• Dieses Thema hat 10 Antworten und 5 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 10 Jahre, 1 Monat von Anonym.
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  • #14235
    Anonym
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    Hallo,
    mein Hund Pepe ist ein Angsthund. Er hat angst vor bestimmten Personengruppen, Menschen die sich “ungewöhnlich” Verhalten, wobei es aus Menschensicht nicht so ist, lauten Geräuschen, anderen Hunden, Motorräder usw. Ich habe Pepe im alter von 8 Wochen bekommen und versucht, ihm soviel wie möglich zu zeigen. Es ist jetzt sogar soweit das er bestimmte wege meidet oder gar nicht das Haus verlässt. Hat jemand ähnliche Probleme oder sogar Erfahrung um das Leben mit einem Angsthund zu bewältigen?????

    #50420
    Anonym
    Inaktiv

    Da muss ich Jonny Recht geben. Wenn du ihn mit 8 Wochen bekommen hast und ihm mit allem vertraut gemacht hast, was ihm so begegnen könnte, dürfte er eigentlich nicht solche Angst zeigen. D. h. du hast bei dieser “Gewöhnung” wohl unwissentlich einiges falsch gemacht, was du jetzt schleunigst beheben solltest.
    Ich denke auch, dass ein Trainer euch zur Seite stehen sollte, denn ihr (vor allem du) scheint sehr in euren Verhaltensweisen eingefahren zu sein und da braucht es oft Hilfe von Außenstehenden, die einem die Fehler vor Augen führen genau in den Momenten, wo sie passieren.
    Kann es sein, dass du deinen Hund früher in irgendeiner Form “getröstet” hast, wenn er Angst zeigte? Ihn vielleicht unbewusst in seiner Angst bestärkt hast, durch erhöhte Aufmerksamkeit oder Ähnliches?
    Es wird ein hartes Stück Arbeit, da er schon längst aus der Prägephase raus ist und er sein Verhalten schon lang genug verinnerlichen konnte. Aber das wichtigste ist: DU musst dein Verhalten ändern und was genau dein Fehler ist, kann man wohl nur vor Ort wirklich klären. Ich drück euch die Daumen.

    #50328
    Anonym
    Inaktiv

    Pepe war bis er etwas über ein Jahr alt war ein ganz normaler Hund. Er hat keinerlei auffälligkeiten gezeigt. Dann fing es an, dass er an der Leine andere Hunde angebellt hat. Mir wurde gesagt das sei ganz normal, er sei in der Pubertät und will seine Grenzen ausloten. In dieser Zeit war ich sehr konsequent, damit er mir nicht auf der Nase rumtanzt. Doch das Problem wurde immer schlimmer. Mein TA hat mir zu einer Kastration geraten, weil er der Meinung war, es sei Dominanz. Das hab ich dann auch gemacht. Es wurde aber nicht besser. Ich habe mir dann hilfe bei einer Biologien geholt, die auf Verhalten spezialisiert ist und die sagte mir dann das er das alles aus Angst macht, was mir bis dahin nicht so ganz klar war. Er wurde dann Homöopatisch behandelt, doch das hat nichts gebracht. Dann bin ich ja zu dieser Hundeschule gegangen wo er geschlagen wurde und seitdem finde ich ist das ganze noch viel schlimmer geworden. Dazu muss ich sagen, dass er als junger Hund auch schon schlechte Erfahrungen gemacht hat: Er wur an der Leine von einem anderen Hund angeriffen und ein Mann hat versucht ihn mit einem Stock zu schlagen, das konnte ich jedoch noch rechtzeitig verhindern. Dieser Mann war so um die 60, seitdem hat er Angst vor älteren Männern und versucht diese zu verbellen. Diese Angst wird aber immer schlimmer und besonders nach der Situation in der Hundeschule ist es extrem. Er war schon immer ein sensibler Hund. Aber in den letzten Wochen weiss ich einfach nicht mehr weiter. Ich trainiere jetzt an der Schleppleine, weil Freilaufen momentan auch nicht mehr geht, wenn er einen Mann sieht der in der Rasta passt oder Kinder die im Wald spielen rennt er dahin und bellt die Person(en) an. An der Schleppleine bellt er zumindest keine anderen Hund an. Dieses Jahr Silvester war auch ganz schlimm, also er hatte immer schon Angst vor dem Knallen, aber das war dann auch wieder gut. Dieses Jahr ist er Tage nicht aus dem Haus gegangen. Jetzt geht er zumindest morgens, Nachmittags manchmal. Bei dem kleinsten Geräusch zuckt er zusammen, zuerst will er auf den arm, aber ich lass ihn natürlich nicht, das hab ich noch nie gemacht. ich tröste ihn auch nicht. Dann ergreift er die Flucht. Teilweise bockt er wie ein Welpe und legt sich einfach auf die Straße und geht nicht weiter. Also mit der Hundeschulen Sache bin ich nicht weiter gekommen. Ich hab den Vorfall meinem Tierarzt erzählt und dieser hat sich den Namen notiert um anderen Hundehaltern von dieser Person abzuraten. Bis zu dem Vorfall in der Hundeschule konnten wir eingentlich gut mit der Situation leben, ich bin anderen Hunden aus dem Weg gegangen wenn Pepe angeleint war, wenn das nicht ging hab ich ihn abgelenkt, (falls er doch gebellt hat, habe ich das ingnoriert) oder ich hab ihn wenn es möglich war auch abgeleint, dann klappte es auch. Ich denke das was in der Hundschule passiert ist, dass schlagen war ja nur der Gipfel, hat ihn völlig aus der Bahn geschmissen.
    Ich frage mich nur, ob ich immer wieder die Situation suchen soll in der er Angst hat und versuchen ihm zu zeigen das nichts schlimmes passiert oder ob man die Situationen eher meiden sollte?

