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    • #15695
      Anonym
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      Hi, seit einiger Zeit entwickelt unser Tim (1Jahr) eine gewisse Dominanz uns gegenüber. Diese drückt er aus, indem er uns am Bein hängt und sexuelle Handlungen daran ausüben möchte. Wir wissen , das er mitten in der Pupertät steckt, glauben aber nicht, das er uns als Übungsobjekt ansieht. Bekannte haben uns mal erzählt, das Hunde damit auch Ihre Stellung im Rudel behaupten möchten.
      Hat jemand einen Tipp, wie wir ihm das abgewöhnen können??? Es wird langsam doch lästig. ?(

    • #23526
      Anonym
      Inaktiv

      Kann sein das Tim austestet wie weit er gehen kann… Tobi hatte es mit 6 Monaten mal versucht. Wir haben es unterbunden mit einem “Nein/Aus” und die Handlung unterbrochen in dem wir ihn weg gezogen haben. Hat bei ihm funktioniert, allerdings weiß ich nicht ob es da besser Ratschläge gibt….
      Mit sexuellen Handlungen wird es aber nichts zu tun haben.

    • #23528
      Anonym
      Inaktiv

      Mit “Nein / Aus” haben wir es auch schon probiert. Im Moment würde Tim sich glaub ich mit ” Ich heiße Tim Aus” vorstellen. Aber er versucht es immer wieder. Wir sind mit unserm Latain am Ende.

    • #23529
      Anonym
      Inaktiv

      Ihr solltet Euch Gedanken darüber machen, ob Ihr einen (guten)Hundetrainer zu Rate zieht. Man kann sich kein pauschales Urteil darüber erlauben, ob es sich wirklich um Dominanz oder aber um Hypersexualität handelt. Da muss man den Hund etwas genauer begutachten. Genauso, wie sein Leben innerhalb der Familie. Kennt er seine Grenzen und Regeln…usw.
      LG Nathalie

    • #23532
      Anonym
      Inaktiv

      Er kennt seine Regeln ganz genau, aber er will nicht. Tim hat seit seiner Geburt einen sehr starken Eigenwillen, es war schwer ihm Grenzen und Regeln beizubringen, aber er hat es begriffen.Aber manchmal versucht er seinen Kopf durchzusetzen und seit Neuesten versucht er es auf diese Art . Ich glaube nicht, das er Hypersexual ist. Er hat zum Beispiel eine Freundin, mit der wir uns regelmäßig treffen und da passiert überhaupt nichts, die spielen und toben nur.

    • #23539
      Anonym
      Inaktiv

      Also spontan fällt mir jetzt nur ein das wenn mein Hund sowas machen würde und das “NEIN/AUS” nichts bringt ich ihn runterziehen und unterwerfen würde und dazu sagen würde “Pfui ist das”.Vielleicht hilft bei ihm der Wasserstrahl.Hat damals zu mindest bei einem Rüden gewirkt der versucht hat mein Kind zu besteigen und wurde mir damals auch von einer erfahrenen Hundetrainerin geraten.Wasserpistole oder Sprühflasche auf Strahl stellen,erst mit “NEIN/AUS” versuchen wenn das nicht hilft Wasserstrahl.

    • #23542
      Anonym
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      das ist doch mal eine super idee!ich habe das einmal bei frauchen probiert und wollte sie besteigen.da war ich noch fast ein baby und fand mich sofort umgedreht auf dem fußboden wieder.nie wieder habe ich das gemacht!ich denke einem so dominanten hund hilft es auch seine grenzen genau zu kennen, wenn er nicht mit ins bett und aufs sofa darf.

    • #23543
      Anonym
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      Super, das werd ich mal versuchen, mal sehen ob das was bringt. Normalerweise bin ich ja ein wenig abgeneigt, Gewalt anzuwenden, aber vielleicht klappt das ja. Wasser schadet ja auch nicht. Danke schon mal für Eure Tipps, ich werd Euch auf den Laufenden halten, ob es geklappt hat.

