• Dieses Thema hat 19 Antworten und 9 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 12 Jahre von Anonym.
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  • #15695
    Anonym
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    Hi, seit einiger Zeit entwickelt unser Tim (1Jahr) eine gewisse Dominanz uns gegenüber. Diese drückt er aus, indem er uns am Bein hängt und sexuelle Handlungen daran ausüben möchte. Wir wissen , das er mitten in der Pupertät steckt, glauben aber nicht, das er uns als Übungsobjekt ansieht. Bekannte haben uns mal erzählt, das Hunde damit auch Ihre Stellung im Rudel behaupten möchten.
    Hat jemand einen Tipp, wie wir ihm das abgewöhnen können??? Es wird langsam doch lästig. ?(

    #23526
    Anonym
    Inaktiv

    Kann sein das Tim austestet wie weit er gehen kann… Tobi hatte es mit 6 Monaten mal versucht. Wir haben es unterbunden mit einem “Nein/Aus” und die Handlung unterbrochen in dem wir ihn weg gezogen haben. Hat bei ihm funktioniert, allerdings weiß ich nicht ob es da besser Ratschläge gibt….
    Mit sexuellen Handlungen wird es aber nichts zu tun haben.

    #23528
    Anonym
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    Mit “Nein / Aus” haben wir es auch schon probiert. Im Moment würde Tim sich glaub ich mit ” Ich heiße Tim Aus” vorstellen. Aber er versucht es immer wieder. Wir sind mit unserm Latain am Ende.

    #23529
    Anonym
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    Ihr solltet Euch Gedanken darüber machen, ob Ihr einen (guten)Hundetrainer zu Rate zieht. Man kann sich kein pauschales Urteil darüber erlauben, ob es sich wirklich um Dominanz oder aber um Hypersexualität handelt. Da muss man den Hund etwas genauer begutachten. Genauso, wie sein Leben innerhalb der Familie. Kennt er seine Grenzen und Regeln…usw.
    LG Nathalie

    #23532
    Anonym
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    Er kennt seine Regeln ganz genau, aber er will nicht. Tim hat seit seiner Geburt einen sehr starken Eigenwillen, es war schwer ihm Grenzen und Regeln beizubringen, aber er hat es begriffen.Aber manchmal versucht er seinen Kopf durchzusetzen und seit Neuesten versucht er es auf diese Art . Ich glaube nicht, das er Hypersexual ist. Er hat zum Beispiel eine Freundin, mit der wir uns regelmäßig treffen und da passiert überhaupt nichts, die spielen und toben nur.

    #23539
    Anonym
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    Also spontan fällt mir jetzt nur ein das wenn mein Hund sowas machen würde und das “NEIN/AUS” nichts bringt ich ihn runterziehen und unterwerfen würde und dazu sagen würde “Pfui ist das”.Vielleicht hilft bei ihm der Wasserstrahl.Hat damals zu mindest bei einem Rüden gewirkt der versucht hat mein Kind zu besteigen und wurde mir damals auch von einer erfahrenen Hundetrainerin geraten.Wasserpistole oder Sprühflasche auf Strahl stellen,erst mit “NEIN/AUS” versuchen wenn das nicht hilft Wasserstrahl.

    #23542
    Anonym
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    das ist doch mal eine super idee!ich habe das einmal bei frauchen probiert und wollte sie besteigen.da war ich noch fast ein baby und fand mich sofort umgedreht auf dem fußboden wieder.nie wieder habe ich das gemacht!ich denke einem so dominanten hund hilft es auch seine grenzen genau zu kennen, wenn er nicht mit ins bett und aufs sofa darf.

    #23543
    Anonym
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    Super, das werd ich mal versuchen, mal sehen ob das was bringt. Normalerweise bin ich ja ein wenig abgeneigt, Gewalt anzuwenden, aber vielleicht klappt das ja. Wasser schadet ja auch nicht. Danke schon mal für Eure Tipps, ich werd Euch auf den Laufenden halten, ob es geklappt hat.

    #23545
    Anonym
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    Das Nehmen und auf den Rücken drehen soll ja nicht weh tun. Wurde mir auch als Tipp für Ernstfälle gegeben. Hauptsache man packt nicht im Nacken und schüttelt. Hab ich leider aber auch schon gesehen.

    #23550
    Anonym
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    Sowas sehe ich auch immer wieder, würd ich nie machen. In unserer Nachtbarschaft leben auch solche Experten.Lange sehen wir uns das nicht mehr an und schalten den Tierschutz ein. Dann sollte man sich kein Tier anschaffen, wenn man glaubt es nur mit Gewalt erziehen zu können. Wir haben das gestern mal mit auf den Rücken drehen versucht, unser Kleiner war ziemlich geschockt und wollte dann sofort kuscheln. Da ist Frauchen natürlich wieder schwach geworden, aber ich arbeite an mir.

