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  • #15227
    Anonym
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    wenn ich denn so mit meinen Hunden unterwegs bin höre ich:”Boah sind die häßlich” oder “Iieeeh der sabbert”.

    Die veranlaßt mich immer wieder stinksauer zu werden, nicht weil jemand meine Hunde nicht schön findet oder sich an dem Lefzenkleister stört, sonder ärgert mich die Unwissenheit der Menschen. Wir Menschen, die ja in der Werbung unsre Schönheitsideale gefunden haben. Wir Frauen, die auf 12 cm hohen Highheels stolzieren können, einen künstlichen Busen haben sollen und keine Falte, von Orangenhaut abgesehen. Euch Männern geht es übrigens auch langsam an den Kragen. Also zurück, da gibt es Menschen die sagen, den will ich der sieht ja so schön aus. Ich weiß nicht vielleicht paßt dieser Hund gerade zur Handtasche oder zum Makeup. Warum müssen Menschen sich Tiere nach dem Aussehen kaufen? Wie blöd muß man denn sein, sich als unsportliche Töckeldame einen Border Collie zuzulegen oder als möchte gern Sportler einen Husky, nur weil der Bizeps durchtrainiert ist. Wieviele Hunderassen mußten oder müssen unter dem Schönheitswahn leiden?

    Ich rate jedem bei der Auswahl eines Welpen sich über seine Bedürfnisse klar zu werden und sein Gemüt. Ich kenne Besitzer eines Malamut, die sagen tatsächlich der Hund ist krank, der bellt nicht! Da kann ich nur fragen, was ist denn los mit Euch?
    Das sind aber die selben Menschen, die sich monatelang Gedanken über ein neues Auto machen und Listen füren, was es denn können soll, wie es aussehen soll, ob es zu ihren Bedürfnissen paßt…
    Und ein Hund, ach ich vergaß den kann man ja schnell wieder abschieben zur Not ins Tierheim, der ist ja nicht so teuer. Wer die Wahl hat sollte sich eine lange Liste pro und contra machen, wer die Wahl nicht hat und sich einen Abgabehund zulegt oder aus Mitleid sein Herz verliert weiß damit umzugehen.
    Liebe Grüße Daniela