    #50116
    Anonym
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    Ist Pepe dein 1.er Hund?
    Denn vieles sollte bei Haltung eines Hundes schon von vornherein in Erfahrung gebracht werden…..dazu gehört auch daß ein Hund in die Pubertätsphase kommt…und da dann gerne seine Grenzen austestet.
    Dies sowohl mit anderen Hunden….als auch mit “seinem” Menschenrudel.
    Warst du mit dem kleinen Pepe seinerzeit in einer Welpenschule?
    Kam er regelmäßig mit anderen Hunde zusammen …also ich meine freies toben…spielen…rangeln?
    Kommt er heute noch mit anderen Hunde zusammen?
    Und wie verhält er sich? (mit + ohne Leine)

    Du warst bei einer Biologin…also eine Verhaltnesbiologin vermute ich dann mal…und dazu schreibst du:
    [quote]habe mir dann hilfe bei einer Biologien geholt, die auf Verhalten spezialisiert ist und die sagte mir dann das er das alles aus Angst macht, was mir bis dahin nicht so ganz klar war. Er wurde dann Homöopatisch behandelt, doch das hat nichts gebracht.[/quote]
    Hat denn diese Frau keine sonstigen Ratschläge/ Maßnahmen für dich gehabt außer dem Pepe Homöophatie zu verschreiben? ?(

    Und du beschreibst die Abläufe so (für mich) als ob du von der Verhaltensbiologin direkt zu der besagten VHS-Hundeschule hin bist….. ?(
    Sag bitte, wie lange war denn die Verhaltesnbiologin für Pepe tätig?
    Und wie lange warst du in besagter H-Schu?
    Was war dazwischen?

    Also die Zeit, sagen wir mal immer noch so mind.gut 2,5 Jahre ….was lief denn da sonst noch in Sachen Erziehung/Training/Auspowern ect…..denn ein Husky-Dalmatiner-Mix ist bestimmt auch ein ziemlich lebndiger Hund.

    Auch UNTERFORDERUNG macht Hunde quengelig….nervig…auch mal agressiv….!!!!

