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  • #14229
    Anonym
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    Hallo Zusammen,
    habe seit knapp 2 Monaten wieder einen Hund. Es läuft nicht immer so super mit der Erziehung, aber ich bleibe dran!
    Was mir allerdings tatsächlich etwas Kopfzerbrechen bereitet ist die Tatsache, dass er nicht spazieren gehen will. Sowas habe ich noch nie erlebt. Jeder Spaziergang ist ein Drama und ich muss ich die erste Hälfte des Weges tragen und auf dem Rückweg zieht er dann.
    Die Hundetrainerin meinte, dass ich ihn erstmal wieder in der Garten setzen sollte, damit er sein Geschaeft machen kann und es in einigen Tagen wieder versuchen. habe ich jetzt gemacht, aber der Stand der Dinge ist unveraendert. Wenn wir draussen sind hat er auch immer Spass, laeuft rum, schnueffelt usw. aber is es dazu kommt…….
    Brauche dringend mal eure hilfe, kennt einer das Problem?
    Denke, dass es vllt an der mischung leigt, Jack Russel- Chihuahua.
    Bis hoffentlich bald
    Linda

    #49029
    Anonym
    Inaktiv

    Hallihallo,
    das Problemchen kenne ich von der kleinen Ultra! Als die Ultra noch “neu” war, hatten wir Probleme beim Spaziergang, und zwar hat sie sich nur wenige Meterr vom Haus entfernt und blieb dann einfach stehen! Was die Trainerin dazu sagt, finde ich nicht richtig. Wir haben trotz Ultras “Star-Allüren” jeden Tag immer wieder den gleichen Weg eingeschlagen, am besten zu zweit. Wenn der Hund “bockt”, ist jemand mit Leckerchen ein Stück weitergegangen und mit ganz viel Spielen und Loben ging es dann irgendwann weiter. Wir hatten, glaube ich, Erfolg, weil wir regelmässig, mehrmals täglich, die verhasste Strecke gegangen sind. Manchmal sind wir auch nur an der Ecke stehen geblieben, aber der Hund hatte Gelegenheit, sich umzusehen, zu schnuppern, und irgendwann siegte die Neugier und Ultra traute sich immer weiter von zu Hause weg. Wir haben sicher 2 Monate geübt, bis sie ohne Angst und auf Sturschalten uns überall hin gefolgt ist. Mit dem Hund pausieren halte ich für Kontraproduktiv! Vielleicht braucht dein Hündchen auch viel Zeit, sich einzuleben und sich was zu trauen ausserhalb der häuslichen Umgebung, war bei uns genauso! Mit gaaaanz viel Geduld. Das sollte bei einem neugierigen, jungen Hund genügen, falls er nicht mal ausserhalb des Hauses in der Nähe schlechte Erfahrungen gemacht hat/sich vor irgendwas erschreckt hat???

    #48954
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Linda,

    Ich hatte hier ein ähnliches Problem mit einer Hündin. Sie hatte in der wichtigsten Phase nichts gesehen außer ihrem Zwinger, 7 Monate lang.
    Ich überspring jetzt mal das Kapitel mit Panik vor dem Halsband usw
    Der erste Spaziergang war eine Katastrophe. Bei jedem Auto hat die Maus sich hingelegt und gezittert. Bin dabei ganz ruhig geblieben und habe gewartet bis sie sich etwas beruhigt hat. Sobald sie weitergegangen ist, gelobt und weiter.
    Schwierig war, dass ich kein Mitleid zeigen durfte und es ist echt schlimm diese Angst zu sehen.
    Was sehr geholfen hat war, dass ich eine Hündin mitgenommen habe die gerne Spazieren geht. Natürlich kannten sich die 2 und Baby hat sich denke ich von ihr positiv beeinflussen lassen.
    Mitlerweile hat sie ihre Ängste schon sehr gut bewältigt und freut sich riesig, wenn wir uns auf den Weg machen.
    Manchmal setzt sie sich noch hin, wenn zu viele Autos kommen, aber nur kurz und geht von alleine weiter.
    Klar sind die Probleme nicht von heute auf morgen weg, aber es ist möglich und bei ihr hat es knapp 3 Monate gedauert und sie entwickelt sich immer mehr zu einem selbstbewußten Hund 🙂
    Vielleicht hast du ja jemanden in deiner Nähe mit einem relativ ruhigen Hund, den er im Garten kennenlernen kann und ihr könnt euch dann zusammen auf den Weg nach draussen machen.
    Tragen würde ich ihn auf keinen Fall. Dann mach lieber die Leine länger und gehe 2-3 Schritte von ihm weg. Du kannst auch in die Hocke gehen dabei. Selbst wenn es dauert, er wird bestimmt zu dir kommen und dann kannst du ihn Loben. Dreh ihm ruhig den Rücken dabei zu und locke ihn mit leiser Stimme, nicht hektisch oder pausenlos rufen.
    Meiner Erfahrung nach nehmen Hunde in diesen Momenten keine Leckerchen, weil sie zu gestresst sind. Aber das kann natürlich bei deinem Hund anders sein. Wichtig ist ja erstmal dass man vorwärts kommt und Leckerchen erst geben, wenn du merkst dass er etwas entspannter ist.
    Wenn er gerne spielt, kannst du ja auch sein Lieblingsspielzeug mitnehmen und schauen ob es damit klappt.
    Irgendetwas wird den kleinen schon motivieren 🙂

