#20415
Anonym
Inaktiv

Ja…..das ist so eine ganz “typische” Situation, die Du hier beschreibst.Ersteinmal ganz herzlichen Dank für Deinen Beitrag – der einfach nur KLASSE ist!
Ich kenne es von Hund Pongo auch…Früher hat er alles und jedes angekläfft, es war die ersten Jahre eine Tortur, mit ihm spazieren zu gehen. Wo ich hier ganz klar und deutlich unterscheide – zwischen spazieren gehen und Gassi gehn. Spazieren gehen, gehen wir sehr viel und sehr gerne, aber immer an Orten wo er halt dann nicht zuhause ist und somit immer wieder “neues” erlebt. Dort hat dieser Hund alles angekläfft….” daheim in sein Umfeld” ging es – da kannte er sich denke ich aus und war der Situation und den Menschen vertraut. Wiederrum ist er aber ohne skrupel und Angst zu jeden Hund gerannt. ( Wo ich auch so manchesmal Angst hatte )
Ich glaube, wenn ein Hund in den ersten (Welpen)-jahren ständig von Hand zu Hand gereicht wird,oder menschliche soziale “alltägliche normale” Kontakte nicht gegeben werden, oder sie sogar schlimmes erleben müßen, daß dann, daß UR-Vertrauen gestört ist/wird. Ich habe heute nach 9 Jahren immer noch die Erlebnisse, daß Pongo KEIN Menschenmuster hat. Auch heute noch, sucht ER sich die Menschen aus, die er mag und nicht mag, wo ER entscheidet, wer in schreicheln, anfassen oder sogar ansprechen darf…..Ich hatte gerade so ein Erlebniss am Montag; Wo er ganz klar und deutlich signaliesierte “dich mag ich nicht, und Du darfst mich nicht streicheln” in dem er sich “zurückzog” und die gewisse Person ihn aber unbedingt streicheln wollte und ihn hinterher stiefelte um Ihr Ziel zu erreichen. Als er sich bedrängt fühlte, knurrte er sogar. Sie bekam Angst und meinte nur: “ALLE Hunde mögen mich” – und ich sagte; “EINER wohl nicht!” Da es sich um eine erwachsende Person handelt ( die ich im übrigen auch nicht mag *fg*) bin ich darauf auch nicht weiter eingegangen. Bei fremden Kinder verfahre ich anders. Ich frage sie über ihr Namen und rufe sie dann mit Namen. Dann sage ich wie Pongo heißt und sorge dafür, das sie ihn mit Namen rufen….dann entsteht ein “Gespräch” z.B. Kuck mal Pongo wer da ist, die Tina – dann rennt er schon hin, und wenn sie noch sagt Hallo Pongo – oder Pongo komm mal her – oder so…..rennt er hin und sie sind “dicke Freunde” Bei erwachsende mache ich es nicht! Warum auch??? Weißt Du, ich sage mir, ich bin nicht perfekt, andere Menschen sind nicht perfekt, warum muß mein Hund perfekt sein????? Und ich laß mich auch nicht von jeden “anfassen”, “anquatschen” – warum, wird dieses von ein HUND verlangt???? Ich glaube, daß durch die “Hunde-Histerie” wirklich viel “Perfektionismus” abverlangt wird! Ich kenne wirklich sehr viele Menschen, wo der Hund aufs ERSTE Wort folgt, aber wenn ich mir ansehe, wie sie oft behandelt werden, wie sie zu Ihrem Herrchen/Frauchen gehen, wenn sie was verbrochen haben….kann ich nur sagen: Ich bin Stolz, ich bin SEHR stolz, weil mein Hund NIE ängstlich zu mir kommt!!! Er hat noch nie “gekrochen” und er hat noch nie sein Schwanz eingeklemmt – wenn es um mich ging! Ich finde, es ist ein sehr großen Unterschied, ob ein Hund Respekt hat, weil er gelernt hat “Herrchen/ Frauchen” sind so klug – oder aus lauter ANGST….Hund Pongo darf ganz sicher nicht alles! Er darf nicht mal “fressen” wenn ich ihn nicht die “Erlaubnis” gebe, aber ich habe einfach Regeln und kann noch tolerieren….und ich kann unterscheiden, was wichtig für Ihn an Erziehung ist und was wichtig nur für ANDERE ist. Und wenn ein Mensch nicht verknussen kann, daß er von meinen Hund “abgelehnt” wird, dann ist es sein Problem, nicht unseres, denn auch ein Hund sollte das RECHT haben, sich selber einzuräumen, wer in anfassen darf und wer ihn einfach in Ruhe zu lassen hat. Diese Menschen haben ein Problem, nämlich das sie nicht respektieren und akzeptieren können, nicht von jeden “gemocht” zu werden – und sie tun meistens dann etwas fatales, sie wollen und versuchen…..anstatt einfach den Hund in Ruhe zu lassen und weiter zu gehen….Wenn Du mal wieder so eine Situation hast, achte mal drauf, meistens “bedrängen” ( stehn bleiben, auf ihn einreden, ihn doch antaschen zu müßen, Hände ausstrecken, u.s.w.) sie den Hund und das dann ein Hund anfängt zu bellen oder sogar zu knurren, wudert mich nicht….sollen doch einfach ohne Beachtung weiter gehen – dann ist meistens nichts los.
Hinzu glaube ich ganz fest, daß mein bzw. alle Hunde ein “gespür” haben, wer WIRKLICH gut ist und wer “falsch” ist/spielt.
Früher als Pongo jung war, war es allerdings so, daß er JEDEN Menschen bedrängt bzw. angekläfft hat….Situation: Leute gehen spazieren, er rennt hin und läßt sie nicht durch und bellt ohne Luft zu holen, egal wohin die Leute wollten, Pongo hinterher und Ihnen den Weg versperrt – daß ging natürlich SO nicht! Nachdem ich schon nicht mehr spazieren gehen wollte, wegen die Angst vor solchen Übergriffen….habe ich mir dann eine “Erziehungshilfe” zugelegt, nachdem ich es fast 2 Jahre versucht habe ihn dieses “normal” abzugewöhnen. Ein “Anti-Bell-Halsband” – wenn er bellte, schoß Zitronenduft oder Mellise aus diesem Halsband….binnen weniger Tage, war das Thema durch. Eine “harte” Methode, wo ich lange am überlegen war, aber wo ich Erfolg hatte und wo er den Erfolg hatte, weiter spazieren zu gehen und ich ohne Angst zu haben, es auch endlich wieder genießen konnte.
Aber ich unterscheide ganz klar, von Früher und heute – und was ich nicht einsehe und wozu ich auch nicht bereit bin, ist die Tatsache, daß er sich von alles und jeden “antatschen” lassen muß…..Nein, mein Hund ist nicht perfekt aber dieses erwarte ich von ihn auch nicht, denn ich bin es auch nicht und mein Bekannten-Freundeskreis/Umfeld auch nicht….warum “fordern” “erwarten”wir das dann von einem Hund??

Ein sehr interessantes Thema, ich würde mich sehr freuen, wenn weitere Erfahrungsberichte hier eingehen!

Bis bald……;o)))))

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