#20632
Anonym
Inaktiv

Tobi brauchte noch seine Spielzeit. Bei dem Wetter kann man ja leider nicht viel draußen mehr abends machen. Meine Hände sind jetzt zwar ein bißchen weich gelutscht von Tobi, aber ich kann zum Glück noch schreiben :o).

die Vorurteile. Sie sitzt in der selben Praxis der vorherigen Tierärztin und beim ersten Besuch wurden wir direkt gefragt, ob wir Tobi verhätscheln und
Erziehung muss auch bei einem kleinen Hund sein. Tobi hat nichts gemacht und wir eigentlich auch nicht, dass man darauf schließen konnte. Wir haben nur
auf die Frage wg verhätscheln – im nach hinein überlegt – blöd reagiert. Für uns ist es verhätscheln das Tobi im Bett dann doch schlafen darf. Wir knuddeln ihn viel und da er klein ist nehmen wir ihn dann auch schon mal auf den Arm. Leider kennt die Tierärztin nicht unser großes ABER. Tobi ist ein Hund, auch wenn wir uns manchmal als Mama und Papa bezeichnet haben. D.h. es gibt klare Grenzen und Tobi hat seine hundischen Bedürfnisse. Mein Essen ist mein Essen. Es gibt nicht für jeden Mist ein Leckerli. Mir wurde dazu mal ein schöner Satz gesagt: “Der Hund soll es für mich machen und nicht nur für ein Leckerli.” Ich denke man kann mit Leckerlis Hunde wie Kinder zur Verfressenheit erziehen. Seine ersten 1×1 Schritte hat Tobi natürlich schon mit einem Leckerli als Belohnung gemacht :o). Menschen werden nicht angesprungen, außer es gibt die Aufforderung Hopp. Und Menschen werden schon garnicht besprungen. Tobi wird nicht in unbequemen Situation auf den Arm genommen. Schon garnicht wenn ein anderer Hund im Spiel ist. Ausnahme wäre für mich vielleicht ein großer Schäferhund käme wild knurrend auf uns zu galoppiert. Aber sowas ist mir auch noch nie passiert. Konflikte muss Tobi auch
mit großen Hunden selber klären und Tobi soll und darf mit großen Hunden
spielen. Wobei ich schon gerne vorher weiß, welches Gemüt der andere Hund hat und zum Glück bisher mir auch vorher immer schon gesagt worden ist, ob es passt. Und Frauchen/ Herrchen auch ihre Hunde dann gut einschätzen konnten. Tobi hat auch schon eingesteckt, wenn er zu frech wurde. Und ich finde es schon allein deswegen wichtig, weil Tobi dadurch meiner Meinung nach eine ganz gute Einschätzung zur eigenen Größe bekommen hat. Ich habe schon von, vor allem Jack-Russel-Besitzern gehört, das deren kleinen Hunde selbst vor großen Doggen nicht halt machen und es zur bösen Rauferei kommt. Als ich einem Bekannten erzählt habe, dass ich einen kleinen Hund haben möchte,
kam ein Spruch, “Was, das sind doch Opfertiere.” Ja, wenn man mit seinem kleinen Hund vor jedem Großen schreiend weg läuft oder noch besser ihn auf den Arm nimmt, damit er sich größer und stärker fühlt, läuft es vielleicht darauf hinaus.
Tobi wurde auch schon von einer Bekannten einer Freundin von mir ausgelacht, als meine Freundin ihr stolz gezeigt hat, dass Tobi jetzt auch bei ihr auf Sitz hört. Ich war stink sauer, vor allem weil dieses Mädel selber einen Hund in der Familie hat.
Auch Aussagen von Kleinhundebesitzern “Meinen Hund lasse ich nicht mit Großen spielen, die können den kleinen den Rücken mit ihren großen Pfoten brechen…” teile ich nicht. Ich habe die Erfahrung gemacht, das Tobi und der andere Hund sich gut arrangieren und wenn es Tobi auf Grund der Große zu wild wird, trennen sich die Wege automatisch. Passiert aber nicht oft. Tobi ist flink und liebt es zu laufen.
Natürlich lasse ich Tobi nicht leichtsinnig in jede Situation laufen. Deswegen möchte ich gerade auch im Moment schon garnicht, dass Tobi bellend auf andere Rüden unkontrolliert zu läuft. Ich weiß schließlich nicht wie der andere Rüde sich dann verhält. Da
habe ich definitiv Angst um Tobi. Wenn es nachher ein gestörter Hund ist, möchte ich noch die Chance haben, mich dazwischen zu werfen :o).
Jetzt bin ich ein wenig vom Thema abgekommen :o). Aber das wollte ich einfach generell mal zu kleinen Hunden sagen. Und wie gesagt ich war nicht sauer :o).

@Pongo
Danke für deine Antwort. Ich denke natürlich nicht wirklich, dass Tobi eine Ahnung hat, was ich mit ihm vorhabe :o). Er sieht mich mit seinen großen unschuldigen Augen an und freut
sich seines Lebens. Aber ich musste echt innerlich lachen. Da treffe ich für mich endlich eine Entscheidung, fange an mich über die Kosten und den Ablauf zu informieren und Tobi wird scheinbar auf einmal wieder entspannter. Am Sonntag oder am Montag werde ich mit Tobi die Mehrheimer Weiden in Köln
unsicher machen. Fremdes Revier für Tobi und ich bin gespannt wie Tobi sich dann Rüden gegenüber verhält.
Ich möchte die Kastration schon in nächster Zeit machen, weil ich Angst habe, dass Tobi immer agressiver anderen Rüden gegenüber wird und es sich so sehr festigt, dass eine Kastration dann auch nichts mehr bringt. Plus das nachher noch Probleme mit läufigen Hündinnen dazu kommen.
Kann Tobi eigentlich nach einer Kastration total uninteressant für Hundemädels werden? Das wäre natürlich sehr schade. Tobi verdreht selbst gestanden großen Hundedamen den Kopf und bekommt sie zum spielen
motiviert. Das ist etwas, das nicht verloren gehen soll, weil es richtig süß ist.

CONTACT US

We're not around right now. But you can send us an email and we'll get back to you, asap.

Sending

Log in with your credentials

or    

Forgot your details?

Create Account