    #48695
    Anonym
    Inaktiv

    Ich glaube nicht, das er Angst hat. Er streikt einfach. Er steht auch nicht so darauf getragen zu werden, aber wenn ich ihn auf die Erde setzte, setzt er sich hin und tut garnichts mehr, es sein denn, wir gehen zurueck nach Hause, dann zieht er sogar an der Leine. Dachte vllt schon ,dass er nicht aus dem Haus will, weil sein Hunde-Kumpel nicht mitgeht. Vor Weihnachten hatten wir das Problem schon und nach Weihnachten hat es ploetzlich geklappt. Er ist gerne spazieren gegangen. Dann ist Zoe eingezogen und dann ging es erst nut mit Leckerli, dann musst ich was werfen (Ball, Stock,ect) und jetzt sind wir beim Dauerstreik. Einen ruhigen Hund in der Nachbarschaft kenne ich nicht und denke auch nicht, dass es helfen wuerde. Er verliert so leicht den Kopf. Habe die Hoffnung, dass es vllt besser wird, wenn es waermer wird, andererseits, im Garten kann er sich stundenlang aufhalten, das macht ihm garnichts. sobald die Tuer in den Garten auf ist, ist er draussen.
    habe mir ueberlegt, wieder bei null anzufangen, also, dieRunde um den Block zu machen. ca. 5 Min und wenn er die gut geht, dann wieder in den Park.
    Ein anderes Problem ist auch, dass er bellt und knurrt und zwar in der Regel bei Leuten die kennt, oder auch voellig ohne Grund. Was kann ich denn da machen? Verbiete es ihm immer, aber beim naechsten Mal macht er weiter.
    Klinge wie der totale Anfaenger, dabei hatte ich schon einen Hund und auch einige zum Aufpassen, aber so was habe ich noch nie erlebt!!!

    #48692
    Anonym
    Inaktiv

    das sehe ich nicht als ernsthaftes Problem. Charly wollte die ersten Monate auch nicht wirklich von zu Hause weg. Genau wie Deiner, auf dem Rückweg wurde gezogen, es ging ja nach Hause 🙂 Tragen mußte ich den Lütten anfangs auch öfter, die Spaziergänge waren manchmal wohl ein wenig zu lang.
    Er ließ mich auch daheim nicht aus den Augen und lief nur hinter mir her. Allgemein heißt es ja, dass die Hunde dann kontrollieren, glaube ich aber weniger.

    Jetzt rennt er zur Tür wenn ich die Leine in die Hand nehme 🙂 Auch daheim hat er schon längst keine Sorge mehr, dass ich heimlich aus dem Fenster klettere oder sowas. Er liegt im seinem Korb und läßt mich die Hausarbeit machen. Nur beim Wischen muss er noch helfen.

    Also nur die Ruhe, das pendelt sich bestimmt noch ein.

    #48688
    Anonym
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    Naja, ernsthaftes Problem war deshalb ja auch mit Frage- UND Ausrufezeichen.

    #48679
    Anonym
    Inaktiv

    Dann hab ich das wohl falsch verstanden. Es kam so rüber als ob er Angst hat, wobei das Knurren auf mich auch wie Unsicherheit wirkt.
    Vielleicht denkst du er ist stur, weil er nicht weitergeht und nach Hause will.
    Er scheint ja einige male damit durchgekommen zu sein und das bestärkt ihn natürlich in seinem Verhalten.
    Unterschätze nicht den Einfluss eines anderen Hundes. Zu dir hat er vielleicht nicht genug Vertrauen um dir zu folgen. Das meine ich nicht böse 🙂
    Wenn er mit einem anderen geht und das klappt gut, wird er auch mit dir eher den Weg gehen, weil es ihm Sicherheit gibt und er lernt mit dir dabei ist alles gut.
    Schwer zu erklären, aber ich hoffe du verstehst wie ich es meine.

