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  • #50340
    Anonym
    Inaktiv

    Liebe Esta, da ich barfe, kann ich beruhigt davon ausgehen, dass beispielsweise in einer Rinderbeinscheibe auch 100% Rinderbeinscheibe drin ist. Den Schlaumeier ziehe ich mir ergo gern an.

    #50037
    Anonym
    Inaktiv

    Ich wollte mit “Schlaumeier” niemanden auf die Füße treten oder gar beleidigen. Wenn denn so war, dann Entschuldigung!!!!!!
    Barfen finde ich gut und viiiiel besser, als das Industriefutter, aber es ist mir zu zeitaufwendig. Wer das Buch “Katzen würden Mäuse Kaufen” von U.Grimm gelesen hat (Eigentlich Pflichtlektüre für jeden Hunde-u. Katzenbesitzer), kann mich vielleicht verstehen, warum ich so gegen das Industriefutter bin. Nach langen Suchen habe ich nun das richtige Essen gefunden, ohne Chemie, ohne Nebenerzeugnisse, ohne Geschmacksverstärker (wie Hefe..z.B.), ohne Getreide etc. Und das was drauf steht ist auch drin!!!!!!

    Estas Frauchen Rosi

    #50033
    Bianka Kuklinski
    Teilnehmer

    @ Esta – was fütterst Du denn?

    #50030
    Anonym
    Inaktiv

    ich füttere PetFit! Wenn du mehr darüber wissen möchtest, kann ich dir gern ein paar Informationen mailen (brauch da natürlich deine Adresse :))

    #49961
    Anonym
    Inaktiv

    @Esta: Wenn du dich hier im Forum (besonders eben auch im Ernährungsteil) ordentlich umgeschaut hättest (die Suchfunktion hilft da gern weiter), hättest du festgestellt, dass hier schon mehrfach das Buch von Hans-Ulrich Grimm empfohlen wurden und das von verschiedenen Usern hier. Also an Information und Aufklärung mangelt es hier ganz sicher nicht, lediglich Bequemlichkeit und bei manch einem sicher auch der Geldbeutel oder das nicht erkennen der Brisanz des Themas sind Schuld daran, wenn Tierhalter ihren Tieren minderwertiges Futter vorsetzen. Den meisten ist allerdings schon bewusst, dass das nicht gut sein kann. Leider mangelt es eben an umsetzbaren Alternativen die dem Hund wirklich gut tun. Barfen ist eine Form der Ernährung, die ich persönlich wirklich empfehlenswert finde, aber ich weiß eben auch, dass man da durchaus einiges falsch machen kann. Dosenfutter gibt es wie Sand am Meer und es ist für den Laien nicht einfach, da die guten von den schlechten zu unterscheiden. PetFit gehört aber durchaus zu den empfehlenswerten Sorten, da stimme ich dir auf jeden Fall zu. Eindeutige Deklarierung und gute Zusammensetzung. Da hab ich auf den ersten Blick nichts zu meckern. Dennoch ist mir Fleisch pur für meinen Hund das liebste – da weiß ich was ich hab (bis auf den Fakt, dass ich natürlich nicht weiß, mit was die Tiere gefüttert wurden, die meinem Hund als Nahrungsquelle dienen).

    #48669
    Anonym
    Inaktiv

    So, jetzt muss ich auch noch meinen Senf dazugeben 😉

    [quote][quote_head]Zitat von Esta vom 20.01.2011 15:45[/quote_head]Nach langen Suchen habe ich nun das richtige Essen gefunden, ohne Chemie, ohne Nebenerzeugnisse, ohne Geschmacksverstärker (wie Hefe..z.B.), ohne Getreide etc. Und das was drauf steht ist auch drin!!!!!![/quote]

    Ich hab mal bei Petfit (“Das richtige Essen”) auf der Homepage beliebig folgendes “Menü” rausgegriffen (die Angaben sind fett markiert):

    [B]Feines Wildmenü Alleinfuttermittel für Hunde[/B]
    -> das wage ich zu bezweifeln, denn wenn ich dieses Futter ausschließlich füttern würde, fehlen mit Sicherheit einige Nährstoffe! Dazu später mehr…
    [B]Zusammensetzung: 22% Wildfleisch, 12% Rinderlunge, 10% Rinderherz, -fleisch u. Kehlköpfe, 9% Geflügelfleisch, 8% Wildherz u. -leber, 4% Rinderleber, 4% Karotten, 3% Nudeln, Mineralstoffe[/B]