    #20376
    Anonym
    Inaktiv

    ….es ist sehr harte Kritik….worüber ich tatsächlich erst mal eine Nacht drüber schlafen musste, *Lach* um für mich zu entscheiden, WIE und OB ich überhaupt darauf reagieren/schreiben möchte/sollte – Ich bin ein Mensch der sehr schnell „hart“ (gegen)-reagiert…was ich wiederum aber nicht will/wollte….. Dennoch auch heute sage ich mir; schreib was Du dazu meinst und ich denke, daß ist ja das, was wir hier wollen…..uns austauschen – somit verfasse ich mal meine Gedanken zu Deinem Artikel und hoffe wirklich, daß ich nun nicht zu hart reagiere.
    Vom Grundgedanken, finde ich ihn KLASSE! Was mich persönlich etwas stört ist, die Tatsache, daß Du hier alle Menschen über ein Kamm scherst! Und teilweise empfinde ich die Äußerungen mehr als anmaßend bis hin zu beleidigend!! Mir persönlich macht der Artikel auch den Eindruck, daß Du stinksauer warst, als Du ihn geschrieben hast. Er ist sehr emotional geschrieben und in keinster Weise mehr sachlich bezogen ( im übrigen, daß – genau DAS kann ich auch und deshalb schreibe ich heute und nicht gestern schon *Augenzwinka* ) Du verallgemeinerst hier komplett alle Menschen und somit schlägst Du um Dich und triffst unter umständen völlig die falschen. Beispiel MICH!
    Ich bin ein Mensch!! Ganz sicher nicht in allem Klug – aber ganz gewiss auch nicht „unwissend“ Ich würde auch NIE sagen „boh ist der hässlich“ oder ihhhh der sabbert ja“ – Nein auch nicht denken, denn was ich denke, SAGE ich auch IMMER! Ich habe ganz sicher auch keine Schönheitsideale gefunden, denn ich befinde mich überwiegend in „Randgesellschaft“ wo ich mich auch noch sau wohl fühle.
    Als Frau trage ich weder 12 cm hohen Highheels ( sind mir viiiiiiel zu unpraktisch ) noch habe ich künstliche Busen und auch meine Falten, Orangenhaut u.s.w machen mir nicht zu schaffen.
    ***Euch Männer geht es auch so langsam am Kragen….***….welche Männer meinst Du??? Die 1-2% die tatsächlich da mitziehen???? Das sind ganz gewiss nicht „alle Männer“…somit geht es den Männern ganz gewiss nicht am Kragen. (Wenn sie es nicht auch wollen )
    Die Frage, ***warum Menschen sich Tiere nach dem Aussehen anschaffen….*** ist SEHR GUT!!! Jedoch NICHT alle Menschen schaffen sich ein Tier nur durch die Optik an! Ich bin eine davon, Hund Pongo z.B. war für mich der hässlichste Hund als ich ihn kennen lernte. Sicher gibt es einige – aber wie viele Menschen, suchen sich Ihr Menschenpartner auch NUR durch „Optik“ aus??? Ich selber finde durchaus auch die Optik sehr wichtig – denn das ist DAS was uns erst einmal „anzieht“ und würde ich mir wieder ein Tier zulegen, dann natürlich auch darauf bedacht, wie er/sie ausschaut. ( Ob er mich später von seine Art mehr anzieht, sei dahingestellt) aber ich würde mir doch kein Hund zulegen, der mich abstößt? Ich verstehe ganz gewiß, was Du „ausdrücken“ bzw. „sagen“ willst – nur verurteilst Du hier nicht alle Menschen gleich „zu Unrecht“????
    ***Wie blöd muß man denn sein, sich als unsportliche Töckeldame einen Border Collie zuzulegen oder als möchte gern Sportler einen Husky, nur weil der Bizeps durchtrainiert ist.*** Wer sagt Dir, daß man auch als „Töckeldame“ nicht einen Border-Collie sich zulegen kann, wenn man durchaus in der Lage ist, den Hund durchaus auszulasten??? Ich kenne Menschen, die tatsächlich in der Lage sind, Ihr Border-Collie sehr gut zu trainieren! Auch wenn diese geschminkt, schick, gestylt und auf Purmps durch die Welt läuft. Und auch ein Husky Halter kenne ich, der durchaus mehr drauf hat, als sein Bizeps zu schwingen. Hier wirst Du meines Erachtens ziemlich ausfallend und anmaßend. Ich weiß, Du meinst eine „andere Sorte“ von Mensch – aber ist es Dir nicht möglich SACHLICH zu bleiben??? Denn BLÖD sind diese Menschen ganz sicher nicht!
    *** Wie viele Hunderassen mußten oder müssen unter dem Schönheitswahn leiden?*** auch eine SEHR gute Frage bzw. Feststellung! Nur um diesen Gedanken zu vertiefen, fängt es für mich woanders an! Bei Kosmetik, Futterherstellung, Tierausstellung, Tierhaltung, Transport, Zucht u.s.w. Wie meinst Du entstehen „Falten“ von/bei einigen Hundenrassen?? Ein Chapaei ( wird er so geschrieben) z.B? Ich habe die Erfahrung gemacht, daß gerade die, die am meisten schimpfen, aber am meisten darauf bedacht sind – „Rasse-Hunde“ zu haben oder von eine Ausstellung zur nächsten Ausstellung rennen…..Wo fängt Tierleid an und wo hört es auf???