    • #23545
      Anonym
      Inaktiv

      Das Nehmen und auf den Rücken drehen soll ja nicht weh tun. Wurde mir auch als Tipp für Ernstfälle gegeben. Hauptsache man packt nicht im Nacken und schüttelt. Hab ich leider aber auch schon gesehen.

    • #23550
      Anonym
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      Sowas sehe ich auch immer wieder, würd ich nie machen. In unserer Nachtbarschaft leben auch solche Experten.Lange sehen wir uns das nicht mehr an und schalten den Tierschutz ein. Dann sollte man sich kein Tier anschaffen, wenn man glaubt es nur mit Gewalt erziehen zu können. Wir haben das gestern mal mit auf den Rücken drehen versucht, unser Kleiner war ziemlich geschockt und wollte dann sofort kuscheln. Da ist Frauchen natürlich wieder schwach geworden, aber ich arbeite an mir.

    • #23552
      Anonym
      Inaktiv

      Genau darauf kommt es in der Hundeerziehung an: Situationsbezogenes und unmittelbares Handeln. Hunde handeln mit ihren Artgenossen genauso. Es wird gemaßregelt und anschließend ist alles wieder ok, sofern der Kollege es verstanden hat.
      LG Nathalie und Athena

    • #23553
      Anonym
      Inaktiv

      Ich denke, das ist nicht schlimm wenn er beim ersten mal geschockt ist. Ich denke dass es für ihn ein kleines “Hallo, wach!” war. Tobi war ca. 6 Monate alt, als ich ihn das erste mal auf den Rücken gedreht hatte. Tobi war zu dem Zeitpunkt richtig schön die Grenzen am austesten. Er war auch mehr als überrascht gewesen, aber danach schien bei uns beiden irgendwie erstmal einiges geklärt gewesen zu sein. Aber nicht das er Angst vor mir dann hatte, eher mir viel bereitwilliger gefolgt.
      Mir hatte auch damals jemand Typ “Meine Eltern hatten einen Hund, darum weiß ich wie das alles funktioniert!” das Schütteln als Tipp gegeben. Zum Glück fand ich, dass das gewalttätig aussieht. Und was das auch für einen Bruch in der Mensch-Hund-Beziehung bedeutet, habe ich dann später gelesen. Todschütteln simulieren als Erziehungsmaßnahme ist so als würde man als Eltern dem Kind eine Pistole auf die Brust setzten, wenn es nicht die Hausaufgaben macht.

    • #23556
      Anonym
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      Ja, einmal kurz auf den Rücken drehen kann durchaus eine gewaltige Wirkung erzielen. Allerdings sollte man das wirklich nur in Ausnahmefällen machen.
      @Tim: ich muss sagen, du scheinst mir kein rechter Banause gewesen zu sein. Ich kenne da Kandidaten die wehren sich mit Händen und Füßen gegen das “auf den Rücken drehen” und beißen nach der Hand. Ich war damals in der Welpenschule und wir hatten eine wirklich liebe Trainerin. Allerdings gab es da eine verdammt dominante und dickköpfige Eurasierin (damals gerade mal 3 Monate alt) und die biss der Trainerin mit ihren spitzen Zähnchen die Hände blutig bis sie dann nach etwa 3 oder gar mehr Minuten endlich doch mal Ruhe gab und still auf dem Rücken liegen blieb. Das fand ich schon ziemlich krass und wenn es schon soweit ist, dann ist da wirklich vorher schon grundlegend was schief gelaufen.
      Pogo hab ich Anfangs auch ab und an mal auf den Rücken gedreht, aber er war dabei immer recht schnell ruhig. Es hat wirklich viel bewirkt (musste es seit Jahren nicht mehr machen) wobei ich dennoch denke, dass es auch ohne diese Maßnahme klappen sollte, wenn man sich bei der Erziehung nur richtig dahinter klemmt.

