• Dieses Thema hat 16 Antworten und 9 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 10 Jahre, 1 Monat von Anonym.
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  • #14024
    Anonym
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    Kam gerade über den nachrichtenticker:

    Berlin (dpa) – Ursache für die jüngste Dioxinverseuchung von Tierfutter ist nach Behördenangaben die Verwendung nicht geeigneterMilchfettsäure bei der Herstellung.

    Ein Produzent in Schleswig-Holstein habe technische Mischfettsäure trotz gegenteiliger Kennzeichnung zur Futtermittelherstellung verwendet.

    Das sagte ein Sprecher des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit dem «Westfalen-Blatt». Durch die Kennzeichnung sei klar gewesen, dass die Ware nur für die technische Industrie, etwa zur Herstellung von Schmiermitteln, geeignet gewesen sei.

    Der Futtermittelhersteller Harles & Jentzsch in Schleswig-Holstein habe die von einem niederländischen Unternehmen gelieferte Fettsäure zur Herstellung von Futterfett verwendet, sagte der Behrödensprecher der Zeitung. 527 Tonnen davon seien dann an sieben Futtermittelbetriebe in Niedersachsen, drei Futtermittelhersteller in Nordrhein-Westfalen und jeweils einen Hersteller in Hamburg und Sachsen-Anhalt gegangen. Diese Hersteller hätten Höfe unter anderem in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Sachsen und Brandenburg beliefert, sagte der Behördensprecher der Zeitung.

    #72318
    Anonym
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    Spricht mal wieder einmal mehr für Barf …

    #72321
    Anonym
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    Ach Em/Vic, ………..*koppschüddel*…..woher kommt denn das “BARF-Fleisch” ?????
    Womit wurden betreffende “BARF-FLEISCH-Tiere wohl zuvor gemästet?????

    NIx ist zuverlässig!

    Und daß man demnächst gar für seine Haustiere zum Ökobauern Fleisch kauft, dies kann sich wohl auch keiner leisten.

    Da müssen schlichtweg HÄRTERE GESETZTE ran!

    #72323
    Anonym
    Inaktiv

    Und dann noch dieser Ausspruch: “es ist zu prüfen, ob die verseuchten Eier zu vernichten sind”!! Leute, was gibts da noch zu überprüfen??? Ich kann nur jedem Tierhalter raten das Buch “Katzen würden Mäuse kaufen” (Empfehlung von Pogo) zu lesen, es gibt nichts, was es nicht im Tierfutter gibt; ergo: kauft Euch ne Farm mit eigenem Land und Tieren, dann wisst Ihr, was Ihr esst und füttert! X( X( X(

    #72410
    Anonym
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    Schön wenn man dies liest:_________________________________________________________________

    Der Dioxin-Skandal hätte womöglich viel früher aufgedeckt werden können. Bereits am 25. November wurde bei einer Untersuchung von Futterfett ein erhöhter Dioxingehalt von 3600 Pikogramm (ein Billionstel Gramm) pro Kilogramm Fett festgestellt.
    Dies geht aus einem Bericht des Bundeslandwirtschaftsministeriums an den Agrarausschuss des Bundestags hervor. Der Bericht liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Trotz der erhöhten Werte wurden die Futterfette aber noch vier Wochen lang bis zum 23. Dezember 2010 ausgeliefert. Dadurch gelangten rund 3000 Tonnen Futterfette in das Tierfutter – zwischen 30 000 und 150 000 Tonnen Futter wurden damit hergestellt.

    Zum Vergleich: Ein Ei darf laut EU-Richtlinie nur einen Dioxingehalt von drei Pikogramm haben. Allerdings gibt es unterschiedliche Dioxine, weshalb Vergleiche schwierig sind.

    Die stellvertretende Grünen-Fraktionschefin Bärbel Höhn sagte der dpa, es müsse jetzt geklärt werden, wer wann was gewusst hat. „Was ist da schiefgelaufen?“, fragte Höhn. Man hätte die Futterfettauslieferung womöglich viel früher stoppen können.

    Höhn nannte es vorbildlich, dass etwa Nordrhein-Westfalen die Chargennummern von möglicherweise betroffenen Eiern ins Internet gestellt habe. Die Kontrollen beim Futtermittel müssten „quantitativ wie qualitativ“ erhöht werden, forderte die frühere NRW-Umweltministerin

    Kopiestibbitzt bei:
    http://www.focus.de/finanzen/news/agrar-bereits-im-november-verdaechtige-dioxin-proben_aid_587366.html

    _________________________________________________________________________________________________
    Wenngleich, die Chargennummern betroffener Eier im I-Net zu veröffentlichen, vorbildlich zu nennen, …nunja….das ist doch wohl das Mindeste daß man für “seine ” Bürger/Wähler …..”MITMENSCHEN” tun sollte!!! *findich*

    #72414
    Anonym
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    Beim Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landschaft, Natur+Verbraucherschutz des Landes Nordrrein-Westfalen könnt ihr euch über die Chargen-Nummer informiren…..also hier:

    http://www.umwelt.nrw.de/ministerium/presse/presse_aktuell/presse110104.php

    #72416
    Anonym
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    Bei uns in NIE sind alle Höfe vorsorglich gesperrt worden.Nützt aber nix da das
    Ja nicht nur im ei iss,sondern auch in Tiere durch futter gelangt ist.Und mit dem zeug iss auch anderes Futter hergestellt worden,wenn ich das richtig mitbekommen habe?Man sollte das essen echt aufgeben ?(

    #72418
    Anonym
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    Die haben das an 25 Futtermittelhersteller verkauft.wird bestimmt nicht nur im Nutztierfutter gelandet sein.

