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  • #15401
    Anonym
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    Die Preisfrage ist natürlich eine, die beim Welpekauf eine Nebenrolle spielen sollte – die Realität sieht leider anders aus.
    Wer keine 1.500€ oder mehr für einen Welpen aus guter Zucht bezahlen kann, der durchforstet das Internet, nach billigeren Angeboten. Nicht selten endet eine solche Suche auf einem Parkplatz oder im Hinterzimmer eines Hundevermehrers. Was man da gekauft hat, weiß man oft erst nach dem ersten Tierarztbesuch: falsche Impfungen, verschwiegene Krankheiten.

    Über das Elend der Wühltischwelpen und über den skurpellosen Hundehandel der manchmal sogar von “Tierschutzvereinen” betrieben wird, wissen wir mittlerweile alle Bescheid.

    Eine Bekannte von mir erwartet nun ihren ersten Wurf: reinrassige Labradore. Sie ist anerkannte Züchterin, die Welpen wachsen unter optimalen Bedinungen auf. (Wunderschönes Anwesen mit großem Garten, viel Aufmerksamkeit der Familie, usw. – wirklich ein beneidenswertes Hundeleben!)
    Als ich sie gefragt habe wie viel sie für die Welpen verlangen will, gab sie mir eine doch recht überraschende Antwort: “Das weiß ich noch nicht, aber wohl nicht mehr als 150€.”

    Ihrer Meinung nach, wird es Wühltischwelpen geben, solange es sich “lohnt”. Sie selbst möchte aber an ihren Welpnen nichts verdienen – im Gegenteil. Sie möchte bewusst gesunde Welpen zu einem niedrigen Preis anbieten um die Leute davon abzuhalten ihre Hunde bei dubiosen Geschäftemachern zu kaufen. Damit diese Rechnung auch aufgeht besucht sie die Familien in ihrem Zuhause, führt lange Gespräche mit ihnen, klärt sie auf.

    Die 150€ Schutzgebühr, welche sie verlangen möchte, seien lediglich eine Art “Rückgabe”-Versicherung, falls sich die Lebensumstände unerwartet verändern sollten. Dann kann der Hund jederzeit zu ihr zurück gebracht werden.

    Was haltet ihr davon? Wie viel habt ihr damals für euern Welpen oder Hund bezahlt? Denkt ihr man könnte dem Welpenhandel so entgegenwirken oder seht ihr Preise ab 1.000 € aufwärts für einen Rassewelpen als gerechtfertigt an?

    #56417
    Anonym
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    hey socke..
    also ich sach das jetzt ma wie immer ganz ehrlich,auch wenns wahrscheinlich nicht iele hören wollen..
    unser luka kommt aus einer privaten kleinen süßen familie in der er unter wunderbaren sozialen umständen groß geworden ist… tolles welpenhaus, rieesen auslauf. leben im rudel und mit den zweibeiner… ein kompletenter tierarzt der ein großes paket zusammengestellt hat an infos und so.
    aaaaber luka hat 300 euro gekostet und die familie hat nichts mit dem vdh den kydd oder ägnlichem zutun… wieso auch… nur weil ich ein papier habe auf dem draufsteht das er angeblich besser is als ein genauso liebevoll aufgezogener hund…
    und die umstände aus denen er komt waren denen von vdh züchtern wirklich ebenwertig.

    dazu muss ich sagen, das ich natürlich auch mehr bezahlt hätte…..aber watt nich muss muss nich….ach und es gibt zb doggenzüchtern bei denen kosten die hunde nach farbe anders.. das heist ein wurf von den gleichen eltern in denen meinetwegen schwarze,grautiger,mantelschwarze und gefleckte rauskommen kosten sie on 1500 bis 2700…… um himmelswillen das ist doch aufzuchtmässig kein unterschied…. und auch wenn aufgrund der bindung und der bedeutung ein hund sehr sehr viel wert ist muss er doch keine 1500 euro kosten. das macht bei durchscnittlich 9 welpen 13500 euro, und nun überlegt mal wie überhöht das ist..also find ich….

