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  • #15454
    Anonym
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    Also wie schon in der Überschrift zu erkennen ist, stelle ich mir die Frage, ab welchem Alter man einem Hund Seniorenfutter füttern sollte.

    Der Pogo ist ein recht robuster Mischling. Nicht zu groß, nicht zu schwer, keine bekannten Allergien und auch keine Problemchen soweit. Nun wird er im November 8 Jahre alt und ich überlege, sein Futter umzustellen. Nur ist das wirklich schon notwendig? Und welches Futter ist gut? Oder reicht es, wenn er weiterhin sein gewohntes Futter bekommt aber dazu Ergänzungsfuttermittel oder dergleichen? Ich hab mir darüber ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht aber in letzter Zeit fällt mir schon ein Leistungsabfall auf bei ihm. Er wird also langsam alt 🙁

    Welch Erfahrungen habt ihr gemacht und was könnt ihr mir empfehlen?

    #21960
    Anonym
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    jetzt bitte nicht erschrecken!
    herrchen gibt mir schon seitdem ich 1 jahr alt bin “Seniorfutter”, weil in den “juniorfutter” zu viel Eweiß drin ist und ich haut bzw fellprobleme bekommen haben ( verlor das ganze fell und bekam eiterpickel ), ebenso hat ein Hunde KG zu uns gesagt das ist gut für mich , da ich denn langsamer wachse und das besser ist für die knochen.
    ich bekomme auch keine ergänzungsmittel und meine blutwerte sind 1a.
    herrchen gibt mir z.Z. kieselerde , weil ich mir druch das ständige buddeln nach mäusen die krallen etwas zersplittet hat und da mußte einer schon gezogen werden . seitdem ich die kieselerde bekomme habe ich ein super fell und sehr harte krallen ( achtung mäuse ich bin wieder startklar 🙂
    bis bald buddy

    #21961
    Anonym
    Inaktiv

    jetzt bitte nicht erschrecken!
    herrchen gibt mir schon seitdem ich 1 jahr alt bin “Seniorfutter”, weil in den “juniorfutter” zu viel Eweiß drin ist und ich haut bzw fellprobleme bekommen haben ( verlor das ganze fell und bekam eiterpickel ), ebenso hat ein Hunde KG zu uns gesagt das ist gut für mich , da ich denn langsamer wachse und das besser ist für die knochen.
    ich bekomme auch keine ergänzungsmittel und meine blutwerte sind 1a.
    herrchen gibt mir z.Z. kieselerde , weil ich mir druch das ständige buddeln nach mäusen die krallen etwas zersplittet hat und da mußte einer schon gezogen werden . seitdem ich die kieselerde bekomme habe ich ein super fell und sehr harte krallen ( achtung mäuse ich bin wieder startklar 🙂
    bis bald buddy

    PS: ich bekomme MERA DOG Senior

    #21964
    Anonym
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    Danke für deinen Beitrag Buddy.
    Klar, wenn du normales Futter nicht so gut verträgst, dann ist das Seniorenfutter sicher eine gute Alternative für dich, auch wenn es schon etwas verwunderlich klingt in deinen jungen Jahren. Allerdings hilft mir das bei meiner Frage leider nicht wirklich viel weiter. Pogo bekommt stinknormales Trockenfutter von Domino und es bekommt ihm wunderbar. Zumindest bisher. Nur mache ich mir Gedanken, ob die Zusammensetzung nicht langsam vielleicht doch nicht mehr so optimal für seine Bedürfnisse ist, aufgrund seines steigenden Alters.

    Was du über das Eiweiß sagst, da findet man leider auch keine konkreten Angaben. Da ist es wirklich so 5 Experten, 5 verschiedene Meinungen. Die einen sagen, zuviel Eiweiß ist im Alter nicht gut; die anderen behaupten wieder das Gegenteil und ganz andere stehen dem Ganzen neutral entgegen 🙁

    #21965
    Anonym
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    Hi Pogo, ich kann dir leider auch nicht helfen… bin mit meinen 4,5 Jahren noch im besten (Flegel-)Alter 😀
    Aber schaut doch mal auf dieser Seite nach: [URL=http://www.hund-und-futter.de/]Hund und Futter[/URL]
    Da dürfte dein Frauchen viele nützlich Informationen finden!