    #23552
    Anonym
    Inaktiv

    Genau darauf kommt es in der Hundeerziehung an: Situationsbezogenes und unmittelbares Handeln. Hunde handeln mit ihren Artgenossen genauso. Es wird gemaßregelt und anschließend ist alles wieder ok, sofern der Kollege es verstanden hat.
    LG Nathalie und Athena

    #23553
    Anonym
    Inaktiv

    Ich denke, das ist nicht schlimm wenn er beim ersten mal geschockt ist. Ich denke dass es für ihn ein kleines “Hallo, wach!” war. Tobi war ca. 6 Monate alt, als ich ihn das erste mal auf den Rücken gedreht hatte. Tobi war zu dem Zeitpunkt richtig schön die Grenzen am austesten. Er war auch mehr als überrascht gewesen, aber danach schien bei uns beiden irgendwie erstmal einiges geklärt gewesen zu sein. Aber nicht das er Angst vor mir dann hatte, eher mir viel bereitwilliger gefolgt.
    Mir hatte auch damals jemand Typ “Meine Eltern hatten einen Hund, darum weiß ich wie das alles funktioniert!” das Schütteln als Tipp gegeben. Zum Glück fand ich, dass das gewalttätig aussieht. Und was das auch für einen Bruch in der Mensch-Hund-Beziehung bedeutet, habe ich dann später gelesen. Todschütteln simulieren als Erziehungsmaßnahme ist so als würde man als Eltern dem Kind eine Pistole auf die Brust setzten, wenn es nicht die Hausaufgaben macht.

    #23556
    Anonym
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    Ja, einmal kurz auf den Rücken drehen kann durchaus eine gewaltige Wirkung erzielen. Allerdings sollte man das wirklich nur in Ausnahmefällen machen.
    @Tim: ich muss sagen, du scheinst mir kein rechter Banause gewesen zu sein. Ich kenne da Kandidaten die wehren sich mit Händen und Füßen gegen das “auf den Rücken drehen” und beißen nach der Hand. Ich war damals in der Welpenschule und wir hatten eine wirklich liebe Trainerin. Allerdings gab es da eine verdammt dominante und dickköpfige Eurasierin (damals gerade mal 3 Monate alt) und die biss der Trainerin mit ihren spitzen Zähnchen die Hände blutig bis sie dann nach etwa 3 oder gar mehr Minuten endlich doch mal Ruhe gab und still auf dem Rücken liegen blieb. Das fand ich schon ziemlich krass und wenn es schon soweit ist, dann ist da wirklich vorher schon grundlegend was schief gelaufen.
    Pogo hab ich Anfangs auch ab und an mal auf den Rücken gedreht, aber er war dabei immer recht schnell ruhig. Es hat wirklich viel bewirkt (musste es seit Jahren nicht mehr machen) wobei ich dennoch denke, dass es auch ohne diese Maßnahme klappen sollte, wenn man sich bei der Erziehung nur richtig dahinter klemmt.

    Was das “Besteigen” von Personen angeht so denke ich, dass ein permanentes Unterbinden bzw. wegstoßen mit gleichzeitigem Aus/Pfui eigentlich reichen sollte. Die Variante mit dem Wasserstrahl ist eine gute Unterstützung dabei. Erfreut sich bei mir in bestimmten Situationen immer noch großer Beliebtheit 😉

    #23560
    Anonym
    Inaktiv

    Die Massregelung durch das ruckartige umdrehen des Hundes auf den Rücken sollte nur in absoluten Notsituationen und wenn jegliche Stimmen- oder Handzeichenkommandos nicht mehr fruchten eingesetzt werden.Man kann nicht pauschal sagen nach dem 20 oder 50 mal sagen “PFUI IST DAS” sollte man das tun.Es ist wirklich Situationsbedingt,was tut der Hund das so eine Erziehungstat nötig ist und wie lange versucht man schon ihm es anders beizubringen.Natürlich sollte der Rückenwurf nicht so ausgeübt werden das man dem Hund fast das Kreuz bricht und ihn auch nicht ewig am Boden fixieren,ausserdem sollte so eine Massnahme nicht selbstverständlich werden und quasi als “einfachere” Lösung angesehen werden.Im Endeffekt ist das ein Zeichen für den Hund,nun platzt meinem Rudelführer der Kragen und zeigt mir wer an oberer Stelle ist.Rangordnung klar machen und das ebend nur wenn nichts anderes mehr geht.Sollte es einem vorkommen das man nur noch mit dieser Massnahme bei dem Hund weiter kommt,bitte sofort und schnellstens Hund und Halter zu einem Hundetrainer der sich auf Spezialfelle sowie Spezialfälle spezialisiert hat und daran arbeiten das Hund und Halter sich besser verstehen und die Rangordnung klar machen.

    #23568
    Anonym
    Inaktiv

    also ich bin auch nicht für gewalt.aber würde der rudelchef zum hundetrainer gehen?!wohl eher nicht.meine meinung ist wenn der hund das erste mal so was macht, sollte SOFORT und direkt klargestellt werden das es das nicht gibt.ewiges tauziehen und “verbieten” mit “du sollst doch nicht! und nein lass das” ist doch blödsinn.ist ein hund ein paar mal damit durchgekommen wird es doch nur immer schwerer.und der rudelchef lässt sich auch nicht erst besteigen und sagt nett das er das nicht möchte.da kommt eine klare ansage und dann sind die fronten klar.warum es also unseren hunden schwerer machen als nötig?

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