#22439
Anonym
Inaktiv

Ich kann Charly nur Recht geben. Einige Kosten hat man wirklich nur ein- oder zweimal im Hundeleben und andere wiederum, fallen regelmäßig an.

Wenn ich alles hochrechne (Futter, Versicherung, Steuer, Leckerchen, Spielzeug und dergleichen) komme ich etwa auf 50 bis 60 Euro im Monat. Allerdings schlagen Tierarztbesuche ziemlich zu Buche. Über die Jahre betrachtet hatte ich für Pogo für “normale” ärztliche Behandlungen die immer mal wieder nötig sind (mal den Ballen aufgeschnitten, Bindehautentzündung, Parasitenbefall aber auch mal Bisswunden) etwa 150 Euro im Jahr zu berappen. Wobei ich denke, dass ich da noch in der unteren Preisklasse liege. Andere Hunde haben wirklich ständig was oder bei ihnen entzünden sich kleinere Wunden (die Pogo zum Glück locker ohne Behandlung wegsteckt) und es wird richtig teuer weil Antibiotika und Wundspülungen nötig sind.
Man sollte bedenken, dass man bei einem Tierarztbesuch abgesehen von den (preiswerten bis richtig teuren) Medikamenten eben auch die Untersuchung (meist zwischen 5 und 10 Euro), die Verbrauchsmaterialien (Verband, Mullbinden etc.) und auch die Behandlung selbst (also Injektion setzen und ähnliches) bezahlen muss. Da kann es schonmal sein dass man um die 50 Euro bezahlt, nur weil der vierbeinige Liebling sich ein paar Milben eingefangen hat.
Das sind leider Kosten, die man kaum vorausplanen kann. Man sollte aber immer ein paar Euro auf der hohen Kante haben, um in einem Notfall dem Hund ärztliche Hilfe zukommen zu lassen. Ich bin mit 200 “Notfall”-Euro bisher gut gefahren. Aber die muss man auch erst einmal haben.

Generell würde ich bei knappen finanziellen Mitteln von Rassen abraten, die aufgrund ihrer Züchtung zu gewissen Gebrechen neigen (also Hautprobleme bei z. B. Rassen mit weißem Fell oder Atemwegsprobleme bei Rassen mit sehr kurzem Fang). Je ursprünglicher der Hundetyp, desto geringer die Anfälligkeit für zuchtbedingte gesundheitliche Probleme. Allerdings gibt es natürlich wie immer keine Garantie.

Besonders wichtig:
Schon bei der Auswahl des Hundes besonderen Augenmerk auf seinen gesundheitlichen Zustand lenken. Ein schwächlicher, krank wirkender Welpe wird aller Wahrscheinlichkeit nach (natürlich nicht zwingend) im Laufe seines Lebens eher zu Erkrankungen neigen als ein fitter, properer Welpe.

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