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  • #13568
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo zusammen,

    nachdem wir unseren Hund vor knapp einem halben Jahr auf BARFen umgestellt haben, ist es mir ein Anliegen, die Erfahrungen hier einmal weiterzugeben.

    Zunächst einmal zur Erläuterung: BARF steht ursprünglich für „Born Again Raw Feeders“, in deutsch meint es „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“.

    Warum tun wir das? Wir sind drauf gekommen, weil unser Hund immer ziemlich viel Blähungen hatte, gelbe Zähne bekam und riesige „Haufen“ machte. Der konsultierte Tierarzt gab uns anderes Trockenfutter. Und verdiente natürlich daran. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Ein Tipp eines Hundehalters brachte uns auf BARF.

    Innerhalb einer Woche haben wir den Hund von Trockenfutter auf Fleisch umgestellt. Ergebnis: kein „Furzen“ mehr, die „Haufen“ haben Normalgröße, der Hund ist superfit, und hat mittlerweile wieder weiße Zähne (der bakterielle Belag bei gelben Zähnen ist sehr ungesund für den Hund).

    Es ist bekannt, dass viele „Zivilisationskrankheiten“ bei Hunden ernährungsbedingt sind. Trockenfutter enthält einen sehr hohen Anteil Getreide. Der Hund kann aber gar kein Getreide verdauen. Also gibt’s Magen- und Darmprobleme. Und so zieht sich das durch bis hin zu Hüftdysplasie usw., da ist nicht immer der Züchter Schuld, sondern häufig die falsche Ernährung.

    Mein Rat: googelt mal BARF. Macht Euch schlau. Der kleine Mehraufwand fürs Futter erzeugt ein gesundes, zufriedenes Tier, das auch nicht mehr so viel rumstreunt und „fremd frisst“. Und spart so manches Mal den Tierarzt.

    Miene Literaturempfehlung: “Katzen würden Mäuse kaufen”. Ein Bericht über Tiernahrung und die Tiernahrungsindustrie.

    Herzliche Grüße aus Hannover,

    Dirk und eine zufriedene Hope

    #20576
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo ich bekomme auch frisches Fleisch jeglicher Art (außer natürlich Schwein), und es gefällt mir total gut. Ich bin topfit und eigentlich immer gut drauf. Außerdem bekomme ich dazu noch Obst und Gemüse und viele andere leckere Sachen.
    Ich habe auch noch einen Buchtipp für Euch (die am Barfen interessiert sind):
    Das Buch wurde von Silke Böhm geschrieben und heißt “Rohfütterung für Hunde, Frischfütterung-leicht gemacht!” Es ist im CADMOS Verlag erschienen. Es ist sehr interessant und total überzeugend. Also Liebe Grüße an alle aus Hamburg

    #20583

    Hallo Susann,

    ich glaube, dass gerade die Mischung, die Du aus dem Bauch heraus zusammenstellst, die richtige ist. Man kann es ja schnell übertreiben mit der Genauigkeit.

    Was ist schon genau? An einem Tag läuft das Tier 10 Kilometer, am anderen nur 5, am dritten dann 15…. Aber drehst Du deshalb laufend an der Ernährungsschraube? Sicher nicht.

    Es gibt ja diese Circa-Angaben, 2 – 3% des Körpergewichts pro Tag. Wie Du das zusammenstellst, lass den Hund entscheiden. Und achte einfach drauf, wie er reagiert (nicht nur beim Fressen, sondern auch mit der gesamten Konstitution).

    Ich finde es mehr als traurig, das Tiere erst Defekte haben müssen wie Euer Rheuma zum Beispiel, bis wir drauf kommen, dass es an der Ernährung liegt. Mehr als schade, dass da nicht mehr von den Tierärzten kommt.

