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  • #17755
    Anonym
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    Ich selbst habe eine Hündin aus Rumänien und ich habe noch nie eine so liebt und nette Maus kennengelernt…… Ich würde sie nie mehr hergeben, obwohl sie eine krumm zusammengewachsenes Bein aus ihrer Kampfzeit in Bukarest hat.
    Zudem arbeit ich im Tierschutz und habe mit Hunden aus Ungarn zu tun. War selbst schon dort und man ist immer wieder estaunt wie toll diese Tiere sind……

    #39858
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo

    Ich möchte an dieser Stelle mal was loswerden..
    Kalinka kommt ja nun auch aus Rumänien und ich kenne andere Hunde aus dem Ausland. Manche haben noch vergleichsweise “Glück” gehabt, bei anderen merkt man deutlich, welch schweres Schicksal sie ertragen mussten.

    Neulich nun bei Bekannten (mit Labrador und anderen reinrassigen Hunden) wurde neben der Diskussion um Mischlinge und Rassehunde und deren Vor-und Nachteile Folgendes besprochen…

    Ich erwähnte, dass ich Kalinka aus dem Tierschutz hätte, und es kam die Frage aus welchem Tierheim hier in der Region. Ich verneinte dann und sagte, dass sie von einer Tierschutzorganisation aus Rumänien stamme – und wurde dann dafür verurteilt. Es gäbe schliesslich genug Hunde in den hiesigen Tierheimen und warum müsse es denn unbedingt einer aus dem Ausland sein?!

    Ich war ehrlich gesagt ziemlich baff… sowas hätte ich nicht erwartet. Mir persönlich war/ist es nämlich total schnuppe, woher mein Hund kommt.. die einzigen Kriterien bei der Auswahl waren dass er mir gefällt und keinen guten Start ins Leben hatte. Das hätte auch ein vernachlässigter Hund aus dem Nachbarort sein können.

    Habt ihr ähnliche Erfahrungen schonmal gemacht?

    LG

    #39849
    Anonym
    Inaktiv

    Ja Kalinka, das habe ich oft genug zu hören gekriegt, warum ich einen Pflegehund aus dem Ausland habe und wurde dafür verurteilt. Vor allem von anderen Hundebesitzern. Leute ohne Hund waren eher verwundert, was es alles gibt und fanden es gut.
    Ich hab die Meinung vertreten, dass die Tiere im Ausland noch bedürftiger sind, da Tierschutz dort kaum betrieben wird, und ich denke, dass die Tiere in deutschen Heimen zumindest regelmäßig Nahrung und vernünftige Unterkünfte haben. Aber mittlerweile habe ich auch in dieser Richtung Sachen gehört, die schlimm, traurig und überdenkenswert sind.
    Aber aus heutiger Sicht würde ich mich immer für einen Tierschutzhund entscheiden, auch wenn Faye reinrassig ist. Da habe ich einiges dazugelernt, worüber ich mir vorher gar keine Gedanken gemacht habe und auch nicht wusste.

    #39820
    Anonym
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    Ich kann Tonia mit Faye nur beipflichten, dass ich mir jederzeit wieder einen Hund aus dem Tierschutz / Tierheim holen würde. Und zwar völlig egal, ob aus der nahen Umgebung oder aus einem anderen Land. Allerdings habe ich auch schon von Tierschutz-Orgas gehört, die möglicherweise nicht ganz so sauber arbeiten, wie man das gerne hätte. Ich denke, deswegen sollte man sich gerade bei der Vermittlung von ausländischen Hunden ansehen, woher die Hunde stammen und über welche Organisation sie vermittelt werden und welche Referenzen diese hat.

    Wir haben in unmittelbarer Nachbarschaft auch zwei Hunde aus Rumänien und drei weitere aus Griechenland, die ebenso wie Leo dort von der Strasse gerettet wurden. Mit Ausnahme von einem Hund fallen alle dadurch auf, dass sie temperamentvoller und etwas “wilder” sind als die deutschen Hunde hier, allerdings auch gutmütiger und weniger aggressiv. Ich habe mir schon manchmal gedacht, ob diese “Charakterzüge” manchen deutschen Hundebesitzern als negativ auffallen?
    Andererseits habe ich auch schon von zwei älteren Damen (mit typischen Oma-Hündchen) gehört: “Was, so hübsche, edle Hunde bekommt man beim Tierschutz???”