    Dein Rat finde ich auch klasse! Ja, daß rate ich auch – denn es bedarf mehr als nur ein Hund aus optischen Gründen zu wählen! ABER wie ein Hund ausgelastet wird – sollte man dem Halter schon selber überlassen, wichtig finde ich, DAS er ausgelastet wird. Und ich selber sage: Das es durchaus sehr viele Menschen gibt, die sich mit den Bedürfnissen und deren Gemüt durchaus auseinandersetzen auch wenn sie die Optik miteinbeziehen.
    *** Und ein Hund, ach ich vergaß den kann man ja schnell wieder abschieben zur Not ins Tierheim, der ist ja nicht so teuer*** Da spricht nun wirklich der blanke Frust!!! Es erstaunt mich immer wieder, wie Menschen so über andere Menschen denken können! ?? Sicher es gibt durchaus auch bitter-böse Menschen, die sich so Ihre Verantwortung entziehen, es gibt die Sorte Mensch, die auf so grausamer Art Ihr Tier abschieben…und weiß Gott es geht noch viel schlimmer!!!! Und ja, ich VERACHTE diese Menschen zutiefst!!!! Aber einige dieser Menschen die „anklagen“ tun meistens wenig dafür, daß ein Tier aus dem Heim rauskommt!!!! Merkwürdig, ich kenne so einige die eine „Zucht-Rasse“ haben….somit wollen wir uns nun alle gegenseitig „anklagen“????? Anklagen und schreien hilft wenig, TATEN bringen, wäre durchaus erforderlicher. Darf ich Dich mal was fragen….ist Dein Hund ein Tierheim-Hund??? Wenn ja….finde ich es sehr schön – wenn nein, frage ich mich, wenn Dir alle Tiere so leid tun, warum ist Dein Gang nicht zuerst dort hin gegangen??? Aber verstehe mich jetzt bitte nicht falsch. Mir geht es hier nicht darum uns gegenseitig „schuldig“ zu sprechen bzw. uns gegenseitig „anzuklagen“, denn davon haben wir nichts und die Tiere schon gar nicht! Wichtig ist, daß wir alle zusammen halten und das wir uns untereinander tolerieren. Der eine mag/möchte diesen Hund und der andere halt jenen Hund….Anstatt sich auf Menschen zu konzentrieren die bitter böse sind, schaue doch auf die Menschen wo der Hund von Anfang BIS zum ENDE da bleibt, denn davon haben wir „Gott sei Dank” mehr. Ja, Menschen können grausam sein, nicht nur zu Tieren! Wie viele Kinder werden auf genauso grausame Art „erledigt“ ABER dennoch freuen wir uns wenn Frauen schwanger sind oder Babys zur Welt kommen, da wird doch auch nicht gesagt „schafft das alles lieber ab- weil einige Kinder aus dem Fenster fliegen“…..nein, es wird das schöne gesehen und ich persönlich halte es auch für wichtig!!! Und für noch wichtiger halte ich Menschen, die nicht nur um sich schlagen, anklagen, reden oder schreiben sondern auch TATEN vollbringen.
    *** wer die Wahl nicht hat und sich einen Abgabehund zulegt oder aus Mitleid sein Herz verliert weiß damit umzugehen*** dazu kann ich nur sagen, auch wenn man ein Tier aus dem Tierheim nimmt bzw. ein Tier in Not aufnimmt – hat durchaus die WAHL zu entscheiden – denn es gibt zu viele Tiere in Not oder Tierheim-Tiere…..!
    Aber glaub mir, die meisten Menschen sind durchaus in der Lage, ihr Tier bei sich zu behalten bis zum Ende, fürsorglich und sehr verantwortungsbewusst mit ihnen umzugehen und ganz gewiss sind die meisten Menschen weder blöde, noch grausam noch unüberlegt.
    So, ich hoffe wirklich von ganzem Herzen, daß ich Dir nicht zu nahe getreten bin – mir geht es hier ausschließlich NUR um Dein Artikel und nicht um Deiner Person. Und ich hoffe, ich war mit meinen Gedanken bezogen auf Dein Artikel nicht zu hart……Nur würde ich mir wirklich wünschen, wenn Du nicht verallgemeinerst, alle Menschen einbeziehst und sachlicher an ein Artikel herrangehst anstatt “beleidigend und anmaßend” zu reagieren….denn anders kann es durchaus zu ein “zu sehr” heißes Thema werden – was nicht mehr schön ist.