    Warum fütterst Du gebrühtes Fleisch? Wie begründet die Heilpraktikerin das? Bei Hope gibt’s roh, wie bei Familie Wolf auch. Die brühen auch nix 🙂

    Ich kaufe mein Fleisch (Rind, Huhn, viel Wild) tiefgefroren ein und lasse es mir schicken. Bei einem Kilopreis zwischen 1,50€ und 2,50€ kann man zumindest kostenmäßig nix falsch machen. Und wenn man schon eine Rechnung aufmacht: einmal im Jahr den Tierarzt gespart, und schon haste die Kohle wieder drin.

    Bunten Abend noch,

    Dirk

    #20584
    Anonym
    Inaktiv

    Da Du mich persönlich anschreibst bzw. benennst, möchte ich natürlich auch Stellung nehmen.

    **** ich glaube, dass gerade die Mischung, die Du aus dem Bauch heraus zusammenstellst, die richtige ist. Man kann es ja schnell übertreiben mit der Genauigkeit.
    Was ist schon genau? An einem Tag läuft das Tier 10 Kilometer, am anderen nur 5, am dritten dann 15…. Aber drehst Du deshalb laufend an der Ernährungsschraube? Sicher nicht.
    Es gibt ja diese Circa-Angaben, 2 – 3% des Körpergewichts pro Tag. Wie Du das zusammenstellst, lass den Hund entscheiden. Und achte einfach drauf, wie er reagiert (nicht nur beim Fressen, sondern auch mit der gesamten Konstitution).****

    >>>> Ja, genau deshalb halte ich mich nicht exakt an Richtlinien – denn was 1000 Hund vertragen, muß Hund Pongo noch lange nicht vertragen. Und ich denke auch, daß noch mehr auf das allgemeine geachtet werden muß, als „nur“ auf dem Kot. >>>>

