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    • #13957
      Anonym
      Inaktiv

      Hallo an alle,

      auch wenn Impfungen die Staupe im mitteleuropäischen Raum bereits stark einschränken konnten, stellt die Krankheit noch immer eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. In unseren heimischen Gebieten sind vor allem Füchse und Marder Träger des Staupevirus und scheiden die Erreger beispielsweise über Urin oder Speichel aus. Und genau hier können sich unsere Hunde anstecken, nämlich indem sie an den ausgeschiedenen Körperflüssigkeiten schnuppern oder lecken.
      Welpen und Junghunde sind besonders anfällig für das Staupevirus.

      Was ist Staupe eigentlich?
      Staupe ist eine hochgradig ansteckende Virusinfektion, deren Ausbruch erfahrungsgemäß zwischen dem 3. und 7. Tag nach der Ansteckung stattfindet. Generelle Anzeichen einer Staupeinfektion sind hohes Fieber, Teilnahmslosigkeit, Husten, Durchfall und Erbrechen, verklebte und tränende Augen. Sie kann in drei Formen auftreten: als Darmstaupe (mit Durchfall und Erbrechen), als Lungenstaupe (mit Lungenentzündung, Husten und Atemproblemen) oder als Nervenstaupe (mit Muskelzuckungen, unkoordiniertem Gang und Lähmungen).
      Ein an Staupe erkrankter Hund sollte wegen der hohen Ansteckungsgefahr getrennt von anderen Tieren gehalten werden, die Umgebung des Hundes ist regelmäßig zu desinfizieren. Die Behandlung eines an Staupe erkrankten Tieres ist langwierig und aufwendig und muss stets in einer Tierklinik erfolgen.
      Durch Impfungen kann der Hund geschützt werden.

    • #74600
      Anonym
      Inaktiv

      Vor wenigen Wochen wurden in Lüneburg mehrere mit Staupe infizierte, daran verendete Füchse gefunden. Schützt also eure Hunde, soweit das geht.

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