    Einer meiner Hunde , und zwar der lütte Jonny ist ein nerviger— quengeliger– Hund wenn er unterfordert ist! 😉

    Ich rate dir ganz dringend einen HUNDETRAINER mit guten Ruf zu Rate zu ziehen.
    Auch soltest du dem Verhalten deines Hundes nicht nachzugeben…denn wenn DU bestimmst es geht raus…..DANN GEHT ES RAUS!
    Doch das RAUSGEHEN solte für ihn auch reizvoll sein….durch Spiele, Übungen ect. , heißt, das “rasugehen” muß mit Gefühl geschehen..motivier ihn mit Dingen die wo er mag…und lobe ihn für alle noch so banalen Dinge damit er Mut faßt.

    Es ist allemal eine unhaltbare Situation die geändert werden sollte!

    #50101
    Anonym
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    Mit der Einschätzung zwecks Pubertät haben die Leute nicht ganz unrecht. Jeder Hund durchläuft wie auch wir Menschen verschiedene Phasen in seinem Leben und so eben auch die “Pubertät” einhergehend mit besagtem Austesten der Grenzen. In dieser Zeit ist Konsequenz noch wichtiger als sonst, aber das weißt du, wie du schreibst, selbst. Wenn ein Hund angeleint andere Hunde anbellt hat das aber oft nicht unbedingt mit Grenzen austesten zu tun sondern eher mit Unsicherheit. Ich würde ja fast behaupten (aber aus der Ferne nur gemutmaßt), dass Pepe sich seiner Stellung im Rudel nicht 100% sicher sein kann und das auf diese Art und Weise zum Ausdruck bringt. Er kann sich einfach nicht 100% auf seinen Rudelführer verlassen und übernimmt so in bestimmten Situationen eine Rolle, die ihm eigentlich nicht zusteht.
    Natürlich haben seine schlechten Erfahrungen auch ihren Teil dazu beigetragen. Wie bist du überhaupt zu einer Hundeschule gekommen, in der Hunde geschlagen werden? Hast du dir nicht erstmal vorher ein paar Trainingsstunden angeschaut, bevor du selbst mitgemacht hast? Hunde schlagen in der Hundeschule geht gar nicht, schade dass es da bei Pepe schon zu spät war und er es erleben musste.
    So und was ich immer wieder gern predige ist, dass ein ohnehin schon unsicherer Rüde durch eine Kastration in den meisten Fällen noch unsicherer wird. D.h. hier war die Kastration absolut kontraproduktiv und du hast dir damit noch mehr Probleme gemacht als ohnehin schon. Tierärzte sind nunmal in den seltensten Fällen Verhaltensexperten und eine Einschätzung ob ein Hund eher unsicher oder doch “dominant” ist, würde ich doch lieber jemand anderem überlassen. Ok, aber auch dafür ist es jetzt zu spät.
    Die schlechten Erfahrungen, die Pepe gemacht hat, kann man durchaus wieder wett machen, indem man ihm die nötige Sicherheit gibt und sich als souveräner Führer erweist. Aber dazu bedarf es, wie ich im ersten Beitrag schon schrieb, professioneller Hilfe. Ich würde auch statt “normaler” Hundeschule eher ein Einzeltraining empfehlen, in dem der Trainer direkt nur für dich und deinen Hund da ist und mit euch verschiedene Situationen üben kann und ihn Schritt für Schritt desensibilisieren kann. Denn wenn du schreibst, dass Pepes Reaktionen in bestimmten Situationen (ältere Männer) immer schlimmer werden, heißt das, dass ihr das Übel leider nicht an der Wurzel packt und dagegen angeht.