    #56436
    Anonym
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    Moin, Moin!
    In gewisser Weise geb ich Luka recht: MMn. sind die Preise bei den Züchtern überteuert. Natürlich ist mir bewußt, dass die eingetragenen Züchter geprüft werden, gerade auch auf rasse-/ genetisch bedingte Krankheiten und dass das sicherlich nicht billig ist. Aber ich würde trotzdem keine 1000€ für einen Rottweiler hinlegen.
    Ich habe ganz bewußt Hobbyzüchter gesucht, besucht und bin dann schließlich im Umland von Berlin fündig geworden. “Fehlwurf” halte ich für eine Ausrede, aber ich kann die Frau verstehen – sie wollte den Preis von 250€ rechtfertigen und versichern, dass ihre Hunde gesund sind. Überrascht war ich, als ich tatsächlich die Papiere und natürlich die Hunde sah – einwandfrei! Gesunde Elterntiere, superfreundlich, super sozialiert wie auch die Welpen, die an nahezu alle Situationen schon gewöhnt waren. Besser gings nicht. Wenn ich also sowas finde und auch für gut befinde, dann hole ich mir dort einen Hund. Muß auch ehrlich sagen, dass ich kein Großverdiener bin und daher gewisse Prioritäten setze, wofür ich mein bißchen Geld ausgebe. Der Unterhalt des Hundes war nie ein Problem, aber die Anschaffung sollte gut überlegt sein und ohne Vor-Ort-Besichtigung gehts eh nicht!

    #56437
    Anonym
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    @ Socke:
    WAs Deine Bekannte angeht: 150€ wiederum halte ich für zuwenig, sie sollte auch ihre eigen Kosten bei den Besuchen bedenken, von der Aufzucht ganz zu schweigen.

    Überhaupt Argument “eingetragene Züchter”: Wir alle wissen, dass es da auch genug schwarze Schafe gibt und außerdem sollte man auch unterscheiden, ob es sich um eine Zucht handelt, die dem Lebensunterhalt dient oder wirklich um sog. Hobbyzucht. Das allein schraubt ja schon am Preis.

    Im Übrigen finde ich es super, dass sich Deine Bekannte so viel Mühe gibt, die richtigen Familien zu finden. Aber schau den Menschen hinter die Stirn….

    #56438
    Anonym
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    Ich hab noch nie verstanden, wieso man für die Anschaffung eines Hundes über 1000 Euro hinlegen sollte. Ich hab den Pogo als Welpen aus dem Tierheim für damals 320 DM bekommen. Kein Schnäppchen aber das Tierheim hat ja schließlich auch Kosten zu decken. Ich finde bis zu 300 Euro sind für einen Welpen durchaus gerechtfertigt. Die Untersuchungen der Mutterhündin während der Trächtigkeit, die Impfungen, Entwurmungen und Mühe der ersten Wochen der Aufzucht der Welpen sollten damit schon gedeckt werden. Ein Verlust”geschäft” muss es ja nun nich werden und das befürchte ich fast, bei nur 150€. Aber ok, wenn ihr das genügt, warum nicht. Nur ich hätte da meine Bedenken, ob die Welpen wirklich alle nötigen Gesundheitsvorsorgemaßnahmen bekommen haben. Das ist keine Unterstellung, sondern tatsächlich nur eine Befürchtung, die ich für berechtigt halte, bei solch einem niedrigen Preis. 1000 € hingegen halte ich für absolut übertrieben und maximal dann gerechtfertigt, wenn man mit dem “Superwelpen” später mal an Ausstellungen teilnehmen möchte, bei denen man durchaus hohe Preisgelder gewinnen kann. Klar wär ich da als Züchter ein wenig beömmelt, wenn ich mein Tierchen für 300 Euro abgab und der später 1000de Euro an Preisgeldern für seinen neuen Besitzer einfährt. Aber nunja, ich bin kein Züchter und werde mir sicher auch nie einen Hund von einem Züchter holen. Ich bin eben ein Fan von “Hilfe in der Not” und werde auch weiterhin meine Tiere aus Tierheimen oder von Pflegestellen beziehen.

