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  • #14221
    Anonym
    Inaktiv

    Hey Leute,
    Leroy ist erst seit kurzem bei uns und auch erst 5 Monate alt, das erklärt sicherlich dass er draußen noch nicht völlig gelassen voran kommt. Aber ich kann ihn irgendwie gar nicht auf mich fixieren. Nichts wirkt, keine Leckerlies, kein Zurufen, kein garnichts.
    Wenn er anfängt stark zu ziehen, bleibe ich einfach stehen – das hat immerhin schon gut gewirkt, er schaut sich dann um zu mir und wartet, bis ich neben ihn komme um weiter zu gehen. (Zieht jetzt nur noch selten)
    Wenn uns jemand entgegenkommt, zieht er sich einfach ganz zurück und will abhauen – da schaff ich es gar nicht, ihn abzulenken – was tun?

    #43504
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Leroy,

    unsere Erziehungs-Expertin Bettina Baumgart hat bereits viele ähnliche Fragen benatwortet. Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei?

    Schau doch einfach mal rein: [URL=http://www.stadthunde.com/magazin/sprechstunde/sprechstunde-bettina-baumgart/hunde-im-freien.html]Hunde im Freien[/URL] – vielleicht sind dort Tipps, die auch euch weiterhelfen.

    LG
    Gina mit Ruby

    #47010
    Anonym
    Inaktiv

    [quote][quote_head]Zitat von Leroy vom 01.12.2009 13:44[/quote_head]Wenn er anfängt stark zu ziehen, bleibe ich einfach stehen – [/quote]
    Das machst du schon ganz richtig so, du kannst es auch mal damit versuchen, in die entgegengesetzte Richtung zu laufen.

    [quote][quote_head]Zitat von Leroy vom 01.12.2009 13:44[/quote_head]er schaut sich dann um zu mir [/quote]
    Dafür bekommt er doch hoffentlich eine Belohnung, oder?

    [quote][quote_head]Zitat von Leroy vom 01.12.2009 13:44[/quote_head]und wartet, bis ich neben ihn komme um weiter zu gehen. [/quote]
    Nix da warten bis DU zu ihm gehst. Du solltest warten (oder eben die Richtung wechseln) bis er zu dir kommt bzw. hinter dir herläuft. Wenn du zu ihm kommst, lernt er damit nur, dass er quasi nur mit dem Finger zu schnippen braucht und du nach seiner Pfeife tanzt 😉

    [quote][quote_head]Zitat von Leroy vom 01.12.2009 13:44[/quote_head]
    Wenn uns jemand entgegenkommt, zieht er sich einfach ganz zurück und will abhauen – da schaff ich es gar nicht, ihn abzulenken – was tun?[/quote]
    Ablenken solltest du ihn auch nicht unbedingt, sondern einfach bestimmt deinen Weg fortsetzen. Er muss lernen, dass du bestimmst wo es langgeht und dass er keine Angst haben braucht, denn du gibst ihm die nötige Sicherheit, die er braucht. Du solltest allerdings immer zwischen Leroy und dem fremden Passanten laufen, so dass du ihn quasi abschirmst und Leroy nicht das Gefühl hat, der Gefahr schutzlos ausgeliefert zu sein.

    Sag mal ist er denn von Anfang an so ängstlich? Also seit du ihn hast oder kam das nach und nach?

    #47012
    Anonym
    Inaktiv

    Pogo hat eigentlich scho alles gesagt. Aber sag mal war Leroy schon von Beginn an so ängstlich? Seit wann habt ihr ihn? Wo habt ihr ihn her?