    -> das sind in der Summe 72%, was sind die restlichen 28%. Bei Einzeldeklaration sollten eigentlich ALLE Zutaten in absteigender Reihenfolge aufgelistet werden
    -> was ist der Unterschied zwischen Wildfleisch und Wildherz?
    -> zitat: “frei von Nebenerzeugnissen”: Innereien wie Lunge und Leber sind “tierische Nebenerzeugnisse”, die aber eben nur in einer Gruppendeklaration so zu bezeichnen sind. In einer Einzeldeklaration wird das “Nebenerzeugnis” namentlich genannt (s. Petfit)
    -> Bei so viel Leber und zusätzlich noch Möhren ist das ne Vitamin-A-Bombe, die langfristig ins Gegenteil von “gut sehen” umschlägt!
    -> Zitat “Getreide-frei”: Was bitte sind Nudeln???

    [B]Durch die Mineralstoffzugabe wird unter anderem für ein ausgewogenes Calcium : Phosphorverhältnis (1,2 : 1) gesorgt.[/B]

    -> bei der Zusammensetzung geht das gar nicht anders ohne Mineralstoffzugabe!
    -> Ist auf den Dosen mehr zu lesen als im Internet – sind auch Vitamine als Zusatzstoff aufgeführt? Und: Wenn Mineralstoffe aufgeführt sind, sollten sie auch namentlich benannt werden.

    [B]Inhaltsstoffe: Rohprotein: 11,6% Rohfett: 9,0% Rohasche: 2,3% Rohfaser: 0,3% Feuchtigkeit: 76,0%[/B]
    -> der geringe Anteil pflanzlicher Zutaten führt dazu, dass der Rohfasergehalt sehr gering ausfält. Dieses Futter ist für ältere Hunde nicht vorteilhaft
    -> Fleischanteil von 60% und mehr? Der Fleischanteil bei Nassfutter sollte für die Futteroriginalsubstanz (inkl. Wasseranteil) angegeben werden, sonst muss man Mathe studiert haben, um den wirklichen Fleischanteil zu errechnen (das gilt auch für die Zusammensetzung weiter oben!). Über den Daumen gepeilt liegt der “wirkliche” Fleischanteil aller Zuaten ohne Wasser rund um 50%. Das muss nicht schlecht sein, denn die meisten Fertigfutter haben viel zu viel Proteinanteil. Ein extrem hoher Fleischanteil macht sich aber immer gut, weil man dann die “Fleisch”qualität beruhigt in den Hintergrund stellen kann 🙁

    [B]Reich an natürlichen Vitaminen & Mineralstoffen durch schonende Kaltabfüllung.Frei von Konservierungsstoffen, anderen chemischen Zusätzen, Soja und Mais.[/B]
    -> “reich an natürlichen…” bezweifele ich ebenfalls. Warum werden dann Mineralstoffe, ohne sie zu nennen (es wird ja auf Calcium spekuliert), zugesetzt? Mineralstoffe sind im Übrigen immer natürlich. Wer Gold synthetisch herstellen kann, möge sich bitte sofort bei mir melden!!! Sie spärliche Zusammensetzung spricht gegen ausreichend natürliche Vitamine D und E!
    -> Konservierungsstoffe müssen nicht chemisch sein. Der beliebteste Konservierungsstoff ist Zucker

    Es ist echt ein Elend mit den Deklarationen von Fertigfutter. Aber es ist wie es ist: Die Suche nach der perfekten Fütterung ist wie die Suche nach dem Heiligen Gral. Ich wünsche jedem Hund einen Zweibeiner an die Seite, der sich kritisch mit der Fütterung auseinander setzt – egal ob Fertigfutter oder Barf. Denn auch dafür gibt es meiner Ansicht nach genau so viele falsche wie richtige Meinungen. Es zieht sich aber wie ein roter Faden durch etliche Beiträge, die ich gelesen haben, dass Frauchen von Pogo schon einiges richtig macht. Grüße!

