#21231
Anonym
Inaktiv

Das wichtigste Argument für eine Kastration habe ich in der ganzen Diskussion vermisst.
Eine unkastrierte Hündin, die nicht zur Zucht eingesetzt wird, hat ein 70-90% erhöhtes Risiko im Lauf ihres Lebens an Gesäugekrebs zu erkranken. Das endet meist tödlich. Deshalb habe ich meine Hündin kastrieren lassen. Ich glaube mit den Selbstvorwürfen, die ich mir gemacht hätte, wenn sie deshalb an Krebs erkrankt wäre könnte ich nicht leben.

Hinzu kommt natürlich auch das, wenn auch eher kleine Risiko eines “Unfalls”, also eines unerwünschten Decksprungs während der Läufigkeit. Es gibt ohnehin viel zu viele Hunde auf der Welt die niemand haben will.

Hütet euch vor diesen Hormonspritzen! Ich habe durch meinen Kundenkreis schon von so vielen Hündinnen gehört, die dadurch enorme Schwierigkeiten hatten (nicht nur das gesteigerte Krebsrisiko sondern auch ein totales Hormon-Chaos), dass ich jedem davon abraten würde.

Generell sollte jeder für sich selbst entscheiden ob er sein Hündin kastrieren lassen möchte oder nicht. Mit etwas Glück findet man einen verantwortungsbewussten Tierarzt der einem das Für und Wider ausführlich erklärt.
Ich habe meine Hündin nach der ersten Läufigkeit (vorher sollte man nicht kastrieren, damit die Persönlichkeitsentwicklung nicht gestört wird) kastrieren lassen und bin auch sehr zufrieden damit. Die OP lief vollkommen problemlos und die Naht war nach ein paar Tagen schon fast komplett verheilt. Insgesamt ist sie ausgeglichener und ruhiger geworden (dafür gibt es natürlich keine Garantie und das ist auch bei jeder Hündin anders), durch den veränderten Kalorienbedarf musste ich die Futtermenge etwas reduzieren, aber bei einem agilen Hund sollte die häufig angeführte Gewichtszunahme kein Problem sein.

Glg
Sarah

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