    [quote][quote_head]Zitat von Pepe vom 20.01.2011 11:57[/quote_head] Bis zu dem Vorfall in der Hundeschule konnten wir eingentlich gut mit der Situation leben, ich bin anderen Hunden aus dem Weg gegangen wenn Pepe angeleint war, wenn das nicht ging hab ich ihn abgelenkt, (falls er doch gebellt hat, habe ich das ingnoriert) oder ich hab ihn wenn es möglich war auch abgeleint, dann klappte es auch. [/quote]
    An dieser Stelle sehe ich gleich 2 grundlegende Fehler. Zum einen ist ablenken eine denkbar schlechte Variante, um zu erreichen, dass ein Hund auf bestimmte Dinge/Menschen/Situationen nicht mehr ängstlich reagiert. Dem Hund werden quasi Scheuklappen angelegt und es funktioniert nach dem Motto “Was ich nicht weiß (sehe) macht mich nicht heiß”, ändert allerdings absolut nichts an seinem Verhalten, wenn ihm einmal diese Auslöser nicht entgehen sollten. Mit ganz viel Pech kann es sogar sein, dass du damit seine Reaktionen sogar noch verschlimmert hast, z. B. indem du ihn mit einem Leckerchen oder so abgelenkt hast. In solch einem Fall ist es meist so, dass der Hund anschlägt und man ihm dann ein Leckerchen oder Spielzeug vor die Nase hält, damit er abgelenkt und somit ruhig ist. Lernen tut der Hund aber eher: “Wow, wenn ich xyz anbelle, bekomm ich dafür ein Leckerchen. Toll, mach das doch beim nächsten Mal noch intensiver, wer weiß was dann als Belohnung kommt.”
    Problem Nummer 2: Dein Hund bleibt bei Hundebegegnungen aus deiner Sicht cooler, wenn du ihn ableinst. Klar ist das durchaus so, er hat ja jetzt die Möglichkeit, zur größten Not abzuhauen, was ihm an der Leine nicht gegeben ist. Aber sollte dein Hund tatsächlich der Meinung sein, dass du kein geeigneter Rudelführer bist, bestärkt ihn das nur noch mehr in dieser Meinung. Indem du ihm ableinst überträgst du ihm die Aufgabe, die Situation für dich zu klären und zeigst ihm damit deine Unfähigkeit. Bei unproblematischen Hunden kann man das durchaus machen, bei Hunden die sowieso schon unsicher sind, ist das ein absolut gravierender Fehler. Auch hier wieder das Anraten: Such dir einen Trainer, der dir zeigt, wie du dich in gewissen Situationen zu verhalten hast, damit du deinem Hund Sicherheit gibst.

    Zu deiner Frage ob du die Situationen suchen sollst oder eher meiden:
    Solange du noch nicht weißt, wie du in derartigen Situation richtig reagierst, solltest du diese nicht gezielt suchen. Unter fachmännischer Anleitung allerdings ist das Ziel eine Desensibilisierung und dazu ist es notwendig unter Beachtung einer grundlegender Dinge genau solche Situationen aufzusuchen und gezielt daran zu arbeiten, dass sich dein Hund entspannt. Dazu ist nicht nur ein guter Trainer nötig sondern auch möglichst viele Freunde und Bekannte mit und ohne Hund, die man vorher involviert und mit denen man die Situationen immer und immer wieder übt, an den richtigen Stellen lobt oder abbricht und erneut in die Situation hineingeht usw. usf.
    Auch wenn es nicht unmöglich ist, das auch ganz allein hinzubekommen, so läuft man doch Gefahr die Situation vollkommen falsch einzuschätzen und das Problem damit nur noch zu verschärfen. Ein erfahrener Trainer der ohne Druck, dafür aber mit viel Geduld und positiver Bestärkung arbeitet kann da wesentlich mehr bewirken und vor allem verhindern, dass sich das Problem ausweitet.

    #50014
    Anonym
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    Ich war mit Pepe ein Jahr in der Hundeschule (zwei Welpengruppen und Junghundegruppe). Ich habe viel Wert darauf gelegt, dass Pepe Kontakt zu anderen Hunden jedes alters und geschlecht hat. Ich treffe mich täglich mit anderen Hundebesitzern, die Hunde können dann rennen, spielen usw.

    Die Biologin hat ein Leinensignal vorgeschlagen. Was mir aber auf lange sicht nicht ausgereicht hat, ich wollte ja an der Ursache arbeiten und meinen Hund nicht nur ruhig stellen. Nach ein paar Monaten haben wir dann unsere zusammenarbeit beendet und ich hab nach einer alternative gesucht und bin dann auf die hundetrainerin getroffen, die mir übrigens empfolen wurde.

    Meine damalige Tierärztin ist auf Verhalten spezialisiert, deshalb hab ich ihr auch Vertraut.