    #48396
    Anonym
    Inaktiv

    Danke für die Grüße Matze 😉
    Jetzt hast du hier in diesem Thread meine Frage aus einem anderen Thread schon beantwortet. Ok, von dir kann ich dann wohl doch noch ein wenig lernen. Warum auch nicht. Ich gebe dir im großen und ganzen natürlich Recht, wobei mich jetzt deine Rechnung hier gänzlich verwirrt hat, nachdem ich eigentlich der Meinung war, dahingehend genügend Wissen beisammen zu haben. Ich beziehe mich hier hauptsächlich auf die Feuchtigkeit. Diese ist ja in jedem Nahrungsbestandteil enthalten und ich habe noch kein Futter gesehen, bei dem diese bei den Zutaten aufgezählt wurde, sondern immer nur, wie bei dem von dir auseinander genommenen Beispiel, irgendwo an anderer Stelle. Wie das in den Gesetzen genau aussieht, weiß ich nicht, aber Wasser scheint mir nicht explizit deklariert werden zu müssen, schon allein deshalb, weil Wasser an sich nicht schädlich ist.
    Alles in allem ist es für den Verbraucher verdammt schwer nachzuvollziehen wieviel nun genau von was im Futter enthalten ist. Ja, die %-Angaben beziehen sich auf den Rohzustand der Rohstoffe. Also bei 80% Fleischanteil war im unverarbeiteten Zustand 80% Fleisch und sagen wir der Rest Gemüse. Jetzt wird das Zeug verarbeitet, nen bissl Wasser geht verloren welches an anderer Stelle vielleicht wieder zugeführt wird und nen bissl Schwund gibts ja sowieso im Laufe des Verarbeitungsprozesses. Tja, wie ist denn aber letztlich das Verhältnis Fleisch/Gemüse wenn man fertig ist? Keine Ahnung, aber soviel Unterschied zum Ausgangszustand kann das doch nicht sein, denn Gemüse hat doch auch einen hohen Anteil an Feuchtigkeit.
    80% Fleisch wobei 60% Feuchtigkeit enthalten ist
    20% Gemüse wobei 80% Feuchtigkeit (von mir angenommener rein hypothetischer Wert) enthalten ist
    Bei 1 kg entspricht das
    800 Gramm Fleisch, nach Abzug der Feuchtigkeit bleiben 320 Gramm
    200 Gramm Gemüsse, nach Abzug der Feuchtigkeit bleiben 40 Gramm.
    Rechne ich das jetzt wieder ins Verhältnis komme ich unterm Strich sogar auf einen höheren Fleischanteil als vorher, nämlich 88,89 %.
    Wo liegt jetzt mein Denkfehler? Für mich klingt das nämlich recht vernünftig, was da am Ende bei rauskommt, auch wenn ich jetzt Mineralstoffe und Kräuter und die ganzen kleinen Dinge nicht berücksichtigt habe.

    Extremer ist diese Rechnung aber auf jeden Fall bei Trockenfutter. Da wird die ganze Feuchtigkeit “ausgesaugt” und übrig bleibt… naja was eigentlich? Bei z. B. 10% Fleisch im Ausgangszustand bleiben nach Entzug der Feuchtigkeit – genau…? Naja nicht viel eben.

    #48334
    Anonym
    Inaktiv

    Fast richtig 😉

    800 Gramm Fleisch, nach Abzug der Feuchtigkeit bleiben 320 Gramm
    200 Gramm Gemüsse, nach Abzug der Feuchtigkeit bleiben 40 Gramm.
    Rechne ich das jetzt wieder ins Verhältnis komme ich unterm Strich sogar auf einen höheren Fleischanteil als vorher, nämlich 88,89 %.

    -> 320+40 = 360g
    360g / 1000g = 36%

    d.h. 36% der TROCKENSUBSTANZ sind Fleisch (Wasser hast du ja rausgerechnet).
    Bei der Feuchtsubstanz sind es hingegen 80%.

    zugegebenes wasser ist natürlich nicht schädlich, es ist im Fachchinesisch ein “produktionstechnischer Hilfsstoff”, der nicht deklariert werden muss. ein gewisser wasseranteil muss denke ich jedem nassfutter zugegeben werden, sonst ließen sich die ganzen zutaten nur ganz schlecht vermengen.

    Interessant ist die Angabe der Feuchtigkeit bei den inhaltsstoffen allein schon deshalb, da der unterschied von 70% zu 80% exakte 50% mehr an verwertbaren “Feststoffen” bedeutet (100 minus 70 = 30; 100 minus 80 = 20 -> 20 mal 1,5 = 30). das bedeutet ja, dass der Hund von dem Futter mit mehr Feststoffen deutlich weniger fressen muss, um satt zu werden. Wenn dann noch die Qualität der Zutaten stimmt ist alles gut 😉

    Zu den Roh…-Angaben: die werden durch die sogenannte weender analyse ermittelt. dabei werden keine einzelnen, chemisch fest definierten nährstoffe, sondern inhaltsstoffe bzw. gruppen teilweise chemisch unterschiedlicher stoffe mit bestimmten eigenschaften ermittelt. daher wird im Ergebnis kein z.B. Protein, sondern der “Roh”-Nährstoff angegeben. klingt komplizierter als es ist, soll auch nur heißen, dass es nichts mit dem rohzustand der zutaten zu tun hat 😉