    #56444
    Anonym
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    Ich hatte Glück. Der Patscho ist ja ohnehin unbezahlbar. Aber ich brauchte gar nichts bezahlen. Da er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in seinem alten Zuhause bleiben konnte (Frauchen konnte ihm nicht mehr gerecht werden), habe ich ihm ein neues Zuhause gegeben.

    #56448
    Anonym
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    hallo

    auch ich würde keinen hund vom züchter holen hab das dreimal gemacht
    trotz ansschauen und lange gespräche geführt aber trotzdem waren die hunde nicht anders wie die hunde vom nicht züchter
    heutzutage gibt es soviel rassen in not im internet da muss ich mir auch keinen vom züchter holen ausserdem finde ich es auch ne schöne sache armen hunden zu helfen und es ist eine herausforderung den verkorksten hund zum teil wieder zum guten sozialisierten hund zu machen
    lg wir

    #56449
    Anonym
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    wir haben unseren züchter gesucht, geprüft, befragt und in ihm einen ständigen berater gefunden. ich möchte das es ihm und somit den kommenden welpen und zuchthunden gut geht, möchte das er keinen finanziellen druck hat einen neuen wurf “produzieren” zu müssen, möchte das er mit seinen zuchthunden sich messen stellen, den ihn überprüfenden verein und tierarzt weiterhin bezahlen kann. ich wünschte das er weiterhin die zeit für die hunde hat und nicht in einen vollzeitjob gezwungen wird, das er spaß mit und an den hunden hat und ihnen “extras” gönnen kann.
    ich bin gern bereit ihm die 1.000 eur für den gesunden welpen und die damit verbundene lebensphilosophie und -art, sein wissen und ewige weiterbildung mit spezialisierung auf diese rasse zu zahlen und finde diesen betrag mitnichten überteuert!

    #56456
    Anonym
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    Meine erste Hündin hat mir nichts gekostet. Die Mutter davon war 3 Monate im Tierheim, nachdem sie 4 Wochen bei uns war hatte sie 7 Welpen bekommen 8o ?( Also habe ich meine Hündin umsonst bekommen.
    Meine zweite Hündin habe ich DM 250,- bezahlt. Da muss ich sagen fand ich es etwas teuer da es ein “ungewollte”Wurf war- Hündin ausgebuchst- und eine relativ wohlhabende Familie. Naja, ich wollte meine Sox unbedingt haben, habe also bezahlt.
    Scout hat 150,-Euro gekostet, das sollte die kosten decken: chippen, impfen (in Griechenland) und die Reise nach Deutschland, und die 4 Wochen hier bei der Pflegefamilie. Das fand ich ganz ok.
    Und eigentlich auch billig, da Scout auch unbezahlbar ist… 😀 :] :] :]

    #56457
    Anonym
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    also ich würde niemals zu einem Züchter gehen, die Tierheime sind doch voll, oder etwa nicht???

    #56459
    Anonym
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    wenn man sich der aufgabe stellt und stellen kann, einen tierheimhund mit all seinen erfahrungen und verletztem wesen wieder gerade zu rücken, soll man einen solchen zu sich nach hause holen. ich brauchte einen hund der mit seinen wesenseigenschaften zu uns passt und bei dem ich keine schlechten erfahrungen ausheilen muss, da es bei meinem erstlingshund einfach an der entsprechenden erfahrung meinerseits mangelt. auch geniese ich den luxus mit unseren züchtern wegen allerlei kleinigkeiten zu telefonieren und mich mit ihnen zu treffen… sie können dann genau beurteilen ob djigo optimales gewicht hat, sein wachstum fein ist, seine rüpelphasen wieder nachlassen 😉 all die dinge die mich als ersthundebesitzer eben beschäftigen und rassespezifisch weit auseinandertriften können.