    Das Wort ablenken ist falsch gewählt, ich biete ihm eine Ersatzhandlung an und stopfe ihn nicht wahllos mit Leckerchen voll. Damit fange ich auch an bevor er fixiert usw. Fehlverhalten toleriere ich, dh er bekommt nur bestätigung wenn er etwas richtig macht.

    Mit dem Thema Hunderziehung hab ich mich natürlich im vorfeld auseinandergesezt. Es ist wohl falsch rüber gekommen, ich wusste auch das Hunde eine Pflegelphase haben.

    #49980
    Anonym
    Inaktiv

    Hi 🙂

    Ich habe auch einen Angsthund zu Hause sitzen – diesen aber mit 2 Jahren übernommen, also nicht von Welpenbeinen an.
    Ich hab jetzt nicht alle Tipps gelesen, sondern nur Pepes Beiträge und mir sind zwei Dinge aufgefallen.

    1) Plötzliches Auftreten von Ängstlichkeit – vor allem wenn die Prägephase und Sozialisation bis dato positv gelaufen sind – ist oftmals medizinischer Natur. Hat dir schon mal jemand gesagt, dass Verhaltensauffälligkeiten durch eine krankhafte Veränderung der Schilddrüse auftreten können? Wenn noch keine Untersuchung dahingehend geschehen ist, dringend nachholen! Und zwar das komplette Programm, am besten bei einem Arzt, der auf innere Medizin und diese Problematik spezialiert ist – es lohnt sich nach diesem zu suchen! Hier mal zum Nachlesen:
    [URL=http://www.dghunde.de/subklisdu.pdf]http://www.dghunde.de/subklisdu.pdf[/URL]
    [URL=http://www.tiere-ohne-zukunft.de/Hompage/Doc/Hormonetoz.pdf]http://www.tiere-ohne-zukunft.de/Hompage/Doc/Hormonetoz.pdf[/URL]

    2) Kastration.. wenn ich das schon lese: einen pubertierenden, nicht ausgewachsenen – weder körperlich noch charakterlich – dann auch noch unsicheren/ängstlichen Hund zu kastrieren, da geht mir die die wörtliche Hutschnur hoch! Ich bin sicher kein militanter Gegner der Kastration, aber wenn dann bitte den kompletten Hund anschauen und nicht auf eine (nicht vorhandene, weil nicht existente) Dominanz pochen und auf den OP-Tisch legen.
    Der ängstliche Hund im Wachstum wird zu großem Prozentsatz nach einer Kastration noch ängstlicher, man nimmt ihm den letzten Mut mit dem Testosteron und er bekommt im Leben keine Möglichkeit diese nachzuholen.
    Außerdem kann eine Schilddrüsenfehlfunktion dadurch ausgelöst oder verstärkt werden – falls vorhanden.

    Es ist wirklich schade, wie das bislang gelaufen ist, schaut ganz so aus, dass durch alle Maßnahmen, sei es nun medizinischer oder erzieherischer Art, die Ängstlichkeit angestiegen ist. Das größte Problem hierbei ist, dass der Hund dauerhaft unter Stress steht, kein lebenswertes Leben führt.

    Hat Pepe wirklich homöopathische Mittel bekommen? Üblich sind bei Verhaltensauffälligkeiten Bachblüten zu verabreichen und dann aber auch eine allzeitliche Therapie zu machen, heißt nervenberuhigende Mittel und Training gehen miteinander einher und laufen nicht einzeln. Es hört sich jetzt so für mich an, als wenn er irgendwelche Mittelchen bekommen hätte und dann auf eine Besserung gewartet wurde?

    Schwierig ist in diesen Fällen auch immer einen geeigneten Trainer zu finden, ich kenn das aus eigener Erfahrung, dass viele sich mit Angsthunden überhaupt oder ungenügend auskennen. Hier kann ich nur sagen: auf das Bauchgefühl hören, wenn man auch nur ein ein Fünkchen Zweifel hat, wieder gehen!
    Was man sich unbedingt einmal anschauen sollte, ist Tellington Touch – kann unter Umständen großartig helfen – und auch La-Ko-Ko von Thomas Baumann, denn dabei geht es um die Führung von Mensch und wie Ruhe auf den Hund übertragen wird.