    #21966
    Anonym
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    Danke Jack, die Seite ist wirklich informativ. Ich werde mich noch ein wenig weiter durchforsten.

    Aber die wichtigsten Information hab ich auf Anhieb gefunden: Ich muss selbst entscheiden, ab wann ich das Futter anfange umzustellen indem ich das Verhalten meines Hundes beobachte. Seine Ausdauer hat ja schon rapide nachgelassen im Vergleich zu noch vor 2 Jahren. Also sollte ich wohl langsam damit anfangen.

    #21968
    Anonym
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    Freut mich, dass die Seite hilfreich war. :] Dann hoffe ich mal, dass mit der Umstellung alles gut funktioniert!

    #22296
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo!Ja,es ist wirklich so,dass Du entscheiden solltest wann Dein Hund auf Seniorenfutter umgestellt werden muß.Meine Shelties haben ja ein langes Fell und ich fütterte immer Trocken und Weichfutter zu gleichen Teilen.Wie Du sicher gesehen hast sind sie beide nun über 8 Jahre alt.Wärend die Hündin im letzten Jahr sehr abgenommen hat ,ist der Rüde gut im Futter.Die Hündin hatte Zahnprobleme und da begann ich mir auch Gedanken zu machen,wie das Futter nun zusammengesetzt werden sollte.Hochdosiert sollte das Biotin sein,wegen dem Fellaufbau nach dem Fellwechsel,D3,B12 und B6 sind auch wichtig…Spurenelemente…naja ,Du weißt schon jeder hat so seine Ideen.Also beobachtete ich die Hündin,sie zeigte mir :”Ich möchte 3 mal am Tag eine kleine Malzeit ,möglichst zu den gleichen Zeiten,zwischendurch eine Zwischenmalzeit Leckerli-Drops mit Vitaminen oder Traubenzucker”,Quark oder Fisch liebt sie auch.Ich richtete mich nach ihr und sie wurde wieder aktiver,nahm am gemeinsamen Leben mehr teil und spielt auch wieder mit ihrem Ball.Der Rüde reagiert ganz anders…er darf von dem hochwertigen Seniorenfutter nur 2 Mahlzeiten und wenig Leckerli ,sonst nimmt er zu schnell zu und legt über Winter richtige Fettreserven an,die er dann im Sommer wenns heiß ist wieder abbaut,weil er dann zu wenig frisst.Ich möchte damit nur sagen,jeder sollte sich nach seinem Hund richten.Festgestellt habe ich,dass das Senioren Trockenfutter gut zu kauen ist,auch für Hunde mit Zahnproblemen.Ab und an mal Quark,Ei und Fisch und Huhn ist für ältere oder Kranke Hunde schon angebracht.Nach aussage des Tierarztes müsste meine Hündin schon seit 2 Jahren nicht mehr am Leben sein,damals hatte sie Streusalz gefressen und starken Brech-Duchfall und bei dem Alter meinte er ,dass sie es wohl nicht überstünde.Mit Hühnersuppe und Traubenzucker viel Liebe und Geduld habe ich sie wieder aufgepäppelt.Es geht ihr wieder gut wie man auf den Bildern sehen kann.Meine alte Dame gibt es mir täglich tausendfach mit Kuscheleinheiten zurück.

    #22868
    Anonym
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    Ich würde erst mal einen großen Gesundheitscheck machen, besonders Laborwerte mit allem, auch Schilddrüse. Da kommen manchmal Dinge zutage, an die man gar nicht gedacht hat (selbst erlebt). Und dann würde ich entscheiden, was mein Hund am besten fressen sollte.

    Interessanterweise hat meine gute Futterverwerterin ab dem 10. Lebensjahr eher ab- als zugenommen (bis dahin musste ich immer aufpassen). Jetzt kann ich allerdings nicht sagen, ob es daran liegt, dass sie ab da Frischfleisch bekommt (vorher TroFu) und ich durch die Art der Zusammenstellung des Fleisches plus Prozentberechnung am unteren Level abnahm.