    #20394
    Anonym
    Inaktiv

    …Du hast Dir echt Mühe gegeben und sehr viel geschrieben. Ich bin sehr emotional und habe meine beiden Beispiele aus dem realen Leben, vielleicht regt es mich deshalb auf. Ich wollte keineswegs alle über einen Kamm scheren, aber was ich bezwecken wollte ist den Menschen klar zu machen sich über die Bedürfnisse seines Begleiters im Klaren zu sein und eben nicht nur nach dem Aussehen sich einen Hund zu kaufen. Ich haabe zu Hause einen Secondhandhund, mein Rüde kommt direkt von einem Züchter.
    Ich werde mich nicht rechtfertigen, was ich nicht muß und nein Du bist mir nicht zu nahe getreten. Ich halt was aus. Schließlich sollte mein Beitrag nicht da sein um Streit zu entfachen, sondern in der Hoffnung, daß sich der ein oder andere Welpenkäufer mehr Gedanken macht. Ich persönlich sag mit Absicht Welpenkäufer, da ich sehr wenige Menschen kenne, die einen Secondhandhund abgeben.
    Mit meinem Artikel wollte ich genau die Menschen ansprechen, die sich überhaupt nicht darüber im Klaren sind was es heißt einen Hund zu haben, mit ihm zu leben, ihn zu pflegen…sondern menschen, die sich Hunde wegen des Aussehens kaufen und zwar nur aus dem Grund. Leider muß ich immer wieder feststellen, daß es gerade den Modehunden zum Verhängnis wird…ich schreibe nicht weiter, da ich sonst unsachlich werde, ich hoffe man verzeiht mir:)

    #20401
    Petra Putensen
    Mitglied

    Ich glaube, es vergeht kein Tag wo ich genau das von dir beschriebene sehe.

    Letztens musste ich innerlich echt lachen, aber eigentlich wars extrem traurig:
    Smokey wird ja gerne als “reißende Bestie” getitelt (obwohl er das genaue Gegenteil ist) von 4 Weibern auf der Hundewiese. Die eine hat nen Border-Collie, schon ein älteres Modell aus dem Tierheim, die anderen die immer mit sind ihre Freundinnin.
    Nun haben sich die 3 Freundinnen jeder einen BC-Welpen geholt, weil die ja im Gegensatz zu meinem Hund “echt niedlich und harmlos” sind wie mir versichert worden ist.
    Die 3 Junghunde sind jetzt im besten Rüpelalter, völlig unausgelastet und gehen jeden Hund an. Die haben schlicht “vergessen” dass die sich Hunde geholt haben die Arbeiten müssen und auch wollen, aber die waren ja so nieeeeedlich! Der eine der Junghunde ist mittlerweile im Tierheim weil die Halterin absolut nicht mehr mit ihm klar kam…

    Aber so ist das leider mit den “Modehunden”… Alle furchtbar niedlich, aber das auch diese niedlichen Hunde ansprüche stellen (und die nicht zu knapp), das fällt keinem auf bzw erst hinterher…

    Nenene, dann hab ich lieber einen Hund, der MEINEM Schönheitsideal entspricht und dem ich auch gerecht werden kann und die Leute, die meinen Hund “hässlich” finden, die können mir egal sein. Ich liebe sein Aussehen wie es ist, Charakterlich passen wir zusammen und auch sonst sind wir uns sehr ähnlich.
    Wer damit nicht klar kommt, der soll es bleiben lassen oder bekommt einen “netten” Spruch zurück.

