#20626
Anonym
Inaktiv

Hallo Tobi und Frauchen und Herrchen,

erstmal möchte ich ganz lieben Dank sagen, daß Du meine Antworten mit Interesse liest und sie auch noch gut findest *lach*

– ich würde gerne noch mal auf Deinen jetzigen Beitrag eingehen, weil ich das Gefühl habe, daß viele Gedankengänge in Dir kreisen – wo ich glaube, daß einige Gedanken gut abzuschaffen sind. Da Du viel von der Erziehung sprichst, möchte ich darauf auch mal näher eingehen. All das was ich schreibe, sind nur MEINE Gedanken und es ist MEINE Auffassung. Ich erwarte weder das jemand auch so denkt, noch etwas „befolgt“…es ist einfach nur meine „Sichtweise“/ Erfahrung nicht mehr aber auch nicht weniger……

Das Tobi das 1×1 kennt, habe ich nicht anders „erwartet“ denn nur so, lässt es sich gut leben und viel machen mit einem Hund…..hinzu glaube ich ganz fest, daß Ihr beide nur das beste wollt und zwar für Euch und für Tobi *zwinka*….aber wie auch gesagt Erziehung ist eine Sache…Perfektionismus eine andere und von Perfektionismus halte ich nichts, denn von keinem Lebewesen, wird soooooo viel abverlangt und so etwas halte ich für nicht „gesund“!
( Weder von/für Tier noch von/für Mensch ) Ja, es gibt „unerzogene“ Hunde nicht nur bei Klein-Hunde – aber schau sie Dir an, sie können nicht viel mit Ihrem Hund machen und tun es meistens auch nicht….Dort ist ein ständiges Hunde mitnehmen einfach nicht angebracht…sie laufen Ihre Runden und „mehr“ Vergnügen können sie sich mit Hund nicht gönnen…Traurige Menschenwesen – denn sie werden nie erfahren, wie suuuuuuper schön es ist, seinen Hund überall ( klar, wenn’s hundegerecht ist ) dabei haben zu können *grinz* von den Umgang miteinander mal ganz abgesehen, denn dort hat oft auch das Tier das „sagen“ und sie folgen dem Hund – was jeder andere Hundebesitzer der nur etwas Hundefachwissen hat „mehr als bedauernswert empfindet“, weil er weiß, daß sie innerlich oftmals mehr als „angenervt“ sind…..Wir schauen aber auf „normale Hunde“ die erzogen sind und gut und gerne überall gesehen sind – und zwar auch mit ein paar „Macken“ – denn die haben wir Menschen auch und können es durchaus tolerieren und diese sind es, von denen es am meisten gibt!
Zurück zu Tobi: Das „besteigen“ ist normal! Als Welpe wird man oft bestiegen, weil sie noch nicht „duften“ In der Hundewelt ist es so, dass Rüden nur besteigen ( mit einer Ausnahme zu der ich gleich komme) wenn die Damen läufig sind. Nur dann „dürfen“ und „tuen“ sie es auch. ( in der reinen Hundewelt ) Dadurch das Hunde heute aber „zivilisiert“ sind, kommen sie nicht mehr „ran“ ausgenommen Zuchthunde….Und dadurch das ein Rüde zu kurz kommt, und auch noch nicht weiß, ob der kleine Welpe Rüde oder Weibchen ist, werden sie oftmals bestiegen – als so eine Art „letzte/einzige Möglichkeit“. Aber auch ein Welpe, wird es sich nicht gefallen lassen und lernen damit umzugehen. Später wenn der Rüde riecht, wird sich oftmals bestiegen, als Dominanzgehabe! Anstelle von „raufen“….lässt es sich der zu besteigende gefallen, sind auch da die Rangordnungen geklärt und es wird sich im guten getrennt. Somit Tobi, wird jetzt in seinem „zarten“ Alter ganz sicher weniger bestiegen werden, weil er kein Welpe mehr ist – und Tobi, wird lernen, dieses auch zu unterbinden, weil er nun ein Rüde ist, der ein gesundes Selbstbewußtsein einwickelt.