      Was das “Besteigen” von Personen angeht so denke ich, dass ein permanentes Unterbinden bzw. wegstoßen mit gleichzeitigem Aus/Pfui eigentlich reichen sollte. Die Variante mit dem Wasserstrahl ist eine gute Unterstützung dabei. Erfreut sich bei mir in bestimmten Situationen immer noch großer Beliebtheit 😉

    • #23560
      Anonym
      Inaktiv

      Die Massregelung durch das ruckartige umdrehen des Hundes auf den Rücken sollte nur in absoluten Notsituationen und wenn jegliche Stimmen- oder Handzeichenkommandos nicht mehr fruchten eingesetzt werden.Man kann nicht pauschal sagen nach dem 20 oder 50 mal sagen “PFUI IST DAS” sollte man das tun.Es ist wirklich Situationsbedingt,was tut der Hund das so eine Erziehungstat nötig ist und wie lange versucht man schon ihm es anders beizubringen.Natürlich sollte der Rückenwurf nicht so ausgeübt werden das man dem Hund fast das Kreuz bricht und ihn auch nicht ewig am Boden fixieren,ausserdem sollte so eine Massnahme nicht selbstverständlich werden und quasi als “einfachere” Lösung angesehen werden.Im Endeffekt ist das ein Zeichen für den Hund,nun platzt meinem Rudelführer der Kragen und zeigt mir wer an oberer Stelle ist.Rangordnung klar machen und das ebend nur wenn nichts anderes mehr geht.Sollte es einem vorkommen das man nur noch mit dieser Massnahme bei dem Hund weiter kommt,bitte sofort und schnellstens Hund und Halter zu einem Hundetrainer der sich auf Spezialfelle sowie Spezialfälle spezialisiert hat und daran arbeiten das Hund und Halter sich besser verstehen und die Rangordnung klar machen.

    • #23568
      Anonym
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      also ich bin auch nicht für gewalt.aber würde der rudelchef zum hundetrainer gehen?!wohl eher nicht.meine meinung ist wenn der hund das erste mal so was macht, sollte SOFORT und direkt klargestellt werden das es das nicht gibt.ewiges tauziehen und “verbieten” mit “du sollst doch nicht! und nein lass das” ist doch blödsinn.ist ein hund ein paar mal damit durchgekommen wird es doch nur immer schwerer.und der rudelchef lässt sich auch nicht erst besteigen und sagt nett das er das nicht möchte.da kommt eine klare ansage und dann sind die fronten klar.warum es also unseren hunden schwerer machen als nötig?

    • #23569
      Anonym
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      Dieses Umwerfen ist zumindestens bei den hundischen “Vorfahren” eine “Erziehungsmethode” nach dem Schnauzengriff. Und anscheinend hinterlässt es auch bei Hunden so seinen Eindruck. Hab aber auch schon die Meinung gehört, das man als Mensch nicht diese Methoden anwenden soll, weil man ist ja schließlich kein Hund und das bleibt ja schließlich auch nicht dem eigenen Hund unbemerkt. Aber ich muss Luna recht geben, immer nur “verbieten” bringt manchmal einfach nichts… Schlagen, etc. ist ein absolutes “no go!” und geht eher nach hinten los. Also denke ich ein gezieltes einmal umwerfen in der richtigen Situation ist das beste. Zu oft wird bestimmt aber auch nach hinten los gehen. Beeindruckt sollte der Hund schließlich noch davon sein.

    • #23570
      Anonym
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      Hallo ihr Lieben!

      Ihn auf den Boden zu “werfen” und um zu drehen ist ja wohl nicht wirklich Gewalt. Joker hat das auch nur ein einziges Mal gemacht. Habe das gleiche wie meine Vorschreiber gemacht und ihm ein nein hin geknurrt (so zu sagen ;))! Du sollst ihm ja auch nicht weh tun, nur zeigen das er dir unterlegen ist. Und ich denke das kann man auch körperlich und ohne das der Hund dabei Schmerzen hat. Überleg mal wie Hunde untereinander das ausmachen.
      Finde das mit dem Nacken packen und schütteln auch zum kot… X(! Möchte das gerne auch mal mit den Leuten machen, die sowas bei ihren Hunden machen. Das ist einfach nur ätzend und der Hund unterbricht damit überhaupt nix, im Gegenteil.
      Aber denke wenn dein Hund so dominant ist, bleibt dir wohl nix anderes übrig als ihm auch mal mit Körpereinsatz deine Überlegenheit klar zu machen. Kannst ja auch mal eine Schütteldose ausprobieren. Ich hab mir jetzt eine gebastelt und bin total erfreut darüber, wie das laute Geräusch mein Süssen bei seinen Frechheiten beeindruckt =)! Er hört sofort auf mit dem Unfug, den er grad macht und geht auf seinen Platz! Toll so kann man einer Frauenstimme super Nachdruck verleihen!