    #20461
    Anonym
    Inaktiv

    …mir auch viele Wochen Gedanken darüber gemacht, was für ein Auto ich mir kaufen soll und die wichtigsten Punkte meiner Anforderungen mir festgelegt. Macht meiner Meinung nach Sinn, weil es für mich nicht gerade eine kleine Anschaffung war und ich damit auch länger glücklich bleiben will. Und das Optische war mir beim Auto auch nicht ganz unwichtig. Liegt vielleicht an meinem Beruf.
    Ich will einen Hund nicht mit einem Auto vergleichen, aber ich mache trotzdem mal einen rationalen Vergleich. Als wir beschlossen hatten, uns einen Hund zu kaufen, habe ich so gesehen was ähnliches getan wie beim Auto. Schließlich soll der Hund bis zu seinem Lebensende bei uns bleiben und das sind mindestens 10-15 Jahre (Tobi lebt hoffentlich noch länger ;o)). Mein jetziges Auto gibt es wahrscheinlich da dann schon nicht mehr. Ich habe mich darum über einige Hunderassen schlau gemacht, überlegt was wir dem Hund bieten können und was wir uns wünschen, welcher Hund gefällt uns AUCH optisch… usw… Weil für mich ein Punkt am wichtigsten war, ich möchte nie einen Hund im Tierheim abgeben müssen. Ein Besuch im Tierheim hat für mich gereicht.
    Ich denke Leute die sich Monate lang Gedanken über ein Auto machen können, machen das wahrscheinlich auch bei einem Hund. Was ich für sehr vernünftig halte, weil gut überlegt, hält meist länger. Das sind dann eher die Leute, die in ein Autohaus marschieren und innerhalb von einer Stunde sich einfach für eins entscheiden, die es dann genauso bei Hunden tuen.

    #21182
    Sandra Schmidt
    Teilnehmer

    Ferik ist 14 geworden, und ich habe ihn mit 3 Jahren “angeschafft”, weil er mit meiner damals entlaufenden Hündin im Tierheim in einer Box saß. Er hatte sich gefreut mich zu sehen, meine Hündin hatte sich hinter ihm versteckt. Er war ein toller Hund, und ich hatte ihn NICHT gewollt!
    Bei Josy, meiner inzwischen auch 14-jährigen Jagdhündin, wollte ich eine Ratte, ist wohl ein Hund geworden! ;o)
    Meine fünf Zwergpinscher … Joshi war gerade mal 6 Wochen alt, und der letzte der noch da war. Klar hab ich ihn mitgenommen. Wilma wurde dann von Joshi ausgesucht, sie ist 3 Wochen jünger. Ben ist ein Sohn der Beiden (Wilma ist inzwischen kastriert).
    Und Mogli und Nali habe ich übernommen, damit sie nicht ins Tierheim müssen. Sie gehen im Oktober in die USA, zu ihren ehemaligen Besitzern. Die durften nämlich in ihrem gemieteten Haus bis dato nichtmal einen Goldfisch halten! Im Oktober ziehen sie um.

    Ich hatte IMMER Hunde aus dem Tierheim, und habe NIEMALS schlechte Erfahrungen gemacht. Nur als ich in erinnerung an Leo (Tierheim Teneriffa) wieder Zwergpinscher wollte, waren über Monate keine zu vermitteln. Ich würde IMMER wieder einen Hund aus dem Tierheim aufnehmen!
    Ich war ja lang genug Pflegestelle um zu wissen, daß viele Hunde einfach nur eine Chance brauchen um richtig klasse zu sein!
    Liebe Grüße,
    Andrea