    #47019
    Anonym
    Inaktiv

    Er war wohl schon immer so ängstlich, bei uns ist er jetzt auch erst seit ein paar Tagen. Ich hatte jetzt auch eher das Gefühl, dass es sich das mit der Angst gaaaanz langsam bessert und zum Glück nicht verschlimmert.
    Dass mit dem einfach weitergehen mache ich auch, versuche ihn auch bewusst nicht in seiner Angst oder Abneigung zu belohnen oder irgendeine Art von Aufmerksamkeit zu schenken – aber das sieht immer so qualvoll aus, wenn ich so nen Schisser hinter mir her ziehe… 🙁
    Er war der schmächtigste aus seinem Wurf und wurde von seinen Geschwistern wohl ziemlich gemobbt, seitdem hat er wohl auch nicht weiter Kontakt zu anderne Hunden gehabt. Wir wollen nächstes WE mit ihm mal zur Welpenstunde… hoffe das klappt mit dem Schisserchen und er entdeckt die Freude am Spielen mit anderen Huden.

    #47080
    Anonym
    Inaktiv

    Versprich dir nicht zuviel von der Welpenstunde. Es gibt durchaus Hunde, die nie auf den Geschmack kommen, was das Spielen mit anderen Hunden angeht. Ich habe bei Pogo auch jahrelang drauf gewartet, dass er vielleicht doch noch Lust darauf bekommt, aber vergebens.
    Was ist denn das für eine Welpenstunde, also wie soll die ablaufen? Wenn dein Hund sowieso schon sehr ängstlich und unsicher ist, kann es nämlich sein, dass sich dieses “viele Welpen auf einem Haufen werden sich selbst überlassen” eher kontraproduktiv auswirkt. Er fühlt sich dann erst Recht schutzlos ausgeliefert. Vielleicht solltest du im Vorfeld beim Organisator nachfragen, ob er speziell für ängstliche Junghunde Trainingseinheiten anbietet, in dem gezielt an Leroys Problem gearbeitet werden kann.

    #47093
    Anonym
    Inaktiv

    Also die Tips meiner Vorredner waren alle schon recht gut. Aber du schreibst du hast ihn erst seit ein paar Tagen. Gib ihm einfach zeit sich an dich und die neue Umgebung zu gewöhnen. Wenn er eh schon von ängstlicher unsicherer Natur ist, stell dir mal vor, auf einmal raus von zu Hause, weg ist die bekannte Umgebung, die er bisher hatte. Neue Leute um ihn herum, er weiß doch nach wenigen Tagen noch gar nicht was ihm da geschieht. Gib ihm die Zeit sich an euch zu gewöhnen. Er muss erst noch lernen, dass er in deinem beisein keine Angst haben braucht.
    Ich würde ja sagen, wenn ein anderer Hund kommt und er wegrennen möchte, dann sorge dafür, dass zum Anfang niemals der andere Hund einfach auf euch zukommt. Bleibe stehen und sage dem anderen Hundebesitzer er soll bitte dafür sorgen, dass der andere Hund gesittet mit gutem Abstand an euch vorbei geht. Achte aber darauf, dass du in dem Moment locker und gelassen mit dem anderen Hundebesitzer sprichst. Bleib vielleicht kurz stehen und unterhaltet euch. Lass zu, wenn sich dein Hund hinter dir versteckt, genau das soll er tun, sich hinter dir sicher fühlen. Irgendwann wird er vieleicht hinter deinen Beinen vorlunschen und von Zeit zu Zeit auch mal einen Schritt hinter deinen Beinen vor wagen. Ist schwierig zu erklären.Aber vom Prinzip ist es auch nicht falsch anfangs einfach stehen zu bleiben, während sich dein Hund hinter dir verstecken darf und sobald der andere Hund vorbei ist wie normal weitergehen. Irgendwann braucht ihr dann nicht mehr stehenbleiben, sondern könnt einfach weiterlaufen.
    Was ich allerdings sehr sehr wichtig finde, gerade jetzt am Anfang dafür zu sorgen, dass kein Hund unkontrolliert in seine Nähe kommt. Du merkst dein Hund hat Angst davor, dann gib ihm am Anfang die Zeit sich an das Neue zu gwöhnen. Du hast ihn schließlich erst ein paar Tage. Wenn er dann selbstsicherer wird, wird er dir schon zeigen, wenn er Hundekontakt sucht.
    Vielleicht gibt es einen ganz lieben Hund und Herrchen mit denen du anfangs gemeinsam ein Stück laufen kannst. Hunde brauchen auch ein bisschen Zeit um sich aneinander zu gewöhnen. Ich persönlich halte zB nichts von diesen Hundeverabredungen wo 20 Hunde einfach aufeinander losgelassen werden, jedes Mal ist die Zusammensetzung anders. Das ist kein Rudel mit festgelegter Rangordnung. Meist wird einer von allen gemobbd und sie sind permanent damit beschäftigt irgendwelche Rangordnungen untereinander auszumachen (vor allem die Rüden untereinander) Das hat absolut gar nichts mit ausgelassenem Spiel zu tun. Klar kann man so seinen Hund auspowern, aber brauchen tut das dein Hund definitiv nicht. Viel besser sind dann schon einzelne Hundebegegnungen.
    Und so ist auch wie Pogo schon richtig erwähnt hat, diese Welpenspielstunde als sehr kritisch zu betrachten. Oft ist es leider so, es gehen alle Hunde auf eine große Wiese (eingezäunt) und dann werden alle aufeinander losgelassen. Ja, was macht deiner dann in so einem Moment?! Wo soll er hin? Wo findet er den nötigen Schutz den er noch braucht, wenn ein anderer Welpe unvoreingenommen auf ihn zugerannt kommt?!
    Da musst du ganz sehr aufpassen, leider werden solche senibelchen wie deiner dann gern von der ganzen Gruppe gemobbd. Also sprich doch bitte wirklich mal mit der Hundeschule ob ihr beim Einzeltraining, oder in einer sehr kleinen Gruppe konkret an dieser Sache arbeiten könnt.