    #72636
    Anonym
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    Ja danke Duke, mir ist auch schon schlecht. Wir kaufen unser Geflügel und Eier ja immer auf unserem Nachbarbauernhof in Holland und hab bis jetzt noch mit Appetit gegessen.Jetzt heisst es,das Dioxin im Futter für einige deutsche Hühnerfarmen stammt möglicherweise von einem holländischen Händler. Die haben bestimmt auch im Inland verkauft.Echt lekker!

    #72637
    Anonym
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    Wir kaufen zwar nur Bioeier, wegen Käfighaltung – was aber auch damit nicht garantiert ist…
    Wir essen nicht wirklich viel Fleisch und versuchen Qualität oder Bio zu kaufen – aber auch da keine Gewähr…

    Und man ist ja auch kein Krösus

    Tja, was soll man dazu sagen…

    Außer….

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    #72638
    Anonym
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    @ Herr Thomas…”””JA!”””
    Du hast es treffend beschrieben!
    Und dein Beispiel spricht für sich denn in vielen Städten/Kommunen findet es genauso statt!!!!!

    Und selbiges ja auch im Lebensmittelbereich…Tierhaltungsbereich…Tierschutz….ect…pp….

    #72639
    Anonym
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    Tja Duke, da fällt mir nicht viel ein außer wir machen zusammen einen Ökobauernhof auf. Selber Getreide ziehen, selber Hühner halten und Eier produzieren (lassen)…. Kühe halten und die eigene Milch verarbeiten…
    Schweine züchten……

    Und vor allem die eigenen Futtermittel für die Tiere anbauen…

    Ick seh nur ein Problem, das wird dann ne Arche Noah, weil von uns wird bestimmt keiner ein Tier schlachten…. 😀 😀 😀

    Na ja, dann müssen wir halt auch noch Soja anbauen….

    Na ja, jetzt mal im Ernst – ich denke es geht nur über die Macht des Verbrauchers, aber ich glaub das hat Kaykoo mal irgendwo geschrieben:

    Da steht wieder die Geiz ist geil Mentalität der meisten Mitbürger im Weg… ?(

    #72640
    Anonym
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    Das ist es ja, lieber Sam, die meisten wollen Fleisch essen und das möglichst sehr billig und damit die Bauern billiges Fleisch auf den Markt bringen können, kaufen sie eben billige Futtermittel, wobei ich nicht mal annehme, dass sie wissen, was für Sauereien da drin sind (siehe das von mir auf S.1 erwähnte Buch “Katzen würden Mäuse kaufen”). Und genauso ist es mit dem Hundefutter! Wenn alle weniger Fleisch essen würden und dafür auch mehr bezahlen würden, kämen die gar nicht auf solche Ideen, den Futtermitteln sowas Abartiges beizumischen. Aber würdste und hättste .. damit kommt man auch nicht weiter, denn solange der Absatz von Billigfleisch da ist, wird sich nichts ändern.
    lg Sabine

    #72641
    Anonym
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    [quote][quote_head]Zitat von Dear vom 09.01.2011 11:49[/quote_head]Wenn alle weniger Fleisch essen würden und dafür auch mehr bezahlen würden, kämen die gar nicht auf solche Ideen, den Futtermitteln sowas Abartiges beizumischen. [/quote]
    Das wäre denkbar, allerdings glaube ich das nicht so ganz, denn wenn sich eine Gewinnmarge steigern lässt, dann tun das vor allem die großen Konzerne doch gern. Soll heißen: Nur weil die Konsumenten vielleicht irgendwann allesamt bereit sind, etwas mehr für Lebensmittel zu zahlen (in der Hoffnung, sie bekommen dafür einwandfreie Ware) so glaube ich doch, dass viele Futtermittel- aber auch Fleischproduzenten dennoch weiterhin schön preiswert produzieren werden. Umso mehr machen sie Gewinn beim Verkauf. Es ist wohl eher sehr idealistisch, wenn nicht gar naiv zu glauben, dass diese Konzerne, die heut schon durch anrüchige Geschäfte ordentlich Kohle machen, dies unter anderen Umständen unterlassen würden.

    #72643
    Anonym
    Inaktiv

    Pogo, ich fürchte du hast recht…..

    Das schlimmer ist das jeder Kleinunternehmen z.B. in der Gastronomie z. T. unverhältnismäßige und auch unsinnige Auflagen vom Ordnungsamt bekommt was Hygiene betrifft und wenn irgend etwas nicht stimmt wird das sofort mit Strafen oder Schließung geahndet…..

    In Berlin wurden solche Betriebe auch im Internet veröffentlicht, das bedeutet nichts anderes als das wirtschaftliche “Aus” dieser Betriebe….

    Also im Kleinen sind die Kontrollen sehr gründlich, in der Industrie spricht man von Selbstkontrolle…. 🙁 🙁 🙁

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