    #39819
    Anonym
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    Hallo alle zusammen,
    wir haben unsere kleine Hündin Caity aus Zypern, durch die Tierschutzorga. Zypernhunde.de…
    ich kann nur sagen daß wir und die Lütte so glücklich sind das wir uns gefunden haben, sie ist genauso verrückt wie wir und hat merkwürdigerweise auch fast die gleiche Frisur ;-)) wir mein Sohn und ich .. allerdings habe ich auch schon was um die Ohren bekommen warum denn aus dem Ausland und nicht von hier ???? die Frage kam von einem hiesigen Züchter…
    ich würde es immer wieder so machen, denn ich habe das Gefühl das die kleinen Wesen von Herzen dankbar sind das sie endlich angekommen sind.. natürlich sind auch heimische Hunde dankbar, aber die haben es meiner Meinung nach hier schon besser als die Hunde aus dem Ausland…
    Ganz liebe Grüße aus HH von Sandra

    #38601
    Anonym
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    Hallo zusammen,

    auch meine Huendin ist von einer Tierhilfe aus Griechenland.Die Leute, ob
    Hundebesitzer oder nicht haben wenig verständnis dafür,daß man für einen Tierheimhund aus dem Ausland auch noch den Flug bezahlt.Ich habe es nicht bereut,denn auch ich bin der Meinung,daß die Tierheimhunde in Deutschland es besser antreffen als die Südenmischlinge.
    Man sollte aber nicht glauben,das die Tiere “dankbar” sind.
    Ich habe Pogo jetzt im 6.Jahr und ich war oft verzweifelt.Wir haben Jahre gebraucht bis eine Bindung aufgebaut werden konnte.Dieser Hund ist immernoch sehr ängstlich und unsicher.Ich glaube auch nicht das es sich nochmal ändert.Zum anderen hatte sie einen unglaublichen Jagdtrieb.
    Aber jetzt im 6.Jahr wird auch sie etwas ruhiger.
    Vor Pogo hatte ich bereits einen Hund(Vom Züchter mit allen guten Eigenschaften).Absolut pflegeleicht.Trotzdem werde ich mich wieder für einen Südenmischling entscheiden,wenn die Zeit soweit ist.Ich freue mich über jeden Hund der in Deutschland in eine neue nervenstarke Familie bekommt.
    Sollen die anderen Leute doch denken was sie wollen.

    L

    #37930
    Anonym
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    Hallo 🙂

    Wir haben Jessie über eine Orga aus Spanien bekommen. Ich hab ihn sogar selbst abgeholt.

    Es gibt für mich keine Tiere, die dankbarer sind als Tierheimhunde. Ich bin der festen Überzeugung, dass sie sehr genau wissen, was man für sie “getan hat”.

    Wenn ich genug Platz, Zeit und Geld hätte, würde ich noch viel mehr Hunde aus Perreras retten…

    Liebe Grüsse

    Sabine

    #37927
    Anonym
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    Ich, auch ohne Tierheim/Tierschutzhund, finde die ganze Sache toll.
    Schön das es Leute gibt die einen solchen Hund “retten”
    Ja ich habe einen “Zuchthund” aber auch ich sehe nicht vollkommen davon ab solche einen Hund zu nehmen.
    Leider gab es damals nicht solch eine Gelegenheit, denn auch bei einem Hund aus Heim oder Orga sollte es passen.

    Und ja ich denke ich kann manche Leute verstehen, ich denke es muss im gleichgewicht bleiben, wenn alle Leute nur noch im Ausland Hunde retten, wie würde es dann hier bald aussehen?!
    Dann würden hier auch welche nach einem gewissen Zeitraum zur Tötung müssen, weil kein Platz mehr ist und die Heime würden überlaufen – es sollte halt ein Gleichgewicht herschen man sollte auch wenn es unsren Heimhunden besser geht sie nicht ganz vergessen, denn trotzdem sitzen Sie in kleinen Ställen und nur halb so viel Aufmerksamkeit als in einer liebevollen Familie.