    #48243
    Anonym
    Inaktiv

    Die Idee mit dem Vertrauen hatte ich auch schn, aber wie gewinnt man das Vertrauen eines Hundes?
    Er ist tatsaechlich einige Male damit durchgekommen, aber nur, weil ich der Meinung war ,dass es zu “traumatisch” fuer uns beide ist, wenn ich ihn jedesmal wie eine Puppe an der Leine hintermir herziehen muss.
    Komisch ist nur, dass es nicht den ganzen Spaziergang so geht und auch nicht, wenn wir vob zu Hause weg sind, sprich ein Stueck Zug oder Bus fahren, um mal woanders spazieren zu gehen oder araus aus der Stadt wollen. Dann laeuft er. Aber ich kann ja schlecht dreimal taeglich erstmal 1 Stunde irgendwo hin fahren.

    Zu dem Bellen und Knurren: Denke, dass war, weil er durch den anderen Hund etwas zu kurz gekommen ist. Wollte mich immer mit ihm beschaeftigen nach der Arbeit, aber da war er vom Spielen so k.o. dass er abends nur geschalfen hat. Da bringt es auc nicht viel ihn zu trainieren, wenn er nicht wirklich dabei ist. Gestern abend war er aber fit und da habe ich mit ihm geuebt. Er hat den ganzen Abend nicht gebellt, nur einmal kurz und da habe ich es einfach ignoriert. wird wohl doch langsam. Aber der Chihuahua in ihm macht mir schon ganz schoen zu schaffen 🙂

    #48186
    Anonym
    Inaktiv

    Vertrauen gewinnt man mit Ruhe und konsequentem verhalten. Also viel Geduld und wirklich versuchen für den Hund eine Orientierung zu sein. Also nicht heute etwas erlauben und morgen ist es egal.
    Hunde suchen ja Sicherheit um sich selber wohl zu fühlen.Alles andere bringt ihnen nur Stress.
    Klar, hinter dir herziehen ist natürlich blöd. Es muß doch etwas geben womit du ihn zu dir bekommst und wenn es immer nur kleine Schritte sind.
    Auch einen vor und zwei zurück ist ok. So lange du dabei wirklich ruhig bleibst und nicht nachgibst 😉
    Bei einer Dogge kann man ziehen wirklich vergessen und Baby ist wirklich ein Brocken 😀
    Sie hat eine bestimmte stelle beim Spaziergang, die ihr immer noch etwas Angst macht. Das sind vielleicht 20m an einer Landstraße. Dort hat sie beim ersten Spaziergang gelegen und stand nicht mehr auf. Es hat wirklich lange gedauert bis sie wieder aufgestanden ist und bereit war zu laufen.
    Das Stück ist immer noch nicht ganz ok, aber sie sitzt nur noch kurz und geht dann direkt weiter. Es war wahrscheinlich so schlimm für sie, dass sie es immer noch nicht ganz überwunden hat. Den Rest vom Weg hat sie diese Probleme nicht.
    Ich gehe ganz bewußt dieser Straße nicht aus dem Weg, weil jedesmal wird es ein wenig besser.
    Es gab aber auch Rückschläge, da fing sie ein paar Meter vor der Straße an rückwärts zu gehen und setzte sich hin. Hätte ja klappen können 😉
    Man braucht wirklich Geduld, aber es lohnt sich.
    Durch Jaspers *Erfolge*, nämlich getragen werden, oder wieder rein dürfen, hat sich sein Verhalten vor deiner Haustüre gefestigt.
    Ich weiß ja nicht wie es vor deinem Haus ist, direkt eine Straße, oder ruhig. Sonst könnte man ja auch einfach mal die Türe offen lassen und rausgehen, ohne Leine und gucken was er dann macht.
    Oder ihn mal nicht füttern und mit Leberwurst, Käse, oder was immer er besonders mag VOR der Türe belohnen, wenn er nicht direkt wieder rückwärts zieht, oder sehr aufgeregt ist.So könnte man sich dann Schritt für Schritt vörwärts bewegen.
    Mehr fällt mir jetzt gerade nicht ein und vielleicht meldet sich ja noch jemand der dir weiterhelfen kann =)

    #46548
    Anonym
    Inaktiv

    Habe es dann jetzt einfach mal weiter probiert. Mit Ball am Anfang geht er spazieren. Da ich aber nicht will, das er die Nummer in den naechsten 16 Jahren abzieht, werde ich die Zeiten mit dem Ball nach und nach verkuerzen. Die Idee mir der Haustuer ist echt gut, aber leider nicht durchfuehrbar, weil wir an einer stark befahrenen Strasse wohnen und das Toerchen zum Vorgarten nicht wirklich hundesicher ist, Jasper passt da ganz gut durch 🙂 Und toter Hund ist nicht ganz so lustig wie lebender Hund.

    #46514
    Anonym
    Inaktiv

    Na das mit dem Ball scheint doch schon zu reichen und nach und nach verkürzen ist doch ok 🙂
    Hauptsache etwas funktioniert und bringt euch über diese Hürde an der Haustüre.

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