    #21738
    Anonym
    Inaktiv

    Und was für ein heißes Thema 😉
    Und da kann ich ein eigenes LIed von singen…leider…Bevor ich mir meinen ersten Jackie angeschafft habe, interessierte ich mich für den im Tierheim sitzenden tauben Dalmatiner Punkt. Er saß schon ein gutes halbes jHr im Tierheim und ich hatte mich intensiv mit dem Thema “tauber Hund” beschäftigt, mich umgehört nach einer Trainerin…allen Zipp und Zapp also…ich bekam Punkt nicht. Begründung: Ich sei Studentin und hätte ja keine Zeit…hm, hm, mit einer Semesterwochenstundenzahl von 12-15 Std..Klar. Ich habe resigniert. Dann habe ich über eine Hundehilfe die vorwiegend in Ungarn tätig ist eine Hündin zu mir nehmen wollen. Franciska. 1 Jahr alt. Super süß…Sie wurde 1 Woche bevor sie zu mir kommen sollte eingeschläftert. Weil sie Leishmaniose und eine leichte Behinderung hatte!!!! Unglaublich!!!!! Das ist doch kein Grund einen jungen Hund einzuschläfern! An dem Tag an dem ich es erfuhr nahm mich dann eine Freundin mit zu einer Jagdhundezucht…Jack-Russell…die ich nie leiden konnte und selbst immer als Kläffer vorverurteilt hatte…und nu flitzt Justus seit fast zwei Jahren mit mir durch`s Leben.
    Dann der zweite Schlag. Pan Tau…Vor nun fast 4 Monate hörte ich das erste Mal von ihm. Seine Frauchen hatten ihn sich zusammen angeschafft, nur verliebte sich die eine nun in einen Mann und wollte Pan Tau nicht mehr. Das verbliebene Frauchen hatte bereits einen schwerkranken Hund und konnte die TA-Rechnungen, Futter etc. für diesen schon nicht mehr bezahlen. Dazu kam noch, dass sie sehr unter der Trennung gelitten hat und so musste Pan Tau leider weg. Ja und wir haben ihn dann genommen, einen zweiten Jackie…Ein Turbohaushalt durch und durch! 🙂
    Wir haben aber auch lange überlegt, denn einen zweiten Hund wollten wir sowieso, nur wollte mein Freund gerne ein ruhigeres Exemplar. NUR, wie funktioniert die Chemie zwischen den beiden Hunden dann, einer bremst, der andere zieht?! Das kam auch nicht in Frage. Ich bin ein absoluter Border-Fan, nur ein Hüte-und ein Jagdhund…auch wieder Mist. Und dann kam wie gesagt Pan Tau…und et passt einfach!!!! Es schlaucht natürlich manchmal die Beiden rassegerecht zu beschäftigen…Agility, trailen etc…aber wer sich einen Hund anschafft, sollte LANGE UND INTENSIV darüber nachdenken, dass er sich für die nächsten JAHRE ein Lebewesen anschafft, das von dem guten Willen, der Zeit und dem Geld seines Frauchens/Herrchens ABHÄNGIG ist!!! In meinem Bekanntenkreis hat sich ein Freund einen Pointer angeschafft, ist aber selbst ein totaler Couchpotato…das hat nicht geklappt und wir haben uns dafür stark gemacht, dass er den Hund an jemanden abgibt, der ihn artgerecht beschäftigen kann! Nicht immer ist das Abgeben GEGEN den Hund…Ich könnte ewig schreiben …. mache hier aber mal eine kurze Pause…die Hunde, ihr wisst ja 😉
    Es regnet, den Herren ist es zu nass…man o man…:) aber, so kann ich weiterschreiben 😉 Ich finde, man kommt zu LEICHT an einen Hund. In den meisten Fällen jedenfalls. Auf jedem größeren Bauernhof werden irgendwelche Rassen gezüchtet. Damit will ich nicht die Landwirte verurteilen, aber guckt mal am Wochenende in die Zeitung und dann in die Sparte “Tiermarkt”…Welpen satt. Viele Züchter 😉 wollen dann vielfach nichts oder nur wenig von den neuen Besitzern wissen. Man legt ein paar Hunderter auf den Tisch und schon hat man einen Hund. Da wird nicht gefragt wie man sich die Beschäftigung des Hunde vorstellt oder was man über die Rasse weiß…Justus kommt aus einer Jagdzucht, ich MUSSTE nachweisen, das ich ihn ausreichend und rassegerecht beschäftige, alle anderen Welpen gingen ausschließlich an Jäger!
    Immer wenn ich Leute mit irgendwelchen Fiffies die Straße lang stolzieren sehe, die ihren neuen “Schmuck” dann hochheben, wenn ich mit meinen Beiden komme, bekomme ich einen Hals und lasse das die Leute auch merken. Wie soll der Hund Sozialverhalten lernen, wenn er nur von Mamis Arm aus gucken darf???
    Ich reg mich auf! Es sollte einen HUndeführerschein für jede Größe / Rasse geben…am besten verbunden mit einem Lügendetektortest für Frauchen / Herrchen 😉 das wäre doch mal etwas, was man mit der Hundesteuer finanzieren könnte 😉
    Aufgeregte Turbogrüße
    Pan Tau, Justus und Steffi

