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  • #15421
    Anonym
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    Also, soweit ich weißt werden Rüden so um die 8 Monate Geschlechtsreif.
    Bemerkbar macht sich das durchs Beinchen heben etc…
    Unser Kleiner ist jetz 4 1/2 Monate alt, er hebt das Beinchen schon deit nem Monat oder so, wenn wir bei seiner Hundefreundin sind macht er dort öfter Pipi, dabei ist er schon Stubenrein, draußen pinkelt er ziemlich oft, auch wenn nur Tröpfchen rauskommen und gestern hat er das erste mal Sperma beim “Kissenrammeln” abgelassen.
    Ist das noch normal, oder ist der Kleine “Frühreif?”
    Wie wars bei euren Welpen?

    #72789
    Anonym
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    Tja nun, sowas soll vorkommen 😀
    Pogo hat auch schon mit etwa 4 Monaten das Bein gehoben und während in der Welpenschule die anderen Welpen noch herrlich miteinander spielten war mein Dickerchen damit beschäftigt, alles was so an Spielzeug dort rumlag anzupieseln. Die Trainerin fand das gar nicht lustig, ich schon 😀 😀 😀
    Nein, ist nicht schlimm sowas – ist eben wie beim Mensch. Der eine ist eben früher so weit, der andere später. Was gerade bei so einem frühreifen kleinen Racker wichtig ist, ist konsequente Erziehung.

    #72795
    Anonym
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    Hey JJ.,
    kann mich Pogo nur anschließen, aber auch Auslastung ist wichtig…nicht, dass JJ. das “Rammeln” als Alternativprogramm wählt. Ihr habt einen anspruchsvollen kleinen Kerl, mit dem ihr echt arbeiten müsst, damit sein Leben und euer Leben mit ihm auch lebenswert ist. Hab ich jetzt zu doll…????
    LG
    Britta und Fergie

    #70781
    Anonym
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    Unser Nelson hat auch mit 4 1/2 Monaten angefangen das Füßchen zu heben beim Pinkeln – das ist nicht schlimm – sind eben ein wenig früher dran.
    Was ich aber überhaupt nicht dulden würde, wäre das Kissen rammeln etc.
    Nelson darf weder andere Hunde, Gegenstände oder gar Menschen anrammeln. Das Anpieseln von Gegenständen etc. ist ebenfalls tabu – wenn er sich das angewöhnt, ist es sehr schwer wieder wegzukriegen und man will ja seinen Hund eigentlich überall problemlos mitnehmen können.
    Aber das kriegt Ihr hin, er ist ja noch jung und sehr lernfähig
    viel Spass mit dem Kleinen
    glg Nelson

    #70774
    Anonym
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    Ach täusch dich mal nicht. Der wäre durchaus schon in der Lage eine Hündin zu beglücken, wird sich aber wahrscheinlich erstmal ziemlich dämlich dabei anstellen 😀
    Auf Hundewiesen laufen für gewöhnlich keine läufigen Hündinnen herum und ganz abgesehen davon, ist der Halter der läufigen Hündin primär dafür zuständig, dafür zu sorgen, dass “nichts” passiert. Wenigstens sollte er schon von weitem signalisieren was Phase ist, damit die Rüdenhalter noch Zeit haben zu reagieren. Da mach dir also mal keine Sorgen.
    Kastrieren sollte man einen Hund möglichst erst dann, wenn er vollständig ausgereift ist. Das ist bei größeren Hunden mit 8 Monaten sicher noch nicht der Fall. Ist die Kastration denn aus deiner Sicht zwingend notwendig? Ich würde darüber erst dann nachdenken, wenn er alt genug ist und man in etwa abschätzen kann, wie sich das auf sein Gemüt auswirkt. Hast du einen ausgeglichenen und folgsamen Rüden brauchts keine Kastration. Hast du einen unsicheren Rüden, ist eine Kastration sogar kontraproduktiv. Ich würde mich da an deiner Stelle nochmal gut beraten lassen vorher.

    #69798
    Anonym
    Inaktiv

    Da muss ich Nelson mal Recht geben – Kissenrammeln ist niemals zu dulden!

    Meiner Meinung nach ist einer *Bengel* auch nicht Frühreif – sondern aus seiner Sicht der Weltlage bereits der Boss in eurem Rudel.
    Dann *Sexualverhalten* (in jeder Form) ist im Rudel NUR den Alphatieren gestattet.

    Junge Rüden testen mit dem zeigen von Sexualverhaltensweisen gern ihren Stnad im Rudel. Ist es ihnen möglich Sexualverhalten zu zeigen, bedeutet das für sie das sie einen extrem Hohen Status im Rudel geniessen.
    Im wirklichen (Wolf-/Hunde-) Rudel, würde der kleine von den Alpha-, Beta- und dem Futterstärksten Tier, so was von extrem deutlich was auf die Mütze kriegen wenn er sich anmasst Sexualverhalten zu zeigen, das er binnen Sekunden wüsste das sein Stand der Dinge -> Omega Outstanding.