    **** Ich finde es mehr als traurig, das Tiere erst Defekte haben müssen wie Euer Rheuma zum Beispiel, bis wir drauf kommen, dass es an der Ernährung liegt. Mehr als schade, dass da nicht mehr von den Tierärzten kommt.****
    >>>> Wer gibt Dir das RECHT zu Urteilen, ohne überhaupt mich oder viel mehr meinen Hund zu kennen??? Wer sagt Dir, daß ich meine Ernährung umgestellt habe, weil er Rheuma hat????? NEIN, ich habe deshalb nicht mein Futter umgestellt. Würdest Du Hund Pongo’s Kranken-Geschichte gelesen haben ( im Profil und Blog) , wüsstest Du daß ich dieses tat, weil er eine Getreide-Allergie entwickelt hat. Ich habe vorher Vet-Concept gefüttert und war damit durchaus SEHR zufrieden!!! Weil es ein Futter ist, was auf Knochenerkrankung spezialisiert ist. ( Hinzu habe ich dieses Futter auch von meine Heilpraktikerin ) und auch da, sah ich gute Erfolge! Es steht weder in der schwarzen Liste noch ist es in der Liste für Tierversuche und viel wichtiger, Hund Pongo hat es vertragen und zwar ab den ersten Tag.
    Hund Pongo ist seit „Kind“ SEHR Krank – dafür kann ich ganz sicher nichts!!! ( Und auch nicht, daß was ich gefüttert habe ) Er hat kaum ein Organ was nicht krank ist – aber ich denke ich habe ALLES mir bestmöglichstes getan, was ich nur tun kann – denn ich kenne viele, die dieses NIE gemacht hätten was ich gemacht habe und diesen Hund wieder abgegeben hätten.( (Davon mal abgesehen, daß KEINER je erwartet hätte, daß er überhaupt so alt wird )<<<< ****Warum fütterst Du gebrühtes Fleisch? Wie begründet die Heilpraktikerin das? Bei Hope gibt’s roh, wie bei Familie Wolf auch. Die brühen auch nix :-)**** >>>>Nicht die Ärzte oder die Heilpraktiker noch sonst wer, begründet etwas – sondern ganz alleine ICH! Denn ich trage die Verantwortung ich kenne Hund Pongo in und auswendig und lebe mit ihm und sehe/höre jeden Tag. ( Ich war noch nie ein Mensch der was tat, weil andere es sagen oder es erwarten )
    Ich habe ihn als sehr kranken Hund bekommen – und wäre es nach Ärzten gegangen, so hätte er so einiges nicht mehr ( z.B. seine Rute ) manche wollten ihn nur mal so „aufmachen“ um zu gucken – andere wiederum, gaben Ihn und seine Erkrankungen auf…..Er wäre heute ganz sicher nicht mehr so „fit“ wenn ich immer auf Ärzte gehört hätte. Er würde nur noch mit Schmerzmittel leben, was wir bis jetzt sehr gut vermeiden konnten, wenn er denn überhaupt noch leben würde.
    Roh kommt für mich bzw. Hund Pongo nicht in Frage, weil er es einfach nicht verträgt. Hund Pongo hat ein kaputten Magen Darm und leidet seit dem ich ihn habe an Resorptionsstörungen. Er verträgt nicht jedes Futter sowie er leider auch nicht jedes Frischfutter verträgt, denn ich musste lernen, daß Rindfleisch von den Lieferant nicht gleich ist, mit Rindfleisch vom „anderen“ Lieferant…. Es ist nicht so, daß ich mich nicht gerne überzeugen lasse – oh doch SEHR gerne sogar! Aber es muß dann sinnvoll und für mich begründbar sein und mir bringt es wenig, wenn ich mein Hund zwar „artgerecht“ ernähre aber zusehe, wie es hinten und vorne rausläuft…..Gebrüht verträgt er es und auch das hat SEHR lange gedauert…..( im Gegensatz zu anderen Hunden )
    ****Familie Wolf brüht auch nix???**** Nein Stimmt!!! Aber dieses ist für mich ganz sicher das schlechteste Argument, warum ein Hund „gebarft“ bzw. ROH ernährt werden sollte!!! Fakt für mich ist: Das der heutige Hund überhaupt nichts mehr bzw. nur noch sehr wenig mit ein Wolf zu tun hat! Er ist zivilisiert und das sollte man beachten, denn wenn man so „schreit“ nach „artgerechte „Wolf“ – Ernährung (Haltung)“ – fängt es weder bei der Ernährung an noch hört es da auf!! Läßt Du Deinen Hund auch andere „wolfartige“ Dinge verrichten???? Hinzu, stammen wir auch vom Affen ab – und soll ich mich nun wieder auf’m Baum schwingen oder das essen, was ein Affe ißt??? Sorry, aber das ist nicht mein Bewegungsgrund! Denn mein Hund LEBT auch nicht wie ein Wolf!

    Barfen finde ich total toll, ich selber bin ein Mensch der sich sehr gerne von etwas selber überzeugt – ich bin überzeugt, ich würde mein nächstes Tier ( sollte ich mir eins anschaffen ) ab sofort barfen, weil ich gute Erfahrung gemacht habe. Ich habe auch früher schon mal – als ich Hund Pongo bekam, es versucht – immer wieder mal- aber es ging bis lang immer schief…..Ich passe mich in der Ernährung dem Hund an! Nicht er sich mir, was ich will! Somit ist erst jetzt der richtige Zeitpunkt, weil er es jetzt auch erst verträgt! Ich werde immer wieder mal versuchen „Roh“ zu füttern – aber wenn ich sehe, es geht nicht, dann halt nicht.
    Ich selber bin obwohl ich überzeugter (halb) Barfer bin und das Buch gelesen habe – jedoch nicht so „engstirnig“ das ich meine ALLE Hunde sollten so ernährt werden! Ich selber rate es Menschen, die mein Rat wollen, wer es nicht will, soll weiter füttern, wie er es für richtig hält, denn ich respektiere und akzeptiere – daß es in IHRER Verantwortung liegt, was sie füttern!
    Ich lasse nicht in mein Leben reinreden, somit rede ich auch nicht in anderem Leben rein…..wenn jemand Dosen füttern will, soll er es tun…..Seine Entscheidung!!!!