    Aber ich finde es toll und sobald ein zweiter dazu kommt oder es klappt würde ich mich auch sehr gern für einen Auslandshund oder Tierheimhund entscheiden.

    #37817
    Anonym
    Inaktiv

    “es muss im gleichgewicht bleiben, wenn alle Leute nur noch im Ausland Hunde retten, wie würde es dann hier bald aussehen?!
    Dann würden hier auch welche nach einem gewissen Zeitraum zur Tötung müssen, weil kein Platz mehr ist ”

    im Grunde ist dein Gedanke klar, aber die Realität sieht doch etwas anders aus. Das Problem der Auslandshunde bzw der dortigen Länder ist nämlich nicht, dass es dort dieTötungsstationen gibt, sondern die fehlende Prävention. Es gibt dort einfach Tausende von Strassenhunden, die sich unbegrenzt vermehren. Die Leute schmeissen ihre Hunde einfach weg.. ich hab hier in Deutschland noch nicht einen Strassenhund gesehen wenn ich ehrlich bin.
    Das soll nicht heissen dass ich nun befürworte, dass statt unserer Tierheimhunde nur noch Auslandshunde adoptiert werden, sondern dass man da schon deutlich unterscheiden muss, wie die Situation in den verschiedenen Ländern ist.

    LG

    #37791
    Anonym
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    klar ich hab nun nicht alles aufgezählt, aber iwie bleibt es doch sonst ein “ewiger kreis” und bei uns gibts iwann straßenhund zwecks mangelnder plätze…

    aber klar wie gesagt ich bin auch nicht dagegen, aber wie gesagt ich denke es ist auch ganz gut wenn man sich mal in den eigenen tierheimen umschaut….

    achso und dazu finde ich ansonsten einen neuen peta aufruf gut unter anderem dabei das tiere die freilauf haben kastriert sein müssen oder auch bessere überwachung von züchtern
    [quote]aber nur nebenbei offtopic :

    Millionen Tiere leiden in Deutschland, weil kein Gesetz sie schützt!
    In Deutschland leben über 23 Millionen so genannte Haustiere – hinzukommen ca. 600.000 Tiere in Terrarien sowie Millionen von Fischen in ca. 2 Millionen Aquarien und 2,3 Millionen Gartenteichen! All diese Tiere werden kaum von Gesetzen geschützt und so findet in der Bundesrepublik Tag für Tag millionenfaches Tierleid in einem quasi „rechtsfreien Raum“ statt. Aus diesem Grund wendet sich PETA Deutschland e.V. nun an die Bundesregierung und fordert, endlich ein Heimtierschutzgesetz zu verabschieden, um dieses unnötige Tierleid zu beenden.

    PETA Deutschland fordert ein Heimtierschutzgesetz mit folgenden Punkten:

    * Verbot sexueller Handlungen mit Tieren :

    Selbst der sexuelle Missbrauch von Tieren ist in Deutschland nicht ausdrücklich per Gesetz verboten (der diesbezügliche Straftatbestand „Sodomie“ ist 1969 aus dem Strafgesetzbuch entfernt worden).

    * Gruppenhaltung sozialllebender Arten (Kaninchen, Vögel, etc.)

    * Haltungsverordnung für alle „Heimtiere“:

    Gesetzliche Grundlage für die Züchtung von Tieren, Kontrolle von Züchtern

    * Verbot der Wildtierhaltung in Privathaushalten:

    Tierbörsen und Zooläden mit exotischen Tieren gibt es in ganz Deutschland. Wildtiere können in Privathaushalten kaum ihren Bedürfnissen gerecht gehalten werden. Viele Menschen wissen zu wenig über diese Tiere, um ihnen auch nur annähernd gerecht zu werden. Auch gefährliche Tiere werden in vielen Fällen ohne Skrupel verkauft. Dies stellt neben dem Leid der Tiere zusätzlich eine ernst zunehmende Gefahr für die Bevölkerung dar!