    Sprich – ganz ganz unten und vermutlich dürfte/müsste er das Rudel verlassen und sein Glück allein versuchen.

    Zeigen von Sexualverhalten ist gerade bei jungen Rüden strikt zu unterbinden – das spart Ummengen an zukünftigen, möglichen Problemen mit dem Rüden!

    #67423
    Anonym
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    Was sind denn Deine ethischen Gründe für eine Kastration?
    Ich persönlich sehe keine Gründe für eine Kastration ausser der Hund wäre krank – aber das ist meine persönliche Meinung.
    Den Hoden, wenn er nicht noch runterkommt, sollte man auf alle Fälle aus dem Bauchraum entfernen, der das Risiko, dass er sich bösartig verändert ist wohl sehr hoch, soweit ich weiss.
    Das Markieren hat auch mit seiner Stellung in Eurer Familie zu tun – wie Kaykoo das so schön mit dem Sexualverhalten erklärt – wer markiert ist der Boss.
    Ich würde ihn, solange er das nicht unterlässt in einer fremden Umgebung gar nicht erst von der Leine lassen – ihm die Chance etwas zu markieren nicht geben. Denn in diesem Fall hilft Bestrafung nicht.

    #66673
    Anonym
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    Kastration um unkontrolliertes Vermehren von Hunden zu vermeiden ist ein guter Punkt, würde ich aber eher auf Hündinnen beziehen. Lass deinen Hund mal bitte von einem Außenstehenden der im Idealfall noch etwas Ahnung von Hunden hat beurteilen. Ist er eher der “schüchterne” Typ tust du weder ihm noch dir einen Gefallen mit der Kastration. Glaub mir, ich weiß wovon ich rede. Ich hab damals genauso gedacht wie du und leider keine Ahnung von Charaktereinschätzungen bei Hunden gehabt. Ich hab Pogo kastrieren lassen und bereue es seit geraumer Zeit sehr.
    Dass ein Hoden im Bauchraum unbedingt operiert werden muss ist so nicht ganz richtig. Sicherlich KANN sich daraus ein Tumor entwickeln, muss aber nicht. Ich kenne sowohl einen Hund als auch einen Mann mit Hodenhochstand und beide sind wohlauf und über OP wurde in beiden Fällen nie wirklich nachgedacht.

    Das Markieren in der Wohnung bestrafen ist so eine Sache. Das geht, wenn überhaupt, dann nur genau in dem Moment, wo er es tut. Jede Sekunde Verzögerung wäre Bestrafung zur falschen Zeit. Besser ist da schon mit Argusaugen über Fiffi zu wachen und das Markieren schon zu verhindern, bevor er überhaupt dazu kommt. Also schon beim Ansatz eines Beinhebens oder Hinhockens sofort unterbrechen. Den Hund sanft aber bestimmt wegschubsen. Auch soziale Isolation wäre in solch einem Fall sicher angebracht (auch wenn dann das Pipi erstmal vor sich hin sickert), aber da wart ich besser erstmal auf Kaykoos Meinung (ich hoffe er meldet sich in diesem Thread nochmal zu Wort).

    #66666
    Anonym
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    @Pogo
    warum bereust Du die Kastration? gibt es jetzt Probleme?

    #66632
    Anonym
    Inaktiv

    Nunja, mein Hund ist eben etwas unsicher ganz allgemein. Das hat natürlich hauptsächlich mit seinem ihm eigenen Naturell zu tun. Er war schon als Welpe nicht unbedingt scharf auf Kontakte zu anderen Hunden und ich habs damals eher als “Dominanz” abgestempelt wenn er andere Hunde angeblafft hat, wenn sie zu lang an ihm schnupperten (naja ich wusste es eben nicht besser). Dann hab ich ihn auch noch kastrieren lassen (wollt ja keinen Nachwuchs und fand das sicherer) und er wurde noch unsicherer. Biologisch gesehen vollkommen klar. Je mehr Testosteron ein männliches Säugetier im Blut hat, umso selbstbewusster ja sogar teilweise zu todesmutig oder auch aggressiv ist es. Hat es weniger oder (nach der Kastration) viel viel weniger wird es sehr unsicher. Ok, biologisch nicht einwandfrei erklärt sondern stark vereinfacht aber wenn man solch einem Tier noch das letzte Bisschen Männlichkeit nimmt, dann ist die logische Konsequenz extreme Unsicherheit. Dies kann man dann als Hundehalter nur noch durch absolute Souveränität wieder wett machen und naja, da bin ich mal ehrlich, das bin ich nun nicht wirklich :rolleyes:
    Also ich bleibe dabei: Einen ohnehin schon eher unsicheren Rüden sollte man nur dann kastrieren lassen, wenn es medizinisch notwendig ist und/oder sich in der Lage fühlt, ihm die nötige Sicherheit zu vermitteln.

