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  • #13604
    Anonym
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    Liebe Mitstadthunde, seit geraumer Zeit verfolge ich interessiert die – hauptsächlich zwischen Pogo und Matze stattfindende – Diskussion um Hundefutter, Nährstoffe & Co. Dabei bin ich sinngemäß auf die Aussage gestoßen, “Ich mag kein Industriefutter für meinen Hund kaufen, ich fühl mich ja schon nicht wohl, wenn ich selbst Fertigfutter esse”. Ich denke schon seit einiger Zeit darüber nach. Wenn ich Hundi barfe, ist es eigentlich ein Unding, dass ich mich selbst dann von Fertiggerichten & Co. ernähre. Was wäre Eurer Meinung nach die menschliche Entsprechung zum Barfen? Bin gespannt!

    #48244
    Anonym
    Inaktiv

    Gute Frage Emily. Also meiner Meinung nach wäre es eine Ernährung aus komplett selbst zubereiteten Mahlzeiten. Also keine Fertigsoßen sondern schön Mehl und (selbst gemachte) Brühe, vielleicht noch etwas Butter oder Zitrone – je nachdem. Es würde dürfte auch keine Fertigpizza mehr geben und Kuchen, bei dem man nur die schon fertige Backmischung kauft, auch nicht. Bei Gemüse ist das nicht so problematisch. Dem tiefgekühlten wird ja nichts weiter zugesetzt, das wird nur geerntet und gleich gefrostet. Das wäre für mich vollkommen ok. Auch schon geschnittene Sachen (z. B. Rot- oder Weißkohl) wären ok, meinetwegen auch schon eingelegt, wenns ohne künstliche Zusatzstoffe wie Aromen oder Konservierungsmittel auskommt. Salz und Zucker oder auch räuchern zum Konservieren ist für uns Menschen aber denke ich vollkommen ok. So hat man das schon vor Jahrhunderten gemacht (ich sag nur Kassler oder Salami und dergleichen).
    Tatsache ist aber nunmal, dass das im Alltag nicht so leicht umzusetzen ist. Viele Zutaten bekommt man gar nicht mehr im Supermarkt von nebenan sondern man müsste in einen Feinkostladen gehen oder direkt spezielle Lebensmittelfachgeschäfte abklappern. Unterwegs was essen wäre auch nicht so leicht. Also entweder hat man immer seine selbst geschmierten Schnittchen dabei oder man muss auf Obst oder Naturjoghurt zurückgreifen. Nen Döner geht nicht, genausowenig ne Currywurst, Pizza, Essen vom Asiaten schon gleich gar nicht.
    Idee gut, Umsetzbarkeit schwierig und vor allem zeitaufwändig. Den Hund zu barfen macht weniger Aufwand, einfach weil ich da nicht so viele Zutaten durcheinander würfeln muss. Den einen Tag Huhn, den anderen Tag Pansen und zwischendrin mal etwas Obst oder Gemüse (vereinfacht gesagt). Ich selbst hab dann doch etwas höhere Ansprüche was den Geschmack angeht.

    #48230
    Anonym
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    [quote][quote_head]Zitat von Pogo vom 28.01.2011 11:42[/quote_head]Es würde dürfte auch keine Fertigpizza mehr geben [/quote]

    Liest eine, die gerade eine Fertigpizza auf dem Schreibtisch zu stehen hat und auch verspeist … Wie aber ist das mit Kohlehydraten? Wenn sich Barf bei Hund daran orientiert, ihn seinen ursprünglichen Bedürfnissen nach zu füttern – sagt man nicht, die menschliche Verdauung befinde sich noch in der Steinzeit und sei nicht für die Verwertung von Kohlenhydraten gemacht? Muss ich mich nach der Steinzeit-Diät ernähren, wenn ich mich selbst artgerecht füttern will? Über die praktische Umsetzung reden wir dann später …