    Meine verstorbene Hündin (Collie) bekam immer TroFu, doch habe ich nicht auf Seniorenfutter umgestellt. Sie ist 13 Jahre alt geworden.

    Mit meinem heutigen Wissen hätte ich allerdings einiges auch im Füttern anders gemacht 🙁

    LG, Evelyn mit Rudel

    #24381
    Anonym
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    Hey Pogo
    Also der Hund von meiner Mutter wird dieses Jahr 16 und bekommt erst seid einem oder zwei Jahren Seniorfutter…
    Sie wurde umgestellt weil sie bei dem anderen Futter Probleme mit der Verdauung bekam,aber das war nach dem wechsel dann auch sofort wieder weg.

    Lg

    #24384
    Anonym
    Inaktiv

    Danke für die Antwort Bob. Für mich hat sich die Frage nach Seniorenfutter soweit erledigt. Ich hatte früher immer Trockenfutter gefüttert doch dann letztes Jahr auf Teilbarf umgestellt (Rohfutter und hochwertiges Nassfutter im Wechsel).
    “Im Prinzip ernähren sich alle Tierarten unabhängig von ihrem Alter von den gleichen, für ihre Spezies artgerechten Nahrungsmitteln. Deswegen ist es nicht notwendig einen speziellen Ernährungsplan für den Seniorhund zu erstellen.” Lediglich wenn er irgendwelche bekannten Unverträglichkeiten oder Gebrechen hat, sollte man den Ernährungsplan entsprechend anpassen. Da Pogo einen leicht erhöhten Cholesterinspiegel hat, bekommt er daher etwas eiweißärmeres Futter aber sonst ganz “normal”.

    #48304
    Anonym
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    Ältere Hunde brauchen im Vergleich zu erwachsenen Hunden vor allem wegen der nachlassenden Aktivität im Alter weniger Energie. Sie brauchen aber die gleichen Mengen Eiweiß, Calcium, Phosphor, Natrium, Vitamin A und Vitamin D und mehr Rohfaser, um die Motilität bzw. Beweglichkeit von Magen und Darm zu erhalten.
    Große Hunde brauchen im Vergleich zu kleinen Hunden deutlich weniger Energie sowie weniger Calcium, Phosphor, Natrium, Vitamin A und Vitamin D. Das gilt für erwachsene als auch für ältere Hunde, wenn man sie miteinander (erwachsene mit erwachsenen, ältere mit älteren Hunden) vergleicht.
    Die Gründe dafür sind das Verhältnis von Körperoberfläche – bei kleinen Hunden relativ größer mit der Folge eines höheren Energieverbrauchs – zu Körpermasse und möglicherweise auch ein unterschiedliches Verhältnis zwischen Erhaltungsbedarf und Leistungsbedarf und teilweise eine höhere Aktivität.
    Die vergleichenden Angaben beziehen sich jeweils auf 1 kg Körpergewicht.

    Das Gewicht entscheidet maßgeblich, ab wann das Seniorenalter eintritt. Als Faustformel folgende Aufstellung, die natürlich individuell abweichen kann:

    Kleine Hunde (bis 10kg)verändern den Stoffwechsel maßgeblich ab 8 Jahren
    Mittelgroße Hunde (bis 25kg)verändern den Stoffwechsel maßgeblich ab 7 Jahren
    Große Hunde (bis 45kg) verändern den Stoffwechsel maßgeblich ab 5 Jahren

    Diese Unterteilung habe ich bei Royal Canin abgekupfert, sie deckt sich aber mit fast allen neueren Studien veterinärmedizinischer Fakultäten, ist quasi letzter wissenschaftlicher Stand.