    #56473
    Anonym
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    noch mal zu meiner bekannten: für sie ist das mit dem züchten eher ein hobby, sie möchte sich damit nichts hinzuverdienen und ist auch nicht drauf angewiesen.

    ansonsten:
    sehr interessant was ihr alles so schreibt… ich habe socke für 170€ aus seiner damaligen familie (/situation) geholt. und letzten endes war es so, dass der impfausweis alles war, was den berichten seiner vorbesitzerin entsprach: der rest war schlicht weg gelogen. socke war keineswegs “komplett stubenrein” und von “grundgehorsam” hatte er noch nie etwas gehört. wie er mit anderen hunden umzugehen hatte wusste er auch nicht und war deshalb immer recht ängstlich.

    mit der zeit hat sich alles gegeben, aber die ersten wochen waren nicht gerade einfach und sicher hätte es auch noch schlimmer kommen können.

    daher verstehe ich es, wenn man sich einen hund vom züchter holt und “auf nummer sicher” geht.
    allerdings bin ich angesichts voller tierheime auch immer etwas skeptisch, was das züchten von hunden angeht… und ich hatte mir für die anschaffungskosten damals auch eine schmerzgrenze von 400€ gesetzt.

    mehr halte ich für überzogen und wer sich mit hunden sein geld verdient und die preise deshalb so hoch ansetzt um nicht in zugzwang zu kommen oder sonst was… nun ja… :rolleyes:

    letzten endes muss jeder selbst entscheiden, was er zahlen kann / will und umgekeht wie viel jemand für seine welpen verlangen möchte.

    #56474
    Anonym
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    also ich persönlich finde schon die präsenz von hundezüchtern oftmalserschreckend… jetzt mal ehrlich es is ja toll das sie sich ein riesen grundstück kaufen,aber warum um himmelswillen muss man dort dann zich kleine abteilungen bauen, jede mit schrecklichem steinboden oder abgelatschtem gras und denn ne hütte drauf… ich meine kann man 12 hunden zb noch gerecht werden? ist es das ziel eines züchters seinen hunde kleine eingezäunte gebiete zuzutrauen sie aber aufgrund der masse kaum in die wohnung zu lassen….. kann man zwei würfen paralell würdig werden…egal ob vom vdh kontrolliert oder nicht… das sind wie heime für hunds nur zuhahause

    #56475
    Anonym
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    Aber mal auf die 1000 Euro zurück zu kommne. Bekannte von uns haben vers Züchter aufegsucht von Frz Bulldoggen. Nun die Preise da sind extrem unterschiedlich vonn 500 Euro abe rohne Papiere bis hin zu 1900 Euro. Um dies zu rechtfertigen sagte ihnen der Züchter das Bullys ja sehr gefragt wären und man für ein gutes Tier soviel zahlen. Die anderen die günstiger verkaufen würden wären die Welpen ( Achtung jetzt kommt´s) ” Minderwertig.

    Also sowa sfinde ich nicht gerechtfertig und vor allen sind Hunde keine Waren sondern Lebewesen.

    #56498
    Anonym
    Inaktiv

    also babybär, nunja klein sind die abteilung zwar nicht wirklich, aber letztendlich stellen sie in der doggenzucht doch schon den größten teil da… ich war schon zweimal bei züchtern.. beides sehr bekannte in der doggenzucht bei denen die hunde mehr auf ihrem planierten gepflastertertem terrain leben. ich wollte gestern schon nochmal nach den beiden züchtern suchen. aber gefunden habe ich sie fürs erste nicht.. wenn doch dann werde ichs mal verlinken.
    ich finde einfach es hat nihts mehr mit zucht zu tun wenn man soviele hunde hat, das sie in einem großen zwinger leben statt bei der familie. gestern zb war ich bei einer doggen zucht irgendwas mit luch oder so die hatten 12 mädels und 5 rüden oder 7? lkann man sovielen hunden noch gerecht werden?????? die hatten 4 geplante würfe. 31.3 + 4.4 und 5+4…… das könnten 30 welpen werden die dann alle gleichzeitig da rumtoben…. entschuldigt aber das kann doch nichtmehr klappen……

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