#20353
Anonym
Inaktiv

(verdammt, wieso ist mein erstes Posting bzw. meine Antwort hier nicht eingestellt??? *grübel* – also alles noch mal…..*zeufz* )

Hallo Osito und Frauchen,

seit uns gaaaaanz herzlich willkommen, wir freuen uns sehr – euch begrüßen zu können und dat auch noch, als die ERSTEN* grinz– in unserem – und nun in euerem Rudel.
Wir hoffen, Ihr bzw. WIR werden viel Spaß haben…..
Ich freue mich wirklich sehr, daß Du Sybille, ein „Tierheim-Hund“ gewählt hast, natürlich gilt meine Freude nicht nur Dir, sondern auch Osito! *wow, hat der ein Glück*
Ich weiß selber aus Erfahrung, wie schwer es sein kann, ein Tier zu haben, wo man die Vorgeschichte nicht kennt und mit „Auffälligkeiten“, „Störungen“ rechnen muß. Ich weiß aber auch, wie viel Liebe, Dankbarkeit und Treue gerade diese Tiere einen geben, wenn man behutsam und geduldig mit ihnen umgeht…..

Oja, unsere ersten Tagen waren auch mit viel „Aufregung“ verbunden. Hund Pongo kannte keine Autos, Asphaltboden, Mülltonnen, laute Geräusche, Kinder, große Staturen….u.v.m.
und war auch extrem schreckhaft, was mir die Erziehung wirklich sehr viel schwerer machte.
Als ich ihn bekam und mir auffiel, daß er sehr verängstigt und sogar panikartig reagierte – hatte ich 2 Möglichkeiten: Ihn an der Leine zu lassen um sein unkontrolliertes Verhalten zu „kontrollieren“, ihn beschützen zu können und um MEINE Angst vor Folgen in den Griff zu haben – oder aber – ihn ein gutes Hundeleben zu ermöglichen indem ich ihn die Freiheit gab, die er als Hund braucht. Ich entschied mich gegen jeden Rat – ihn angeleint zu lassen – und kam durchaus die ersten Jahre von eine Herzattacke zur nächsten……*lol*
Ich denke da gerade an Mülltonnen….es hat Monate gedauert bis ich bzw. wir das im Griff hatten.
Hund Pongo, ging einfach nicht an Mülltonnen vorbei – auch auf der andere Straßenseiten gehen half nicht, dieses Problem zu umgehen. Gerade, wenn die Müllabfuhr kam, war es „Spießrutenlauf“ – die Dinger standen überall in unsere Siedlung auf Straßen oder Gehwehe „parat“ zum abholen…..Er verfiel ständig in solche Ängste…..das ich nicht mal mehr wusste, ob ich ne’ „Rabenmutter“ bin, weil ich mit ihn an Mülltonnen versuchte vorbei zu gehen.
Ich legte irgendwann jedes mal „Leckerlies“ als Spur dort hin um ihn verständlich zu machen Mülltonnen sind was „gutes“…..es klappte auch sehr gut – bis er eines Tages unkonzentriert in seiner Spur lesen, bzw. Futteraufnahme war. Auf ein mal stand er da, direkt bei der Mülltonne, schaute voller Ängste hoch, zitterte am ganzen Körper und rannte weg, aber immer den Kopf nach hinten zur Mülle gerichtet und peng, knallte er mir gegen ein parkenden Wagen vor lauter Angst….. Es waren ja nur „Bruchteile“ von Sekunden und ich dachte nur noch, *oje, nun hat er ein Trauma mehr wegen Dir* – ich werde diesen Knall wohl nie vergessen…..ABER seit dem, war die Mülle kein Problem mehr für ihn….Gut er kläffte sie ab diesen Tag an – aber er ging ohne große Panikattacken daran vorbei und nachdem ich noch monatelang Leckerlis als Spur auslegte, war es ihm irgendwann nicht mal mehr Wert, die Mülltonnen anzukläffen……

Eine Geschichte von sooooo vielen Geschichten…..

Wir werden hier zwischenzeitlich immer mal wieder ein paar Storys aus unserer ersten Zeit schreiben. Mal lustig, mal traurig, mal nachdenklich, mal rein zur Info…..
Wir würden uns freuen, wenn auch Ihr beide Eure Geschichte hier einbringt. Ich denke, es gibt sicherlich viele Parallelen und Ihr beide habt sicherlich miteinander eine sehr aufregende Zeit *grinz*

Wir grüßen Euch und wünschen Euch suuuuper spannende Tage und viel Spaß beim „Deutsch lernen“ *zwinka*
….bis bald…..

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