#22260
Anonym
Inaktiv

Hallo!

Schön, dass Suny alles gut überstanden hat 🙂

Ich habe meine Hündin nicht kastrieren lassen, daher kann ich nur bedingt mitreden. Als ich sie aus dem Tierheim bekam, war Lizzy noch eine “ganze Frau”, und ich habe lange überlegt, ob ich die Operation durchführen lassen soll – ganz besonders jetzt, wo auch noch ein “ganzer Kerl” hinzu gekommen ist. Ich habe mich aber dagegen entschieden, da ihre Läufigkeiten gut zu händeln sind.

Im Zuge meiner Recherchen zur Verhaltensänderung nach Kastration habe ich auch einen Vortrag von Dr. Ganßloser gehört, der über die hormonelle Umstellung referiert hat, das war hoch interessant.
Man kann in etwa zusammenfassen: War Deine Hündin vorher eher der unsichere, vorsichtige Typ, kann es sein, dass sie durch die Hormonumstellung (weniger Östrogen-Produktion, mehr Testosteron) etwas gelassener und souveräner wird. Neigte die Hündin zuvor zu sehr launischem, wechselhaften und vielleicht zickigem Verhalten, kann es sein, dass ihr Verhalten künftig stabiler sein wird, da die zyklusbedingten Hormonschwankungen ja wegfallen. War die Hündin unkastriert der burschikose, durchsetzungsfähige Typ, ist das ein Zeichen, dass sie bereits damals über eine gehörige Portion Testosteron verfügte. Was wahrscheinlich zur Folge haben wird, dass sie nach der Kastration noch deutlich burschikoser und durchsetzungsstärker wird.
Ich denke, ihr zukünftiges Verhalten wird sicherlich auch den Umgang der anderen Hunde mit ihr sehr beeinflussen.

Liebe Grüße,
Julia

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