    * Sachkundenachweis für Hundehalter:

    Auch unüberlegte Tierkäufe sind in Deutschland gang und gäbe. Viele Bürger sehen Tiere noch immer als „Wegwerfware“, die man nach Belieben kaufen und wieder entsorgen kann. So wäre beispielsweise ein – alle Hundearten einschließender – Hundeführerschein noch vor der Aufnahme eines Hundes ein wichtiger Schritt, um den zukünftigen Haltern die Bedürfnisse des Tieres näherzubringen und „Spontankäufe“ zu vermeiden.

    * Massive Eindämmung der Zucht aller „Heimtiere“:

    Gesetzliche Kontrolle der Zucht durch Ämter

    * Beendung der sog. „Qualzuchten“:

    Als Qualzucht bezeichnet man bei der Züchtung von Tieren die Duldung oder Förderung von Merkmalen, die mit Schmerzen, Leiden, Schäden oder Verhaltensstörungen für die Tiere verbunden sind.

    * Kastrationsgebot für alle geschlechtsreifen Tiere, die unkontrolliert ins Freie gelassen werden :

    Um die Überpopulation von Tieren in Deutschland einzudämmen, wäre ein Kastrationsgebot für alle geschlechtsreifen Tiere unerlässlich, die Zugang zum Freien haben. Die Populationen verwilderter Katzen stellt in den meisten Städten und Gemeinden ein ernstes Problem dar. Tierheime und Katzenhilfen sind meist bis an ihre Grenzen ausgelastet. Da unsere „Hauskatze“ nicht für ein Leben in freier Wildbahn gerüstet ist, leiden die Tiere häufig unter Krankheiten (wie beispielsweise dem gefährlichen Katzenschnupfen), werden Opfer des Straßenverkehrs oder von Tierquälern.

    * Verkaufsverbot von Tieren im Zoohandel:

    Der Anblick ist wohl jedem bekannt – das alleine gehaltene Meerschweinchen oder Kaninchen in einem Käfig, der laut Zoohandlung „groß genug“ ist. Viele Heimtiere werden unter Bedingungen gehalten, die keinesfalls ihrer Natur und ihren Bedürfnissen entsprechen. Die Käfige sind meist zu klein und bieten den Tieren keine ausreichenden Beschäftigungsmöglichkeiten. Obwohl es die Halter dieser Tiere meist gut meinen, leiden viele „Haustiere“ in Deutschland schrecklich unter ihren Lebensbedingungen

    * Ausbildungsverordnung für Mitarbeiter des Zoohandels :

    Mitarbeiter des Zoohandels verfügen meist nicht über ausreichendes Wissen über die Tiere in ihrer Obhut. So werden den Kunden oftmals falsche Informationen über Haltung, Ernährung und Gesundheitszustand von Tieren gegeben, was zusätzliches Leid verursacht.
    Eine Lösung dieser Problematik könnte beispielsweise die enge Zusammenarbeit von Tierheimen und Zoohandlungen sein, um den Verkauf und die Nachzucht von Tieren für die Industrie völlig einzustellen und in Zoohandlungen lediglich Zubehör zu vertreiben. Mitarbeiter müssten entsprechend ausgebildet werden, um Käufer umfassend über die Bedürfnisse ihrer tierischen Mitbewohner informieren zu können.

    Hier bitte Petitions unterschreiben klicken.
    [URL=http://]http://action.peta.de/ea-campaign/clientcampaign.do?ea.client.id=44&ea.campaign.id=5538[/URL]

    Das schweizer Tierschutzgesetz beispielsweise legt zahlreiche Haltungsbedingungen fest, die auch unzähligen Tieren in Deutschland helfen könnten – so z.B. die Gruppenhaltung sozialer Tiere.