      Liebe Grüße

    • #23571
      Anonym
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      😀 Danke für Eure super Tipps, seit dem ersten mal Rückendrehen hat er es bis jetzt noch nicht wieder versucht, bin beeindruckt. Das hat ihn wohl doch sehr geschockt, bis jetzt hat er sowas ja noch nicht bei uns erlebt, das er unterworfen wird.Das mit der Klapperdose hatten wir auch schon probiert, hat ihn nicht sehr beeindruckt, er guckte uns dann an, als wolle er fragen: ” Was war das denn ?, Netter Versuch.” Mal sehen, ob er es auch längerfristig kappiert hat.

    • #24165
      Anonym
      Inaktiv

      [COLOR=purple][SIZE=12][FONT=comic sans ms]Dominanz schön und gut. Ich glaube dass diese bescheuerte Theorie echt überschätzt wird. Und dann auch noch Schnauzengriff und auf den Rücken schmeissen und was weiß ich nicht alles, davon halte ich persönlich gar nichts. Ich weiß, dass so gut wie alle Trainer und Hundebesitzer mit dieser Theorie arbeiten, aber ich hab gelernt, dass das aufreiten allgemein nichts mit Dominanz zu tun hat, sondern mit Stress. Denn wer regelmäßig zu einer guten Hundeschule geht und Gruppen mitmacht, wird gesehen haben, dass nicht nur Rüden auf Hündinnen aufreiten sondern auch andersrum und auch mal von vorne und überhaupt total durcheinander. Sogar noch gar nicht Geschlechtsreife Welpen reiten auf. Wenn Hunde Stress haben dann bewirken sie durch das aufreiten, dass ein Hormon im Gehirn ausgelöst wird, dass sie wieder runterbringen soll. Wie das genau passiert, kann ich bei Interesse gerne nochmal erfragen. Mein Freundin ist nämlich Hundetrainerin die erfolgreich nicht mit der Dominanztheorie, sondern mit Hilfe von Tierkommunikation und der Lehre von Animal Learn, der sanfte Weg der Hundeerziehung von Clarissa v. Reinhardt (http://www.animal-learn.de/)[/FONT][/SIZE][/COLOR]

    • #24168
      Anonym
      Inaktiv

      @Murphy: Interessante Theorie, dazu würd ich gern mehr wissen. Allerdings gibt es mindestens eine Situation, in der ich nicht glaube, dass das Stressbewältigung ist. Es gibt immer wieder Hunde, die von fast jedem anderem Hund, dem sie begegnen, bestiegen werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass solch ein Hund bei all den Anderen gleichzeitig Stress auslöst, zumal diese Hunde meist recht geduldige oder aber halbwüchsige Rüden sind. Ok, bei den Halbwüchsigen könnte die Stresstheorie durchaus noch hinhauen aber bei den geduldigen, ausgeglichenen Rüden klingt das für mich eher absurd.

      Ich könnte jetzt aber auch wieder einen Bogen zur Dominanz spannen, wenn man die Situation betrachtet, dass halbwüchsige Rüden gern von älteren Hunden (Rüden wie auch Hündinnen) bestiegen werden. Denn so ein Halbwüchsiger kann ja locker auch Stress auslösen, der mit der Rangordnung zu tun hat und die älteren Tiere wollen ihren Rang in dem Moment klar machen. Dominanzgehabe in Stresssituationen erscheint mir durchaus logisch.

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