    Wie reagierst du momentan, wenn Pepe einen Panikanfall hat?

    Lieben Gruß,
    Nadine

    #49923
    Anonym
    Inaktiv

    Pepe wurde schon durchgcheckt (Borelliose usw, alles negativ).
    Wenn er wieder Angst hat und zum Beispiel einen gewissen Weg nicht gehen will, bleib ich einfach stehen, dann gehe ich ein zwei schritte vor, zeig ihm das nichts passiert. Ich zwinge ihn jedoch nicht den Weg zu gehen, mir ist wichtig, das er es aus freien stücken tut.
    Als er das Haus nicht mehr verlassen hat, habe ich die haustür geöffnet und bin immer wieder raus, er war auch neugierig und ist mir freiwillig ein paar schritte gefolgt und das habe immer wieder wiederholt. Für jeden schritt habe ich ihn gelobt, einmal am tag schaffen wir es mitlerweile wieder raus. Heute auf dem spaziergang habe ich gemerkt, dass er gelassener war als die tage zuvor. Das problem ist nur, dass wenn wieder irgendwas ist, zb ein knall, fängt das ganze wieder von vorne an.

    #49921
    Anonym
    Inaktiv

    Also wenn du schon soviel versucht hast…..ich habe mal ein wenig gegooglet und fand hier 2.interessante Seiten:
    Zum einen dieses Forum:
    http://www.angsthund.de/forum/index.php?page=Thread&postID=67047

    zweitens dieser Bericht zum Thema:
    http://www.dogs-magazin.de/forum/tierschutz-tierheime/5430-angsthund-projekt.html
    Vlt. gibt es dort ja gar Ansprechpartner welche dir weiter helfen können.

    Es gibt wohl auch über “Animal Learn” die Bücher “STRESS BEI HUNDEN” von Martina Nagel und Clarisa v.Reinhardt sowie “CALMIMG SIGNALS” von Turid Ruugas…..vlt. kanst du mit den Tipps was anfangen.

    Schwierig….aber ich hoffe doch zu ändern!!!!!

    #49920
    Anonym
    Inaktiv

    Was heißt “durchgecheckt”?

    Eine Untersuchung der Schilddrüsenwerte gehört nicht zum Standard-Check-Up, zumindestens dann nicht, wenn der Hund dahingehend nicht auffällig ist.
    Hier wird auf spezielle Hormone getestet, unter Umständen auch Kot- und Urinproben untersucht. Damit will ich nur ausdrücken, dass ohne einen direkte Untersuchung der Schilddrüse – und hierbei ist wirklich auch der richtige Arzt entscheidend, denn teilweise wird die Fehlfunktion nicht erkannt – nicht gesagt ist, dass das Problem nicht von daher kommt.

    Das heißt nicht, dass es ein medizinisches Problem ist, aber dieses plötzliche Auftreten der Ängstlichkeit könnte eben darauf schließen.

    Wenn du magst, kannst du dich mal [URL=http://einzelfelle.de/index.html]Einzelfelle[/URL] wenden. Dort kannst du dich mit Sicherheit beraten lassen, denn ich denke, dein Vertrauen in Hundetrainer ist schon etwas erschüttert (hab grad in dem andern Thread gelesen, wie dein Hund geschlagen wurde 🙁 )

    #49878
    Anonym
    Inaktiv

    Ersteinmal danke für eure Tips!

    Mein Vertrauen zu Trainern ist wirklich weg, aber ich sehe ein, dass wir hilfe brauchen. Denn so hat Pepe kein lebenswertes Leben.
    Ich werde dieses mal jedoch wählerischer sein mit der wahl eines geeigneten Trainers.

    Das eine Schilddrüsenunterfunktion die Ursache für solche Probleme sein kann, wusste ich nicht. Ich werde dem jedoch auf jeden Fall nachgehen, denn es passen auch noch weitere symptome, wie zb häufige Augenentzündungen.

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