    Ein Großteil der in Deutschland lebenden „Haustiere“ stammt noch immer aus Zoohandlungen oder von Züchtern – und das, obwohl unzählige Vier- und Zweibeiner in Tierheimen und privaten Pflegestellen auf ein neues Zuhause warten. Jedes beim Züchter oder im Zoohandel gekaufte Tier fördert die „Nachproduktion“ und nimmt einem heimatlosen Tier ein potenzielles neues Zuhause. Woher die Tiere in der Zoohandelsindustrie und auf Tiermärkten stammen, bleibt meist im Verborgenen; wahrscheinlich um Massenzuchten vor dem Käufer zu verbergen. Auch die Haltung in Zoohandlungen entspricht in keiner Weise den Bedürfnissen der Tiere: die Käfige sind zu klein, soziale Tiere werden alleine oder aber in völlig überfüllten Käfigen gehalten und sobald Tiere dem „süßen“ Babyalter entwachsen sind, werden sie oftmals entsorgt – zum Beispiel als „Futter“tiere für Schlangen und Co. Denn besonders das Geschäft mit Jungtieren floriert: mit ihnen erzielt man etwa dreimal so viel Gewinn wie mit ausgewachsenen Tieren.

    Um den Missbrauch von Heimtieren endlich zu unterbinden, muss die Bundesregierung ein Heimtierschutzgesetz verabschieden. Um sich für eine entsprechenden Gesetzgebung einzusetzen, nehmen Sie bitte an unserem Aktionsaufruf teil!

    [URL=http://]http://action.peta.de/ea-campaign/clientcampaign.do?ea.client.id=44&ea.campaign.id=5538[/URL][/quote]

    #37603
    Anonym
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    Es ist schön Eure Erfahrungsberichte so zu lesen.

    Ich selbst arbeite im Auslandstierschutz, schwerpunktmäßig in Ungarn und war auch schon mal dort. Man denkt wirklich man sei in einer anderen Welt….. wo man hinschaut Kettenhunde, Streuner mit Reute, überfahrene Welpen und adulte Hunde…..

    Das Problem dort liegt einfach bei der Bevölkerung, in anderen südl. Ländern ist es ebenso….! Die Menschen müssen einfach lernen umzudenken, daß sie auch gegenüber Tieren ein Verantwortungsgefühl haben, daß es Lebewesen sind die man nicht einfach benutzt und dann wegwirft wenn es einem überdrüssig wird. Viele Tierheim-Mitglieder machen deshalb schon Vorträge in der Schule um eine Sensibilität schon bei den Kindern zu entwickeln.
    Es ist dort noch so viel zu tun daß dort der Tierschutz auf dem Stand von dem der Deutschen ist…..

    Das Problem in den deutschen Tierheimen ist, ich erlebe es bei uns immer wieder, das hier immer wieder Hunde landen, die von einem Händler gekauft wurden (egal ob seriös oder unseriös) und weil sie dann einfach nicht mit dem Tier klar kommen landet es wieder im Tierheim oder wird kurzerhand ausgesetzt. Bei Vermittlungshunden aus dem Tierschutz wird dieses Problem auf Grund von Vorkontrollen schon mal extrem eingegrenzt. Jeder Hundehalter sollte auf eine “Eignung” getestet werden.

    Es ist immer wieder so traurig was man so hört aus Ungarn, kürzlich wurde eine Hündin mit ihren Welpen einfach auf die Straße gesetzt, die Welpchen konnten noch nicht mal richtig laufen…..! Ebenso beobachtet man gerade jemanden der Welpen bis zum Alter von ca. 6 Monaten im Garten an einer 1 m langen Kette hält, irgendwann ist mal wieder einer verschwunden….. schaut man sich dann mal die Mülltonne an findet man noch so einige Knochen….

    #36583
    Anonym
    Inaktiv

    Hey,

    ich kenne das mit meiner Lilly, viele Leute fragen mich immer woher sie ist und wie süß sie doch ist. Aber wenn ich sage sie ist aus dem Ausland reagieren sie plötzlich alle ganz anders *Warum Ausland* *Hier sind doch genug* *Ist sie denn Gesund*….ich hab kein Problem damit zu sagen nein sie ist nicht ganz in Ordnung sie muss Windeln tragen da ein nerv defekt ist mich stört es nicht aber ich war total Baff als mir eine Antwortete na warum haben sie den Hund nicht einschläfern lassen oder es wäre doch besser er wäre getötet geworden. Hallo sie ist vollkommen in Ordnung bis auf dieses Kleinigkeit und die stört mich nicht was ich in meiner Wohnung mache ist meine Sache und draußen sieht es keiner. Also manche Menschen versteh ich einfach nicht und Lilly hat ein recht auf ein zu Hause sowie auf ein schönes Leben!