    Nein, ich hole es nicht gefroren, lasse mir es auch nicht zusenden – ich weiß, es ist bzw. wäre kostengünstiger für mich, aber ich vertraue der Transport-Kette nicht und ich will vor Ort sehen und riechen, was ich da kaufe, denn wie gesagt, Hund Pongo ist sehr empfindlich und somit experementiere ich nicht, sofern es keinen Sinn mir macht.

    Ich grüße Dich und all die anderen….. ;o)

    #20585

    Ich wollte hier niemandem – auch Dir nicht, Susann – zu nahe treten. Ich hatte den Eindruck, dass Du wegen Pongos Krankengeschichte zum Barfen gekommen bist. Sollte ich das missverstanden haben, sorry.

    Aber grundsätzlich: Fakt ist, der Hund stammt vom Wolf ab. Seine Gene stimmen zu 99% mit denen eines Wolfes überein, wie die einschlägige Literatur berichtet. Fakt ist auch, der Hund kann – wie der Wolf – kein Getreide in der uns bekannten Form verdauen, auch darüber gibts reichlich Informationen.

    Fakt ist weiter, der Großteil der Hunde bekommt Getreide, und die daraus resultierenden Schwächen und ggf. Krankheiten werden nicht dahingehend gedeutet, dass sie mit der Form der Ernährung zu tun haben. Häufig wird dann ein Trockenfutter gegen ein “besseres” Trockenfutter ausgetauscht.

    Wir lehnen uns – mit Recht – dagegen auf, dass Kühe als ausgewiesene Vegetarier Fisch- und Fleischreste im Trockenfutter bekommen. Hühner sollen kein Fischmehl fressen. Aber was da mit unseren Haustieren passiert, ist doch schon ein wenig abwegig, oder nicht?

    Ich hatte zu Anfang auch keine Ahnung, ich dachte, richtig ist, was alle machen. Und wenn ich im Futterladen einkaufe statt im Supermarkt, dann tue ich was ganz besonderes. Da sollte ich mich irren!

    Ich habe dieses Thema nicht auf die Topics gesetzt, um hier den Schlaumeier zu machen. Ich möchte nur eigene Erfahrungen weitergeben, jeder Tierhalter kann sich selbst ein Bild machen, mit Bekannten sprechen, das Thema Barfen googeln, was auch immer.

    Ich gebe Dir Recht, Susann, dass sich niemand reinreden lassen muss. Wenn wir hier über das Barfen schreiben, dann sind das nur Gedankenanstöße.