    #21739
    Anonym
    Inaktiv

    Da stimme ich dir zu. Es ist zu leicht sich einen Hund anzuschaffen.
    Wenn ich sehe wie viele Hunde jetzt in der Ferienzeit im Tierheim abgegeben werden oder schlimmer noch – irgendwo ausgesetzt, könnte ich echt kotzen! Gerade wenn es sich noch um Welpen handelt (ist natürlich auch bei erwachsenen Hunden schlimm genug!), denn wie kann man sich so unüberlegt einen kleinen Hund anschaffen, wenn er dann 2 Monate später für den Urlaub schon wieder im Weg steht?!
    Hunde sind leider wirklich zum Modeaccessoire geworden…Hauptsache man kann sie in Taschen tragen und vor dem Fernseher knuddeln, aber wirklich Zeit investieren wollen viele gar nicht mehr. Demnach wäre so eine Art Hundeführerschein vor der Anschaffung gar nicht so verkehrt, denn den Zeitaufwand den Schein zu machen, nehmen wirklich nur die in Kauf, die den Hund nicht zur Ferienzeit wieder im TH abgeben…

    #21742
    Anonym
    Inaktiv

    [quote][quote_head]Zitat von Monty Baurydy Koran vom 31.10.2007 20:17[/quote_head]Warum müssen Menschen sich Tiere nach dem Aussehen kaufen?[/quote]

    Hm wenn ich das richtig sehe, bist du Besitzer einer reinrassigen Bordeauxdogge und hast (laut Text in deinem Profil) auch eine weite Strecke zurück gelegt, um eben solch ein Tier zu bekommen. Willst du mir sagen, dass bei deiner Entscheidung die Optik keine Rolle gespielt hat? Mal ganz ehrlich 😉
    Mit den restlichen Statements deines Posts stimme ich gern überein, da haste auf jeden Fall recht. Nur denke ich, jeder hat seine Präferenzen was die Tiere angeht. Klar sollte das Wesen des Hundes die wesentliche Rolle spielen, also ob eine bestimmte Rasse zu mir passt oder nicht. Aber was ist mit Mischlingen? Da kann man den Charakter schwerlich vorher erraten. Ich denke gerade bei denen spielt das Aussehen die ausschlaggebende Rolle. Ich mag kräftige Hunde, Molosser und dergleichen. Praktischerweise passen die auch vom Wesen her ganz gut zu meiner Lebensweise also bin ich mit meinem Rottimix absolut zufrieden. Und ja, er gefällt mir rein optisch super. Einen in meinen Augen häßlichen Hund würde ich nur haben wollen, wenn er durch einen absolut goldigen Charakter besticht. Nen bissl erpressen lass ich mich ja auch von so einem sanften Hundeblick. Dennoch bin ich der Meinung, dass in mindestens 80% der Fälle die Optik das Entscheidende ist.

    #21744
    Anonym
    Inaktiv

    Klar gehört Optik immer dazu. Keiner kauft sich etwas, dass er häßlich findet. Ob das ein Auto oder ein Hund ist. (Doofer Vergleich, aber ist so).
    Dennoch denke ich schon, dass die wenigsten Hundehalter (ich schließe die Paris Hilton Chihuahua Fans mal aus) den Hund nur wegen der Optik kaufen.
    Ich zum Beispiel liebe Münsterländer total oder auch Bobtails. Kaufe mir aber keinen, da ich genau weiss, dass ich dem Anspruch dieser Rassen auf Auslauf nicht gerecht werden kann.
    Da wägt man ab welchem Hund man gerecht wird und der auch noch ganz niedlich aussieht. Für mich sind das Bichons. Nur als Beispiel.
    Aber ich denke, dass so viele entscheiden…

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