#20682

Hündin Hope ist seit einem Jahr bei uns, ein Windhundmischling aus Ungarn. Zunächst haben wir, was wohl fast alle Neulinge machen, Trockenfutter gegeben. Denn: wenn es meterweise in Futterläden angeboten wird, dann wird das wohl auch was nützen.

Aber weit gefehlt. Angeboten wird in der Regel Müll. Warum? Weil in den meisten Trockenfuttersorten Getreide ist. Und das musste ich mittlerweile lernen: der Hund kann Getreide nicht verarbeiten. Zumindest nicht in der dargebotenen Form.

Hope lag unter dem Schreibtisch und furzte sich einen Wolf. Leise aber oho. Dazu kam, dass sie Megahaufen kackte. Dazu schlechtes Fell, gelbe Zähne usw. usw.

Als wir Barfen entdeckt haben, fiel es uns natürlich wie Schuppen aus den Haaren. Alles, aber auch wirklich alles, was an Hope nicht in Ordnung war, lag am Futter. Und seit wir barfen, hat der Hund weiße Zähne, macht kleine Haufen, furzt nicht und sieht toll aus.

Als wir seinerzeit mit den Problemen zum TA gingen, gab’s erst mal ein anderes Futter. Natürlich auch Trockenfutter, aber diesmal eben von der Vertrauensperson Tierarzt. Inhalt: derselbe Müll, den wir schon hatten, nur teurer. Ergebnis: Durchfall ohne Ende.

Ich schreib das hier so drastisch, weil ich darauf aufmerksam machen möchte, dass es Sinn macht, sich mit dem Thema Ernährung für den Hund auseinander zu setzen. Die meisten Krankheiten, und da schließe ich nach reichlichem Studium vieler Foren im Internet auch HD ein, sind nicht etwa zuchtbedingt, sondern deuten in den allermeisten Fällen auf Ernährungsfehler hin.

Wenn man einen TA mit dieser Meinung konfrontiert, dann schütteln die meisten den Kopf. Klar, sie verdienen ja nix, weder am eigenen Tierfutter noch an den Behandlungen. Ich kann nur dazu raten, einen TA zu suchen, der dem Barfen aufgeschlossen gegenüber steht. Wenn der dann mal zu Medikamenten rät, dann hat das meiner Meinung nach eine ganz andere Basis.

Und zurück zum Thema: ich kann mir mittlerweile sehr gut vorstellen, dass auch ein älterer Hund – und dafür gibt es Belege – auch noch auf Barfen umgestellt werden kann. Und der wird sicher robuster und auch wieder fröhlicher werden. Meine Empfehlung: Barfen googeln. Und ausprobieren.

Schöne Weihnachten,

Hope und Dirk

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