#20587
Anonym
Inaktiv

…nein, nein Dirk Du bist mir nicht zu nahe getreten!!! Wirklich nicht ( dat kann man(n) so schnell bei mir auch nicht *lach*) Wer mich und Hund Pongo kennt, der weiß, was ich alles veranstalte und veranstaltet habe, daß es Hund Pongo gut geht und das ich vorbeugende Maßnahmen immer schon besser fand als erst zu handeln, wenn „daß Kind im Brunnen gefallen ist“. Mir kam lediglich Dein Text etwas als „Schuldzuweisung“ rüber – und dieses wollte ich einfach nur argumentieren – weil ich mir diesen Schuh ganz gewiss nicht anziehe!!!
Ich gebe Dir Recht, daß Getreide nicht verdaulich ist! Das weiß ich aber auch erst seit dem ich mich mit Barfen beschäftige! In vielen, ja sogar SEHR vielen Büchern, wird es noch immer als Vorschlag bzw. als gut aufgeführt. Selbst in Barf – Büchern erlebe ich immer wieder das Rezepte MIT Getreide drine stehen, denn genau deshalb suche ich ein „anderes“ Buch – und es gibt ja durchaus nicht wenig Bücher übers Barfen…..jedoch werden auch andere Ernährungen und Lebensmittel mal „gut“ mal „schädlich“ beschrieben…( Knoblauch, Tomaten u.s.w. ) aber auch übers Barfen gibt es genug Kritik, warum es abgelehnt wird!!! Ich denke, da kann man nur auf sich und seinen Hund achten, schauen und nach bestem Wissen und Gewissen handeln!
Ich gebe Dir auch Recht, daß ganz sicher die Ernährung eine SEHR große Rolle spielt, inwieweit Hunde/Tiere krank werden! ( Ist nicht anders wie bei uns Menschen auch! ) Jedoch heißt es für mich nicht, daß NUR Barfen das „Heilmittel“ ist! Versteh mich jetzt nicht falsch! Ich finde es toll, weil ich erleben durfte, daß es mein Hund besser geht, ich bin überzeugt worden und würde nur noch so verfahren, wenn es mein Tier verträgt – aber ich kenne „Umsteller“ – die überhaupt keine Veränderung erlebt haben, sowie ich Hunde kannte/kenne die immer gebarft wurden und dennoch krank wurden und/oder sehr früh starben. Ich finde einfach, daß ich nicht das Recht habe – nur noch meine Ernährung – als „die Ernährung überhaupt“ anzusehen! Und ich glaube, daß es durchaus auch gutes Trocken oder Nassfutter gibt. Hinzu halte ich „Barfen“ auch für eine Modeerscheinung, denn früher wurden Tiere ausschließlich von Tischresten ernährt, was auch mal zig-Jahre als „gut und gesund“ bewertet wurde und heute „ach so schlimm sein soll“….Ob Barfen das ist, was zivilisierte Hund brauchen, ist für mich abzuwarten! Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich aber wieder nur sagen, ich handle nach bestem Wissen und Gewissen und somit werde ich mich auch nicht in zig- Jahren „schuldig“ sprechen, wenn es mal „negativ“ ausfällt….so wie ich es auch mit meinem früherem Futter nicht tue! Denn es war zu diesem Zeitpunkt für mich einfach „das Futter“.
Ich gebe Dir in soweit Recht, daß ich finde, daß Tiere das zu fressen bekommen sollten, was sie „artgerecht“ essen – somit keine Kühe Fleischreste und/oder Hühner – Fischmehl….Ich finde es auch anmaßend ein Hund vegetarisch zu ernähren….aber was spricht dagegen, wenn daß Hundefutter viel stärker kontrolliert werden würde und nur das rein kommt, was rein zu kommen hat – nämlich gute Produkte und typische Hunde/Katzen fressen…??? Dieses ist aber ein politisches Problem und auch eins von der Gesellschaft! Denn ich kenne zig- Leute die sich beschweren, daß Hundefutter so teuer ist und „billig Produkte“ nehmen. Hinzu ist es meines Erachtens mit unsere Ernährung nicht viel anders! Denn wenn ich ein gefrorenes ganze Hähnchen für 2,99 bekomme, kann ich ganz gewiss mir sicher sein, daß es billig ernährt wurde! So wie es nicht anders mit den Eiern ist und all den anderen Produkten, wie Dosen und Tiefkühlkost…. Was die Gesellschaft „verlangt“ bzw. kauft, wird uns Mensch geboten! Und auch wenn ich barfe, kann ich mir nicht 100% sicher sein, daß das Fleisch nicht irgendwie „verunreinigt“ bzw. „haltbarere“, „konsenviert“ „gestreckt“…u.s.w….. bzw. gesund ist…. Das werde ich erst noch erfahren….. oder hoffentlich nicht! Aber um die 180% Gewährleistung zu haben, daß ich mein Hund gesund und gut ernähre, müsste ich selber Tiere züchten, schlachten und verfüttern….nur dann kann ich mir „sicher“ sein….( und bitte all das was die Schlachttiere brauchen auch selber anbauen….. )
Ja, Fakt ist, der Hund stammt vom Wolf ab – habe ich nie bestritten -, so wie wir von den Affen – und dennoch möchte ich mich nicht dahin zurück versetzen und so leben und mich ernähren wie sie….
Natürlich sehe ich es nicht als „reinreden“ an, ich persönlich rate auch zu barfen, weil ich positive Erfahrung habe aber ich weigere mich zu behaupten, daß nur „das“ gut und richtig ist.
Aber mal eine andere Frage: Verfütterst Du auch Haut mit komplettes Fell dran und Pankreas deinem Hund????

Ich grüße und sage *macht mir schon spaß zu diskutieren – wenn wir auch nicht die gleiche Meinung vertreten* lach*

wünsche Euch ein supi Wochenende ;o)

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