Tobi, ist nun ein Jahr! Er ist noch nicht „erwachsen“ sondern jetzt ist er im „Rüpel“ Alter…( aber er ist halt kein Welpe mehr ) Du/Ihr Tobi hast/habt/hat nun eine andere Stufe erreicht….glaub mir, auch Du wirst sicher noch erleben, daß er mal jemanden besteigen will *lach* – hier geht es aber um Dominanz, die er natürlich als Hund austesten wird und muß. Es wird noch viele Situationen geben, wo Ihr Euch fragen wird; „hat der Hund nichts gelernt“ oder „was haben wir in der Erziehung falsch gemacht“. Ich kann nur aus Erfahrung sprechen und meine eigene Hunde-Meinung vertreten und sagen: NICHTS habt Ihr falsch gemacht und ja, im Moment vergisst Tobi rund rum all seine Erziehung! Aber genau das sollte euch voller Stolz erfüllen, den er erlebt jede Phase seines Hund seins aus!!! ( Dieses dürfen längst nicht alle Hunde mehr, weil so viel verlangt wird und sie zu Perfektionisten gedrillt werden )
Gibt es etwas schöneres, als seinen Hund dabei zuzusehen, wie er Hund ist??? Ohne jegliche Angst ohne jegliches abverlangen und erwarten und immer im Hinterkopf zu haben, daß ein Hund durchaus auch noch selbstbewusst ist??????….Ich denke nicht…..Tobi probiert nun aus….wie weit er gehen darf, jeder „Gewinn“ an Erfolg wird ihn „wachsen“ lassen, deshalb halte ich es persönlich auch für notwendig, daß „vorlaute“ Hunde auch mal auf der „Mütze“ bekommen….es muß immer mal eingesteckt werden aber auch mal ausgeteilt werden um ein guten und gesunden selbstbewussten Hund zu haben. Und glaub mir, die wenigsten Rüden -Begegnungen werden „kämpfend“ stattfinden. Er lernt nun ein gesundes und normales Hundepersönlichkeitsbild aufzubauen! Diese „Machtkämpfe“ vergehen aber wieder und auch Tobi, wird ruhiger werden und dann ganz genau wissen, mit wem er sich anlegen kann und wo er es lieber unterlässt. Aber diese „Rüpel“-Phase, ist jetzt genau dafür wichtig! Dann wird er auch viel mehr wieder „hören“ und „gehorchen“….denn dann ist sein „Rüpel“ Alter vorbei und er ist „gefestigt“ und zwar mit EIGNER Persönlichkeit und nicht die Persönlichkeit, die (s)ein „Halter“ erwartet/abverlangt.

Was mir ganz wichtig ist, ist: Habt immer im Hinterkopf – das wenn Ihr auf anderen Hunden stößt, ganz besonders auf Rüden, immer darauf bedacht seit, entweder BEIDE anzuleinen oder BEIDE abzuleinen! Es gibt nichts schlimmeres, als ein Hund angeleint zu haben, weil dann ein Missverhältnis zwischen beide Hundepartein entsteht. Ärger ist dann vorprogrammiert!!! Viel Ärger könnte man sich ersparen, wenn sich Besitzer diesbezüglich gleich verhalten würden.

Ja, diese Meinung vertrete ich auch: Dicke Hunde müßen nicht sein ( außer kranke Hunde ) aber wenn ein Hund gesund ist, muß er nicht dick sein und oftmals sind es falsche Ernährungsweisen. ( Ist wie mit dem Rauchen aufhören und dick werden ) Ein kastrierter Rüde oder Hündin – braucht allerdings eine „andere“ Ernährung, nicht unbedingt „wörtlich“ „andere“ nur die Menge macht es! Der Stoffwechsel „tickt“ anders und somit muß ich mein Hund auf andere Fressgewohnheiten umstellen – aber ich denke, auch da seit Ihr so verantwortungsvoll – daß ihr das rechtzeitig sehen tut und ggf. handelt.