    Seid lieb gegrüßt,

    Dirk

    #20587
    Anonym
    Inaktiv

    …nein, nein Dirk Du bist mir nicht zu nahe getreten!!! Wirklich nicht ( dat kann man(n) so schnell bei mir auch nicht *lach*) Wer mich und Hund Pongo kennt, der weiß, was ich alles veranstalte und veranstaltet habe, daß es Hund Pongo gut geht und das ich vorbeugende Maßnahmen immer schon besser fand als erst zu handeln, wenn „daß Kind im Brunnen gefallen ist“. Mir kam lediglich Dein Text etwas als „Schuldzuweisung“ rüber – und dieses wollte ich einfach nur argumentieren – weil ich mir diesen Schuh ganz gewiss nicht anziehe!!!
    Ich gebe Dir Recht, daß Getreide nicht verdaulich ist! Das weiß ich aber auch erst seit dem ich mich mit Barfen beschäftige! In vielen, ja sogar SEHR vielen Büchern, wird es noch immer als Vorschlag bzw. als gut aufgeführt. Selbst in Barf – Büchern erlebe ich immer wieder das Rezepte MIT Getreide drine stehen, denn genau deshalb suche ich ein „anderes“ Buch – und es gibt ja durchaus nicht wenig Bücher übers Barfen…..jedoch werden auch andere Ernährungen und Lebensmittel mal „gut“ mal „schädlich“ beschrieben…( Knoblauch, Tomaten u.s.w. ) aber auch übers Barfen gibt es genug Kritik, warum es abgelehnt wird!!! Ich denke, da kann man nur auf sich und seinen Hund achten, schauen und nach bestem Wissen und Gewissen handeln!
    Ich gebe Dir auch Recht, daß ganz sicher die Ernährung eine SEHR große Rolle spielt, inwieweit Hunde/Tiere krank werden! ( Ist nicht anders wie bei uns Menschen auch! ) Jedoch heißt es für mich nicht, daß NUR Barfen das „Heilmittel“ ist! Versteh mich jetzt nicht falsch! Ich finde es toll, weil ich erleben durfte, daß es mein Hund besser geht, ich bin überzeugt worden und würde nur noch so verfahren, wenn es mein Tier verträgt – aber ich kenne „Umsteller“ – die überhaupt keine Veränderung erlebt haben, sowie ich Hunde kannte/kenne die immer gebarft wurden und dennoch krank wurden und/oder sehr früh starben. Ich finde einfach, daß ich nicht das Recht habe – nur noch meine Ernährung – als „die Ernährung überhaupt“ anzusehen! Und ich glaube, daß es durchaus auch gutes Trocken oder Nassfutter gibt. Hinzu halte ich „Barfen“ auch für eine Modeerscheinung, denn früher wurden Tiere ausschließlich von Tischresten ernährt, was auch mal zig-Jahre als „gut und gesund“ bewertet wurde und heute „ach so schlimm sein soll“….Ob Barfen das ist, was zivilisierte Hund brauchen, ist für mich abzuwarten! Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich aber wieder nur sagen, ich handle nach bestem Wissen und Gewissen und somit werde ich mich auch nicht in zig- Jahren „schuldig“ sprechen, wenn es mal „negativ“ ausfällt….so wie ich es auch mit meinem früherem Futter nicht tue! Denn es war zu diesem Zeitpunkt für mich einfach „das Futter“.
    Ich gebe Dir in soweit Recht, daß ich finde, daß Tiere das zu fressen bekommen sollten, was sie „artgerecht“ essen – somit keine Kühe Fleischreste und/oder Hühner – Fischmehl….Ich finde es auch anmaßend ein Hund vegetarisch zu ernähren….aber was spricht dagegen, wenn daß Hundefutter viel stärker kontrolliert werden würde und nur das rein kommt, was rein zu kommen hat – nämlich gute Produkte und typische Hunde/Katzen fressen…??? Dieses ist aber ein politisches Problem und auch eins von der Gesellschaft! Denn ich kenne zig- Leute die sich beschweren, daß Hundefutter so teuer ist und „billig Produkte“ nehmen. Hinzu ist es meines Erachtens mit unsere Ernährung nicht viel anders! Denn wenn ich ein gefrorenes ganze Hähnchen für 2,99 bekomme, kann ich ganz gewiss mir sicher sein, daß es billig ernährt wurde! So wie es nicht anders mit den Eiern ist und all den anderen Produkten, wie Dosen und Tiefkühlkost…. Was die Gesellschaft „verlangt“ bzw. kauft, wird uns Mensch geboten! Und auch wenn ich barfe, kann ich mir nicht 100% sicher sein, daß das Fleisch nicht irgendwie „verunreinigt“ bzw. „haltbarere“, „konsenviert“ „gestreckt“…u.s.w….. bzw. gesund ist…. Das werde ich erst noch erfahren….. oder hoffentlich nicht! Aber um die 180% Gewährleistung zu haben, daß ich mein Hund gesund und gut ernähre, müsste ich selber Tiere züchten, schlachten und verfüttern….nur dann kann ich mir „sicher“ sein….( und bitte all das was die Schlachttiere brauchen auch selber anbauen….. )
    Ja, Fakt ist, der Hund stammt vom Wolf ab – habe ich nie bestritten -, so wie wir von den Affen – und dennoch möchte ich mich nicht dahin zurück versetzen und so leben und mich ernähren wie sie….
    Natürlich sehe ich es nicht als „reinreden“ an, ich persönlich rate auch zu barfen, weil ich positive Erfahrung habe aber ich weigere mich zu behaupten, daß nur „das“ gut und richtig ist.
    Aber mal eine andere Frage: Verfütterst Du auch Haut mit komplettes Fell dran und Pankreas deinem Hund????

