#22505
Anonym
Inaktiv

Huhu!

Ich denke, generell ist eine gesunde Mischung ganz gut: keinen großen Tröste-Bohei veranstalten, um dem Hund nicht das Gefühl zu geben, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. Aber ihm trotzdem die Möglichkeit lassen, sich in einen ruhigen Raum zurückzuziehen, in dem die Fenster geschlossen sind, vielleicht etwas höhlenartiges steht, wo er sich drin verstecken kann (Transportbox, falls er das kennt), und in der Nähe bleiben, falls der Hund Kontakt sucht. Vielen ängstlichen Hunden reicht es, wenn sie Körperkontakt zur persönlichen Bestätigung bekommen können (beruhigen auf sie einreden sollte man natürlich nach Möglichkeit nicht, um ihre Ängstlichkeit nicht zu verstärken.)
Generell gilt natürlich, wie Tobi ja auch schon schrieb: ein müder Hund ist ein mutiger Hund! Allerdings sollte man bei der großen Runde am Silvestertag schon die Augen aufhalten, da ja gerne schon ab mittags geknallt wird und manche Hunde das so live und in Farbe draußen gar nicht gut finden. Ich persönlich würde dann lieber die Schleppleine dran lassen und eher in den Wald gehen, wo weniger Knaller zu erwarten sind.

Mit etwas Phantasie kann man Silvester auch üben – mit Knallfröschen, die irgendwo draußen zufällig immer dann geworfen werden, wenn es abends das Lieblingsessen gibt, zb. Auf Geräusch-CDs zur Desensibilisierung reagieren Hunde wohl sehr unterschiedlich, einigen bringt das gar nichts. Lupold hat von klein auf laute Wild-West-Filme zu hören bekommen und ist heute relativ schußfest 😀

Silvester in einer fremden Umgebung kann natürlich Vor- und Nachteile haben. Ist der Hund müde von den Unternehmungen oder generell abgelenkt von den Aktivitäten, wird er natürlich der Knallerei weniger Achtung zollen. Generell kann er in einer fremden Umgebung aber auch unsicherer sein. Ich würde auf jeden Fall einen vertrauten Liegeplatz einpacken, eine Decke oder einen Transportkorb. Manche Hunde fühlen sich auch draußen wohler bei der Knallerei, weil sie sich nicht so eingesperrt fühlen und sich selbst überzeugen können, was draußen vor sich geht – das muss man manchmal wirklich einfach austesten. Auf große silvesterliche Festivitäten oder in die verwaiste Wohnung gehört ein Hund aber natürlich am Jahreswechseln nicht, und solange man seinen Hund nicht genau in solchen Situationen einschätzen kann, würde ich beim Ausgang auch die Leine oder Schleppleine dranlassen – zu oft hört man einfach, dass Hunde am Jahreswechsel weggelaufen sind.

Na dann, happy new year 😉

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