    #48292
    Anonym
    Inaktiv

    Und wieder einmal schlägt der Pogo aus der Art 😀 Er ist jetzt 10, aber noch genauso agil wie mit 5 Jahren und frisst auch genauso viel ohne dabei zuzulegen. Mag sein, dass das in nem halben Jahr nicht mehr so aussieht, aber bisher ist zumindest bezogen auf seinen Grund- und Aktivitätsumsatz keine Alterserscheinung zu erkennen. Er ist zwar nicht mehr so ausdauernd, aber verstoffwechseln tut er dennoch die gleiche Menge ohne pummelig zu werden. Vielleicht verbraucht sein Hirn soviel Energie, jetzt wo im Alter doch das Denken immer schwerer fällt und man im Laufe der Zeit den millionsten Trick lernen musste 😀 😀 😀
    Was Seniorenfutter angeht, bleib ich aber auf dem Standpunkt, dass es eigentlich unnötig ist. Gibt es denn irgendwelche Beispiele aus der Natur, wo die alten Individuen einer Spezies tatsächlich andere Nahrung zu sich nehmen als die jungen? Nicht mal der Mensch tut das, außer aus Generationsgründen (was der Bauer nicht kennt, isst er nicht und im Alter noch großartig neue Sachen ausprobieren kommt beim Menschen eher selten vor – also Opa hat schon immer Wiener Schnitzel gegessen, nen Hawaiischnitzel würde er aber mit der Kneifzange nicht anpacken).

    #48256
    Anonym
    Inaktiv

    Ist schön zu lesen, wie Pogo den Durchschnitt hoch hält! 🙂

    [quote][quote_head]Zitat von Pogo vom 27.01.2011 23:31[/quote_head]ibt es denn irgendwelche Beispiele aus der Natur, wo die alten Individuen einer Spezies tatsächlich andere Nahrung zu sich nehmen als die jungen?[/quote]

    In freier Natur gibt es auch keine Tierärzte und trotzdem gehen wir mit unseren Hunden zum Doc 😉 Mal im Ernst: Wenn es eine Möglichkeit gibt, dem ins Alter kommenden Hund mit der passenden Ernährung zu unterstützen, dann mache ich das gern (z.B. mit mehr Rohfaser, was ja ein Fakt ist). Ob das alternde Wölfe selbst “in die Hand” nehmen, mag ich nicht beurteilen, es wäre aber denkbar. Sie könnten z.B. mehr Gräser futtern, um ihren Darm in Schwung zu bringen oder einfach weniger Menge verdrücken oder auch einfach weniger fettiges Fleisch fressen (wegen weniger Energiebedarf). Das bleibt aber Spekulation. Mein Opa hat übrigens mit 80 Jahren nur noch 1 Schnitzel statt wie früher 2 geschafft 😉 So, und nun gute N8 & auf bald

    #48255
    Anonym
    Inaktiv

    Na da sagstes ja: Von 2 Schnitzel auf eins reduziert, aber trotzdem immer noch das gleiche Schnitzel, oder nicht?
    Ich bin ja der Meinung, was die Ernährung angeht, wird man nie zu einem wirklichen Ergebnis kommen. Klar würde ich auch alles dafür tun, damit mein Kleiner möglichst alt wird. Aber ich mag kein Industriefutter kaufen und ich will wissen, was genau er da bekommt. Nervt mich schon, wenn ich das bei meinem eigenen Essen oft nicht zu sagen vermag.
    Was genau ist denn die passende Ernährung? Kannst du mir ein einziges Futter nennen, von dem du überzeugt bist, dass es tatsächlich den Ansprüchen eines alternden oder auch sehr jungen Hund wirklich gerecht wird? Ganz ohne Zusatz von synthetischen Vitaminen und Konservierungsstoffen? Da besteht doch dann wieder ein Konflikt:
    Kaufe ich a) fertiges Seniorenfutter und nehme damit gleichzeitig in Kauf, dass da Stoffe zugesetzt wurden, die so gar nicht gesund sind oder kaufe ich b) das Futter meines Vertrauens (ob nun Barf oder eine qualitativ hohe Futtersorte, die aber keine Unterscheidung nach Alter vornimmt), von dem ich weiß, dass es frei von gefährlichen Stoffen ist, dafür aber in der Zusammensetzung nicht 100% ideal ist? Es ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera, zwischen dem Hund durchaus giftige Stoffe zuzuführen oder ihm im Gegenteil, vielleicht wichtige Stoffe vorzuenthalten. Beschissene Entscheidung wenn du mich fragst, aber ich hab sie so getroffen, wie ich sie mit meinem Gewissen am besten vereinen kann.

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