    #48323
    Anonym
    Inaktiv

    Nö nö nö, deine Rechnung haut auch nicht hin 😛
    Ich gehe von 1 kg unverarbeiteten “feuchten” Zutaten aus. Nach Abzug des Wasseranteils bleiben laut meiner Rechnung 320g TROCKENfleisch und 40g Gemüsepulver übrig. Diese 320g dann mit den 40g ins Verhältnis gesetzt ergibt nach Adam Riese 88,89% Fleischanteil.
    Klar, wenn ich jetzt von dem 1kg Ausgangsstoffen auf 1kg fertiges Futter kommen will, muss ich natürlich 66% Feuchtigkeit oder weiß der Teufel hinzugeben, womit wir aber wieder ganz am Anfang stehen, denn das Wasser hatten wir ja zuvor entzogen für die Rechnung.
    Nun bin ich gänzlich verwirrt aber egal, ich glaub ich weiß wo unsere Differenz liegt: du willst also, dass man den Feuchtigkeitsgehalt aus dem Fleischanteil herausrechnet? Aber warum? Fleisch besteht nunmal zu einem großen Teil aus Wasser und wenn ich meinem Hund 1kg Putenbrust zu futtern gebe, dann ist der Fleischanteil für mich exakt 100% weil das Wasser darin gebunden ist, im Gewebe im Blut in jeder einzelnen Zelle. Darin sind Nährstoffe gelöst und diese werden mit dem Verzehr aufgenommen.

    #48314
    Anonym
    Inaktiv

    doch, doch, doch 😀
    es geht hier ja um anteile und nicht um verhältnisse. bei 1000g putenbrust hast du in der feuchtsubstanz 100% fleisch, richtig! inder trockensubstanz hast du in deinem beispiel aber immer noch 100% fleisch bei einem trochengewicht von 400g (bei 60% Wasseranteil), weil ja weitere zutaten fehlen! genau darin liegt ja die schummelei bei den angaben auf dem etikett. anderes beispiel:

    eine 1kg-dose besteht bei abfüllung aus
    400g getreide mit 10% Feuchtigkeit
    300g fleisch mit 60% Feuchtigkeit
    100g gemüse mit 80% Feuchtigkeit
    200g wasser mit 100% Feuchtigkeit

    die anteile in der futteroriginalsubstanz sind demnach:
    40% getreide
    30% fleisch
    10% gemüse
    20% wasser
    der feuchteghalt des futters beträgt 50% (0,1*40+0,6*30+0,8*10+1*20)

    die anteile in der trockensubstanz sind:
    36% getreide
    12% fleisch
    2% gemüse
    0% wasser
    in summe sind das die anderen 50% neben dem feuchtegehalt

    da der zugegebene wasseranteil bei der angabe auf dem etikett gesetzlich nicht aufgeführt werden muss, ergeben sich folgende anteile (jetzt berechnen sich die anteile nur noch auf 800g, da 200g wasser wegfallen):
    50% getreide
    37,5% fleisch
    12,5% gemüse
    schwups, und schon ist es mehr fleisch in der futteroriginalsubstanz geworden 😉

    und wenn jetzt noch (was nicht erlaubt ist, aber wen interessierts) futteroriginal-(FOS) und trockensubstanz (FTS) vermischt werden, ist folgende deklaration denkbar:
    37,5% fleisch
    36% getreide
    12,5% gemüse
    voilà, und schon steht fleisch an position 1 (die prozentangaben werden in der regel auf dem etikett nicht angegeben, denn die rezeptur ist ja betriebsgeheimnis).

    in diesem beispiel ist das fleisch mit 60% feuchtigkeit schon hoch angesetzt. richtig lustig wirds, wenn du jetzt mal das fleisch in sachen qualität unter die lupe nimmst:
    wenn 100% muskelfleisch 60% wasseranteil haben, dann hat “fleisch” mit 50% muskelfleisch und 50% fett (fett hat einen sehr geringen wasseranteil, du weißt ja: fett und wasser verbinden sich nicht; der einfachheit halber rechnen wir hier mal mit 0% wasser) einen wasseranteil von nur noch 30% !!! für unser beispiel heißt das für die FOS:

