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  • #61141
    Anonym
    Inaktiv

    Haben in der Umgebung schon ein paar Hundeschulen angefragt. Ich tendiere aber mehr zu einer “Schule” die nicht nur auf Erziehung fixiert ist sondern auch auf Bewegung und fördern seiner genetischen Fähigkeiten wie zB Hüten.
    Frech ist er eig nicht, gehorchen tut er nämlich sehr gut, ich würde ihn eher als Hyperaktiv bezeichnen 😉 Wenn wir ihn beim spielen nicht stoppen, würde er das so lange tun bis er tot umfällt. Er hat eine ganz schöne Ausdauer für sein zartes Alter. Mitlerweile sind auch beide Hoden anwesend^^.
    Vielen Dank für eure Ratschläge! Auch wenn das Makieren noch nicht eingestellt ist, fühlen wir uns doch sicherer wenn wir klarheit haben.

    #61107
    Bianka Kuklinski
    Teilnehmer

    Scheut Euch nicht zu fragen – und aus den vielen Ratschlägen findet man immer was was man umsetzen kann
    Ne gute Hundeschule muss sorgfältig ausgewählt werden, lasst Euch Zeit und schaut sie Euch gut an
    Viel Erfolg

    #58302
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,
    aber warum willst du, dass das Hüten gefördert wird? Ist es nicht besser, eine stadttaugliche Alternative zu finden, eine von dir gesteuerte. Fergie ist ja nun ein Jagdhund, Spurensucher. Ich hab in der Hundeschule Senner mit ihr Fährtensuchen und Agility gelernt, und wirklich vieles mehr. Es ging nicht nur um Unterordnung, wir haben Außentraining gemacht und ich habe, vor allem, viel über mich selbst gelernt, über Fehler, die ich nicht bemerkt hatte. Hab, z.B., viel zu viel auf den Hund eingequatscht und es nicht bemerkt. Heute hab ich im Garten einen mini-kleinen Agilitypacour, da kann ich sie richtig müde machen. Oder sie muss “Sachen” suchen, naja, ehrlich gesagt, eigentlich bisher ihren Futterbeutel, oder Leckerchen auf der Wiese, aber ist noch ausbaufähig.
    Du wirst schon die richtige Hundeschule finden, ganz bestimmt.
    LG
    Britta und Fergie

    #57573
    Anonym
    Inaktiv

    [B]John – Hmm, okay. Also zu dem Pinkeln in fremden Wohnungen, dass er unsere Position im Rudel in frage stellt.
    Soweit ich das einschätzen kann (ist ja auch nicht unser erster Hund) ist er doch sehr Untergeben uns gegenüber.[/B]
    Hunde sind Meisterhafte Opportunisten.
    sie passen sich jeder Lage an um ihren eigenen Vorteil daraus zu ziehen. Erzielen sie den Vorteil daraus sich Untergeben zu geben, tun sie das.
    Erzielen sie einen Vorteil daraus ein Pfötchen zu heben und simuliert zu Humpeln – tun sie auch das.

    Ergibt sich (aus ihrer Sicht!) ein Vorteil daraus in andere Wohnungen zu pieseln – tun sie auch das.

    Bei einem vier Monate alten Hund vervielfältigen sich die Synapsen im Hundehirn im Stundentakt. Der Hund lernt aberhundertmal schneller (auch Dinge die er nicht lernen sollte) als ein erwachsener Mensch dies könnte.

    Lernt der junge Hund zB. daheim Stubenrein zu sein, bedeutet das noch lange nicht das er auch lernt an anderen Orten Stubenrein zu sein.
    Er Verknüpft (die Synapsen in seinem Hirn Verbinden sich dahingehend) eine Handlung (idF. hier NICHT pieseln) mit einem Ort (die Whg. meines *Rudels*).

    Bis sich das erlernte auf andere Orte (zB. fremde Whg – alle geschlossenen Räume) ausgedehnt hat, können viele Monate vergehen.
    In Abhängigkeit davon ob der Hund gezielt operant gelehrt bekommt was er an welchen Orten darf/nicht darf, oder ob der Halter sich schlicht nicht um dieses Lernziel kümmert und der Hund es sich langsam selbst erarbeiten muss.

    Das fast alle Hunde *sauber* werden, obwohl viele Halter kaum bis gar nicht und zT. auch Kontraproduktiv mit dem Hund an dem Lernziel arbeiten, ist dem enormen Zuwachs an Synapsen im Junghundehirn und der damit verbundenen immensen Lernleistung des Hundes zu verdanken.

    Denn – da der Hund ein meisterhafter Opportunist ist – wird er *natürlich* lernen alles zu vermeiden was ihm keinen Vorteil bringt.

    In sofern gehe ich einfach mal davon aus das euer Zwerg deswegen in fremde Wohnungen pieselt weil ihr mit ihm nicht gezielt operant lernt was richtiges Löseverhalten ist und was falsches.
    Sprich der Hund testet was richtig und was falsch ist.
    Daraus kann Mensch ihm keinen Vorwurf machen, wenn Mensch es nicht mit ihm erarbeitet! Es zeugt lediglich von der Intelligenz des Tieres.

