das auch schon wacker einige Kilometer durch, aber es ist eben kein Galopp mehr. In letzter Zeit merke ich sehr stark, dass seine Reflexe langsamer werden und er länger braucht, um zu reagieren. Wenn ich ihm früher ein Leckerchen zugeworfen habe, so hat er es absolut sicher und zuverlässig aus der Luft gefangen. Selbst wenn mir mal aus Versehen was Essbares runterfiel, kam es nur selten überhaupt auf dem Boden an – Pogo war einfach schneller. Jetzt sehr ich immer öfter dabei zu, wie er entweder am Leckerchen vorbeischnappt oder aber suchend in die Luft schaut während das Leckerchen schon längst neben ihm auf den Boden gefallen ist. Ich dachte erst, seine Sehkraft lässt nach aber das kann es nicht sein, denn er sieht ja, dass ich es ihm zuwerfe und er reagiert auch immer noch zuverlässig auf kleinste Fingerzeige von mir aber er ist halt zu langsam geworden und ich glaube, er hat das noch nicht so ganz gerafft. Ansonsten beobachte ich, wie er mittlerweile Plätze zum schlafen und ausruhen bevorzugt, wo er sich früher nicht hingelegt hätte. Ich weiß nicht warum, aber er wählt wirklich andere Plätze in der Wohnung und auf der Couch liegt er auch nicht mehr so oft. Springen tut er aber noch wie ein junger Gott, wenn er es will.
    Wie ich Pogo unterstütze? Ich vermeide Treppen so gut es geht, ich radle kürzere Strecken in einem langsameren Tempo, mache öfter Pausen und habe mir einen Fahrradanhänger für ihn zugelegt. Auch lasse ich ihn regelmäßig gründlich beim TA durchchecken. Viel mehr tu ich momentan noch nicht, denn er hat zum Glück keine gesundheitlichen Probleme.

    #39725
    Anonym
    Inaktiv

    Also Sammy – Hut ab, wär toll wenn wir das auch erreichen….! Pogo, du hast recht – diese ersten Ausfallerscheinungen habt Theo auch, ick mein das Leckerlie fangen – ist aber cool für mich, fang ich seins gleich mit….. 😀

    #39746
    Anonym
    Inaktiv

    March ist ja noch ein junger Hüpfer und ich vermeide es (noch) so gut es geht daran zu denken, dass sie auch irgendwann eine alte Hundedame sein wird.
    Damit sie bis ins hohe Alter (so hoffe ich) fit bleibt, ist eine gesunde Ernährung sicher wichtig. Genauso wie Impfungen Entwurmung usw. Auch versuche ich sie körperlich und geistig zu fördern und zu fordern, denn ich glaube schon, dass ein Hund der aktiv lebt, auch länger im Alter aktiv sein kann.

    Marchs Vorgängerin Roxy war von jungen Jahren an viel und auch oft schwer krank, so dass ich bisher Alter nur in Verbindung mit (schlimmer, chronischer) Krankheit kennengelernt habe.
    Die Anfänge des älter werdens waren die ersten grauen Haare am Kinn. Da habe ich mich anfangs drüber amüsiert und gefeixt, dass sie nun seriös und weise wird. Ob sie sich durchs Alter verändert hat, kann ich gar nicht genau sagen, da sie eben aufgrund ständiger Krankheiten eh fast immer angeschlagen und daher eingeschränkt und ruhiger war als andere Hunde und immer eine Portion extra Aufmerksamkeit brauchte.
    Eine Veränderung fällt mir aber doch gerade ein: Ab so ca. 7-8 Jahren waren ihr andere Hund komplett egal. Wenn einer auf sie zu kam, ok, dann konnte man ja mal schnuppern, aber von allein wäre sie nie auf einen anderen zugegangen. Sie hat sie regelrecht ignoriert. Früher hat sie mit anderen auch gespielt.
    Sie war eine absolute Wasserratte und jede noch seine kleine Pfütze wurde zum Baden genutzt. In jungen Jahren schwamm sie sehr viel und konnte auch lange schwimmen, später legte sie sich lieber ins seichte Wasser am Ufer und beobachtete die vorbeischwimmenden Enten.
    Als sie 10 Jahre alt wurde, hab ich nicht im entferntesten daran gedacht, dass wir nicht mehr viel Zeit miteinander haben würden. Ich habe sie in all den Jahren 3 mal fast verloren, doch jedes Mal ist sie Gevatter Tod in letzter Sekunde entwischt und wieder auf die Beine gekommen. Sie hatte über 8 Jahre nur eingeschränkte Nierenfunktion, fünf Jahre Herzprobleme, 2 Jahre lang riss mindestens 1x im Monat ne Kralle ab, chronische Bindehautentzündung und durch die Herztabletten hatte sie eine gestörte Verdauung die zwischen Durchfall und Verstopfung hin und her schwankte. Ich war daran gewöhnt, dass sie “immer irgendwas” hatte und als sie mal wieder erbrach dachte ich mir nix schlimmes dabei. Halt mal wieder was nicht vertragen oder ein Infekt.. 2 Tage später ging ich mit ihr zum Tierarzt, weil es sich nicht besserte und sie inzwischen sogar auch Wasser wieder erbrach.
    Als am nächsten Tag die Untersuchungsergebnisse da waren, war ich total vor den Kopf geschlagen, weil ich mich überhaupt nicht damit auseinander gesetzt hatte, dass es “jetzt schon” mit “erst” 10 jahren soweit sein könnte, bisher hatten wir es doch immer wieder geschafft.. Aber wir konnten ihr diesmal nicht mehr helfen: Leberversagen.

    So schlimm diese Nachricht aus heiterem Himmel für mich auch war, positiv war an diesem Verlauf, dass ich mich nicht mit Alter und Tod verrückt gemacht habe, sondern bis zum letzten Tag ohne Damoklesschwert über mir unsere gemeinsame Zeit genossen habe.

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