    Ich grüße und sage *macht mir schon spaß zu diskutieren – wenn wir auch nicht die gleiche Meinung vertreten* lach*

    wünsche Euch ein supi Wochenende ;o)

    #20588

    Ich gebe Hope ein- bis zweimal in der Woche ein Rehbein (den unteren Teil mit Fell und Huf). Den frisst sie komplett und mit Leidenschaft. Und ich beobachte, dass das offensichtlich sehr gut für die Zahnpflege ist. Übrigens: Knochen, die schlecht verdaut werden, werden gar nicht gefressen. So bleibt vom Rehbein immer etwas Knochen übrig.

    Bauchspeicheldrüse habe ich bewusst noch nicht verfüttert. Wie kommst Du darauf? Gibt es da eine Idee?

    Hope bekommt sehr viel Wild, Brust mit Fleisch, Beine, oder gemischte Knochen mit Fleisch. Das Rind bekomme ich u.a. gewolft in praktischen Würsten, die ich portioniere. Alles übrigens tiefgefroren. Gut sind auch Kehlköpfe (Fleisch, Knorpel!). Und seit neuestem gibt es Hühnerklein mit Haut und Knorpeln, und auch reine Hühnerhaut (hoher Eiweißgehalt). Das schönste Fleisch ist Herz, reinstes Muskelfleisch. Das gibt es dann ab und an mal vom Pferd, je nach Beschaffungsmöglichkeiten.

    Dazu gebe ich Gemüseflocken. Oder eben Gemüse, Nudeln, Kartoffeln usw., was auch bei uns so anfällt. Nachtschattengewächse sollen ja tabu sein, aber Hope frisst gern Tomaten, und die kriegt sie dann auch ein- bis zweimal in der Woche. Und immer auch mal eine Knoblauchzehe, Kürbiskerne und so etwas. Und in jedem Fall einen kleinen Schluck Öl.

    Alles wenig kompliziert. Wenn ich mal vergesse, Futter aus der Truhe rauszulegen, dann kommt es in die Mikrowelle, quasi wie gekocht – oder gebrüht 🙂

    Ein Barf-Buch habe ich nicht, ich lese mich immer so durchs Internet durch. Daher kann ich mit getreidefreien Rezepten wenig dienen.

    Ciaoi, Dirk

    #20593
    Anonym
    Inaktiv

    ….Dirk und alle anderen….die nur lesen *lach* *ick würd mir ja soooo froin, wenn auch andere mal schreiben* *lach*