    #47104
    Anonym
    Inaktiv

    Übrigens nur mal der Hinweis, leroy ist kein Welpe mehr und hat auch in einer Welpenspielstunde mit den ganz Lütten nichts verloren.

    Viele Hundeschulen bieten Junghundekurse an. Ich persönlich halte aber das auseinanderklamüsern nach Altersgruppen für Schwachsinn. Sicher spielen Welpen gerne miteinander aber zum Spielen braucht es da keine große Gruppe. Ich find es für meinen Hund eher wichtig, dass er lernt mit allen Rassen und auch Altersgruppen klarzukommen. Er rennt und spielt und ganz nebenbei lernt er von den Großen auch wie weit er gehen darf.

    Aber vielleicht hast du ja Glück dein eh schon ängstlicher Hund darf in die Welpensüielstunde und kriegt dort nicht noch mehr Angst.

    LG Anja

    #47139
    Anonym
    Inaktiv

    Danke für die Denkanstöße.
    ich habe bei ner Bekannten mal nachgefragt, die eine Hundeschule hat, sie meinte auch, dass wir zur welpenstunde vorbei kommen sollen, auch wenn er vom Alter her gerade schon zu den junghunden könnte. es sind wohl auch nur kleine Gruppen, die sich treffen und es ist nicht nur “spielen lassen” angesagt. naja… mal sehen, wir werden das einmal ausprobieren…

    #47266
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Leroy,

    noch ein kleiner Denkanstoß: [URL=http://www.stadthunde.com/magazin/produkte/buecher-und-dvds/angst-bei-hunden.html]Angst bei Hunden[/URL] – ein gutes Buch zur Basisinformation über Angst bei Hunden. Ansonsten – ich kann es nicht oft genug weiterempfehlen: 😉 “Das andere Ende der Leine” von Patricia B. McConnell. Das gibt so tolle – da sind sie wieder – Denkanstöße, mal alles etwas mehr aus Hundesicht zu betrachten. Aber Vorsicht: Uns Menschen werden quasi gandenlos unsere Mankos vor Augen geführt…

    Weiterhin viel Erfolg mit deinem Hundi,
    Gina mit Ruby

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