    400g getreide mit 10% Feuchtigkeit
    300g fleisch mit 30% Feuchtigkeit
    100g gemüse mit 80% Feuchtigkeit
    200g wasser mit 100% Feuchtigkeit
    der feuchteghalt des futters beträgt jetzt nur noch 41%
    (jetzt schnellt aber auch der Rohfett-Gehalt in die höhe)

    die anteile in der trockensubstanz sind:
    36% getreide
    21% fleisch
    2% gemüse
    0% wasser
    in summe sind das die fehlenden 59% (100 – 41% Feuchte)
    ist doch schon 9% mehr “fleisch”anteil als bei verwendung von hochwertigem muskelfleisch, gell
    es lohnt sich also, möglichst fettes fleisch zu verwenden! noch verrückter wird es, wenn du andere teile tierischen ursprungs, die als “fleisch” deklariert werden dürfen, mit einrechnest. nimm mal knochenmehl, klauen etc. – hat alles einen feuchteghalt von durchschnittlich geschätzten 20%. Dann springt der fleischanteil bis unter die decke und der nährwert dabei unter den teppich gekehrt…hauptsache ein hoher fleischanteil, denn darauf springen die leute an!!!
    darum immer wieder mein hinweis: nicht der fleischanteil ist entscheidend, sondern die fleischqualität. und die anabe “lebensmittelqualität” ist da leider kein guter indikator, denn auch strosse, euter etc. mag hygienisch betrachtet diese qualität einhalten, aber magst du dich davon ernähren?

    #48306
    Anonym
    Inaktiv

    ich pick mir jetzt mal “euter” raus aus deinem beitrag.
    ich kenne hunde die drehen am rad, wenn sie euter in der schüssel haben.
    das kommt dann frisch vom schlachthof, sieht total ekelhaft aus, aber die hunde lieben es.
    und strosse, lunge usw hat mein ex für seine hunde gekocht. diese haben es auch total gerne gefressen, mit möhren und nudeln dazu.
    dann kann es doch so schlecht nicht sein?

    #48287
    Anonym
    Inaktiv

    Ich sag ja auch nicht, dass sie grundsätzlich schlecht sind. Meiner kriegt ja auch mal diverse Teile zum Knabbern. Es ging im Beitrag aber um Fleischanteile in Fertigfutter. Betrachte es mal so: Wenn du ein Dosenfutter kaufst, auf dem groß 60% Fleischanteil aufgedruckt ist – was stellst du dir dann vor deinem inneren Auge vor: Muskelfleisch oder Euter? Der Nährwert von Euter ist nun mal extrem überschaubar. Die verbliebenen Milchreste im Bindegewebe sind natürlich auch ein echter Magnet für die Hundenase 😉

    #48257
    Anonym
    Inaktiv

    [quote][quote_head]Zitat von Matze vom 27.01.2011 23:37[/quote_head]Wenn du ein Dosenfutter kaufst, auf dem groß 60% Fleischanteil aufgedruckt ist – was stellst du dir dann vor deinem inneren Auge vor: Muskelfleisch oder Euter? [/quote]
    Wenn ich ganz ehrlich bin stelle ich mir aus meiner ganz nüchternen Betrachtungsweise tatsächlich vor, dass “Fleisch” in Bezug auf Hundefutter nicht “reines Muskelfleisch” bedeutet. Ich füttere Pogo auch gern mal ein ganzes Kaninchen oder ein ganzes Huhn. Ist für mich 100% Fleisch (naja, die Knochen mal rausgenommen) obwohl ich weiß, dass auch Leber, Magen und dergleichen enthalten ist. Mag sein, dass ich damit eine Minderheit darstelle, aber Hunde fressen nunmal fast das gesamte Beutetier und daher seh ich persönlich da kein größeres Problem drin. Maximal dann, wenn diese “Nebenprodukte” anteilig um einiges mehr ausmachen, als das wirkliche Fleisch.
    Uh ich merk grad selbst, dass diese beiden Aussagen von mir nicht so 100% zusammenpassen. Aber ich hoffe man versteht dennoch was ich meine.

    #48252
    Anonym
    Inaktiv

    das wollte ich nur wissen, danke =)
    klar bekommen die hunde nicht ständig euter, weil die nährstoffe sich in grenzen halten. es klang nur in deinem beitrag negativ, als ob die hunde es nicht gerne essen würden und das habe ich halt ganz anders erlebt 😀

    #47121
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Matze,hallo Pogo,

    bei euren Rechnungen von Fleisch und Gemüseanteile im Nass und Trockenfutter macht mich total schwindelig.Da bleibe ich beim Barfen.Das erscheint mir Mithilfe von Büchern einfacher,gesünder,einfach besser.

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