    #66623
    Anonym
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    Meine Gründe sind zum Teil das unkontrollierbare Vermehren, da auch die Hündinnen Besitzer zu 90% nicht kastrieren.
    In Tierheimen wird das auch so gemacht, was ich für sehr richtig halte und ich habe eigendlich noch von keinen Problemen aus der Umgebung gehört.
    Nunja er ist außerdem auch alles andere als Schüchtern, ich denke nicht dass sein Charackter dadurch beeinflusst wird (zumindest nicht negativ).

    Hmm, okay. Also zu dem Pinkeln in fremden Wohnungen, dass er unsere Position im Rudel in frage stellt.
    Soweit ich das einschätzen kann (ist ja auch nicht unser erster Hund) ist er doch sehr Untergeben uns gegenüber.
    Ich hoffe dass sich das einfach legt, wenn er noch sicherer mit seiner Blase wird.
    Er ist ja eben erst 4 Monate.

    #66619
    Anonym
    Inaktiv

    Den kleinen Kerl würd ich mir echt gern mal in Natura anschauen. Scheint ja ein frecher kleiner Bursche zu sein. Und stimmt schon, ob er nun eher zu frech oder zu unsicher ist kann man aus der Ferne schlecht beurteilen. Ich denke wenn ihr das unkontrollierte Pinkeln und Rammeln weiterhin unterbindet und vielleicht auch draußen im Grünen drauf achtet, dass er nicht aller 5 Meter das Bein hebt und alles markiert, was in seinen Augen “seins” ist, dann kann es sein, dass sich das Problem recht schnell erledigt hat. Falls nicht, würde ich euch den Besuch einer Hundeschule ans Herz legen, aber entscheiden müsst ihr das letztlich allein.

    #66618
    Anonym
    Inaktiv

    Hey JJ und Carolina,
    schließe mich Pogo voll an und ihr wisst ja, wen ich euch ans Herz gelegt hatte. Es wäre doch einen Versuch wert, man muss sich nicht verpflichten, aber es könnte euer aller Leben erleichtern. Also, bei uns ist es so…und Fergie ist auch nicht mein erster Hund, bin mit Dackeln aufgewachsen.
    LG
    Britta und freilaufende Beagle-Hündin Fergie

    #61750
    Anonym
    Inaktiv

    @Pogo
    gehört zwar jetzt nicht in dieses Forum – ich frag trotzdem
    haben die anderen Hunde jetzt auch ein Problem mit Pogo, so kenn ich es nämlich, dass die anderen mit kastrierten Rüden ein Problem haben, weil sie nicht einschätzen können, was das ist – Rüde oder Hündin und dann werden diese Hunde öfter attackiert.

    aus diesem Grund würde ich mir das schon gut überlegen.

    @John
    [quote]Meine Gründe sind zum Teil das unkontrollierbare Vermehren, da auch die Hündinnen Besitzer zu 90% nicht kastrieren. [/quote]
    Aber das alleine liegt doch am Hundehalter – bei uns sind auch viele Hündinnen nicht kastriert und trotzdem darf Nelson keine Hündin decken – in der Zeit muss man halt auf seinen Rüden aufpassen

    Ich stelle mir das kleine Kerlchen als sehr selbstbewusst vor und das ist bestimmt in manchen Situationen zum lachen, aber leider erfordert so ein Kerlchen dann doch ne konsequente Erziehung

    #61743
    Anonym
    Inaktiv

    Nö die anderen Rüden sind nicht anders zu Pogo bzw. ich bin sogar der Meinung, dass Pogo weniger Ärger mit fremden Rüden hat als andere, nicht kastrierte Rüden. ABER das liegt bei Pogo auch daran, dass er anderen Hunden zumeist sowieso aus dem Weg geht, ergo stellt er keine große Bedrohung dar. Noch dazu ist er dort, wo ich regelmäßig spazierengehe mittlerweile einer der ältesten Hunde und hat von daher noch (!) eine gewisse Vormachtsstellung. Versucht trotzdem ein (jüngerer) Rüde mal ihn zu besteigen gibt Pogo ordentlich Kontra. Spätestens nach dem dritten Versuch haben es bisher alle kapiert 😀 Wie gesagt, das hat aber in Pogos Fall wenig mit der Kastration zu tun, der war was das betrifft schon immer so. Wobei ich dir Recht gebe ist der Punkt, dass kastrierte Hunde von ihren unkastrierten Mitstreitern durchaus nicht so schnell eingeordnet werden können was diese dann durchaus irritiert. Auch sehe ich die Tendenz, dass kastrierte Rüden sehr gern von unkastrierten bestiegen werden. Nicht, weil sie mit Weibchen verwechselt werden sondern einfach weil sie nicht “männlich genug” riechen und somit untergebuttert gehören (aus Sicht derer, die noch in Vollbesitz ihrer Männlichkeit sind). Dass sie allerdings öfter in Beißereien verwickelt sind oder gar mehr Verletzungen davon tragen, das kann ich aus meinen Erfahrungen heraus absolut nicht bestätigen und ich kenne viele kastrierte Rüden.

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