Da muß ich wirklich sehr schmunzeln….Tobi hat mitbekommen, daß er kastriert werden soll??? „Süß“ ( könnte glatt von mir sein *lach* ) *ich muß jetzt so herzhaft lachen* Nein, daß sagt Euch nur Euer Gewissen….Klein Tobi, lebt in ein jetzt und hier und er macht sich ganz sicher nicht solche Gedanken, wie wir Menschen ( wir sollten uns ein Stück davon abgucken – es lebt sich ganz sicher schöner und sorgenfreier *grinz* ) aber natürlich interpretiert Ihr in Ihn das, was Euch beschäftigt und eine Entscheindung über Ja oder nein – ist ganz sicher nicht einfach! Ich würde ganz genauso denken!!! Denn wir sehen und empfinden nun mal menschlich und nicht „hundlich“

Du machst Dir viel zu viele Sorgen!!! Warum sollte sich Tobis Charakter ändern, nur weil er kastriert ist/wird??? Wie kommst Du darauf??? Vielleicht gelingt es mir, Dich ein wenig zu beruhigen??? Ich habe bis lang von keinem Hund erlebt, daß er sich charakterlich verändert hat. Er wird evtl. ruhiger, dies ist ja das, warum viele Ihre Rüden kastrieren lassen – und der Erfolg ist nun mal zu hören/ lesen – Rauferein werdet Ihr vielleicht dennoch erleben, weil er angepoppt wird! Das hättest Du aber dann so oder so….mit Kastration oder ohne…Entweder Tobi ist dominant oder er ist es nicht. ( Das dominante wird er mit der Kastration nicht mit weggeben, denn auch das ist „Charakter“ ) und er kann „dicker“ werden, wo ich mir aber ganz sicher bin, daß Ihr dann entgegen wirken tut! Somit ich glaube nicht, daß Du Dir darüber solche Sorgen machen musst und Angst um „Charakterverlust“ brauchst Du ganz sich nicht haben.

Aber warum „wartest“ Du nicht noch im allgemeinem ab??? Ist denn jetzt eine Kastration so wichtig??? Wäre es so falsch, noch abzuwarten und ihn in seiner Persönlichkeit, die er jetzt erst aufbaut rein wachsen zu lassen und den Gedanken dann erst aufkommen zu lassen??? Was ist der Grund, daß er nicht auch erst mit 2 oder 2 ½ kastriert werden kann….oder aber nicht, weil er aus dem „Rüpel“- Alter draußen ist???

So nun habe ich wieder ein Roman geschrieben *lach* Und ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Gedankengänge vielleicht ein wenig helfen, vielleicht habe ich Dich aber nun auch komplett verwirrt…..dann kann ich Dir nur „raten“ überlege erst noch und nimm Dir die Zeit, die Du brauchst um für Dich ein Entschluß zu fassen und Dir ganz sicher zu sein….Du hast doch die Zeit!!! Nimm sie und nütze sie ;o)

Ich grüße Euch und Tobi, der nun kein „Welpe“ mehr ist und mit denen Ihr nun ganz „aufregende und nervend-tötende“ Zeiten erleben wird *zwinka*

**** Diese Zeilen habe ich geschrieben, als Deine letzte Antwort noch nicht hier war*** Ich will sie Dir aber dennoch übermitteln, auch wenn ich glaube, daß Du im Grunde genau weißt was Du willst, nicht willst tust und nicht tust….Ich glaube Du machst das alles schon SEHR gut!!! Und wichtig finde ich eh, daß man nie vergißt, daß auch wir Menschen, Macken haben *zwinka**** Hinzu möchte ich nochmal verdeutlichen, daß ein dominantes Verhalten, sich durch eine Kastration nicht einstellen lassen wird! Sie bleiben dominant, nur sie werden ruhiger und springen nicht mehr auf alles und jedes an…..***

Dir/Euch wünsche ich einen suuuuuuuuper schönen Urlaub mit mega viel Spaß und Erholung….*da wird sich aber der Tobi freuen* – ich grüße Euch ganz herzlich…..So, ich will Dir meine Gedanken aber dennoch nicht vorenthalten, denn sie waren nun mal für Dich undTobi gedacht und geschrieben ;o)

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