    Ich komme speziell auf Pankreas, weil ich niemanden kenne, der es auch verfüttert und mich wundere, warum so wenig auch darauf zugegriffen wird….*Hundi liebt es* Mit diesem „Haut-Fellen“ ist es nicht anders – allerdings kenne ich jetzt nun schon mal Dich *grinz* – Ich bevorzuge es allerdings ohne Knochen. Hund Pongo verträgt leider keine Knochen – er bekommt, Magen und Darmblutungen was sich dann im Kot und erbrechen wiederspiegelt *heul*…..Ich finde es wirklich sehr schade, denn ich weiß, er mag es auch – aber was soll ich machen, wenn ich weiß, daß es ihm anschließend sogar tagelang vom Magendarmtrakt schlecht geht.
    Sogar Knorpel ( Kehle/Schlund) muß ich 3 mal durch den Wolf jagen, damit er damit keine Schwierigkeiten hat
    Ja, Herz, Backe Schirrfleich, Bulleneier, Hühnerbrust/Keule ( ohne Knochen ), Pferdefleisch und Wild bekommt Hund Pongo am meisten – da versuche ich ihn es immer wieder auch mal „roh“ zu geben. Maulfleisch ist auch o.k. Schlund und Pansen, bekommt er 1-11/2 die Woche – aber dann weiß ich auch, daß ich was „erwarten“ kann ( mal mehr mal weniger ) und freue mich wie eine „Schneekönigin“ wenn es nicht „durchschlägt“. Mischen tue ich es auch mit Gemüse, Nudeln, Reis und Kartoffeln….Kartoffeln nur alle 14 Tage 1mal, weil es auch nicht gut sein soll bei Gelenkserkrankungen. Aber auch Obst nehme ich – allerdings überwiegend ohne „Säuregehalt“ – da er das wiederum nicht vom Magen verträgt. ( reiner bzw. nur Apfel z.B. geht gar nicht ) Öle und Honig verwende ich auch und nebenbei viele, viele Kräuter und seine homöopatischen und zusätzliche Mittelchen…. für/ bzw. gegen all seine Erkrankungen – dafür gibt es aber überwiegend nix an chemische Tabletten, worauf ich echt stolz bin, nach nun 9 Jahre „Krankenpflege bei Hundi“ (Mit schon einem Jahr sollte Hund Pongo auf Herz, Schilddrüse und Pankreas Tab. eingestellt werden – heute sind seine Werte sogar besser als die ersten Jahre…. *ganz stolz guck* )

    Ja, mit dem auftauen habe ich auch keine „Probleme“ alles reine Gewohnheit falls ich es mal vergesse hab ich es zur Not – im Winter dann auf der Heizung ist in 2 Std aufgetaut- und im Sommer in der Mikrowelle….

    Hahhh *froi*, ich habe gerade ein Barf Buch zur Einsicht, was mir soweit ganz gut gefällt ;o))) DANKE CONNY und Frauchen ;o)))) hinzu gibt es nun ein Buch für „Kochen für 2 UND 4 Beiner – das werde ich mir nächste Woche mal anschauen gehen, finde ich nämlich noch interessanter, wenn ich Rezepte habe, was BEIDE essen können…. ;o) Klar, im Internet ist viel verbreitet, aber ich will natürlich nicht immer erst ins Netz um mal zu kochen ( gibt Tage/ Wochen da bin ich Netz-Faul *lol*) – hinzu geht es mir ja einfach nur mal darum zu schauen, ob es auch noch was anders gibt, als NUR meine „Richtlinien“. Deshalb finde ich auch ein Austausch von Barfer zu Barfer so enorm klasse, denn lernen, neue, andere (vieleicht sogar bessere )Sichtweisen/Tipps mag ich schon sehr gerne!

    So genug geschrieben *grinz* ……ich grüße und wünsche einen super schönen 2 Advent ;o)

    #21113
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo, letzter Beitrag ist zwar schon etwas länger her aber ich werde jetzt auch mal meinen “Senf” dazu geben 🙂
    Meine beiden werden seit 2 Jahren voll gebarft und ich würde nie wieder auf Fertigfutter zurückgreifen. Bin durch etliche Allergien meiner Ronja auf BARF gestossen und habe (nachdem ich mich etwas belesen hatte) von heute auf morgen umgestellt. Sie haben es von Anfang an gut vetragen, allerdings hab ich Glück, dass beide sehr verfressen sind und so gut wie alles nehmen was ich ihnen vorsetze 😉
    Ronjas Hautprobleme die sie allergisch bedingt hatte sind verschwunden, sie haben beide superweiches Fell bekommen, keinen Zahnstein und der Kotabsatz ist bedeutet geringer als noch zu Fertigfutterzeiten.
    Am Anfang hatte ich schon etwas bedenken da ich dachte, dass es bedeutend mehr Zeitaufwand und höhere Kosten bedeuten würde aber wie hier schon geschrieben wurde, sind die TA Besuche viel weniger geworden
    und soviel mehr kostet Fleisch auch nicht als Trofu…
    Vielleicht finden sich hier ja noch mehr “Barfer” zum Gedankenaustausch…würde mich freuen!
    Liebe Grüsse alex