    #48227
    Anonym
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    Hö, wo steht denn geschrieben, dass der Mensch keine Kohlenhydrate verwerten kann??? Was ist denn bitte Zucker? Der liefert doch schnell Energie und wird wunderbar verstoffwechselt, wenn man sich auch bewegt.
    Steinzeit-Diät fänd ich übrigens sehr übertrieben. Das ist schon ein paar Millionen Jahre her und der Mensch hat durch seine Fähigkeiten im Laufe der Zeit viel verändert. Er fing an das Feuer für die Nahrungszubereitung zu nutzen, weil er erkannte, dass es ihm so leichter bekommt. Das ist auch schon wieder einige hunderttausend Jahre her. Nach und nach entdeckte er auch Gewürze und auch das ist schon mehrere 1000 Jahre her. Also ich denke, der Organismus hatte genug Zeit, sich an diese “Umstellung” zu gewöhnen und würde das nicht im Zuge der “artgerechten Ernährung” streichen. Der Hund hingegen bekommt erst seit wenigen Jahrhunderten gewürzte Speisen (Küchenabfälle – die aber nicht seine einzige Nahrungsquelle darstellten, Hunde fraßen auch Ratten und Mäuse und dergleichen, was eben auf dem Hof so zu finden war) und erst seit gerade mal wenigen Jahrzehnten “Fertigfutter”. Ich denke zwischen diesen Zeitspannen – Jarhzehnte/Jahrhunderte verglichen mit Jahrtausenden/Jahrmillionen liegen gewaltige Unterschiede.
    Soll heißen: Der Organismus des Hundes hatte noch gar keine Zeit sich an die neuartigen Fütterungsgegebenheiten zu gewöhnen, wenngleich er durchaus damit zurecht kommt. Ursprüngliche Nahrungsquellen, also rohes Fleisch, sollte er aber nach wie vor wunderbar vertragen mal abgesehen davon, dass es ihm tatsächlich auch schmeckt. Ich würde, wenn ich die Wahl zwischen einem rohen, ungewürzten Stück Fleisch und ner rohen Möhre definitiv die Möhre bevorzugen. Das ist allerdings nicht nur allein dem Geschmack geschuldet sondern wohl auch ein Stück weit der Zivilisation.

    #47137
    Anonym
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    Also ich mach meine Nudeln schon lange selbst – aber da kommen Eier rein (ich hol sie ja beim Bauern und hoffentlich Dioxinfrei) – back mein Brot selbst – kauf so gut wie gar keine Fertigprodukte (weil mir das Spass macht und ich das gerne mache – nicht nur aus Überzeugung) – aber ich bin trotzdem der Meinung, dass Fertigprodukte ab und zu erlaubt sein dürfen. Man geht ja auch ins Restaurant und weiss nicht wirklich, was man da auf dem Teller hat. und genauso bemüh ich mich auch, dass meine Tiere ein gutes und hochwertiges Futter im Napf haben.
    Früher hat man sich leider oder auch nicht, nicht soviele Gedanken über das Futter gemacht, unser Schäferhund hat Royal Canin bekommen, wurde fast 12 Jahre alt und ist an einem Tumor am Herz gestorben und ich fand nicht, dass ich ein schlechtes Gewissen haben musste wegen dem Trofu.
    Unsere Katze wird im Mai 18 und hat sich meist draussen ernährt (Mäuse – Vögel – Ratten, alles was die Natur zu bieten hat, war allerdings auch noch nie krank und ist noch relativ fit. Das sagt eigentlich viel aus.

    #47098
    Anonym
    Inaktiv

    Also ich oute mich jetzt mal……. 😀 😀 😀 😀

    Grundsätzlich bin ich kein Fan von Fertigprodukten – ich komme aus der Gastronomie/Hotellerie und hab von daher sicher einen Sinn für gutes Essen mitbekommen. Im Alltag versuch ich auch möglichst mich gesund zu ernähren.

    Also keine oder wenig Fertigprodukte – aber wenn die Zeit knapp ist kommt schon auch mal ne TK-Pizza auf den Teller……

    Wenig Fleisch und wenn dann gute Qualität – aber so ein saftiges Steak ist schon lecker und der Aufschnitt zum Frühstück schmeckt auch……

    Und jetz kommt der Knaller: Ich trinke schon gern gesunde Sachen, wie stilles Wasser, Frücht- oder Kräutertees aber natürlich auch Kaffee und Abends mal einen lecker Rotwein….. 😀 😀 😀 😀

    Aber ich kauf mein Mineralwasser bei Aldi für 0,19 Euro – aber für Sam gibbet es Volvic für über einen Euro… 😀 😀 😀

    Ich weiß selber noch nicht genau ob ick lachen oder weinen X( soll – aber da wir seit Monaten an seiner Gesundheit rumdoktern sind wir jetz nach drei anderen Tierärzten bei einer homöopahtischen Tierärztin gelandet.
    Die hat nach einer Bioresonanzdiagnose bei Sam unter anderem einen Quecksilberüberschuss-/vergiftung bei ihm festgestellt und deshalb bekommt er, zumindest vorläufig, Volvic und kein Leitungswasser und die teuren Metallnäpfe haben wir auch verbannt, stattdessen wird aus der Glasschüssel gesoffen…. 😀 😀 😀

    Oh, ich hör schon die Homöopathiegegner in die Tasten hauen…… 😀 😀 😀 😀

    Ach ich weiß doch selber nicht, aber bevor ich ihn mit Chemie vollpumpe probieren wir das halt erstmal, vorallem wegen seiner Arthrose, den damit verbundenen Schmerzen und anderen Alterserscheinungen….