    Schimpfen ist in der Situation kontraproduktiv, weil der Hudn für sein Handeln (in die fremde Whg pieseln) gesteigerte Aufmerksamkeit (dem Hund ist es völlig egal ob diese positiv oder negativ ist) von seinem Haltern bekommt.
    Mit dem *Schimpfen* belohnt Mensch den Hund geradezu für sein Verhalten und festigt es damit (ungewollt).
    Wenn er in die fremde Whg pieselt ist das absolut und strikt zu ignorieren (schwierig – weis ich, aber das einzig Richtige).

    Nun ist immer wieder zu hören *aber wenn ich mit dem Kleinen schimpfe, versteht er das ganz genau, er guckt dann seitlich und/oder nach unten weg, dreht die Augen, bekommt einen *Dackelblick*, senkt die Körperhaltung -also weis er ganz genau was er falsch gemacht hat und hat ein schlechtes Gewissen!*
    Das sieht für Mensch halt tatsächlich so aus, weil der Hund in so einer Situation (ausgeschimpft werden) eine Körpersprache zeigt, die in der menschlichen Körpersprache ein *schlechtes Gewissen* symbolisiert.

    Tatsächlich submissiert der (Opportunist) Hund aber lediglich. Er zeigt Demut um einen Konflikt zu vermeiden – ein *Gewissen* wie es Menschen kennen hat kein Hudn dieser welt – daher ist es auch keinem Hund der Welt möglich ein *schlechtes Gewissen* zu zeigen.

    Wird nun weiter geschimpft während der Hund submissiert – ist das gerade bei schnell lernenden Jungen Hunde desaströs!
    Denn der Hund lernt – Submissiongesten helfen nicht um die Wogen zu glätten. Also variiert der junge Hund und wird entweder angst zeigen, oder in Opposition gehen (sich auflehnen). In jedem Fall macht es den Hund unsicher – unsicher in der Hundesprache/kommunikation.

    [B]John – Ich hoffe dass sich das einfach legt, wenn er noch sicherer mit seiner Blase wird. Er ist ja eben erst 4 Monate.[/B]
    Das hat wie gesagt wenig mit dem Alter zu tun – sondern damit ob DU mit dem Hund gezielt operant lernst was richtig und was falsch ist, oder ob du das nicht tust und der Hund das selber lernen/herausfinden muss.

    Muss er es selber lernen – geht das für ihn NUR durch *Try and Error* (Versuch und Fehler) – was dabei am ende wann rauskommt, liegt dann auch nicht am Hund, sondern an Eurer Reaktion auf seine notwendigen *Fehler*.

    Zur Kastration.
    Wenn der Rüde sich ein Verhalten angewöhnt – es operant erlernt -, legt er das Verhalten 100%tig sicher nicht durch eine Veränderung im Hormaonhaushalt (die Kastration) ab! Da verwette ich meinen Arsch drauf.

    Wird der Hund kastriert BEVOR er durch den Sexualtrieb motivierte Handlungen zeigt/auslebt – wird er diese jedoch niemals zeigen.

    Also wenn euch eine Kastration helfen soll – dann NUR eine Frühkastration.

    Die hat dann allerdings zur Folge das er vom Wesen her niemals wirklich erwachsen wird – was einige (besonders in den USA) ganz toll finden, Andere jedoch strikt ablehnen.

    In eurem Fall wüprde ich sagen – wenn ihr eh sicher kastrieren wollt – dann bereits um den 10 bis 12 Monat. Trieb zeigt er ja eh schon, was die Gefahr *ein ewiges Hundekind* (durch Frühkastrat) zu haben drastisch minimiert.

    Aber wie gesagt – die Verhaltensprobleme bekommt ihr damit so sicher wie das Amen in der Kirche NICHT in den Griff.

    #45265
    Anonym
    Inaktiv

    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
    Ich werde mir das zu herzen nehmen.
    Wir wollen ihn ja nicht Kastrieren um das Verhalten zu meiden, sondern wegen den schon genannten Gründen. Und auch erst wenn er ausgewachsen ist, ich will aufkeinen fall das er so kindlich bleibt 😉

    Jedenfalls, hat sich das Pieseln in der fremden Wohnung kaum gebessert, obwohl wirs da genauso machen wie wirs hier gemacht haben. (Hab ich erwähnt dass die eine kastrierte 8j. Hündin haben?)
    Bei uns ist er eigendlichen total Stubenrein.
    Das Eigendlich: Wenn die Freunde bei denen er pieselt zu uns kommen, pieselt er auch hier..und heute haben wir Meerschweinchen bekommen und 2 Fremde leuten waren hier und da hat er sogar direkt nachm Spaziergang gepieselt.

    Ich kann nicht ganz nach vollziehen woher dieses Verhalten kommt ?!
    Wenn ich den Grund wüsste, wäre ich mir auch sicherer wie ich damit umgehen soll. ?(

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