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  • #14078
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo ihr Lieben!
    Nenna hatte, als sie in Deutschland ankam, ein tränendes Auge und beidseitig rote Bindehäute. Der TA diagnostizierte Bindehautentzündung. Sie sollte 3 x 1 Augentropfen bekommen. Das Verabreichen wurde aber zum Problem, da Nenna um ihr Leben kämpft sobald man das versucht. Also war das Eintropfen nur mit Glück im Schlaf möglich, und auch da ist sie noch äußerst wachsam und immer auf der Hut.
    Nun hat sie letzte Woche für 6 Tage Antibiotika bekommen und wir sollten weiter tropfen. Der Zustand ihrer Augen hat sich nicht gebessert.
    Nun ist Nenna ja bei ihrer neuen Familie, für die das Verabreichen noch schwieriger ist.
    Kennt einer von euch ein Mittel, das oral eingenommen werden kann, gegen Bindehautentzündung oder müsste man Antibiotika länger geben oder oder oder oder?
    Die neuen Besitzer können aus logistischen Gründen nicht zu dem TA gehen, bei dem Nenna bisher in Behandlung war.
    Habt ihr einen Rat? Mir schweben ja Globulis vor, da ich mein Kind auch oft bei Wehwechen erfolgreich damit behandelt habe, aber welche beim Hund…?
    Ich danke euch im Voraus und hoffe auf zahlreiche Hinweise.
    Tonia

    #68758
    Anonym
    Inaktiv

    Habt ihr alle genauso wenig Ahnung wie ich???? 😉

    #68761
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Tonia,
    das ist etwas schwierig das zu beurteilen. Oral gibt es eher kaum was und eine Antibiotikatherapie (oral) bringt da selten etwas. Viel wichtiger ist es die Tropfen wirklich konsequent zu geben und das über einen längeren Zeitraum, denn da ist auch Antibiotika drin, was für den Fall viel wirksamer ist. Ich weiß nicht, welche Tropfen sie bekommen hat, aber auch da gibt es Resistenzen. Vielleicht sollte man es bei Nenna mal mit einer Salbe (für die Augen natürlich) versuchen um die Treffsicherheit eventuell zu erhöhen ;)! Es wäre aber sicher auch eine gute Idee, wenn Nennas neue Besitzer sich mal die Meinung von einem Tierarzt in ihrer Nähe holen, es muss ja nicht der sein bei dem sie jetzt war. Mehrere Meinungen schaden ja nie, vor allem nicht bei ausbleibendem Therapieerfolg!
    Schön, dass Nenna ein neues zu Hause gefunden hat, wo sie hoffentlich jetzt bleiben darf und es auch so gut hat wie bei euch! Alles Gute für Nenna!

    Marlon

    #68766
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo, Fergie hat oft im Frühjahr und auch bei kaltem Wind Last mit den Augen. Sie bekommt dann Apis mellifica D6 (Streukügelchen), das hilft ihr immer. Mit den niedrigen Potenzen kann man ja nix falsch machen, entweder sie wirken oder es passiert eben nix. Viel Glück und liebe Grüße
    Britta

    #75842
    Anonym
    Inaktiv

    Besser spät als nie- vielleicht hilft diese Antwort ja jemandem. :rolleyes:

    Unser Kleiner hatte bzw. hat auch seit mehreren Tagen verstärkt tränende Augen und rote Bindehäute.
    Vor ca. 3 Wochen war ich beim Tierarzt, der mir für eine -damals- angehende Bindehautentzündung “Weravet 6 Keratisal” verschrieb. Es sind homöopatische Tropfen die man entweder auf das Essen oder ins Trinkwasser träufelt. Ich habe es auch täglich gemacht und drauf geachtet das er die erwünschte Menge der Tropfen zu sich nimmt.
    Nach 2 Wochen, auf einem Samstagabend, sah ich Balu an und entdeckte blutrote Augen. Seine unteren Augenlider hingen ziemlich runter bzw. waren etwas angeschwollen -wie bei einer deutschen Dogge, nur nicht all zu stark. Es sah wirklich schlimm aus und kam ganz plötzlich!
    Nach der ersten Panik und einem Telefonat mit dem hamburger Tiernotdienst war ich beruhigt und ging am nächsten Tag zum Tierarzt.
    Er gab dem Kleinen eine Antibiotikum-Spritze. Mir schien es als wäre bereits 2 Stunden später eine enorme Besserung eingetreten. Ich sollte nun 2 Tage in Folge wiederkommen zum wiederholten spritzen. Da der Notfallarzt den wir besuchten (Sonntag/ Muttertag) sehr weit weg war wollte ich die restlichen zwei Spritzen bei meinem ursprünglichen Arzt holen. Der wiederum sah mich entsetzt an als ich sagte, dass Balu eine Antibiotikum-Spritze bekommen hat und ich es weiterführen möchte.Er war der Meinung, dass eine Antibiotikumspritze definitiv noch nicht angebracht ist wenn der Hund kein Fieber hat, obwohl Balu mittlerweile auch noch schnupfen hatte. Er sagte mir er möchte mir raten ihm keine Spritzen zu geben, stattdessen soll ich ihm die nächsten 4 Tage das gleiche Antibiotikum in Pastenform oral verabreichen. Das habe ich nun auch gemacht. Eine Kanüle mit Antibiotikumpaste habe ich noch.
    Es ist eine Besserung eingetreten. Die Bindehäute sind bei weitem nicht mehr so rot wie vorher. Doch seine Augen tränen immernoch. Und der in der ganzen Zeit eingefangene Schnupfen, der durch das Antibiotikum auch weggehen sollte, ist immernoch da. Zumindest niest und hustet er oftmals.

    Das Ende vom Lied:
    Die homöopatischen Tropfen “Weravet 6 Keratisal” kann ich überhaupt nicht empfehlen- sie haben gar nichts gebracht!
    Die Antibiotikaspritzen haben ihre Wirkung bisher gut gezeigt, hoffentlich letztendlich auch vollends.

    #75882
    Stefan Boer
    Mitglied

    Unser Hund hat eine chronische Geschichte. Keratitis – besser bekannt unter den Namen Schäferhundkeratitis, was aber nun beileibe nicht nur bei Schäferhund vorkommt.

    Da wurden in der Diagnostik sehr schnell festgestellt, das der Hund zu trockene Augen hat und das zusätzlich zu den ständigen Reizungen ganz besonders bei Wind und Sonne.

    Feyd bekommt nun täglich 1 – 2 mal Salbe (Optimune), 1 – 3 mal Cortisontropfen und bei Bedarf noch Tränenersatzflüssigkeit.

    Ich denke gerade bei den Augen sollte eine genaue Diagnostik bei einem spezialisten gemacht werden und dann sollte man konsequent die Medikation durchfüren. Wenn man es ruhig und bestimmt macht und im nach hinein vernünftig bestätigt, dann ist es dem Hund zwar immer noch unangenehm, aber er lässt es sich dann gut gefallen.

    #75887
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo ihr Lieben!
    Danke auch weiterhin für die Infos.
    @ Feyd- das Problem bei Nenna war, dass sie ein Angsthund aus dem Auslandtierschutz war und deshalb ganz andere Verhaltensmuster an den tag gelegt hat, als ein “normaler ” Hund.
    Mittlerweile ist bei ihr alles gut. Sie hatte ein Rollid und wurde operiert. Auch Tropfen kann man ihr mittlerweile einträufeln.

    LG Tonia & Faye

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