    Nun bin ich gespannt…. 😀 😀 😀 😀

    Lieben Gruß
    Anna

    #47095
    Anonym
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    Mal ne Frage Sam,Barfst Du auch?

    #47096
    Anonym
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    Hey Sissy….

    mehr oder weniger – wir stellen immer mehr auf barfen um, aber Sam bekommt auch noch Trockenfutter dazu….

    #47094
    Anonym
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    Huhu 🙂
    Futtert Sam viel Salat?
    Habe nämlich gehört in grünen Salat sei quecksilber drin,deshalb nicht mehr gesund.
    Hab zwar auch gestaunt,aber wenn das tatsächlich stimmt…

    #47092
    Anonym
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    Naja,ganz ehrlich:ich ess auch viel grünes in letzter Zeit 😀
    Und Gesund iss ja bekanntlicherweise nicht mal mehr das Luftschnappen 😀 😀 😀
    Und selbst Kochen kann ich und tue ich auch-zumindest für den Hund 😀
    Weil nicht jeder kann heutzutage jkochen…
    Wie dem auch sei,wünsche ich jedem einen guten Appettit und eine gute Nacht 😉 🙂

    #47089
    Anonym
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    Fest steht mal zum Thema Quecksilber, dass Mensch/ Hund da sehr viel durch Fisch aufnehmen können 8o.
    Ich wünsche Sam, dass die Bioresonanztherapie anschlägt. Habe schon viel Gutes darüber gelesen. Und auch ich bin für eine Mischung aus Homöopathie und Schulmedizin.

    Zum eigentlichen Thema. Ich koche fast immer frisch, ohne Fertigzusätze, und ich habe so ein supertolles Gerät von einer bestimmten Firma :], mit dem ich fast alles selbst zubereiten kann, von Gemüse, Frischkäse, Nachtisch, Suppen, Fleisch, Brot, Teige für Pizza, Kuchen… Seitdem ich dieses Teil habe kaufe ich bewusst gesünder ein. Dabei schaue ich dann auf BIO & Co. Auch die Würzerei beschränkt sich meist auf Kräuter und reine Gewürze, und die Soßen dicke ich mit Mehl oder Speisestärke an.
    Aber ich gestehe, dass ich einem guten Stück Fleisch nicht abgeneigt bin und von Herzen gern Schabefleisch pur/ungewürzt esse 8o. So nun erschreckt nicht. Ich bin kein Vampir. Dafür esse ich nicht gern Wurst, nur Salami.
    Die Nudeln mache ich dann aber doch nicht selbst und maaaaaaaal landet auch eine TK Pizza im Ofen.
    Wer Lust zum Essen kommen hat… 😀

    #47078
    Anonym
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    Da drücken wir Sam mal alle Daumen, dass das Quecksilber auch wieder verschwindet – wir glauben an die homöopathie und sind von seiner Wirkung total überzeugt – und bevor man den Hund mit anderen Medikamenten vollpumpt – Sam Ihr macht das richtig.
    und übrigens volvic sagt man nach, dass die Hunde, wenn sie das trinken keinen oder viel weniger Zahnstein hätten

    #47061
    Anonym
    Inaktiv

    Tja, dann oute ich mich als Threadstarter mal gleich mit: Mein Hund isst um Klassen gesünder als ich. Und das, obwohl ich ziemlich gut kochen kann. Allein, bei Vollzeit arbeiten und danach Hund von der Tagesmutter holen/bespaßen, habe ich dann weder Lust noch Zeit. Da gibt es dann schon mal die ein oder andere Fertidsauce/Tiefkühlpizza etc. Oder eben Käsebrot …

    Aber an alle, die hier selbst kochen: Lasst uns doch eine Rezeptsammlung mit “biologisch artgerechtem Menschenfutter” starten, gesund und schnell und auch für Berufstätige geeignet …

    #47056
    Anonym
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    Ja, Emily, hört sich gut an und Scout und ich stehen als Tester für 4 und 2 Beiner zur Verfügung 😛 😛 😛

    #46993
    Anonym
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    Geniale Idee…. 😀 😀 😀

    Aber du meinst jetz schon Rezepte für die Zweibeiner, oder???
    Damit die sich auch endlich mal gesund ernähren….. 😀

    Lieben Gruß
    Anna

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