    Lg Nancy

    #36559
    Anonym
    Inaktiv

    Huhu Lilly,

    also, ick wollte dich ja eigentlich erstmal anständig begrüßen – aber dat hol ick nach, ick komm dann mal auf dein Profil schnüffeln. Aber hier will ick (oder vielleicht auch Anna ) erstmal meinen Senf dazu geben….

    Natürlich drücken wir dir alle Pfötchen, dass du dein Problem mit dem Nerv wieder in den Griff kriegst – aber falls nicht, hast du tausendmal und vielleicht sogar erstrecht ein Recht auf eine tolle Familie und auf ein langes und hoffentlich glückliches Leben – es wär nur schön wenn es mehr Leutz geben würde wie dein Frauchen, die das genauso sehen und auch Hunden mit Handicap ein schönes Zuhause ermöglichen, also von daher Glückwunsch….

    Und ganz liebe Grüße von Sam mit Anna

    #73523
    Anonym
    Inaktiv

    Also ich habe Socke damals von einer überforderten Familie aus der Region geholt – kurz bevor er ins Tierheim sollte. Davor war ich in vielen Tierheimen, aber es hat nie wirklich “Klick” gemacht, bzw. waren auch die Tierheimmitarbeiter wie so oft recht unfreundlich und kurz angebunden.

    Und dann Urlaub auf Kreta im Okt. letzten Jahres, nachdem ich schon länger über einen zweiten Hund nachgedacht hatte, ist mir dort das Elend der Hunde beonders aufgefallen: überall Hunde an Ketten, mit Essensresten am Leben gehalten, Wasser aus alten Konservenbüchsen an deren Rändern sich viele die Schnauzen blutig geschnitten hatten und in all dem Wirr-Warr aus abgemagerten Streunern und verwahrlosten Kettenhunden: Penny. Eine kleine Hündin, kaum 9 Wochen alt, mit Würmer-Blähbauch und kämpfend um jede Mahlzeit, ausgesetzt auf dem Grundstück des Vergnügungsparks. So wie viele andere Hunde und Katzen.

    Am liebsten hätte ich sie alle mitgenommen, doch entscheiden musste ich mich für einen: und das war Penny. 2 Wochen war ich mit ihr auf der Insel, kaufte ihr ordentliches Futter, brachte sie zum Tierarzt, ließ sie impfen und entwurmen und am vorletzten Tag bekam sie ihren Chip.

    Hier mal das Bild aus dem Flugzeug (ich durfte sie als Handgepäck mit in die Kabine nehmen und hab sie zur Belohnung für ihr vorbildlich ruhiges Verhalten den Joghurtbecher ausschlecken lassen 🙂 )

    [URL=http://i53.tinypic.com/2dlv2c.jpg]http://i53.tinypic.com/2dlv2c.jpg[/URL]

    Und ja ich würde es immer wieder so machen!
    Für mich kommt es nur darauf an, dass man nach den eigenen Möglichkeiten das tut, was man kann um zu helfen. Natürlich hätte ich auch wieder heim nach Deutschland fliegen und wieder auf Tierhheimtour gehen können, aber mich hätte der Gedanke an Penny nicht mehr losgelassen. Wie es ihr geht, ob sie überlebt hat oder doch irgendwann im Tierheim gelandet ist oder vergiftet wurde ect.

    Ich denke da muss jeder für sich entscheiden. Würde ich mir jetzt noch einen dritten Hund holen (was ich nicht vorhabe), dann sicher aus dem deutschen Tierschutz – damit es ausgewogen bleibt.

    Aber Tierschutz bedeutet für mich allgemein Tieren in Not zu helfen – egal wo.

    Allerdings muss man auch sagen, dass es z.B. für Anfänger unter Umständen ratsamer ist sich einen Hund vom Züchter zu holen, als einen Hund der in seinem Leben schon viel Leiden musste und dementsprechend verhaltensauffällig ist. Denn ein überforderter Halter kann noch so engagiert sein: für seinen Hund ist es trotzdem Stress.

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