    #21159
    Gabi Winter
    Mitglied

    Hallo zusammen,
    kennt jemand zufällig einen ” Futterfleisch” Schlachter in Hamburg???
    Habe Cosma nun umgestellt, allerdings kommt Lieferservice nicht in Frage da wir so selten daheim sind….
    Momentan kaufen wir beim Türken, aber da ist das Angebot schmal und teuer…
    Ich weiss von München das es dort auf dem Schlachthofgelände einen Futterfleischschlachter gibt, habe den hier in Hamburg aber noch nicht finden können..
    Bin über jeden Hinweis dankbar
    Jessy mit Cosma

    #21317

    Ich weiß ja nicht, wo ihr wohnt, aber in Niendorf Nord gibt es den Cabido Futtershop, der auch Frischfleisch anbietet. Steht so auch im Internet http://www.cabido.de

    Ich hab noch mal eine Frage. Ronja hat leider jetzt arge Probleme mit ihren Nieren, so dass sie nur noch eiweiß- und phosphorreduzierte Nahrung fressen darf. Sie lehnt aber bisher jedes Diätfutter ab, es sei denn, ich mische mit normalem Hundefutter. Bleibt mir z.Zt. auch nichts anderes übrig, da sie schon 5 kg abgenommen hat. Ich würde gerne das Barfen ausprobieren, kenne mich aber überhaupt nicht aus und bräuchte einen Rat, ob das für nierenkranke Hunde machbar ist und evtl. noch so den einen oder anderen Tip.
    Bin für jede Hilfe dankbar.
    Susanne und eine hungrige Ronja

    #21356
    Anonym
    Inaktiv

    Barfen ist [B]gerade [/B]für einen kranken Hund gut, da du selber auf die Zusammenstellung achten kannst.
    Hab an anderer Stelle schon darauf verweisen, weiß aber nicht, wo du zuerst reinguckst. Schau mal ins [URL=http://www.gesundehunde.com/forum]GesundeHunde-Forum[/URL], da sind viele, die dir weiterhelfen können.

    #23335
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Hundefreunde mal eine frage,wenn die Hunde,zuviel gegessen haben(barf) ich habe ihnen Rindfleisch(roh) mit Hüttenkäse Rapsöl Meeresalz und 8Kräuter gegeben.
    Ich habe ihnen auch nicht viel dafon zum Essen gegeben,(400g 2 Hunde) die kleine(150gca.) hatt einen Richtigen dicken Bauch.“`Vollgefressen“ Ich Füttere sie damit abwechlungsreich und seit ca. 8 Wochen(barf) kann es sein.das wenn es ein bisschen,zu kalt wahr das Fleisch? Sie tat mir leid,zeigte aber keinerlei Beschwerden. Sie sah aus,als würde sie gleich,rollen ;)Würde mich auch Interessieren,ob es schädlich ist wenn der Bauch so dick ist.

    #23339
    Anonym
    Inaktiv

    manchen hunden sieht man eben sofort an wenn sie gefressen haben.wenn ich früh aufstehe bin ich richtig gut gebaut und schlank.dann bekomme ich mein futter und dann habe ich auch einen dicken bauch.vielleicht ist das so weil bei der fütterung mit trockenfutter das wasser erst später gesoffen wird.da bekommt der hund ja auch weniger.logisch das er dann nicht gleich so dick aussieht.ich nehme dann meinen dicken bauch wieder mit ins bett und schlafe weiter bis meine gassitante kommt.ich bekomme meist früh um 4:30 futter weil frauchen dann arbeiten geht.die schüssel lassen wir aber schon abends nur in der küche stehen damit das futter dann raumtemperatur hat.

    #25245
    Anonym
    Inaktiv

    was nehmt ihr eigentlich an RFK??

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